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Sammelsurium: Protokoll zum EU-eParticipation Workshop, PEP-NET nimmt Fahrt auf, Blogpolis.de

Der Report des EU-Workshops zum Thema “eParticipation in Europe: current state and potential” vom 16 Mai 2008 in Brüssel ist online:

The draft report from the first eParticipation Study workshop is now available on www.european-eparticipation.eu (under workshop 1), together with the agenda, presentations and list of participants.

Ein interessantes Grundlagendokument zum Thema E-PArtizipation auf EU-Ebene. Der nächste Workshop mit dem Thema “Case Studies and state of the art of eParticipation” findet am 29. und 30. September 2008 im Rahmen der EDem2008 in Krems statt.
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Das Pan European eParticipation Network (PEP-NET) kommt scheinbar in Fahrt: Nach der Eröffnungsveranstaltung Ende Mai 2008 in Hamburg hat die Initiative PEP-NET, koordiniert durch die Hamburger Tutech GmbH, fahrt aufgenommen, so mehren sich die Beiträge im Blog des Netzwerkes und eröffnen eine spannende Quelle für E-Partizipation-Interessierte. In dem Netzwerk tummeln sich ein paar hervorragende Projekte. Es darf gespannt beobachtet werden, inwiefern es dem Netzwerk gelingen wird, die Fragmentation der E-Partizipationsszene in Europa zu überwinden und good practice durch das Zusammenbringen der einzelnen Akteure und Netzwerke im Berreich von E-Partizipation zu fördern.
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Schon vor einiger Zeit startete das Projekt Blogpolis.de. Dabei handelt es sich laut Angaben der Macher um ein “kleines OpenSource-Projekt zur dezentralen E-Demokratie”, dass “versucht die politischen Diskurse der Blogosphäre greifbarer zu machen”. Anhand von sogenannten Blog-Karneval’s, bei dem Blogger andere Blogger aufrufen, eigene Blog-Beiträge zu einem bestimmten Thema zu veröffentlichen, wollen die Betreiber der Seite die deutschsprachige, politische Blogosphäre erwecken. Vielleicht ist das Projekt eine Antwort auf die Frage, ob deutsche Blogger nun wirklich unpolitisch und unreif sind, oder nicht? Mal sehen wie sich die “dezentrale E-Demokratie” so entwickelt. Bei Gelegenheit werde ich mich mit dem Thema mal genauer befassen, bisher ist mir der Begriff neu.
Update 17.06.2008: Es gibt einen Präsentation zum Thema “dezentrale E-Demokratie” – was damit aber letztendlich gemeint ist, wird mir aber immer noch nicht ganz klar.

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4 Kommentare zum Post: “Sammelsurium: Protokoll zum EU-eParticipation Workshop, PEP-NET nimmt Fahrt auf, Blogpolis.de”

  1. Rolf Says:

    ohne kleinkarriert erscheinen zu wollen: Bei PEP-NET hätte es heißen müssen: _anscheinend_ und nicht _scheinbar_. Oder wolltest Du sagen, dass es nur so aussieht als nähme PEP-NET Fahrt auf? Dem würde ich dann widersprechen….:)

    Schönes Wochenende,

    Rolf

  2. Christian Heise Says:

    das ist doch nicht kleinkarriert ;)
    Ich finde toll was ihr macht und habs durchgestrichen.

    LG,
    Christian

  3. Robert Dürhager Says:

    Dezentrale e-Demokratie hat viele Dimensionen, aber im Kern geht es darum: Man kann entweder für ein e-Demokratie Angebot eine zentrale Plattform bauen (Website, Forum, …) oder das Angebot dezentral auf möglichst viele schon existierende Seiten mit Öffentlichkeit verteilen (Blogs, Social Networks, …). Die Frage ist also: "Warum sollte der Benutzer extra auf eine bestimmte Seite gehen, um mitreden zu können?".

    Natürlich schließt die eine Möglichkeit die andere nicht aus. Aber es ist der nächste logische Schritt, den Menschen dort wo sie sich eben aufhalten die Möglichkeit zur Partizipation zu geben. Durch Plugins, Widgets und Applets können Diskussionen, Petitionen und Spendenaufrufe in andere Seiten, als Anhang zu Blog-Beiträgen, in Profilseiten und als Zusatzfunktion im Instant-Massenger genutzt werden.

    Und eine weiterer logischer Schritt in der dezentralen Entwicklung ist der Wechsel von der Top-Down Kommunikation hin zum Bottom-Up Aktivismus. Warum mit viel Geld und Aufwand ein e-Demokratie-Angebot schaffen, wenn es schon überall Instrumente gibt, mit deren Hilfe sich Bürger vernetzen, austauschen und organiseren können? Es wäre doch viel besser, mit Geld ;-) und Aufwand Möglichkeiten zu erschaffen, die dezentralen Instrumente so untereinander zu vernetzen, dass der Aktivismus aus der einen Ecke den Aktivismus in der anderen Ecke finden und gemeinsame Sache machen kann. Das Rad sollte schließlich nicht tausendmal neu erfunden werden, nur weil der Eine keine Ahnung vom Anderen im Internet hat. Es geht also um die Verwirklichung von offener, dezentraler Zusammenarbeit.

    Das gemeinnützige Open Source Projekt Blogpolis.de macht den ersten Versuch mit Blogs und entwickelt gerade ein erstes WordPress-Plugin. Danke Christian, dass du uns hier erwähnt hast. Wenn du weitere Fragen hast, stehe ich dir gern zur Verfügung.

  4. E-Demokratie.org » In eigener Sache » Rückblick 2008 - Teil 2 Says:

    [...] Am Freitag den 16. Mai 2008 findet in Brüssel ein Workshop zum Thema E-Partizipation auf EU-Ebene statt. Es ist der erste von vier Workshops des European eParticipation projects der Europäischen Kommission. Mit dem Projekt will sich die Kommission einen Überblick über den Stand der Dinge im Bereich E-Partizipation in ganz Europa verschaffen, die wichtigsten Potentiale elektronisch gestützter Beteiligung und die wichtigsten Akteure identifizieren, sowie good practice-Modelle entwickeln. Weitere Informationen findet man auf der Projektseite, das Protokoll findet man hier. [...]

 

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Dieser Beitrag "Sammelsurium: Protokoll zum EU-eParticipation Workshop, PEP-NET nimmt Fahrt auf, Blogpolis.de" wurde am 10.06.2008 um 10:42 in der Kategorie E-Partizipation, International, Projekte, Veranstaltung veröffentlicht. Du kannst der Konversation durch das abonnieren des RSS 2.0-Feeds folgen. Du kannst einen Kommentar hinterlassen oder von deiner eigenen Seite auf den Beitrag verweisen.