Haben elektronisch gestützte Beteiligungsprojekte einen Einfluss auf die Demokratie?
Wenn ja: Wie ist “Einfluss” in diesem Kontext zu definieren? Wie und mit welchen Idikatoren kann man ihn messen? Welcher Einfluss auf wen soll überhaupt wie gemessen werden? – Tobias Escher vom Oxford Internet Institute (OII) hat zu diesem Thema einen interessanten Beitrag drüben im Headstar E-Government Blog verfasst und kommt zu folgender Erkenntnis, die ich uneingeschränkt teile:
Apart from the problems with finding reliable indicators, a lack of evaluation of e-participation projects can also be ascribed to a lack of resources, a reluctance to carry out evaluations because one wants to get things done rather then look backwards, and a fear of having to admit failure.
Quelle: http://www.headstar.com/egblive/?p=162.
Tobias wird am 11. November auf der Konferenz “e-Democracy ‘08” in London und auf der Fachtagung “Computervermittelte Kommunikation” vom 6.-8. November an der TU Illmenau über seine eigenen Erfahrungen und Egebnisse, die er während der Evaluation von Projekten von mysociety.org (wie den Vorzeigeprojekten WriteToThem.com und TheyWorkForYou.com) gemacht hat, sprechen.
Wer nicht die Möglichkeit hat ihn auf einer der beiden Veranstalltungen live zu sehen, dem sei sein Blog ans Herz gelegt.
Lesen Sie auch die folgenden verwandten Beiträge:
» Kleines Sammelsurium: Gesamtergebnisse ARD/ZDF- Online Studie veröffentlicht, Technologies of Freedom? – A Seminar about the Internet and Democracy
» Sammelsurium: Kritik an Petitions-Webseite des Bundestages, “A user perspective on WriteToThem.com”, Bürgerjournalismus und Demokratie
» Frauenhofer und Zebralog veranstalten Fachtagung zum Thema Bürgerhaushalte