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Gedanken während und nach dem Politcamp09

Am letzten Wochenende fand in Berlin das erste Politcamp statt: Eine rundum nette und gelungene Veranstaltung. Auch wenn ich nicht sooo viel neues mitnehmen konnte, war ich dennoch überrascht, dass sich neben den üblichen Verdächtigen auch einige neue Gesichter einfanden.

Unreflektiertes Kurzfazit: Onlinefundraising funktioniert scheinbar doch, Obama ist (leider) nicht wegzudenken, zum Glück können Politiker kein SEO und die Parteien wollen sich langsam doch vom Web 1.5 ins Web 2.0 bewegen (sagen sie zumindest).

Twitter hier, Twitter da…

Es wurde wieder mal extrem viel gezwitschert und noch viel mehr darüber geredet, vielleicht ein bisschen zu viel. Und prompt werden Parteiinhalte fremdgezwitschert. Kann man nur hoffen, dass das Knacken von Twitterpasswörtern nicht das einzig neue Wahlkampfinstrument bleiben wird, was die Parteien oder andere politisch-motivierte Gruppen aus dem Wahlkampf mit in die Legislaturperiode übernehmen.

Gutes Beispiel von Spontan-Campaining

Netzpolitik.org bringt wieder mal ein schönes Beispiel für Campaigning im Netz und startete auf dem Politicamp die Aktion: Blogger gegen Netzzensur. Auch wenn ein bisschen zu spät, eine sehr gelunge Aktion. Letztendlich muss es dann wohl doch das Bundesverfassungsgericht wieder richten.

(nicht besonders neue) These, die ich mitgenommen habe

Verbände, Gewerkschaften und Parteien haben noch immer höllisch Angst vor dem Internet – zum einen weil Sie es nicht verstehen und zum anderen weil sie es nicht kontrollieren können. Auch Twitter wird das nicht ändern.

Soviel zu meinen unsortierten Gedanken nach zwei kurzen Nächten. Eine umfangreichere Zusammenfassung eines Unterstützers gibts im pottblog.

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Dieser Beitrag "Gedanken während und nach dem Politcamp09" wurde am 04.05.2009 um 21:56 in der Kategorie Veranstaltung veröffentlicht. Du kannst der Konversation durch das abonnieren des RSS 2.0-Feeds folgen. Du kannst einen Kommentar hinterlassen oder von deiner eigenen Seite auf den Beitrag verweisen.

5 Kommentare zum Post: “Gedanken während und nach dem Politcamp09”

  1. Jens Says:

    Zum “Fremdzwitschern”:
    Es ist ja nicht gesagt, dass das eine andere Partei oder ein Mitglied von einer solchen war. Ich glaube auch kaum, dass da einer so doof wäre.

  2. Christian Heise Says:

    Richtig, ich hab das mal relativiert.

  3. Sammelsurium: Bürgerhaushalt Hamburg, Participation Camp, PolitCamp1(.)0 » E-Partizipation, Internationales, Kurzgefasst, Veranstaltung » E-Demokratie.org Says:

    [...] sowie netzpolitische Themen überparteilich und konstruktiv zu diskutieren. Nach dem Politcamp 09 sicher eine Reise wert. In der Kategorie: E-Partizipation, Internationales, Kurzgefasst, [...]

  4. E-Demokratie im Jahresrückblick 2009 [Update] » E-Demokratie » E-Demokratie.org Says:

    [...] Am 2. und 3. Mai van in Berlin das erste PolitCamp statt. Eine gelungene Veranstaltung mit vielen interesannten Teilnehmern und spannenden Vorträgen. [...]

  5. Kurzgefasst: BMI-Gruschel-Dings, Technologie und Demokratie, Konferenzen und Termine 2010, UK ePetitioning, Core Principles for Public Engagement » E-Demokratie, E-Government, E-Partizipation, Veranstaltung » E-Demokratie.org Says:

    [...] wurde verschoben und findet nun vom 20. – 21. März 2010 in Berlin im Radialsystem VI statt. Hier eine kurze Zusammenfassung des letztjährigen Events. —– Nebenan bei pep-net.eu fasst Bengt Feil den Januar im eParticipation News digest 1st [...]

 

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