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	<title>E-Demokratie.org &#187; E-Partizipation</title>
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	<description>Beiträge zur elektronischen Demokratie und elektronischen Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Sun, 18 Jul 2010 11:32:13 +0000</lastBuildDate>
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		<title>E-Demokratie im Jahresrückblick 2009 [Update]</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/e-demokratie/e-demokratie-im-jahresruckblick-2009/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 12:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>

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Pünklich zum Jahresanfang 2010 will ich das Jahr 2009 aus meiner Sicht mit dem Schwerpunkt elektronische Demokratie und elektronische Partizipation nochmal Revue passieren lassen. Bei Anmerkungen oder Fragen bitte einfach kommentieren.
Januar
Die SPD bekundet früh die Onlinekampagne zum &#8220;Herzstück&#8221; ihres Bundestagswahlkampfs zu machen. Wie ernst man das letztendlich gemeint hat, lässt sich Ende des Jahres in [...]]]></description>
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<p>Pünklich zum Jahresanfang 2010 will ich das Jahr 2009 aus meiner Sicht mit dem Schwerpunkt elektronische Demokratie und elektronische Partizipation nochmal Revue passieren lassen. Bei Anmerkungen oder Fragen bitte einfach kommentieren.</p>
<p><strong>Januar</strong></p>
<p>Die SPD bekundet früh die Onlinekampagne zum &#8220;Herzstück&#8221; ihres Bundestagswahlkampfs zu machen. Wie ernst man das letztendlich gemeint hat, lässt sich Ende des Jahres in <a href="http://www.freitag.de/wochenthema/0939-wahlkampf-spd-wahlkampfzentrale-insider" target="_blank">der Wochenzeitung <em>Freitag</em> in einem &#8220;Insider&#8221;-Bericht gut nachverfolgen</a>.</p>
<p>Thorsten Schäfer Gümbel (TSG) hat in Hessen verloren. Trotz eines Wahlkampfs der <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,597921,00.html" target="_blank">interessante Online-Facetten aufwies</a>, reichte es nicht für die erste deutsche Kopie von Obama.</p>
<p>Clay Shirky veröffentlicht einen sehr guten Text über den Medienwandel im britischen Guardian: <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2009/jan/05/clay-shirky-future-newspapers-digital-media" target="_blank">The shape of things to come</a>.</p>
<p>E-Participation in Business &#8211; <a href="http://www.demos-monitor.de/index.php/lets-jam-wie-unternehmen-internetdiskurse-nutzen-um-innovativer-zu-werden/" target="_blank">Rolf Lührs von TuTech erläutert</a> wie Unternehmen Internetdiskurse nutzen können, um innovativer zu werden. Meines erachtens ein legitimer und guter Weg für die Refinanzierung von E-Partizipationsprojekten.</p>
<p>In einem <a href="http://www.welt.de/politik/article3065558/Wie-die-Obama-Fans-jetzt-mitregieren-duerfen.html" target="_blank">interresanten Interview</a> spricht Medienwissenschaftlerin Caja Thimm über US-Präsident Barack Obama und die Möglichkeiten den Bürgern das Gefühl geben mitzuregieren.</p>
<p><strong>Februar</strong></p>
<p>Ministerin von der Leyen will Website-Sperren bis Ende Februar <a href="http://www.golem.de/0902/65012.html" target="_blank">einzurichten</a>. Die Debatte um die Sperrung von Internetseiten ist damit im vollen Gange.</p>
<p>Beitrag des Monats war für mich ein Artikel von Bengt Feil (pep-net.eu) zum Thema &#8220;<a href="http://pep-net.eu/blog/2009/02/11/the-conflict-between-transparency-and-privacy-in-an-online-world/" target="_blank">The conflict between transparency and privacy in an online world</a>&#8220;.</p>
<p>netzpolitik.org veröffentlicht einen Bericht  mir dem Namen “<a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/Bericht_DB_Datenskandal.pdf">Zwischenbericht zur Überprüfung der Ordnungsmässigkeit von Massnahmen der Korruptionsbekämpfung in den Jahren 1998-2007</a> (PDF)” und belegt damit die systematische Überwachung von Mitarbeitern der Deutschen Bahn auf. Transparenzinitiativen von staatlichen Unternehmen hätten darauf schon früher hinweisen können.</p>
<p>Ansonsten Februar war recht ruhig. Obama ist noch in aller Munde und der deutsche Wahlkampf lässt noch auf sich warten. In Bremen findet eine Konferenz mit dem Namen &#8220;<a href="http://www.boell.de/demokratie/demokratie-5722.html" target="_blank">Demokratie wagen – Debatten zur Zukunft der Gesellschaft</a>&#8221; statt, auf der ich als Podiumsteilnehmer spreche und viel über die Angst von Lehrern vor dem Internet lerne.</p>
<p><strong>März</strong></p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat am 3.März 2009, den Einsatz von <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg09-019" target="_blank">Wahlcomputern im Jahr 2005 als verfassungswidrig eingestuft</a>.</p>
<p>Am 4. März ist <a href="http://ec.europa.eu/information_society/events/eparticipation/2009/conference/index_en.htm" target="_blank">eParticipation Day</a>.</p>
<p>Die CeBit konnte aus der Perspektive von E-Demokratie ruhig ignoriert werden, leider.</p>
<p>Ein erster Blick auf die Wahlportale bestätigt: Die <a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/ein-blick-auf-die-wahlportale-bestatigt-parteien-im-web-15/" target="_blank">Parteien sind und bleiben immer noch im Web 1.5</a> und &#8220;<a href="http://www.politik-digital.de/wahlkampf-website-wahlkampagne-cdu" target="_blank">eine Webseite macht noch keine Online-Wahlkampagne</a>&#8220;. Ein Betrachtung nach der Wahl bestätigt diese Einschätzung.</p>
<p>Das Finanzministerium startet den Online-Dialog auf www.für-alle-da.de. Eine <a href="http://www.e-demokratie.org/e-government/bundesfinanzministerium-ist-fuer-alle-dade/" target="_blank">nette Idee mit Verbesserungspotenzial</a>. Leider wurde der Dialog nach der Bundestagswahl im September 2009 nicht verbessert sondern abgeschaltet.</p>
<p>Das Telekom-Paket führt zu Streit in der EU, <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/telekom-paket-netzneutralitaet-unter-beschuss/" target="_blank">nun geht es auch um Netzneutralität</a>.</p>
<p><strong>April</strong></p>
<p>Anfang April fand in Berlin zum dritten Mal die re:publica statt, die sich selbst als “Social-Media-Konferenz” bezeichnet und auf der 2009 ein paar echte Größen der Netzkultur vertreten waren. Besonders interessant war dabei die Subkonferenz zum Thema <a href="http://www.re-publica.de/09/2009/03/19/subkonferenz-politik-20-neue-politische-offentlichkeiten-im-netz/">“Politik 2.0 – Neue politische Öffentlichkeiten im Netz”.</a></p>
<p>Der Film &#8220;<a href="http://www.vimeo.com/4489849" target="_blank">Us Now</a>&#8221; wird offiziell veröffentlicht. Der eindrucksvolle Film setzt sich mit der Frage auseinander, wie die Zivilgesellschaft durch einen neuen Umgang mit Demokratie unter Einbeziehung kollaborativer Internetprojekte funktionieren können und welche Auswirkungen das Konzept von Schwarmintelligenz auf ganze Staaten und deren Regierungsformen haben kann.</p>
<p>Finischen Wahlen 2008 werden vom obersten Verwaltungsgerichtshof nachträglich <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1602230/" target="_blank">für ungültig erklärt</a>. Bürger hatten gegen die mit Wahlcomputern durchgeführte Wahl geklagt. Es fehlten rund 232 der abgegebenen Stimmen.</p>
<p><strong>Mai</strong></p>
<p>Am 2. und 3. Mai van in Berlin das erste PolitCamp statt. <a href="http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/gedanken-wahrend-und-nach-dem-politcamp09/" target="_blank">Eine gelungene Veranstaltung mit vielen interesannten Teilnehmern und spannenden Vorträgen.</a></p>
<p>Ab dem 4. Mai  kann man beim ePetition-System des Deutschen Bundestages die Petition <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten</a> auf der Webseite unterzeichnen. Bis zum 16.06.2009 werden insgesamt 134.015 <a title="Durch Anklicken gelangen Sie zur Liste aller Mizeichner der Petition: Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?PHPSESSID=9b84977a2e0c716550ad900aeced1a2f&amp;action=petition;petition=3860;sa=sign">Mitzeichner</a> die größte E-Petition bisher online mitzeichnen.</p>
<p>Der <a href="http://www.wahl-o-mat.de/europa/" target="_blank">Wahl-o-Mat zur Europawahl</a> der Bundeszentrale für politische Bildung ist das einzige &#8220;Onlineprojekt&#8221;, was mir vom Europawahlkampf im Kopf geblieben ist.</p>
<p>Nachdem der politische Informationsdienst polexia.de nicht mehr erreichbar ist, scheint auch Trupoli<a href="http://www.e-demokratie.org/studien/sammelsurium-technikfolgenabschatzung-zu-e-petitionen-burgerforum-2009-trupoli-am-ende/" target="_blank"> am Ende zu sein</a>.</p>
<p>Keine &#8220;Bürgersprechstunde&#8221; und &#8220;abgesprochene Fragen&#8221;, so das Fazit zum ersten Townhall-Meeting als Wahlkampfauftakt im Fernsehen auf RTL mit der Kanzlerin Merkel. Das sah RTL anscheinend auch so -  das Video oder eine Information darüber ist auf RTL.de nicht mehr zu finden.</p>
<p>Der Onlinediskurs <a href="http://www.e-politik.de/blog/13052009/Buergerforum-2009-Waehlen-gehen!.html" target="_blank">Bürgerforum 2009 (u.a. von der Bertelsmann Stiftung initiiert) endet mit der einem 16-Punkte-Plan für ein besseres und bürgernahes Europa</a>.</p>
<p>Elektronische Aufrufe oder Beschwerden bei der Regierung sind eine große Chance für die Demokratie, urteilt eine im Mai veröffentlichte <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/125/1612509.pdf" target="_blank">Studie des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zum Thema “Öffentliche elektronische Petitionen und bürgerschaftliche Teilhabe” (PDF)</a>. Genutzt werde diese aber nur selten.</p>
<p><a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/brasilianisches-parlament-startet-soziales-netzwerk/" target="_blank">Brasilianisches Parlament startet soziales Netzwerk.</a></p>
<p>Die US-Regierung macht ernst mit ihren Wahlversprechen und <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/apps-for-america-2-datagov/" target="_blank">startet data.gov</a>, das wohl weltweit-abitionieteste Projekt im Bereich der Transparenz von Regierungshandeln. Dazu ruft die Obamaadministration unter <a href="http://opengov.ideascale.com/" target="_blank">opengov.ideascale.com</a> zum Ideensammeln für ein offeneres und transparenteres Regieren auf.</p>
<p>Bösees Twitter: Dass Horst Köhler im Amt bestätigt wurde, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundespraesidenten-Wahl-Ergebnis-per-SMS-und-Twitter-verkuendet-219939.html" target="_blank">war auf Twitter schon vor der offiziellen Verkündung der Ergebnisse zu lesen</a>. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck verbot am Dienstag darauf das mikrobloggen aus der Fraktionssitzung. Es wird nicht das letzte Mal sein, das in 2009 etwas aus Sitzungssälen dringt.</p>
<p><strong>Juni</strong></p>
<p>Die schwedische Piratenpartei ist am 8. Juni ins Europaparlament gewählt worden. Mit einem Abgeordneten wird sie künftig in Brüssel vertreten sein. Das war auch der gefühlte Startschuss für die Verbreitung der Partei in ganz Europa.</p>
<p>Der <a href="http://www.buergerhaushalt-hamburg.de/" target="_blank">Hamburger Bürgerhaushalt 2009</a> startet im Juni. Die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt dürften sich (<a href="../e-partizipation/beispiel-fur-e-partizipation-in-deutschland-internetdiskussion-zum-hamburger-haushalt/" target="_blank">wieder</a>) an der Haushaltsplanung in Hamburg beteiligen. Unter dem Slogan „Hamburger Bürgerhaushalt waren die Bewohner aufgerufen sich an dem vierwöchigen Online-Diskurs über die zukünftige Ausrichtung des &#8220;Hamburger Haushalt: sparen oder investieren?&#8221; zu beteiligen.</p>
<p>“<a href="http://www.essen-soll-leiser-werden.de/" target="_blank">Essen soll leiser werden</a>” – im Juni startete die Beteiligungsplattform der Stadt Essen zum Thema Lärmaktionsplan mit Maßnahmen zur Lärmreduzierung. <a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/elektronische-burgerbeteiligung-zur-larmaktionsplanung-in-essen/" target="_blank">Ein gut umgesetzter Dialog</a>.</p>
<p>Was auf der britischen Insel &#8220;<a href="http://www.fixmystreet.com" target="_blank">Fix my street</a>&#8221; heisst und von der NGO mysociety.org realisiert wurde, ist <a href="http://www.e-demokratie.org/e-government/ausgebrandenburg-jetzt-online-melden/" target="_blank">im Juni in Brandenburg</a> mit dem Namen &#8220;<a href="http://maerker.brandenburg.de/" target="_blank">Maerker.brandenburg</a>&#8221; von dem Land selbst eingeführt worden. <a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/vorgestellt-der-macher-von-fixmystreet-in-brandenburg/" target="_blank">E-Demokratie.org hat den Macher des Projekts im September interviewt.</a></p>
<p>Am 30. Juni 2009 veröffentlichte die Initiative D21 den (N)ONLINER Atlas 2009. <a href="http://www.initiatived21.de/category/nonliner-atlas/zentrale-ergebnisse-2009" target="_blank">Fazit: Mehr Rentner und fast 70 %  der Deutschen sind bereits online</a>.</p>
<p><strong>Juli</strong></p>
<p>Wahlwerbung in Counterstrike, einem Bloggenden Steinmeier, Horst Schlämmer, Online-Abstimmung für FDP-Slogan, teAM Deutschland sieht ist der Onlinewahlkampf im vollen Gange. Bei den unterschiedlichen Angeboten ist eines schnell offensichtlich, es geht den meisten Angeboten nur um schnelles Marketing im Netz, nicht um nachhaltige Veränderung. Überraschung des Jahres ist das ZDF, das mit einem umfangreichen Angebot von Webinhalten zum Bundestagswahlkampf auftrumpft.</p>
<p>Der britische Guardian verbindet Informationen über die Ausgaben von UK Abgeordneten und Crowd-Sourcing zu einem einziartigem Transparenzprojekt. Unter <a href="http://mps-expenses.guardian.co.uk/">http://mps-expenses.guardian.co.uk/</a> konnten die Bürger die Informationen nach Auffälligkeiten durchsuchen und diese an den Guardian melden.</p>
<p><strong>August</strong></p>
<p>Anfang August ging nach 5 Jahren eine “neue” <a href="http://www.bundestag.de" target="_blank">Seite des Bundestags</a> online. In der Mitteilung auf bundestag.de heisst es dazu “Schnell und verlässlich sollen die Nutzer des Internetauftritts des Bundestages finden, was sie an der Arbeit des Parlaments interessiert”. Fazit: <a href="http://www.zeit.de/online/2009/33/bundestag-website-relaunch" target="_blank">Leider nur ein Relaunch und von der längst nötigen E-Transparenz-Initiative und nötiger Modernisierung keine Spur</a>.</p>
<p>Die Uni-Mannheim veröffenlicht eine<a href="http://veit.bwl.uni-mannheim.de/fileadmin/files/Forschung/Fachberichte/Fachbericht_20090818.pdf" target="_blank"> Studie zur Identifikation von Einflussfaktoren auf die Akzeptanz von innovativen E-Participation-Anwendungen (PDF)</a>.</p>
<p>Bonn hat seinen ersten Online-Bürgerdialog zur Bürgermeisterwahl. <a href="http://www.obwahl-bonn.de" target="_blank">obwahl-bonn.de </a>ist ein Gemeinschaftsprojekt der Firma Ontopica, der Stiftung MITARBEIT und von Mehr Demokratie e.V. NRW.</p>
<p>Rolf Lührs glaubt nicht, dass die Bundestagswahlen 2009 im Internet entschieden werden. Mit seiner Prognose &#8220;<a href="http://www.demos-monitor.de/index.php/der-wahlkampf-mit-der-maus-alles-fuer-die-katz/" target="_blank">Der Wahlkampf mit der Maus – alles für die Katz’?</a>&#8221; von Ende August sollte er im Bundestagswahlkampf 2009 recht behalten.</p>
<p><strong>September</strong></p>
<p>Anfang September hat das Bundesinnenministerium (BMI) mal wieder zur Online-Beteiligung eingeladen – oder was man dort dafür hält. Es ging um die Nationale E-Government Strategie Deutschlands. Die Strategie enthält aber wenig Substantielles und noch viel weniger Interessantes: Am folgenreichsten ist noch die Initiative zu den sogenannten Bürgerportalen bzw. DE-mail, die ja mittlerweile schon in Gesetzesform vorliegt und 2010 deutschlandweit eingeführt wird. Ansonsten geht es größtenteils um verwaltungsinterne Modernisierung. Der Abschnitt zu E-Partizipation bleibt vage, aber irgendwie sollen sogenannte <a href="http://www.e-demokratie.org/e-government/beteiligung-e-government-strategie/" target="_blank">“Internet-Mitmach-Projekte” gefördert werden</a>.</p>
<p>Am 7. und 8. September <a href="http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/2009-conference-on-electronic-democracy-edem-09/" target="_blank">fand in Wien die Edem09 statt</a>.</p>
<p>Die schlechte Netzpolitik lässt Deutschland in Internet-Rangliste zurückfallen – <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/09/01/schlechte-politik-laesst-deutschland-in-internet-rangliste-zurueckfallen.aspx" target="_blank">so IBM in einer globalen Studie über die “E-Readiness” der Staaten</a>.</p>
<p>Laut einer <a href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_60961.aspx" target="_blank">Umfrage des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.</a> bmängeln die Befragten, dass die Internetseiten der staatlichen Stellen bisher kaum über einen Rückkanal verfügen. &#8220;Das Internet ist aber keine Einbahnstraße, sondern ein interaktives Medium, das auch so eingesetzt werden sollte.&#8221; so BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer und untermauert damit altbekanntes mit Zahlen.</p>
<p>Auf <a href="http://www.u18.org/" target="_blank">u18.org</a> konnte man kurz vor der Bundestagswahl nachverfolgen, wie 127.000 Jugendliche in eigens eingerichteten Wahlkreisen (offline) wählen gingen. Auf <a href="http://www.demos-monitor.de/" target="_blank">demos-monitor.de</a> lobte Maren die Initiative, kritisierte aber zu Recht, dass  &#8220;die Möglichkeiten des Social Web nicht ausgeschöpft wurden und auch die Wahlen selbst nur offline stattfanden&#8221;.</p>
<p>Bundestagswahl 2009 im Netz:  Experten streiten, ob es einen wirklichen Onlinewahlkampf gab oder nicht. Knackieges <a href="http://www.politik-digital.de/bundestagswahl-onlinewahlkampf-bilanz-2009" target="_blank">Fazit von Sebastian Gievert</a>: &#8220;Es gab kein parteipolitischer Youtube-Spot, kein Kandidatenprofil bei Facebook oder studiVZ und schon gar kein Twitter-Account hat die Schallgrenze von 100.000 Views, Unterstützern oder Followern geknackt.&#8221; Un in den folgenden Monaten hat sich wiedermal herrausgestellt, dass bis auf einige Ausnahmen viele der interaktiven Wahlkampfseiten ein ungepflegte weiterlaufen und nach dem Wahlkampf nicht in den politischen Alltag mit einbezogen oder überführt werden. Für die einzige Aufruhe sorgte die &#8220;neue&#8221; Piratenpartei, die ich allerdings auch nicht die Veränderung bringen konnte.</p>
<p><strong>Oktober</strong></p>
<p>Nach <a href="http://berlininaugust.politik-digital.de/" target="_blank">2007</a> und <a href="http://berlininjuly.e-demokratie.org/">2008</a> ging die UnKonferenzserie “BerlinIn…” im Oktober 2009 in die dritte Runde. Über 50 internationale e-democracy-Praktiker aus 19 Ländern kamen Mitte Oktober in Berlin zur internationalen e-Partizipations-Konferenz “Berlin in October” zusammen. Mehr über Dokumentation und Output im <a href="http://berlininoctober.e-demokratie.org/" target="_blank">UnConference-Wiki</a>.</p>
<p>Nachdem die US-Regierung im Mai mit data.gov einen großen Schritt in Richtung Online-Transparenz gegangen ist, folgte die britische Regierung dem Vorbild und <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/www-data-gov-uk/" target="_blank">startete data.gov.uk</a>.</p>
<p>Das Projekt <a href="http://www.e-participation.net/" target="_blank">e-participation.net</a> von politik-digital.de und dem British Council Berlin wird mit dem European <a href="http://www.edemocracy-forum.com/2009/09/the-world-edemocracy-forum-announces-finalists-of-the-2009-edemocracy-awards.html" target="_blank">e-Democracy Award 2009</a> in der Kategorie European Civil Society ausgezeichnet.</p>
<p>Über 20 Vertreter von Parteien, Netzwerken und Unternehmen schlossen sich zusammen und <a href="http://opendata-network.org/2009/09/einladung-zur-gruendungsversammlung-des-verein-opendata-network/" target="_blank">gründeten am 22. Oktober das OpenData Network</a>. Ziel des Verbunds ist es die Themen OpenAccess, OpenGovernment, Transparenz und Partizipation koordiniert auf die politische Agenda zu bringen.</p>
<p><strong>November</strong></p>
<p>Anfang November erscheint ein großartiges PDF-Paper mit dem Namen: <em><a href="http://www.publicagenda.org/pages/promising-practices-in-online-engagement" target="_blank">Promising Practices In Online Engagement</a></em> vom Public Agenda&#8217;s Center for Advances in Public Engagement (CAPE). Es beschäftigt sich mit den Themen Kollaboration und Befähigung, den Dialog sowie der Einbeziehung von Bürgern in politischen Prozessen (inklusiver schöner Fallbeispiele).</p>
<p>Die europäische Kommission veröffentlicht die <a href="http://www.e-demokratie.org/kurzgefasst/kurzgefasst-e-government-report-2009-european-e-democracy-award-2009-fur-politik-digital-de-uvw/" target="_blank">Studie E-Government Report 2009: “Smarter, Faster, Better eGovernment”</a> ? Deutschland steigt in dem Ranking der besten europäischen eGovernment-Länder aus den Top10 ab. Insgesamt rangierte Deutschland 2007 noch im Mittelfeld, im aktuellen Ranking 2009 rutschte Deutschland weiter ab.</p>
<p>Unter schwedischer Ratspräsidentschaft fand vom 18. bis 20. November 2009 in Malmö ein <a href="http://ec.europa.eu/information_society/activities/egovernment/conferences/malmo_2009/index_en.htm" target="_blank">Gipfel zur Zukunft von eGovernment in Europa</a> statt: eine europäische <a href="http://www.se2009.eu/polopoly_fs/1.24306!menu/standard/file/Ministerial%20Declaration%20on%20eGovernment.pdf" target="_blank">eGovernment-Deklaration der Minister</a> stellte die Zielvorgaben der EU bis 2015 vor, nach den Vorgaben soll E-Government in Europa bis 2015 <a href="http://cebit2009.portel.de/cebit2009news/artikel/41311-aal-ready-e-government-in-europa-soll-bis-2015-deutlich-besser-werden/130/" target="_blank">deutlich besser werden</a> &#8211; im Detail wurde aber <a href="http://www.politik-digital.de/eGovernment-Deklaration-Europa" target="_blank">nichts wirklich neues verankert, was auch nicht schon 2005 und 2007 beschlossen wurde</a>.</p>
<p><strong>Dezember</strong></p>
<p>Obama stellt am 8. Dezember sehr ambitionierte Ziele und Zeitpläne für seine <a href="http://www.whitehouse.gov/omb/assets/memoranda_2010/m10-06.pdf" target="_blank">Open Government Directive seiner Regierung auf (PDF)</a>, demnach muss jede US-Bundesbehörde in 60 Tagen eine Open-Government-Website und in 120 Tagen eine individuelle Strategie für Internetkommunikation vorweisen.</p>
<p>Beinahe vergessen: Der <a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/zebralog-gewinnt-weiteren-preis-fur-kolner-burgerhaushalt/">mehrfach ausgezeichnete</a> Kölner Bürgerhaushalt  auf <a href="http://www.stadt-koeln.de/buergerhaushalt" target="_blank">http://www.stadt-koeln.de/buergerhaushalt</a> wurde mit über 11.000 registrierten Teilnehmern das zweite Mal durchgeführt. Eine Evaluation des Verfahrens wird zurzeit durch die Universität Bielefeld im Auftrag der Stadt Köln erstellt. Sobald die Auswertung zur Verfügung steht &#8211; gibt es auch hier mehr dazu.</p>
<p>In Italien initiieren Blogger mit dem “<a href="http://www.noberlusconiday.org/" target="_blank">No Berlusconi Day</a>” eine Riesendemonstration gegen die Regierung um den Ministerpräsidenten Berlusconi. Dabei bedienen sie sich dem kompletten Toolkit des Web 2.0.</p>
<p>Politik-Digital.de hat sich die Mühe gemacht die netzpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen <a href="http://www.politik-digital.de/die-netzpolitiker-der-bundestagsfraktionen" target="_blank">herauszufinden</a>.</p>
<p>Twitter ist wieder da und erlangte meine Aufmerksamkeit im Dezember durch drei Situationen: Die Massenproteste in <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/iran-proteste-twitter" target="_blank">Iran verdeutlichen ein nützliches Anwendungsgebiet für Twitter</a>, ein Tweet des Grünen-Abgeordneten Helge Limburg führte bei der Generaldebatte zum<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,667077,00.html" target="_blank"> Landeshaushalt 2010 im Niedersächsichen Landtag zu einem Eklat</a> und <a href="http://www.politico.com/news/stories/1209/30933.html" target="_blank">Politico kürt die Top Ten Tweets aus 2009</a>.</p>
<p>Mit der Veröffentlichen des Buchs <a href="http://odbook.stanford.edu/" target="_blank"><em>Online Deliberation: Design, Research, and Practice</em></a> ist m. E. ein neues Standardwerk zum Thema (Online-)Deliberation gelungen.</p>
<p>Zum Abschluss des Jahres dreht sich dann alles um Ausblicke und Rückblicke: <a href="http://pep-net.eu/blog/2009/12/24/reflecting-on-2009/" target="_blank">Fraser Henderson vom ICELE überprüft rückblickend</a> die <a href="http://pep-net.eu/blog/2008/12/11/how-will-the-social-web-evolve-in-2009/" target="_blank">Vorrausagen von Bengt Feil für das Jahr 2009</a> im pep-net.eu Blog und kommentiert Chris Haller&#8217;s (e-participation.com) <a href="http://blog.eparticipation.com/content/trends-2010" target="_blank">Ausblick in das Jahr 2010</a>.<br />
Ellen Miller von der Sunlight Foundation resümiert in dem Beitrag <a href="http://blog.sunlightfoundation.com/2009/12/30/it-was-a-very-good-year/" target="_blank">&#8220;It Was A Very Good Year&#8221; (for transparency) das Jahr 2009</a> und die letzten dreineinhalb Jahre der Stiftungsarbeit.</p>

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		<title>Reichweitenoptimierung Teil 2 &#8211; Linkaufbau: Links, Links, Links</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 18:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
		<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
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		<category><![CDATA[Reichweite]]></category>

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Neben der reinen Suchmaschinenoptimierung stellt der externe Linkaufbau eine gute Möglichkeit für die direkten Trafficzuführung an elektronische Beteiligungsprojekte dar. Externe Links sind ausserdem ein wichtiger, wenn nicht einer der wichtigsten, Rankingfaktor für Suchmaschinen und haben auch ein indirekten Einfluss auf die Reichweite.
Für den Anfang ist es ernorm wichtig, dass man versteht, dass Links zwischen Webseiten [...]]]></description>
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<div id="attachment_1012" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1012" title="web" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/12/web-150x150.jpg" alt="web" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Das Netz funktioniert nur aufgrund von Verlinkung.</p></div>
<p>Neben der reinen Suchmaschinenoptimierung stellt der externe Linkaufbau eine gute Möglichkeit für die direkten Trafficzuführung an elektronische Beteiligungsprojekte dar. <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/suchmaschinenoptimierung-seo-fur-elekronische-beteiligungsprojekte/">Externe Links sind ausserdem ein wichtiger, wenn nicht einer der wichtigsten, Rankingfaktor für Suchmaschinen und haben auch ein indirekten Einfluss auf die Reichweite.</a></p>
<p>Für den Anfang ist es ernorm wichtig, dass man versteht, dass Links zwischen Webseiten die Grundlage für den Grad der Vernetzung im Internet darstellen, sie ermöglichen Suchmaschinen und Nutzern die Einordnung einer Seite &#8211; ohne Links würde das Internet nicht in der Form existieren, wie wir es heute kennen. Deshalb gilt in diesem Beitrag das Motto: Context is King.</p>
<p><strong>Woher können die Links kommen?</strong></p>
<p>Dass elektronische Beteiligungsportale meist einem wisschaftlichen Background aufweisen oder von Universitäten oder öffentlichen Einrichtungen unterstützt werden, stellt einen nicht zu unterschätzendes Potenzial für den Linkaufbau dar. Da Links von Universitäten vor allem von Google und co als besonders hochwertig erachtet werden, sollte man also unbedingt darauf achten, dass alle, die an einem E-Partizipationsprojekt in der Planung, Umsetzung oder Durchführung beteiligt sind, einen aussagekräftigen Link auf der höchst-möglichen Stufe, z.B. von ihrer Startseite, auf die URL des Projekts setzten. Kurz gefasst: Man sollte immer sein Umfeld für die Verlinkung nutzen.</p>
<p>Des Weiteren sollte grundsätzlich auf thematisch-sinnvolle und organisch-gewachsene Verlinkung geachtet werden &#8211; es bring nichts, wenn man von unzähligen thematisch anders verorteten Webseiten auf einen Schlag unzählige Links bekommt.</p>
<p>Der Linkaufbau sollte so früh wir möglich, am besten bereits während der Umsetzung, beginnen. Auch deshalb sollte schon im Vorfeld, direkt nach der Beauftragung/Entscheidung für eine elektronische Beteiligungsplattform, mit der Erstellung und Veröffentlichung von Inhalten auf der jeweiligen Domain begonnen werden. (siehe auch den vorherigen Text &#8211; Teil 4. Content ist King).</p>
<p>Vom Linkkauf sollte man in den meisten Fällen absehen, den das verstößt: 1. gegen die Richtlinien fast aller Suchmaschinenbetreiber und ist 2. in den meisten Fällen eher kontrakproduktiv. Nur ein stetiges und normales Linkwachstum ist deshalb auch aus Sicht der Suchmaschinen ein positives Signal.</p>
<p>Wie schon angesprochen, stellen Links aber nicht nur einen indirekten Faktor für qualifizierte Reichweite (durch Suchmaschinen) dar, sondern können auch direkt Besucher auf die Seite bringen. Handelt es sich um ein Beteiligungsprojekt, dass einen lokalen Bezug hat, sollte man sich unbedingt auf die Suche nach Webseiten, Blogs oder Netzwerken machen, die in für das lokale Umfeld interessant und/oder reichweitenstark sind. Bei Meldungen in lokalen Online-Medien sollte man die Journalisten bitten immer auch das Projekt zu verlinken &#8211; das sollte auch in den Pressemitteilungen explizite Erwähnung finden. Handelt es sich um ein Beteiligungsprojekt mit einem klarem, thematischen Bezug sollten thematisch verwandte Blogs oder Webseiten um Verlinkung gebeten werden. Dafür kann sich vorallem das im vorherigen Beitrag angesprochene Projektbegleitungs-Blog als sehr nützlich erweisen.</p>
<p>Ein einfacher Weg weitere Links zu bekommen ist das verlinken aus eigenen alten Projekten oder anderen aktuellen heraus &#8211; hier gilt man sollte bei allem auf das man Zugriff hat, prüfen ob eine Verlinkung möglich und thematisch sinnvoll ist.</p>
<p>Wenn genug Zeit oder Human Ressourcen da sind, kann man auch Onlineangebote mit Besucherbeteiligung nutzen um das Beteiligungsprojekt bekannter zu machen. Dafür eignen sich besonders Foren, Wikis oder Communities. Gegebenenfalls kann es auch hilfreich sein, einen inhaltlich-verwandten Blog zu kommentieren und einen &#8220;Absender-Link&#8221; zu hinterlassen. Diese werden zwar oft durch Suchmaschinen ignoriert (noFollow) können aber nie Schaden.</p>
<p><strong>Wie sollen Links gesetzt werden?</strong></p>
<p>Links aus dem Fließtext sind wertvoller als Links aus einem Linkblock oder aus dem Fußbereich. Auch der verlinkte Text sollte Wörter enthalten, die das jeweilige Projekt beschreiben. Das Wort &#8220;mehr&#8221; zu verlinken bringt weniger als der Name des Projekts oder das ausgeschriebene Thema um es bei dem Projekt geht. Grundsätzlich ist aber ein Link immer mehr wert als kein Link. Es kann auch nicht Schaden, die Nutzer auf der Seite direkt zu bitten, die Seite aus ihren eigenen Projekten oder Seiten zu verlinken. Bei dem Linkziel der externen Links, sollte man versuchen auf die Unterseiten zu verlinken (&#8220;Deeplinks&#8221;). Die Links sollten nicht nur auf die Startseite zeigen. Grundsätzliche stärkt jeder Link auf eine Seite der Website die Domainpopularität.</p>
<p><strong>Zusammenfassung: Aktiven Linkaufbau bei Beteiligungsprojekten beachten</strong></p>
<p>1. Links sind wichtig für Suchmaschinen und für die direkte Zuführung von Besuchern.<br />
2. Verlinkung aus dem Fließtext einer Seite ist hochwertiger als aus einem Linkblock oder aus dem Fußbereich einer externen Seite.<br />
3. Der verlinkte Text beeinflusst die Chance des Links geklickt zu werden und die Relevanz des Links für Suchmaschinen.<br />
4. Keine Links kaufen!<br />
5. Nur dann Links tauschen, wenn man sich von der thematischen Relevanz der Partnerseite überzeugt hat.<br />
6. Nutze dein Umfeld (Partner, Bekannte, Verwandte) für den Linkaufbau.<br />
7. Frühestmöglich mit dem aktivem Linkaufbau beginnen.<br />
8. Nicht mit Links geizen: ruhig aus den eingenen Texten und Seiten auf themenrelevante, externe Seiten verlinken.<br />
9. Darauf achten, den Linkaufbau organisch zu gestalten (nicht alle auf einen Schlag).<br />
10. Keinen blinden Linkaufbau betreiben: immer auf thematische Relevanz achten.</p>

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		<title>Suchmaschinenoptimierung (SEO) für elekronische Beteiligungsprojekte</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 19:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Potenziale]]></category>
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		<category><![CDATA[SEO]]></category>
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Beteiligungsprojekten im Internet wird gelegentlich unterstellt, dass sie eine oft nur eine sehr geringe Grundreichweite aufweisen und ein zu kleines Publikum erreichen. Ohne diese umstrittenen Thesen um die Relevanz von E-Partizipation jetzt weiter diskutieren zu wollen, will ich mit diesem Beitrag darauf aufmerksam machen, dass bei vielen Projekten der Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) und damit wesentliche [...]]]></description>
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<div id="attachment_1015" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1015" title="Seo-blocks" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/11/Seo-blocks-150x150.gif" alt="Seo-blocks" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">SEO ist Vorraussetzung für qualifizierte Reichweite</p></div>
<p>Beteiligungsprojekten im Internet wird gelegentlich unterstellt, dass sie eine oft nur eine sehr geringe Grundreichweite aufweisen und ein zu kleines Publikum erreichen. Ohne diese umstrittenen Thesen um die Relevanz von E-Partizipation jetzt weiter diskutieren zu wollen, will ich mit diesem Beitrag darauf aufmerksam machen, dass bei vielen Projekten der Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) und damit wesentliche Teile des Reichweitenanspruchs, der Möglichkeiten betroffene Menschen zu erreichen und das Projekt zum Erfolg zu führen außer Acht gelassen werden.</p>
<p>Suchmaschinen gehören heute für die meisten Webseiten zu einem der wichtigsten Traffic- und Besucherlieferanten. Bei einigen Portalen kommen über 60% der Benutzer von Google&amp;co. Da die wenigsten elektronischen Beteiligungsprojekte aber über ein so großes Marketingbudget verfügen, dass sie sich den Besucher bei Suchmaschinen einkaufen und auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LvutIWu4dvU" target="_blank">relevante Suchwörter und -phrasen buchen können (SEM)</a>, kommt also häufig nur der generische Traffic von Suchmaschinen in Frage. Dafür müssen aber ein paar Grundregeln eingehalten werden. Der Anspruch ein elektronisches Beteiligungsprojekt suchmaschinengerecht zu konzipieren und zu programieren sollte also mindestens einen ebenso großen Stellenwert haben wie Design und Usability.</p>
<p>Auch wenn sich Suchmaschinenoptimierung bei elektronischen Beteiligungsprojekten als schwierig herausstellt, da diese meist zeitlich-begrenzt sind, oft keine Seitenhistorie aufweisen können und auf einer vollständig neuen Domain zu finden sind, gibt es weitere Faktoren die direkten Einfluss auf die Positionierung in Suchmaschinen haben. Folgenden Punkte sind deshalb für eine Indizierung, ein gutes Ranking und damit mehr Besucher für ein Online-Beteiligungsprojekt <strong>zwingend</strong> erforderlich:</p>
<p><strong>1. Die eindeutige Vergabe von Title und Description für alle Seiten</strong><br />
Eine der grundlegensten Sachen, die oft keine Beachtung findet, ist die Vergabe von eindeutigen <a href="http://de.selfhtml.org/html/kopfdaten/titel.htm" target="_blank">Seitentiteln (Title-Tag)</a> und <a href="http://de.selfhtml.org/html/kopfdaten/meta.htm#beschreibung" target="_blank">Seitenbeschreibungen (Meta-Description)</a>. Der Seitentitel und die Beschreibung einer Seite innerhalb eines Projekts sollte immer nur einmal innerhalb einer Webseite auftachen, schließlich enthalten die einzelnen Seiten ja auch unterschiedlichen Inhalt. Im Optimalfall enthalten der Seitentitel und die Seitenbeschreibung das gewünschte Suchwort/-phrase, zu dem man gefunden werden soll. Darüber hinaus sollten diese Wörter/Wortgruppen auch in den Überschriften auf der einzelnen Seite auftauchen (siehe dazu auch <em>3. semantische Auszeichnung von Seiten</em>) Falls das nicht der Fall ist und der gleiche Inhalt auf mehreren Seiten mit mehreren URLs zu finden ist, gilt die Regel in Punkt <em>5. Vermeidung von Duplicated Content</em>.</p>
<p><strong>2. interne Verlinkung</strong><br />
Neben externen Links auf die eigene Seite, ist die interne Verlinkung ein essentieller Rankingfaktor für Suchmaschinen. Da es bei dem Start von Beteiligunsprojekten keine oder kaum externe Verlinkungen gibt, ist die interne Verlinkung eine wichtige Möglichkeit für Suchmaschinen, die Seite zu &#8220;verstehen&#8221; und zu indizieren. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brotkr%C3%BCmelnavigation" target="_blank">Breadcrumbs</a> und die Querverlinkung direkt aus den Inhalten innerhalb eines Projekts sind eine gute Möglichkeit der Suchmaschine alle Inhalte der Seite einfach zur Verfügung zustellen und sollten unbedingt integriert werden.</p>
<p><strong>3. semantische Auszeichnung von Seiten</strong><br />
Bei der Umsetzung von Designvorschlägen werden häufig sehr viele &#8220;<a href="http://de.selfhtml.org/html/text/ueberschriften.htm" target="_blank">Überschriften</a>&#8220;, sogenannte Headings (h1, h2 usw.) verwendet. Da diese &#8220;Headings&#8221; einfach zu definieren und zu formatieren sind, werden sie zur Designstrukturierung verwendet obwohl ihr ursprüngliche Funktion sich (auch für Suchmaschinen) eher auf die Textstrukturierung bezieht. Das führt dazu, das es Seiten gibt die diese Elemente willkürlich und übermäßig einsetzen. Das ist für Suchmaschinen ein Problem, da diese anhand dieser &#8220;Überschriften&#8221; versuchen dem Inhalt einer Seite ein Thema zuzuordnen. Im Optimalfall sollte pro Seite nur ein h1 und ein h2 vergeben werden. Ausserdem sollten sich in diesen Überschriftendie relevantesten Wörter tummeln, für die jeweilige Seite gefunden werden soll.</p>
<p><strong>4. Content is King &#8211; möglichst früh Inhalte aufbauen</strong></p>
<p>In mehreren Absätzen bin ich nun darauf eingagangen, wie wichtig der Inhalt für Suchmaschinenoptimierung ist. Elektronische Betteiligungsprojekte erweisen sich dabei insofern als Sonderfall, als dass sie meist zeitlich oder thematisch stark begrenzt sind. Zudem kranken die meisten Beteiligungsprojekte daran, dass sie oft erst direkt oder kurz vor oder direkt mit der tatsächlichen Beteiligungphase über die URL erreichbar sind und davor auf der Domain kein Inhalt hinterlegt wird. Da Suchmaschinenen aber tagtäglich Unmengen von Seiten und Daten verabreiten müssen, kann es sein, dass eine neue Seite erst nach einiger Zeit indiziert und gerankt wird. Deshalb sollte man als Betreiber (wmgl.) frühestmöglich mit dem Aufbau von Content beginnen und die Seite zur Indizierung freischalten. Dafür sollte man in Betracht ziehen, so schnell wie möglich nach der Entscheidung für die Umsetzung eines Beteiligungsprojekts die Seite mit Inhalt zu füllen. Falls es noch an konkretem Inhalt fehlt, kann ein Projektblog, der das Projekt in seinen Umsetzungsphasen begleitet und  dokumentiert, als Contentgenerator und Anlaufpunkt für Suchmaschinen und Nutzer dienen.</p>
<p><strong>5. Die Erstellung von Sitemaps und das Anlegen von Webmaster-Accounts bei Suchmaschinen</strong><br />
Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sitemaps" target="_blank">Sitemap</a> ist ein Dokument, in dem alle Pfade zu alle vorhandenen Dokumente einer Webseite aufgelistet sind &#8211; eine Art Inhaltsverzeichnis einer Webseite. Dieses Dokument obliegt in seiner Struktur gewissen Richtlinien und ermöglicht es dem Seitenbetreiber die Suchmaschinen über alle Seiten eines Projekts zu informieren. Da der Marktanteil der Suchmaschinen in Deutschland eine eindeutige Sprache spricht, ist dafür erstmal ein <a href="https://www.google.com/webmasters/sitemaps" target="_blank">GoogleWebmaster-Account</a> besonders wichtig. Hier (und in der robots.txt) kann man die Sitemap an Google übermitteln. Auch Microsofts Bing und Yahoo sollten nicht vernachlässigt werden. Beide bieten ähnliche Dienste an (<a href="http://www.bing.com/webmaster" target="_blank">Bing &#8211; Webmaster Center</a> und <a href="https://siteexplorer.search.yahoo.com/" target="_blank">Yahoo! Site Explorer</a>).</p>
<p><strong>6. Vermeidung von Duplicated Content (doppelten Inhalten)</strong><br />
Suchmaschinen sehen es nicht so gern, wenn sich hinter unterschiedlichen URLs ein und der gleiche Inhalt verbirgt. Deshalb ist es wichtig, dass man bei der Konzeption und bei der technischen Umsetzung darauf achtet, dass alle Seiten nur unter einer URL zu erreichen sind. Beispiel: Wenn der Beschreibungstext eines Beteiligungsprojekts unter der URL http://www.beteiligung.de/beschreibung und unter der URL http://www.beteiligung.de/beschreibung?seite=1 für Suchmaschinen zugänglich ist, wird die Suchmaschine beide Seiten indizieren und meistens beide schlechter positionieren als wenn es die Seite nur einmal gegeben hätte. Um das zu vermeiden gibt es mehrere Möglichkeiten: 1. Die Seite über die <a href="http://de.selfhtml.org/diverses/robots.htm" target="_blank">robots.txt aussperren</a>; 2. Die zweite Seite mit einem <a href="http://de.selfhtml.org/html/kopfdaten/meta.htm#robots" target="_blank">&#8220;noIndex&#8221;-Befehl</a> versehen 3. einen <a href="http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2009/02/specify-your-canonical.html" target="_blank">Canonical-Tag setzen</a>, der den Suchmaschinen mitteilt, welche von beiden Seiten die richtige (wichtige) ist; 4. Über eine Funktion in den GoogleWebmasterTools (gilt bisher nur für Google) bestimmte <a href="http://www.internetkapitaene.de/2009/09/17/neues-tool-bei-den-google-webmaster-tools-unliebsame-parameter-in-der-url-unterdrucken/" target="_blank">Parameter aussperren</a>. Die Möglichkeit der Aussperrung von Suchmaschinen sollte auch für sensible Bereiche, wie das Backend oder private Daten, auf der Seite in Betracht gezogen werden. Bei all diesen Funktionen sollte man aber unbedingt mit Bedacht vorgehen, da man seine Seite mit diesen Möglichkeiten auch versehentlich komplett für Suchmaschinen unzugänglich machen kann.</p>
<p>Wenn man diese fünf Punkte konsequent beachtet und dizipliniert einhält, steht einer guten Indizierung und Positionieren des Beteiligungsprojekts in Suchmaschinen grundsätzlich erstmal nichts im Wege. Darüber hinaus gibt es viele weitere Möglichkeiten seine Seite für Suchmaschinen und damit für Nutzer lukrativer zu machen. Da aber alle Projekte technisch, konzeptionell und inhaltlich anders sind, muss im Einzelfall entschieden werden, welche weiteren Stellschrauben zu einem besseren Ranking führen können. Weitere gute Tipps und Grundlagen für eine gute Indizierung durch Google findet man in einer Anleitung von Google selbst: <a href="http://www.google.co.uk/intl/en/adtoolkit/pdfs/products/search_engine_optimisation.pdf" target="_blank">Google&#8217;s Search Engine Optimization Starter Guide (PDF, english)</a>.</p>
<p>Für die Suche nach geeigneten Begriffen für die Auszeichnung von Seitentitel und Beschreibung eignen sich folgende Tools:<br />
- <a href="http://www.google.com/insights/search/" target="_blank">Google Insights for Search</a><br />
- <a href="http://wortschatz.uni-leipzig.de/wort-des-tages/" target="_blank">Wörter des Tages beim beim Wortschatz-Portal der Uni Leipzig</a><br />
- das Firefox-Plugin <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/9943" target="_blank">&#8220;Search Cloudlet&#8221;</a><br />
So kann man schon im Vorhinein Begriffe und mögliche Suchphrasen identifizieren und relevanten Content um das Beteiligungsprojekt veröffentlichen, der Besucher auf die Seite lockt.</p>
<p>Demnächst gehe ich zwei weiteren Beiträgen zur Reichweitenoptimierung auf die Themen &#8220;<a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/reichweitenoptimierung-teil-2-linkaufbau-links-links-links/">externe Verlinkung</a>&#8221; und die Möglichkeiten von &#8220;Social Media Optimization&#8221; für elektronische Beteiligungsprojekte ein. Beide Themen haben auch einen direkten oder indirekten Einfluss auf die Positionierung und Indexierung bei Suchmaschinen und sollten deshalb eng mit den oben genannten Punkten verknüpft werden.</p>

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		<title>Elektronische Bürgerbeteiligung zur Lärmaktionsplanung in Essen</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/elektronische-burgerbeteiligung-zur-larmaktionsplanung-in-essen/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 17:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Lärmschutz]]></category>

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&#8220;Essen soll leiser werden&#8221; &#8211; so heisst die bereits am 15.6 gestartete Beteiligungsplattform der Stadt Essen. Im Rahmen der EU-Richtlinie zum Umgebungslärm will das Umweltamt der Stadt Essen zusammen mit den Bürgern einen Lärmaktionsplan mit Maßnahmen zur Lärmreduzierung erarbeiten. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in NRW. Geplant [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/06/screen-capture-3-300x47.png" alt="Logo: essen-soll-leiser-werden.de" title="Logo: essen-soll-leiser-werden.de" width="300" height="47" class="alignleft size-medium wp-image-634" />&#8220;<a href="http://www.essen-soll-leiser-werden.de/" target="_blank">Essen soll leiser werden</a>&#8221; &#8211; so heisst die bereits am 15.6 gestartete Beteiligungsplattform der Stadt Essen. Im Rahmen der <a href="http://www.dega-akustik.de/ald/wissenswertes-zum-thema-larm/richtlinien-gesetze-verordnungen-und-normen/eu-richtlinie-2002-49-eg-umgebungslarmrichtlinie" target="_blank">EU-Richtlinie zum Umgebungslärm</a> will das Umweltamt der Stadt Essen zusammen mit den Bürgern einen Lärmaktionsplan mit Maßnahmen zur Lärmreduzierung erarbeiten. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in NRW. Geplant und umgesetzt wurde die Plattform von <a href="http://www.zebralog.de/" target="_blank">Zebralog</a>, die das <del datetime="2009-06-29T16:17:30+00:00">erste</del> zweite Mal nicht mit der <a href="http://www.binary-objects.de/" target="_blank">&#8220;discourse-machine&#8221; von Binary Objects</a> (wie beim <a href="https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/" target="_blank">Bürgerhaushalt Köln</a>, dem <a href="http://www.buergerforum2008.de/" target="_blank">Bürgerforum 1</a> &#038; <a href="http://www.buergerforum2009.de/" target="_blank">2</a>) sondern mit <a href="http://www.ontopica.de/">Ontopica</a> als technischen Dienstleister für die Plattform in Erscheinung treten.</p>
<p>Der Onlinedialog ist in <a href="https://www.essen-soll-leiser-werden.de/dito/web?action=content&#038;journal=16&#038;view=cnt" target="_blank">zwei Phasen</a> geteilt: In  der ersten Beteiligungsphase, die noch bis zum 10. Juli 2009 läuft, können sich die Essener anhand der im letzten Jahr erstellten Lärmkarten informieren. Darüber hinaus können die Besucher der Seite Orte benennen, die sie als besonders laut empfinden und Vorschläge einreichen, wie man das ändern könnte. &#8220;Alle Hinweise und Vorschläge gehen in die Beratungen zum Lärmaktionsplan ein&#8221;, <a href="https://www.essen-soll-leiser-werden.de/dito/web?action=content&#038;journal=26&#038;rootid=26&#038;view=cnt#47" target="_blank">wird auf der Seite versprochen</a>. In der zweiten Beteiligungsphase (nach den Herbstferien 2009) sollen auf der Webseite die geplanten Maßnahmen der Stadt Essen zur Lärmreduzierung vorgestellt werden, die dann von den Bürgern bewertet und kommentiert werden können.</p>
<p><img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/06/screen-capture-2-300x226.png" alt="Startseite - Dialogplattform" title="screen-capture-2" width="300" height="226" class="alignleft size-medium wp-image-639" /><strong>Zur Plattform:</strong> Die Benutzerführung erlaubt dem Besucher über die vier Kästchen auf der Startseite einen einfachen Einstieg in die Plattform und das Einreichen von konkreten Vorschlägen zur Lärmreduzierung. Die Bedienung macht auf den ersten Blick einen durchdachten Eindruck und die Anzeige der Lärmkarten überzeugt als multimediales Element. Die Lärmkarten des Umweltamts wurden dafür als <a href="https://www.essen-soll-leiser-werden.de/dito/forum?action=editJournal&#038;id=31&#038;view=search">Layer über eine GoogleMap von Essen</a> gelegt. Der Benutzer kann so die gemessene Lärmbelastung in seinem direkten Umfeld oder an anderen Orten in Essen einsehen und Vorschläge direkt bestimmten Orten zuordnen. Leider kann man auf der Karte die bereits gemeldeten Vorschläge anderer Bürger nicht direkt einsehen.<br />
Besonders gefällt mir hingegen, dass man die Liste der Vorschläge als <a href="https://www.essen-soll-leiser-werden.de/dito/rss/32.rss?view=articles" target="_blank">RSS-Feed abonnieren</a> kann. Nur ein direkter Hinweis auf diese Funktion wäre nett gewesen und leider funktioniert der Feed nur auf der <a href="https://www.essen-soll-leiser-werden.de/dito/forum?action=postslrSearch&#038;id=32&#038;view=print" target="_blank">Vorschlagübersichtsseite</a> nicht aber von den anderen Seiten. Hervorzuheben ist auch die Möglichkeit, indirekt Fragen (über die Redaktion des Portals) an<a href="https://www.essen-soll-leiser-werden.de/dito/forum?action=editJournal&#038;id=28&#038;view=search" target="_blank"> Mitarbeiter des Umweltamts zu stellen</a>. Leider ist auch diese Funktion etwas versteckt.</p>
<p><strong>Off-Site:</strong> Wie ein User/Userin im <a href="https://www.essen-soll-leiser-werden.de/dito/forum?action=editJournal&#038;id=34&#038;view=search" target="_blank">Lob&#038;Kritik-Bereich</a> richtigerweise anmerkt, sind die Maßnahmen ausserhalb der Plattform zur Bekanntmachung dieser etwas gering ausgefallen &#8211; Warum verlinkt die Stadt Essen nicht prominenter von ihrer Startseite auf das Projekt? Warum findet man weder auf den Webseiten der Lokal-Nachrichten noch auf den Seiten der Uni Verweise auf das Projekt? Hat man lokale Multiplikatoren mit einbezogen? Immerhin findet im redaktionellen Bereich auf der <a href="http://www.essen.de/Deutsch/Rathaus/Aemter/Ordner_59/Laerm/Laerm_Onlinebeteiligung.asp" target="_blank">Webseite der Stadt Essen</a> einen Verweis auf die Plattform und auch das <a href="http://www.102.2radioessen.de/">Lokalradio berichtete zwei mal am 16. Juni</a> über die Beteiligungsmöglichkeit. Über andere Offline-Marketingmaßnahmen kann ich natürlich nicht viel sagen. </p>
<p><strong>Was mir sonst noch aufgefallen ist:</strong> Die genaue <a href="https://www.essen-soll-leiser-werden.de/dito/web?action=content&#038;journal=26&#038;rootid=26&#038;view=cnt#47" target="_blank">Zieldefinition der &#8220;Beteiligung&#8221;</a> hätte ich mir schon auf der Startseite gewünscht. Ich war überrascht, dass man ohne sich zu registrieren, Vorschläge einbringen kann. Das entspricht zum einen zwar meiner Auffassung von offener Beteiligung, zum anderen wäre ein Hinweis darauf und eine Preview-Funktion mit nochmaliger Bestätigung sicher sinnvoller. Ausserdem wäre für den Adressaten wenigstens die Angabe einer E-Mail-Adresse  sicher interessant (Rückkanal). Das man auch ausserhalb von Essen Vorschläge einbringen kann, ist möglicherweise auf die Restriktion beim Einsatz der GoogleMaps API zurückzuführen. Darüber hinaus wäre auch gut gewesen den Link &#8220;Vorschlag ohne Ortsbezug machen&#8221; global auf der rechten Seite zu positionieren. </p>
<p><strong>Fazit:</strong> Gute Umsetzung für ein neues Einsatzfeld elektronischer Beteiligung. Die 293 bisher eingetragenen Vorschläge (nach 12 Tagen eine gute Anzahl für eine lokal/thematisch begrenztes, wenig beworbenes, elektronisches Beteiligungsprojekt) machen einen qualitativ-hochwertigen Eindruck und auch die Moderation der Beiträge ist professionell (meine Testeinträge wurden &#8211; zu recht &#8211; prompt gelöscht). Bleibt nur zu hoffen, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen wirklich in den politischen Entscheidungsprozess einfließen. Eine öffentliche Dokumentation des Projekts im Nachhinein wäre sehr wünschenswert, damit die Bürgerinnen und Bürger genau erfahren inwieweit ihre Vorschläge in welchem Umfang direkten Einfluss auf die letztendlichen Maßnahmen hatten.</p>

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		<title>Brandenburg: Ausgebrandenburg? Jetzt online melden!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 13:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerservice]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[fixmystreet]]></category>

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Na sowas: Rainald Grebe mag ruhig seine Witze machen und in der Tat würde einem Brandenburg nun sicherlich nicht unbedingt als Vorreiter in Sachen elektronischer Demokratie einfallen, doch was unter dem Namen &#8220;Maerker&#8221; (?) momentan noch in der Beta-Version zu sehen ist, hat das Zeug andere Bundesländer mal in den Schatten zu stellen. Hier können [...]]]></description>
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<p>Na sowas: <a href="http://www.rainaldgrebe.de/">Rainald Grebe</a> mag ruhig <a href="http://gedankenkeks.blogspot.com/2008/01/ich-fhl-mich-heut-so-ausgebrandenburg.html">seine Witze machen</a> und in der Tat würde einem Brandenburg nun sicherlich nicht unbedingt als Vorreiter in Sachen elektronischer Demokratie einfallen, doch was unter dem Namen &#8220;<a title="online service des Landes Brandenburg zum Melden von kommunalen Serviceproblemen" href="http://maerker.brandenburg.de">Maerker</a>&#8221; (?) momentan noch in der Beta-Version zu sehen ist, hat das Zeug andere Bundesländer mal in den Schatten zu stellen. Hier können Bürger Probleme in ihrer Kommune melden, wie zum Beispiel illegale Müllkippen, fehlende Verkehrsschilder, Schlaglöcher, etc. Es hat damit eine ähnliche Funktion wie das bereits seit März 2007 operierende <a href="http://www.fixmystreet.com/">FixMyStreet</a> der britischen E-Demokratie-Pioniere <a href="http://www.mysociety.org/">mySociety</a>. Dort verzeichnet man mittlerweile im Durchschnitt rund 50.000 Besuche pro Monat. Davon ist Maerker noch weit entfernt (genauso wie von einem halbwegs sinnvollen Namen): Momentan stellen nur zwei Brandenburger Kommunen (<a title="Rathenow bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rathenow">Rathenow</a> und <a title="Rüdersdorf bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCdersdorf_bei_Berlin">Rüdersdorf</a>) diesen Dienst zur Verfügung, aber das Beispiel könnte Schule machen und erscheint explizit <a href="http://maerker.brandenburg.de/sixcms/detail.php?template=fragen_und_antworten">auf Erweiterung angelegt</a>. Auch die Ampelzeichnung erscheint recht innovativ (<a title="Spiegel Online - Lebensmittel-Ampel schlägt Modell der Industrie" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,630421,00.html">anderswo klappt das ja auch</a>). In diesem Sinne: Weiter so.</p>

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		<title>Sammelsurium: Technikfolgenabschätzung zu E-Petitionen, Bürgerforum 2009, Trupoli am Ende?</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 10:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgefasst]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
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		<category><![CDATA[E-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Trupoli]]></category>

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TA zu E-Petitionen im Bundestag
Kai Biermann hat sich den ernüchternde Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung  zum Thema &#8220;Öffentliche elektronische Petitionen und bürgerschaftliche Teilhabe&#8221; (PDF, 1,4 Mb) genauer angeschaut und auf ZEIT ONLINE einen Text zu E-Petitionen in Deutschland veröffentlicht. Zitat:
Im Einzelnen klingen die Ergebnisse trübe: Nicht einmal zwei Prozent aller Petitionen, [...]]]></description>
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<p><strong>TA zu E-Petitionen im Bundestag</strong><br />
Kai Biermann hat sich den ernüchternde Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung  zum Thema &#8220;Öffentliche elektronische Petitionen und bürgerschaftliche Teilhabe&#8221; (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/125/1612509.pdf">PDF, 1,4 Mb</a>) genauer angeschaut und auf ZEIT ONLINE einen Text zu <a href="http://www.zeit.de/online/2009/22/epetition-bundestag" target="_blank">E-Petitionen in Deutschland</a> veröffentlicht. Zitat:</p>
<blockquote><p>Im Einzelnen klingen die Ergebnisse trübe: Nicht einmal zwei Prozent aller Petitionen, die beim Bundestag eingehen, werden derzeit im Internet veröffentlicht. Es bleibe auch offen, &#8220;ob der Deutsche Bundestag diesen Weg zu mehr Transparenz und Öffentlichkeit weitergehen will&#8221;<br />
&#8230; und &#8230;<br />
Die technische Beurteilung fällt ebenfalls nicht sehr gut aus. Es gebe einen hohen &#8220;Fortentwicklungs- und Anpassungsbedarf&#8221;, wenn es den Bedürfnissen des Bundestages gerecht werden soll, heißt es als Fazit.</p></blockquote>
<p>Dem (ganzen) Text bleibt nichts mehr hinzuzufügen, ausser vielleicht ein Verweis auf die <a href="http://www.e-demokratie.org/tag/bundestag/">Sammlung der hiesigen Kritik zum elektronischen Petitionssystem des Bundestages</a>.<br />
<em>Disclaimer:</em> Ich arbeite bei ZEIT ONLINE.<br />
&#8212;<br />
<strong>Bürgerforum Europa 2009</strong><br />
Im letzten Jahr haben rund 350 Teilnehmer on- sowie offline am <a href="http://www.e-demokratie.org/in-eigener-sache/ruckblick-2008-teil-1/">Bürgerforum 2008</a> (siehe Jahresrückblick 2008 &#8211; Februar) teilgenommen, über die soziale Marktwirtschaft diskutiert und ihr Bild zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft gemalt. Die Initiatoren, die Bertelsmann Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung, wollten damit einen Beitrag zur Aktivierung von Bürgern leisten und bedienten sich dabei neuer Techniken für die Austragung solcher Diskussionen im Internet. Ende 2008/Anfang 2009 startete darauf die Fortsetzung des Projekts: das BürgerForum Europa. Nun wollen/sollen die Mitglieder des Forums ihr selbst verfasstes „<a href="http://www.buergerforum2009.de/discoursemachine.php?id_viewback=7&#038;menucontext=&#038;page=detail_extern&#038;id_item=19873">BürgerProgramm Europa</a>“ in Europa bekanntmachen. Im Vorhinein zu den anstehnden Europawahlen ist eines der wichtigsten Ergebnisse des Programms: Geht wählen! Mehr Informationen in meinem Beitrag im <a href="http://www.e-politik.de/blog/13052009/Buergerforum-2009-Waehlen-gehen!.html" target="_blank">Blog von /e-politik.de/</a> und im Erklärvideo auf <a href="http://www.buergerforum2009.de/discoursemachine.php?id_viewback=7&#038;menucontext=&#038;page=detail_extern&#038;id_item=19947">buergerforum2009.de</a>.<br />
&#8212;<br />
<strong>Trupoli am Ende?</strong><br />
Der Informationsdienst Polixea, der erst im Juli 2008 mit Trupoli fusionierte, ist jetzt (schon) offline. Trupoli war damals mit <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/236/was-macht-eigentlich-…-trupoli">viel Tamtam</a> an den Start gegangen um Politik im Netz zur revolutionieren und &#8220;um das führende unabhängige Politikportal in Deutschland&#8221; zu schaffen. Grund für die Schließung von Polixea scheinen Finanzierungsprobleme zu sein. Wie es mit Trupoli weitergeht, bleibt abzuwarten &#8211; laut <a href="http://www.politik-digital.de/polixea-offline-was-wird-aus-trupoli">politik-digital.de</a> hat ein <a href="http://www.trupoli.com/de/info/team">Teil des Gründungsteams</a> (Zeilhofer, Leistner, Zumpe) Trupoli (das sinkende Schiff?) jedenfalls schon verlassen. </p>

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		<title>Subkonferenz Politik 2.0 auf der re:publica&#8217;09</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/politik-20-auf-republica09/</link>
		<comments>http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/politik-20-auf-republica09/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 17:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[BPB]]></category>
		<category><![CDATA[rp09]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nächste Woche findet in Berlin bereits zum dritten Mal die re:publica statt, die sich selbst als &#8220;Social-Media-Konferenz&#8221; bezeichnet und sich mittlerweile zu einem Event mit über 1,000 Besuchern gemausert hat, auf dem mit Lawrence Lessig (Code is Law, Creative Commons), Jimmy Wales (Wikipedia) und Cory Doctorow (boingboing.net) ein paar echte Größen der Netzkultur vertreten sind.
Gleichzeitig [...]]]></description>
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<p>Nächste Woche findet in Berlin bereits zum dritten Mal die <a href="http://www.re-publica.de/09/">re:publica</a> statt, die sich selbst als &#8220;Social-Media-Konferenz&#8221; bezeichnet und sich mittlerweile zu einem Event mit über 1,000 Besuchern gemausert hat, auf dem mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Lessig">Lawrence Lessig</a> (Code is Law, Creative Commons), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jimbo_Wales">Jimmy Wales</a> (Wikipedia) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cory_Doctorow">Cory Doctorow</a> (boingboing.net) ein paar echte Größen der Netzkultur vertreten sind.</p>
<p>Gleichzeitig wird es in diesem Jahr eine von der <a href="http://www.bpb.de/">Bundeszentrale für politische Bildung</a> geförderte Subkonferenz zum Thema <a href="http://www.re-publica.de/09/2009/03/19/subkonferenz-politik-20-neue-politische-offentlichkeiten-im-netz/">&#8220;Politik 2.0 &#8211; Neue politische Öffentlichkeiten im Netz&#8221;</a> geben. Es verspricht eine bunte Mischung von Beiträgen zu werden, wobei der Fokus wohl vor allem auf der Vorstellung der Arbeit von Aktivisten und einigen Diskussionsrunden liegt. Das ist spannend und sehr nützlich, allerdings nährt es meine (hoffentlich unbegründete) Sorge, dass am Ende die kritische Auseinandersetzung mit dem Potential von Technologie für politische Beteiligung etwas zu kurz kommt beziehungsweise im Rahmen der vom Publikum zu erwartenden positiven Grundhaltung zur Politik im Netz untergeht.</p>
<p><em>der geneigte Leser verzeihe die Werbung in eigener Sache <img src='http://www.e-demokratie.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Umso mehr freue ich mich, in diesem Rahmen die Möglichkeit zu haben, über die umfassende Evaluation eines sehr erfolgreichen und etablierten eDemokratie-Projektes aus Großbritannien zu sprechen. <a href="http://programm.re-publica.de/2009/track/Politik%202.0/418.de.html">Mein Vortrag auf der re-publica</a> wird die sich mit <a href="http://www.writetothem.com">WriteToThem.com</a> beschäftigen, einer Webseite der <a href="http://www.mysociety.org">britischen eDemokratie-Pioniere mySociety</a> mit Hilfe derer britische Bürger Kontakt mit ihren Abgeordneten aufnehmen können &#8211; eine Funktion, die in Deutschland zum Teil von <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de">Abgeordnetenwatch</a> erfüllt wird. Die Ergebnisse machen deutlich, dass ein paar Hoffnungen bezüglich einer größeren politischen Beteiligung übers Netz zwar berechtigt sind, räumen aber gleichzeitig mit einigen der Mythen der egalitären (politischen) Kommunikation im Internet auf und zeigen anhand empirischer Daten, dass es noch ein weiter Weg zu einer gleichberechtigteren politischen Teilhabe ist, bei der die Rolle von Informationstechnologien nicht überschätzt werden sollte. In diesem Sinne hoffe ich auf eine spannende Diskussion!</p>
<p><em>Die Tickets sind mittlerweile ausverkauft, es wird aber wohl Live-Streams geben.</em></p>

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		<title>Bearingpoints E-Partizipationsverständnis</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 17:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Bearingpoint]]></category>

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Einen guten (kurzen) Überblick zum Thema E-Partizipation auf zwei Seiten bietet ein Artikel aus dem eGovernment Kompendium 2008 der Beratungsfirma Bearingpoint. Auf jedenfall einen kurzen Blick wert und zu finden unter: http://www.bearingpoint.de/media/library_government/eParticipation.pdf. Für einen Text aus einer Beratungsfirma überraschend wenig E-Government-lastig.


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<p>Einen guten (kurzen) Überblick zum Thema E-Partizipation auf zwei Seiten bietet ein Artikel aus dem eGovernment Kompendium 2008 der Beratungsfirma Bearingpoint. Auf jedenfall einen kurzen Blick wert und zu finden unter: <a href="http://www.bearingpoint.de/media/library_government/eParticipation.pdf">http://www.bearingpoint.de/media/library_government/eParticipation.pdf</a>. Für einen Text aus einer Beratungsfirma überraschend wenig E-Government-lastig.</p>

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		<title>Politiker zwischen Tür und Angel zum Thema Internet</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/politiker-zwischen-tur-und-angel-zum-thema-internet/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 14:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgefasst]]></category>

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		<description><![CDATA[
Seit diesem Jahr macht politik-digital in unregelmäßigen Abständen kurze Videocasts mit Politikern zur Politik im Zeitalter des Web 2.0  (wenn wir es jetzt vereinfacht mal so nennen wollen). Das spannende daran ist, dass diese Interviews tatsächlich recht authentisch rüberkommen und nicht irgendwie vorbereitet und mit der Öffentlichkeitsarbeit abgesprochen &#8211; also ganz im Sinne des Mottos [...]]]></description>
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<p>Seit diesem Jahr macht <a href="http://www.politik-digital.de/zwischen-tuer-und-angel">politik-digital</a> in unregelmäßigen Abständen kurze Videocasts mit Politikern zur Politik im Zeitalter des Web 2.0  (wenn wir es jetzt vereinfacht mal so nennen wollen). Das spannende daran ist, dass diese Interviews tatsächlich recht authentisch rüberkommen und nicht irgendwie vorbereitet und mit der Öffentlichkeitsarbeit abgesprochen &#8211; also ganz im Sinne des Mottos &#8220;zwischen Tür und Angel&#8221;. Keine Ahnung, wie die das hinbekommen, aber für mich funktioniert es und die Kommentare sprechen eine ähnliche Sprache.</p>
<p>So muß ich zum Beispiel sagen, dass das <a href="http://www.politik-digital.de/zwischen-tuer-und-angel-gregor-gysi">Interview mit Gregor Gysi</a> echt gut war &#8211; unabhängig jeglicher Parteipräferenz. Er hat einige erstaunlich reflektierte Sachen gesagt, die die Möglichkeiten des Netzes weder überbewerten noch einfach abtun. Würde nicht schaden, wenn mehr Politiker (nicht nur seiner Altersgruppe) zumindest dieses Grundwissen und diese Offenheit gegenüber neuen Medien hätten. Außerdem gefällt mir die unaufgeregte Art &#8211; ein netter Kontrast zum derzeitigen Obama/Politik 2.0/Twitter-Hype.</p>

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		<title>Zwei neue Veröffentlichungen des European eParticipation Projects</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/studien/zwei-neue-veroffentlichungen-des-european-eparticipation-projects/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 10:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>

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		<description><![CDATA[
Auf der Webseite des European eParticipation Projects findet man  im Downloadbereich zwei neue und interessante Veröffentlichungen zum Thema E-Partizipation in der EU. Hinter den Dokumenten mit den Titeln eParticipation good practice cases und eParticipation recommendations verbergen sich zum einen eine gute Ansammlung von Praxis-Beispielen und zum anderen interessante Empfehlungen für E-Partizipation-Projekte im europäischen Raum. [...]]]></description>
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<p>Auf der Webseite des <a href="http://www.european-eparticipation.eu/" target="_blank">European eParticipation Projects</a> findet man  im <a href="http://195.251.218.37/eP/index.php?option=com_docman&#038;task=cat_view&#038;gid=36&#038;&#038;Itemid=82" target="_blank">Downloadbereich</a> zwei neue und interessante Veröffentlichungen zum Thema E-Partizipation in der EU. Hinter den Dokumenten mit den Titeln <em>eParticipation good practice cases</em> und <em>eParticipation recommendations</em> verbergen sich zum einen eine gute Ansammlung von Praxis-Beispielen und zum anderen interessante Empfehlungen für E-Partizipation-Projekte im europäischen Raum. In den Dokumenten versuchen die Macher unter anderem der Beantwortung folgender Fragen einen entscheidenen Schritt näher zu kommen: Was kann Partizipation tun? Für wen ist Partizipation? Wie kann E-Partizipation seine Ziele erreichen? Welche Herausforderungen und Probleme gibt es in diesem Bereich?<br />
Die Dokumente präsentieren dabei die ersten Ergebnisse aus der Analyse von rund 216 E-Partizipation-Projekten aus 18 unterschiedlichen Ländern.</p>

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