Sammelsurium: E-Government in Berlin, European eDemocracy Award, E-Petitionssystem für das britische House of Commons

Der European eDemocracy Award wird jährlich vom Politech Institute (”European Center of Political Technologies”) und IP-Label (”Messinstitut für digitale Dienste”) für ca. 50 ausgewählte Projekte in den 27 (nicht mehr 25, wie fälschlicherweise behauptet) EU-Mitgliedstaaten in dem Bereich der elektronischen Demokratie vergeben. Die Wertung erfolgt durch die zwei Indexmethoden der beiden Preisverleiher. Mehr dazu findet man auf den (grauenhaften) Seiten des Politech Institute. Noch bis zum 8. August können Vorschläge per Mail an rodrigogr@politech-institute.org für den Wettbewerb eingereicht werden. Die Gewinner werden unter anderem zum World e-Democracy Forum (mehr dazu hier) in Frankreich eingeladen.
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Das aktuelle “Thema des Monats” der (Senats-)Initiative Berlin ist E-Government. Auf der Webseite des Projekts Zukunft der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen findet man viele nette (PR-)Texte über die Fortschritte der Berliner Verwaltungsmodernisierung dank E-Government und warum E-Government “mittlerweile ein handfester Wirtschafts- und Wettbewerbsfaktor für Bund, Länder und Kommunen” ist. Im ersten Fortschrittsbericht vom Juni 2008 (Achtung: PDF) findet man viele wirklich interessante Informationen zum Thema E-Government in Berlin und in ganz Deutschland. Das Interview mit dem Berliner E-Government-Verantwortlichen ließt sich zwar eher wie ein Teil einer Pressemappe, enthält aber trotzdem zahlreiche Informationen zu den Berliner E-Government-Bemühungen. Themenbereiche wie elektronische Bürgerkonsultation und Bürgerbeteiligung werden bei der Berliner Strategie leider nicht berücksichtigt.
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Das britische Unterhaus (House of Commons) hat bereits gestern bekanntgegeben, dass man ein parlamentarisches elektronisches Petitionssystem plane. Nach dem “Erfolg” des E-Petitionssystems des Premierministers will man auf der Insel nun auch auf parlamentarischer Ebene die elektronische Petitionen in die politischen Entscheidungsfindungsprozesse einfließen lassen. Weitere Ziele des Projekts: die Beteiligung der Bürger zu stärken und das Parlament und die Bürger wieder enger miteinander zu verbinden. Mehr dazu auf der Webseite der Hansard Society.