Jenseits des „Entweder-Oder“ – Internet als konventioneller Teil der Demokratie
In der aktuellen Ausgabe des Online-Magazins kommunikation@gesellschaft, ist ein Beitrag zum Thema Jenseits des „Entweder-Oder“ – Internet als konventioneller Teil der Demokratie von Mundo Yang erschienen. Sehr lesenswert und unter http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B3_2008_yang.pdf downloadbar.
Noch nicht überzeugt? Hier die Kurzfassung vorab:
Auch Jahre nach der Einführung des Internets diskutieren weite Teile der Sozialwissenschaften den Zusammenhang zwischen Internet und Demokratie entlang der Extreme von Euphorie und Skepsis. In diesem Beitrag möchte ich versuchen, einen Ausweg aus dieser „Entweder-Oder“-Debatte aufzuzeigen, indem ich auf eine Metapher von Jürgen Habermas zurückgreife und das Internet als konventionellen Bestandteil des politischen Medientheaters begreife. Dabei greife ich auf die empirischen Ergebnisse einer Studie über mediale Diskurse zum Thema Genfood zurück. Für diesen begrenzten empirischen Ausschnitt lässt sich feststellen, dass das Internet nur partiell zu mehr Demokratie führt. Es demokratisiert die Hinterbühne der politischen Öffentlichkeit – nicht mehr und nicht weniger.
[via schmidtmitdete.de]
Lesen Sie auch die folgenden verwandten Beiträge:
» Die e-Democracy Zeitkapsel – OneWebDay (OWD) am 22.9.2008
» Sammelsurium: Umfrage zu E-Voting in Österreich, Zusammenfassung E-Demokratie Konferenz in Estland, weitere E-Voting Pilotprojekte in der Schweiz
» Sammelsurium: Technikfolgenabschätzung zu E-Petitionen, Bürgerforum 2009, Trupoli am Ende?
Themen:
Bürgerdialog (E-Konsultation/E-Dialog), politische Beteiligung
Beitrag in sozialen Netzwerken teilen: