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Ein Bild von einem Haushalt

Die Summen, die Regierungen jedes Jahr ausgeben, sind nicht erst seit der Finanzkrise gigantisch und in der Folge schwer zu überblicken. Die britische Open Knowledge Foundation (ein Non-Profit) hat heute einen Prototyp vorgestellt, mit dem die Ausgaben der britischen Regierung visualisiert werden. Unter dem Titel WhereDoesMyMoneyGo gibt es nette Flash-Grafiken der Haushaltsausgaben, die man bis auf die einzelnen Regionen runterbrechen kann. Besonders interessant ist, dass die Daten der letzten 6 Jahre verfügbar sind, damit sind auch Trendanalysen möglich.

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Eine tolle Technik, die wohl auch Bürgern mit wenig Vorkenntnissen einen ersten Überblick ermöglicht. Der Prototyp bleibt allerdings zunächst auf einen recht hohen Level, die Daten sind so stark aggregiert, dass man keine Ahnung hat, wofür z.B. in Schottland im Bereich Housing and Communities im letzten Haushaltsjahr 1,7 Milliarden Pfund ausgegeben wurden. Aber hier scheint noch einiges geplant zu sein. Interessanterweise arbeitet die Open Knowledge Foundation auch mit der britischen Regierung an data.gov.uk zusammen (siehe unseren Artikel hier).

PS: Die Software hat mich gleich ein bisschen an den Gapminder von Hans Rosling erinnert und siehe da, er sitzt mit im Advisory Board. Wer seinen Talk auf der TED 2007 noch nicht kennt – unbedingt den Link oben anklicken. Selten war Statistik so aufregend – Google hat das genauso gesehen und die Software gleich mal gekauft.

http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/www-data-gov-uk/

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Dieser Beitrag "Ein Bild von einem Haushalt" wurde am 11.12.2009 um 11:52 in der Kategorie E-Transparenz, International, So sollte es sein veröffentlicht. Du kannst der Konversation durch das abonnieren des RSS 2.0-Feeds folgen. Du kannst einen Kommentar hinterlassen oder von deiner eigenen Seite auf den Beitrag verweisen.

 

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