Apps for America 2 & data.gov
Apps for America 2 is a special contest we’re putting on this year to celebrate the release of Data.gov!
Quelle: sunlightlabs.com/contests/appsforamerica2
Grundlage für diesen Wettbewerb ist die neue Plattform der US-Regierung Data.gov, die auf Initiative des Open Government Programms von Präsident Obama in diesen Tagen startete. Für “Apps for America 2″ will Sunlight, in Zusammenarbeit mit Google, O’Reilly Media und TechWeb, Programmierer ermuntern, innovative Wege für die Nutzung der neuen Plattform aufzuzeigen. Dafür stehen rund 25.000$ Preisgeld zur Verfügung.
Was ist Data.gov?Im Gegensatz zu USA.gov, das offizielle Webportal der US-Regierung, ist Data.gov nicht direkt als Informationsquelle für den Bürger gedacht. Die Plattform ermöglicht erstmal “nur” die standardisierte Ausgabe von Regierungsinformationen, Protokollen und Datenbanken über Schnittstellensprachen/Metasprachen wie RSS, XML, KML oder rohem Text. Über diese allgemeinen Schnittstellen, können findige Programmierer die Informationen aggregieren und je nach Lust und Laune weiterverarbeiten. Das ermöglicht zum Beispiel die Visualisierung von komplexen Informationen über alle Endgeräte und quer durch das Internet. Sobald der Datenbestand zunimmt, könnte sich die Plattform zu einem integralen Bestandteil für die Transparenzbestrebungen der US-Regierung entwickeln und ein gutes Vorbild für andere Nationen darstellen.
Das Konzept von data.gov ähnelt dem der LouisDB von Sunlight (Library Of Unified Information Sources). Diese indiziert täglich die öffentlich zugänglichen Dokumente und Kongress-Protokolle der US-Regierung und bereitet die Inhalte einheitlich zur standardisierten Ausgabe auf. Eine Beispielanwendung für die LouisDB ist das Projekt capitalwords.org, das die Protokolle des Senats nach den am häufigsten genannten Wörtern durchsucht und diese ausgiebt. Der entscheide Unterschied zu Data.gov liegt jedoch bei der Datenbeschaffung: Während die LouisDB es sich zur Aufgabe gemacht hat selbst die Informationen aus bestehenden Regierungswebseiten auszulesen, wird Data.gov direkt von Regierungsorganisationen befüllt.
Erklärvideo des Federal government’s chief information officor (CIO) Vivek Kundra zu Data.gov:
Weiterführende Informationen zu Data.gov auch auf whitehouse.gov
Warum Data.gov? Warum Transparenz?
Der Vorteil für beide Seiten, Regierung und Bürger, liegt klar auf der Hand:
Wenn non-sensitive Regierungsinformationen über standardisierte Formate verfügbar gemacht werden, können Sie von jedermann analysiert und weiterverarbeitet werden. Die dadurch geschaffene Transparenz spielt eine essenzielle Rolle für eine nachhaltige politische Entscheidungsfindung. Sie ermöglicht Regierten und Regierung einfach und kostengünstig Informationen weiterzuverarbeiten und zu verbreiten.
Diese Transparenz erhöht im besten Fall den Druck auf die Entscheidungsträger, auch schwierige, aber notwendige politische und operative Entscheidungen zu treffen und nicht auf die lange Bank zu schieben oder gar gänzlich zu vermeiden. Darüber hinaus ermöglicht Transparenz die Veröffentlichung von Verschwendung, Betrug, Missbrauch und Misswirtschaft und ist treibender Faktor für Entwicklung und Fortschritt in modernen demokratischen System. Mehr zum Thema E-Transparenz …
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» Immer wieder Sunlight…
» Sunlight Foundation
» www.data.gov.uk


May 26th, 2009 at 12:08
[...] Soziale Software und soziale Medien verändern das kalte, anonyme Web zu einem (vermeidlich) vertrauten und persönlichem Medium, mit direktem Kanälen zu sozialen Kontakten aus dem analogen Leben aber auch darüber hinaus. Die Politik beginnt diese Art der Kommunikation mit in die Betrachtung bei der Entscheidungsfindung zu nehmen, bisher allerdings als Versuche auf den Wahlkampf beschränkt. Bisher eher zaghaft mit Angst behaftet (primär Kontrollverlustangst und Versagensangst). Dabei wird eines schnell vergessen: das Internet und die soziallen Medien haben imenses Potential zur Stärkung einer pluralistischen, demokratischen und partizipierenden Gesellschaft. Doch nicht nur das, Partizipation sowie direkter Austausch zwischen Interessengruppen und Politikern stärkt die repräsentative Demokratie und damit auch die “Macht” der Entscheidungsträger. Der Einsatz von sozialen Medien kann also dabei helfen neue Wege für eine moderne Demokratie zu finden, die sich auch während der Legislaturperiode Feedback aus der Bevölkerung holt. Das soziale Web ermöglicht den Entscheidungsträgern nicht nur mehr Last zu tragen, sondern auch mehr Last zu verteilen. Die Bereitstellung von Regierungsinformationen mit der Hoffnung auf kollaborative Aufbereitung durch… [...]
July 6th, 2009 at 09:24
[...] Heise, “Apps for America 2 & data.gov.” E-Demokratie.org, [...]
September 13th, 2009 at 22:02
[...] Government 2.0 beschreibt den (letztendlich nicht neuen) Ansatz das Wissen und die Informationen der Regierung und der Verwaltung anzuzapfen und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Die Bürger sollen so mit Hilfe von Technologien, Daten und Schnittstellen in die Lage versetzt werden über Kollaboration direkt zu regieren – Government als Plattform, direktes Regieren durch den Nutzer. In einem weiteren Schritt sollen die verfügbaren Informationen deliberative Prozesse ermöglichen, die langfristig allen die Chance geben, kollaborativ Entscheidungen zu fällen und direkten Einfluss auszuüben. Als erstes konkretes Beispiel für diese Entwicklung steht die von dem Engagement von Bürgern unterstüzte Plattform data.gov. [...]
January 9th, 2010 at 18:30
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January 30th, 2010 at 14:39
[...] Verwaltung publiziert und ermöglicht den Zugang via offenen Schnittstellen nach dem Beispiel des amerikanischen data.gov. Daniel Dietrich vom Open Data Network hat sich die Plattform genauer angeguckt. —– Vom [...]