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	<title>E-Demokratie.org</title>
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	<description>Beiträge zu elektronischer Demokratie und elektronischer Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 13:28:49 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Studie zur kommerziellen Nutzung von Open Data, gov.uk, Maerker Brandenburg kooperiert mit der Bahn, Offenes Köln</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgefasst]]></category>
		<category><![CDATA[Maerker Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon im November 2011 gab es auf der Fachmesse Moderner Staat ein Best Practice Forum mit dem Titel &#8220;Offene Daten als Wirtschaftsmotor? &#8211; Chancen und Risiken der kommerziellen Nutzung von Linked Open Government Data&#8220;. Der Amt24 e.V. hat dazu eine interessante Studie zum Thema &#8220;Chancen und Risiken der kommerziellen Nutzung von Linked Open Government Data&#8221; veröffentlicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1810" class="wp-caption alignright" style="width: 228px"><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-01-um-14.12.17.png"><img class="size-medium wp-image-1810" title="Bildschirmfoto 2012-02-01 um 14.12.17" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-01-um-14.12.17-218x300.png" alt="" width="218" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Cover der Studie des Amt 24 e.V.</p></div>
<ul>
<li>Schon im November 2011 gab es auf der Fachmesse <a href="http://www.moderner-staat.com/" target="_blank">Moderner Staat</a> ein Best Practice Forum mit dem Titel &#8220;<a href="http://www.moderner-staat.com/offene_daten_als_wirtschaftsmotor_-_chancen_und_risiken_der_kommerziellen_nutzung_von_linked_open_government_data_186.detail.134.html" target="_blank">Offene Daten als Wirtschaftsmotor? &#8211; Chancen und Risiken der kommerziellen Nutzung von Linked Open Government Data</a>&#8220;. Der Amt24 e.V. hat dazu eine interessante Studie zum Thema &#8220;<a href="http://redaktion.amt24.de/PM/portal/de/service/LOGD_Studie/index.html" target="_blank">Chancen und Risiken der kommerziellen Nutzung von Linked Open Government Data</a>&#8221; veröffentlicht, die sich mit dem aktuellen Stand der Diskussion und Umsetzung rund um Open Government Data und der kommerziellen Nutzung bzw. mit der Frage: Können Offene Daten als Wirtschaftsmotor dienen? beschäftigt. Darüber hinaus werden in der theoretisch-konzeptionellen Arbeit mit persönliche Experten-Interviews auch die rechtlichen und organisatorischen Herausforderungen und ökonomische Aspekte von <a href="http://www.linked-open-data.de/" target="_blank">Linked Open Data</a> evaluiert und erklärt. Die Studie ist hiermit empfohlen kann man auf den <a href="http://redaktion.amt24.de/PM/portal/de/service/LOGD_Studie/index.html" target="_blank">Seiten des Amt 24 e.V. bestellt werden</a>.</li>
<li>Mit <a href="http://www.Gov.uk" target="_blank">Gov.uk </a>hat die britische Regierung am Mittwoch die One-Stop-Lösung für online Informationen und Dienste des Staates veröffentlicht. Die Beta-Version ist der erste Schritt hin zu einer zentralen Regierungswebseite. Noch wird beim Aufruf der Seite darauf hingewiesen, dass es sich bei der Seite um einen öffentlichen Beta-Test handelt, und es gegebenfalls noch zu Einschränkungen kommen kann. Bis zum entgültigen Launch von gov.uk wird die Vorgängerplattform <a href="http://direct.gov.uk" target="_blank">direct.gov.uk</a> weiterhin die offizielle Anlaufstelle für Informationen zu Diensten der Regierung bleiben. Neben den erhofften Einsparungen bei den 150 Millionen Anrufen der Briten bei öffentlichen Einrichtungen im Jahr, <a href="http://blogs.ft.com/fttechhub/2012/02/beta-gov-uk/#axzz1l8L0lT6h" target="_blank">will man mit der One-Stop-Lösung den Bürgern (natürlich) primär einen besseren Service und mehr Informationen bieten</a>.</li>
<li>Die Deutsche Bahn unterstützt <a href="http://maerker.brandenburg.de/lis/list.php?page=maerker" target="_blank">Maerker Brandenburg</a>. Die Plattform <a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/vorgestellt-der-macher-von-fixmystreet-in-brandenburg/">ermöglicht es Bürgern, den teilnehmenden Kommunen lokale Infrastrukturprobleme, wie zum Beispiel Müll oder Schlaglöcher zu melden</a>. &#8220;Vom 1. Februar dieses Jahres an bietet die Deutsche Bahn AG allen Bürgern die Möglichkeit, über diesen direkten Draht für Probleme der Infrastruktur vor Ort auch Hinweise mit Bahn-Bezug anzumelden.&#8221;, heißt es in der <a href="http://www.mi.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.278988.de" target="_blank">Pressemitteilung auf der Webseite des Land Brandenburg</a>. Das von der Regierung zum Start zu Beginn sehr stiefmütterlich behandelte Projekt, bekommt damit eine prominente Unterstützung, deren Ernsthaftigkeit erst noch zu abzuwarten ist.</li>
<li>Mit <a href="http://www.offeneskoeln.de" target="_blank">Offenes Köln</a> wurde heute eine <a href="http://blog.offeneskoeln.de/post/16858619131/der-launch-post" target="_blank">Webseite gelauncht</a>, auf der die Daten des <a href="http://ratsinformation.stadt-koeln.de/infobi.asp" target="_blank">Kölner Ratsinformationssystems</a> einfach und Filterbar abrufbar gemacht werden. Ziel von Offenes Köln ist es, Informationen, Dokumente und Daten aus der Kölner Lokalpolitik für jedermann offen zugänglich zu machen. Für das Projekt hat Marian Steinbach einen Scraper geschrieben, der die Daten aus dem öffentlichen Informationssystems aufgreift und weiterverarbeitet, so dass die Daten z.B. nach Gremien, Orten oder nach Arten von Dokumenten abgerufen werden können. Eine API ermöglicht zudem den regelmäßigen oder gezielten Abruf bestimmter Daten. Das Projekt wurde beim <a href="http://apps4deutschland.de/" target="_blank">Apps für Deutschland Wettbewerb</a> eingereicht und ist auch als Output des <a href="http://hackday.net/koeln/2012/01/20/" target="_blank">Kölner Open Data Hack Day</a> zu sehen.</li>
</ul>
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		<title>Tagung &#8220;Hat Demokratie eine Zukunft?&#8221;, opengovpartnership.de, CityCamps, Open Government Stammtisch Hamburg</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/kurzgefasst/tagung-hat-demokratie-eine-zukunft-opengovpartnership-de-citycamps-open-government-stammtisch-hamburg/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgefasst]]></category>
		<category><![CDATA[CityCamps]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government Partnership]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. Februar 2012 findet am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Uni Bielefeld die Konferenz &#8220;Hat Demokratie eine Zukunft?&#8221; statt. Die ZiF Conference stellt Fragen nach dem aktuellen Zustand der Demokratie, ihren Bedrohungen und ihren Chancen. Hat Demokratie im Zeitalter der Globalisierung eine Zukunft? Mehr Informationen sowie das Programm gibt es auf der Webseite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Am 1. Februar 2012 findet am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Uni Bielefeld die Konferenz &#8220;Hat Demokratie eine Zukunft?&#8221; statt. Die ZiF Conference stellt Fragen nach dem aktuellen Zustand der Demokratie, ihren Bedrohungen und ihren Chancen. Hat Demokratie im Zeitalter der Globalisierung eine Zukunft? Mehr Informationen sowie das Programm gibt es auf der <a href="http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/ZiF-Conferences/2012-02-01-Demokratie.html" target="_blank">Webseite des ZiF</a>. (via <a href="https://twitter.com/#!/olopart" target="_blank">twitter.com/olopart</a>)</li>
<li><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2012/01/ogpd.png"><img class="size-medium wp-image-1803 alignright" title="ogpd" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2012/01/ogpd-300x127.png" alt="" width="300" height="127" /></a>Unter <a href="http://www.opengovpartnership.de" target="_blank">opengovpartnership.de</a> hat der <a href="http://www.opengovpartnership.de/arbeitskreis/" target="_blank">Arbeitskreis zur OGP</a> eine Informationsplattform zu Open Government und zum Open Government Partnership gestartet. Der Arbeitskreis versteht sich als &#8220;offener Zusammenschluss von zivilgesellschaftlichen Organisationen und interessierten Einzelpersonen.&#8221; Ziel der Initative ist es, die Bundesregierung zu einem Beitritt zum <a href="http://www.e-demokratie.org/definition/open-government-partnership/">Open Government Partnership</a> zu bewegen. Die zentralen Positionen des Arbeitskreises finden sich im <a href="http://www.opengovpartnership.de/files/2012/01/Ideenpapier_National_Action_Plan_Stand_17_1_20121.pdf" target="_blank">Ideenpapier zu einem deutschen National Action Plan im Rahmen der Open Government Partnership</a> und im <a href="http://www.opengovpartnership.de/files/2012/01/InformationspapierOGP_Stand_17_1_2012.pdf" target="_blank">Informationspapier zur Open Government Partnership</a>. <em>Disclamer:</em> Ich sitze auch in dem Arbeitskreis.</li>
<li style="text-align: left;">Als Ergänzung zu &#8220;<a href="http://citycamp.govfresh.com/start-a-camp/" target="_blank">Start a Camp</a>&#8221; gibt J<a href="https://twitter.com/#!/jhibbets" target="_blank">ason Hibbets</a> mit &#8220;<a href="http://govinthelab.com/five-organizing-tips-for-a-successful-open-government-unconference/" target="_blank">Five organizing tips for a successful open government unconference</a>&#8221; einen kurzen Überblick, was man beachten sollte, wenn man eine lokale-verankerte unConference oder BarCamp zum Thema Open Government plant. Die Checklisten basieren auf der Idee so genannter <a href="http://www.e-demokratie.org/definition/CityCamps" target="_blank">CityCamps</a>. Diese gibt es seit 2010 und haben es sich grob folgende Ziele gesetzt:
<ol>
<li>auf lokaler Ebene Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung, Experten, Programmierer und Designer informel zusammenzubringen, um über Perspektiven und Ideen für die Weiterentwicklung der eigenen Stadt zu sprechen</li>
<li>Ein grundlegendes Verstädnis für transparentes Handeln seitens der öffentlichen Hand zu schaffen</li>
<li>Förderung des Ideals der Communities of Practice, sowie die Fürsprache von Online-Kommunikation und offenen Daten in Städten</li>
<li>Ergebnisse zu produzieren, auf deren Grundlage die Teilnehmer über die Dauer des Camps agieren</li>
</ol>
</li>
<li>Im Februar findet aller voraussicht nach der erste Open Government Stammtisch Hamburg statt. Hamburg hat zwar einen Social Media Guide für Verwaltungsbeamte, hinkt aber beim Thema Open Data noch weit hinter Berlin und Bremen hinterher. Das soll sich nun ändern und das Thema „Open Government / Open Data“ soll regelmäßig, übergreifend und vernetzt für Hamburg bewegt werden. Mehr sobald der Termin steht&#8230;</li>
</ul>
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		<title>Baustelle daten-deutschland.de, Nürnberg aktiv gegen Lärm, 23 Millionen Metadatensätze offen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgefasst]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 9. Januar 2012 wurde das Open Data-Portal des Bundes daten-deutschland.de gelauncht. Auf der Seite erfährt man, dass Open Government  als Modernisierungsprojekt aufgenommen wurde und Teil der im Regierungsprogramm “Vernetzte und transparente Verwaltung” verankerten Maßnahmen ist. Eine Zeitleiste informiert den Besucher über die anstehenden Meilensteine zur Beauftragung einer Open-Data Plattform von Bund und Ländern in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1778" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2012/01/datendeutschland.png"><img class="size-medium wp-image-1778" title="datendeutschland" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2012/01/datendeutschland-300x177.png" alt="" width="300" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot daten-deutschland.de</p></div>
<ul>
<li>Am 9. Januar 2012 wurde das Open Data-Portal des Bundes <a href="http://www.daten-deutschland.de" target="_blank">daten-deutschland.de</a> gelauncht. Auf der Seite erfährt man, dass Open Government  als Modernisierungsprojekt aufgenommen wurde und Teil der im Regierungsprogramm “Vernetzte und transparente Verwaltung” verankerten Maßnahmen ist. Eine Zeitleiste informiert den Besucher über die anstehenden Meilensteine zur Beauftragung einer Open-Data Plattform von Bund und Ländern in 2013. <span id="more-1777"></span>&#8220;Diese Webseite ersetzt nicht die Planungen für den Prototypen der Open-Government-Plattform oder für die Plattform im Regelbetrieb, vermittelt Statusinformationen über das Projekt&#8221;, so der Betreiber der Seite, das Bundesministerium des Innern. Eine kleine Anmerkung zur <a href="http://daten-deutschland.de/impressum.html" target="_blank">Realisierung durch Capgemini</a>: Das &#8220;Baustellenschild&#8221; im Title und im Kopf der Seite ist zwar kein animiertes GIF, wirkt aber ein bisschen, sagen wir, unprofessionell. Hoffentlich will der Betreiber damit nicht sagen, wie ernst man es mit den Themen Open Data und Open Government meint.</li>
<li>Nach dem Projekt der &#8220;<a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/elektronische-burgerbeteiligung-zur-larmaktionsplanung-in-essen/" target="_blank">Bürgerbeteiligung zur Lärmaktionsplanung in Essen</a>&#8221; startete gestern die Stadt Nürnberg zusammen mit <a href="http://www.e-demokratie.org/definition/zebralog/">Zebralog</a> das Beteiligungsangebot &#8220;<a href="http://www.nuernberg-aktiv-gegen-laerm.de" target="_blank">Nürnberg aktiv gegen Lärm</a>&#8220;. Die übersichtliche und einfach zu bedienende Online-Beteiligungsplattform soll die <a href="http://www.nuernberg-aktiv-gegen-laerm.de/informationen" target="_blank">Lärmaktionsplanung</a> für den Straßenverkehrslärm und den Lärm durch die U-Bahn und Straßenbahn der Stadt unterstützen. Mit knapp 1000 Besuchen und 80 Vorschlägen in den ersten 24 Stunden, konnte man einen guten Start hinlegen.</li>
<li>Passt nicht ganz zum Thema elektronische Demokratie, dennoch ein Meilenstein für die Open Access-Bewegung: <a href="http://de.creativecommons.org/2012/01/16/deutsche-bibliotheken-stellen-uber-23-millionen-metadatensatze-in-xml-unter-cczero/" target="_blank">Die deutsche Bibliotheken stellen über 23 Millionen Metadatensätze in XML unter CC</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Hamburg Open Data Hack Day, whatdotheyknow.com, #SOPA, Mindmap Open Government Data</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/kurzgefasst/hamburg-open-data-hack-day-whatdotheyknow-com-sopa/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgefasst]]></category>
		<category><![CDATA[mySociety]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Knowledge Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[SOPA]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Wochenende traffen sich einige zum ersten Hamburg Open Data Hack Day beim Chaos Computer Club in Hamburg. Nach ein paar Kurzvorträgen u.a. zum Hamburger Transparenzgesetz wurden am Samstag und Sonntag nach offenen und zu öffnenden Daten gesucht. Fazit: Hamburg hinkt Berlin und Bremen beim Thema Open Data weit hinterher. Zwar gibt es diverse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Am letzten Wochenende traffen sich einige zum ersten <a href="http://netzpolitik.org/2012/opendata-hackday-vom-13-bis-15-januar-in-hamburg/" target="_blank">Hamburg Open Data Hack Day</a> beim Chaos Computer Club in Hamburg. Nach ein paar Kurzvorträgen u.a. zum <a href="http://www.transparenzgesetz.de/" target="_blank">Hamburger Transparenzgesetz</a> wurden am Samstag und Sonntag <a href="http://okfnpad.org/hh-hackday-2012" target="_blank">nach offenen und zu öffnenden Daten gesucht</a>. Fazit: Hamburg hinkt Berlin und Bremen beim Thema Open Data weit hinterher. Zwar gibt es <a href="http://www.hansjoerg-schmidt.de/mywp/wp-content/uploads/AnfrageSchmidtOpenDatainHamburg.pdf" target="_blank">diverse Daten, die von Verwaltung und Politik der Stadt online bereit gestellt werden</a>, dennoch gibt es weder eine zentrale Plattform mit einem Überblick über die offenen Daten, noch handelt es sich bei den meisten Datensätzen um Rohdaten in maschienenlesbarer Form. Mehr dazu auch in der <a href="http://lists.okfn.org/mailman/listinfo/od-hamburg" target="_blank">Mailingliste zu Open Data HH</a>. Für die Rheinländer findet am dem kommenden Wochenende ein <a href="http://hackday.net/koeln/2012/01/20/" target="_blank">Open Data Hackday in Köln</a> statt.</li>
<li>WhatDoTheyKnow wurde im Februar 2008 gelauncht und sollte eine jedem einfach ermöglichen eine Anfrage im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetz zu stellen, die Anfrage öffentlich dokumentieren und die Antworten der öffentlichen Hand veröffentlichen. In der Nacht zum 12. Januar 2012, <a href="http://www.mysociety.org/2012/01/12/whatdotheyknow-com%E2%80%99s-public-archive-now-contains-100000-freedom-of-information-requests/" target="_blank">so verkündete der Betreiber mysociety.org am Tag darauf</a>, wurde die 100.000 Anfrage über das Protal gestellt.</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Umstrittenes-US-Zensurgesetz-wird-auf-Eis-gelegt-1414114.html" target="_blank">Umstrittenes US-Zensurgesetz wird auf Eis gelegt</a>&#8220;, titelt heise.de die aktuellen Entwicklungen rund um die Debatte des <a href="http://news.cnet.com/8301-31921_3-57329001-281/how-sopa-would-affect-you-faq/" target="_blank">Stop Online Piracy Act</a> (SOPA). Bei SOPA und PIPA handelt es sich um einen von Unterhaltungsindustrie eingebrachte Gesetzesvorschläge, der die Urheberrechtsverletzungen im Netz unter anderem mit Netzblockaden gegen ausländische Websites bekämpfen soll. Dazu wäre es möglich gewesen, den Zugang durch Webseiten für Internetnutzer auf Verdacht von zentraler Stelle zu sperren. Auch wenn diese Sperren bei den beiden Vorhaben nach heftigen Protesten von diversen Seiten zurückgestellt wurden, so titelt man bei netzpolitik.org zu recht: &#8220;<a href="http://netzpolitik.org/2012/sopa-scheint-erstmal-tot-gefahr-bleibt/" target="_blank">#SOPA scheint erstmal tot – Gefahr bleibt</a>&#8220;. <a href="http://sopastrike.com/" target="_blank">Wikipedia.org und einige andere Seiten</a> (<a href="http://okfnpad.org/kDciNlT2NA" target="_blank">auch hier zu Lande</a>) werden deshalb am 18. Januar von 8 bis 20 Uhr nicht erreichbar sein.</li>
<li>Andreas Berthold vom östereichischem Umweltbundesamt hat aus dem <a title="Open Government Data Weißbuch erschienen" href="http://www.open3.at/2011/09/open-government-data-weissbuch-erschienen" target="_blank">Open Government Data Weißbuch</a> eine sehr anschauliche Mindmap zum Thema Open Government und Open Data erstellt (<a href="http://cdn.open3.at/wp-content/uploads/2012/01/Mindmap_OGD_20110112.pdf" target="_blank">Download als PDF</a>).
<p><div id="attachment_1771" class="wp-caption alignnone" style="width: 565px"><a href="http://cdn.open3.at/wp-content/uploads/2012/01/Mindmap_OGD_20110112.pdf" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1771" title="opendatamindmap" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2012/01/opendatamindmap.png" alt="" width="555" height="394" /></a><p class="wp-caption-text">Andreas Berthold - Creative Commons Attribution 3.0 Austria Lizenz</p></div></li>
</ul>
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		<item>
		<title>JeDEM, Änderungen bei Online-Petitionen, kaputte Wahlcomputer und Digitale Demokratie beim Deutschlandfunk</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/kurzgefasst/jedem-anderungen-bei-online-petitionen-und-digitale-demokratie-beim-deutschlandfunk/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 10:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgefasst]]></category>
		<category><![CDATA[JeDEM]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Petitionssystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Über &#8220;Änderungen bei der Online-Petition&#8221; berichtet Andreas Mueller netzpolitik.org: &#8220;Ab 1. Januar 2012 läuft die Zeichnungsfrist für Online-Petitionen beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages nur noch vier statt bisher sechs Wochen. Dafür erhöht sich die Zeit, die zum Erreichen der 50.000-Mitzeichnungs-Grenze bleibt, auf ebenfalls vier Wochen.&#8221; Ausserdem solle es ab Mitte des Jahres die Möglichkeit geben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Über &#8220;<a href="http://netzpolitik.org/2012/anderungen-bei-der-online-petition/" target="_blank">Änderungen bei der Online-Petition</a>&#8221; berichtet Andreas Mueller netzpolitik.org: &#8220;Ab 1. Januar 2012 läuft die Zeichnungsfrist für Online-Petitionen beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages nur noch vier statt bisher sechs Wochen. Dafür erhöht sich die Zeit, die zum Erreichen der 50.000-Mitzeichnungs-Grenze bleibt, auf ebenfalls vier Wochen.&#8221; Ausserdem solle es ab Mitte des Jahres die Möglichkeit geben, automatisch generierte Pseudonyme zu verwenden. Gefunden hat er die Informationen in einer <a href="http://www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2011/pm_1111161.html" target="_blank">PM des Bundestags</a>.</li>
<li><a href="http://www.netzreporter.org/2012/01/05/speedlab-digitale-demokratie-neue-formen-des-politischen-neue-medienformate-am-7-januar-in-koln/" target="_blank">Speedlab &#8211; Das &#8220;Digitale Demokratie&#8221; Video</a> des Workshops der Deutschlandfunk Konferenz vom Wochenende ist online</li>
<li>Heute erst entdeckt: <a href="http://www.jedem.org/" target="_blank">JeDEM &#8211; eJournal of eDemocracy and Open Government</a>. Das östereichisches Wissenschaftsmagazin bietet Forschern und Praktikern die Möglichkeit sich mit den Themen E-Demokratie, E-Government, E-Partizipation intensiv auseinanderzusetzen. Es handelt sich dabei um ein peer-reviewed und <a href="http://www.e-demokratie.org/definition/open-access/">open-access</a> Journal. Die <a href="http://www.jedem.org/issue/view/5" target="_blank">soeben erschienene Ausgabe beschäftigt sich mit den Themen &#8220;Open Government and Open Information&#8221;</a>. Die sehr interessanten Texte stehen unter Creative Commons Lizenz.</li>
<li>Verlage <a href="http://www.pressetext.com/news/20120109025" target="_blank">wollen den Zugang zu Forschungsergebnissen bei öffentlicher Forschung via Open Access unterbinden</a>. Dumm, denn Open-Access-Publikationsmodelle bieten komplett neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle. Wissenswertes für Verlage zum Thema Open Access findet man <a href="http://open-access.net/de/wissenswertes_fuer/verlage/" target="_blank">hier</a>.</li>
<li>Ein Wahlcomputer, der <a href="http://www.computerworld.com/s/article/9223187/E_voting_machine_freezes_misreads_votes_U.S._agency_says" target="_blank">Abstürzt und Abstimmungen falsch interpretiert</a> ist trotzdem für die kommende Präsidentschaftswahl in den USA zugelassen, noch&#8230;</li>
<li><a href="http://greatemancipator.com/2012/01/06/austere-academia/" target="_blank">&#8220;The Great E-mancipator&#8221; verweist</a> auf eine sehr interessante Publikation aus dem Jahr 2011 zum Thema &#8220;<a href="http://eprints.lse.ac.uk/37742/1/Innovating_out_of_Austerity_in_Local_Government_(LSERO).pdf" target="_blank">Innovating out of Austerity in Local Government: A SWOT analysis</a>&#8221; der LSE</li>
</ul>
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		<title>Elektronische Demokratie im Jahresrückblick 2011</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/e-demokratie/elektronische-demokratie-im-jahresruckblick-2011/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 11:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[abgeordnetenwatch.de]]></category>
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		<description><![CDATA[E-Demokratie im Jahr 2011: Das Jahr 2011 ist nun endgültig vorbei und da in dem vorherigen Jahr nur sehr wenig Zeit zum Bloggen blieb, will ich die wichtigsten Themen aus meiner Sicht mit dem Schwerpunkt auf elektronische Demokratie und elektronische Partizipation an dieser Stelle nochmal Revue passieren lassen. Bei Anmerkungen oder Fragen bitte einfach kommentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr 2011 ist nun endgültig vorbei und da in dem vorherigen Jahr nur sehr wenig Zeit zum Bloggen blieb, will ich die wichtigsten Themen aus meiner Sicht mit dem Schwerpunkt auf elektronische Demokratie und elektronische Partizipation an dieser Stelle nochmal Revue passieren lassen. Bei Anmerkungen oder Fragen bitte einfach kommentieren.</p>
<h2><strong>Januar 2011</strong></h2>
<p>Anja Junghans und Benjamin David beschäftigen sich im Vorfeld der Tagung &#8220;<strong>Die Vermessung des Urbanen 3.0</strong>&#8221; in einem <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/33/33977/1.html">sehr gelungen Text</a> mit der Entstehung eines neuen öffentlichen Zwischenraums durch Computer in den Hosentasche. Ein Trend, der uns auch auf politischer Ebene nach 2011 weiter begleiten wird.</p>
<p>Im Januar fand in Köln das erste <strong>Open Government Meetup</strong> statt. Rund 50 Teilnehmer tauschten Erfahrungen und Meinungen zu den Themen &#8220;nachhaltige&#8221; Partizipation und Open Government aus. Nachzulesen ist die Veranstaltung im <a href="http://openetherpad.org/opengovcgn">EtherPad von #opengovcgn</a>.</p>
<p>Das Internet wird euch frei machen? Das ist eine Täuschung, sagt <a href="../definition/evgeny-morozov/">Evgeny Morozov</a>, Ex-Online-Aktivist und Autor des ebenfalls im Januar 2011 erschienen Buchs &#8220;The Net Delusion&#8221; in einem <a href="http://www.freitag.de/politik/1102-201edie-diktatoren-der-welt-haben-gelernt201d">Interview mit dem Freitag</a>. Schon seit dem Jahr 2009 beschäftigt sich der weißrussische Blogger ausgiebig mit den<strong> negativen Seiten des Netzes</strong> (<a href="../so-sollte-es-sein/demokratie-oder-diktatur-wozu-das-internet-gut-ist/">siehe auch hier)</a>.</p>
<p><strong>OpenData und Datenjournalismus (ddj) </strong>waren zwei DER Themen in 2011. Da Information eine essentielle Grundlage für politische Beteiligung darstellt, soll das Thema OpenData auch in diesem Jahresrückblick eine Rolle spielen. Bereits im Januar haben Lorenz Matzat und seine Kollegen von OpenDataCity haben für taz.de auf Grundlage von <a href="http://www.mil.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/PDF%202.pdf">Prognosedaten</a>, die vom <a href="http://www.mil.brandenburg.de/sixcms/detail.php/468420">Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg bereitgestellt wurden,</a> eine <a href="http://www.taz.de/1/berlin/fluglaerm-bbi/">Fluglärm-Karte für BBI-Airport</a> Berlin erstellt. Anhand der Karte können Leser ermitteln, wie hoch die Fluglärmbelastung für die jeweiligen Wohngebiete derzeit ist und nach Ausbau des Flughafens sein wird. In dem Jahr sollten noch viele weitere ddj-Projekte folgen. Lorenz hat eine <a href="http://www.datenjournalist.de/datenjournalismus-bilanz-2011-und-ausblick/" target="_blank">umfassende Bilanz für 2011 zum Thema Datenjournalismus</a> auf seinem Blog verfasst.</p>
<p><strong>Keine Bürgerbeteiligung für die Internet-Enquete im Bundestag</strong>: Ende Januar wurde das Vorhaben der Enquete-Kommission für &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221;, den Bürger (18. Sachverständigen) mittels einer auf dem Liquid-Democracy-Tool &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adhocracy_(Software)" target="_blank">Adhocracy</a>&#8221; basierenden Diskussionsplattform in ihre Arbeit miteinzubeziehen, verhindert. Später wird sie dann doch außerhalb des Bundestages eingerichtet. Die Angst: <a href="http://www.theeuropean.de/presseschauer/5548-adhocracy-und-die-enquete-kommission">Die Internet-Enquete wird wieder &#8220;ein Placebo für Internet-Chaoten&#8221;</a>. Weitere Meinungen zu der Debatte findet man bei <a href="http://netzpolitik.org/2011/meinungen-zur-adhocracy-debatte-in-der-enquete/">netzpolitik.org</a>.</p>
<p>Das <strong><a href="http://bund.buergerforum2011.de/">Bürgerforum 2011</a></strong> mit dem Slogan &#8220;Zukunft braucht Zusammenhalt. Vielfalt schafft Chancen“ fand dieses Jahr mit der Unterstützung des Bundespräsidenten statt. Eine Evaluation ist <a href="http://bund.buergerforum2011.de/discoursemachine.php?id_viewback=8&amp;menucontext=40&amp;page=detail_infoblog&amp;id_item=48014&amp;detail_layout_field=itemtype_layoutmisc2">hier zu finden</a>. Kritische Äußerungen findet man auch auf den <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=9688">nachdenkseiten.de</a> und im <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/05/das-online-offline-forum-des-bundespraesidenten/">Blog des ZDF (sowie in den Kommentaren)</a>.</p>
<p>Bei meinem Arbeitgeber beschäftigten sich die Wissenschaftler Andreas Jungherr, Pascal Jürgens und Harald Schoen mit <a href="http://blog.zeit.de/zweitstimme/2011/01/28/auf-der-jagd-nach-den-50-000-klicks-e-petitionen-in-deutschland/">der Jagd nach den 50.000 Klicks: E-Petitionen in Deutschland</a>. Ein tiefgründiger und analytischer Text über die Dynamik von <a href="../definition/e-petition/">elektronischen Petitionen</a> sowie deren Anzahl und Unterschriftsvolumen.</p>
<h2><strong>Februar 2011</strong></h2>
<p>Google-Chef Eric Schmidt hält an der Berliner Humboldt-Universität einen Vortrag zur Entwicklung und Bedeutung des Internet. Dabei bekräftigte er die Absicht zur Errichtung eines <strong>Instituts für Internet und Gesellschaft</strong> was an vielen Ecken und Enden der wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Online-Gemeinde zu Diskussionen führt. Einen guten Überblick zu dieser Debatte findet man bei Jan-Schmidt in dem Beitrag &#8220;<a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/827">Kurz zum neuen Institut für Internet und Gesellschaft</a>&#8220;. Außerdem sei dazu ein Beitrag von Bengt Feil aus dem Januar empfohlen: <a href="http://pep-net.eu/blog/2011/01/21/how-google-is-planning-to-deal-with-governments/">How Google is planning to deal with governments</a>.</p>
<p>Am 23.2 startet in Zusammenarbeit zwischen DGB-Bildungswerk und Bundeszentrale für politische Bildung das Projekt <strong><a href="http://www.pb21.de" target="_blank">#pb21 &#8211; Web 2.0 in der politischen Bildung</a></strong>. Für mich in diesem Jahr eines der besten politischen Bildungsprojekte. Auf der Webseite findet man seitdem interessante Beiträge zum Thema politische Bildung im 21. Jahrhundert. Besonders vorbildlich bei dem Projekt: die Inhalte stehen unter Creative Commons und dürfen damit weiterverwendet werden. Für Beiträge ab 2012 fallen dann sogar die Einschränkungen nicht-kommerziell und keine Lizenzänderung weg, damit stehen dann die Inhalte von pb21.de unter Nammensnennung frei zur Weiterverbreitung zur Verfügung.</p>
<p>Mit <strong><a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki">GuttenPlag</a></strong> enstand das erste Mal im Stil einer öffentlich-wahrgenommenen Kollaboration ein offenes Wiki in dem jeder Interessierte vermeintliche Plagiate aus der Doktorarbeit von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg veröffentlichen konnte, was den damaligen Minister seinen Job kostete. Vorreiter bei dieser Art der investigativen Recherche unter Einbeziehung anderer Internetnutzer (auch crowdsourcing oder auf deutsch liebevoll Schwarmauslagerung genannt) war das britische <a href="../so-sollte-es-sein/ausgaben-von-uk-abgeordneten-crowd-sourcing-transparenz/">MPs&#8217; expenses-Projekt des Guardian</a>.</p>
<h2><strong>März 2011</strong></h2>
<p><strong><a href="../definition/e-voting/">E-Voting</a> in Estland</strong>: Bei der <a href="http://politik-digital.de/estland-e-Voting-online-wahl-e-partizipation-e-demokratie" target="_blank">estnischen Parlamentswahl im März 2011</a> konnten die Bürgerinnen und Bürger bereits zum zweiten Mal nach 2007 ihre Stimme auch online abgeben. Das taten bei diesem Anlauf ganze 15% aller wahlberechtigten Esten. Die Internetwahl war in der Zeit vom 24. Februar bis zum 2. März möglich und wird aus Sicherheitsgründen immer vor der Papierwahl veranstaltet, so dass die Wähler ihre Stimme im Notfall immer noch auf traditionelle Weise abgeben können.</p>
<p>Unter dem Slogan &#8220;<strong><a href="http://politik-digital.de/wutbuerger-in-zeitnot">eCampaigning im Superwahljahr</a></strong>&#8221; beschäftigt sich politik-digital.de mit dem Superwahljahr im Netz. Bei einer Veranstaltung im März mit dem Titel &#8220;Wutbürger in Zeitnot?&#8221; kommt man zu dem Schluss &#8220;Aussitzen ist nicht mehr&#8221; (was unter der Debatte um den Bundespräsidenten Christian Wulff fast visionär erscheint).</p>
<p>Ebenfalls im März 2011 veröffentlicht die schweizerische Bundeskanzlei einen <a href="http://www.bk.admin.ch/themen/06367/index.html?lang=de&amp;download=M3wBPgDB_8ull6Du36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmmc7Zi6rZnqCkkIZ6fnaBbKbXrZ6lhuDZz8mMps2gpKfo">umfassenden Bericht</a> (PDF), in dem der <strong>Einfluss des Internets auf die Demokratie in der Schweiz</strong> analysiert wurde. Neben spezifischen Problemstellungen für die Schweiz wird auch generell kritisch auf das Thema E-Demokratie und E-Partizipation eingegangen. Man kommt zu dem Fazit: &#8220;E-Government und E-Demokratie als Instrument zur Modernisierung der Verwaltung und Senkung der Verfahrenskosten – dieses Verständnis allein greift zu kurz. (..) Die Behörden müssten lernen Ergebnisse partizipativer Prozesse in der Gesellschaft „nahtlos“ zur Bearbeitung zu übernehmen, an partizipativen Online-Prozessen mitzuwirken, Partizipationsprozesse online anzustoßen, falls dies zur Problemlösung beitragen kann.&#8221;</p>
<h2><strong>April 2011</strong></h2>
<p>April ist <strong>re:publica</strong>-Monat, auf der in diesem Jahr wieder ausführlich über <a href="http://digitalgovernment.wordpress.com/2011/05/03/republica-from-clicktivism-to-activism-to-slacktivism/">theoretische und praktische Auseinandersetzung mit neuen Formen politischer Beteiligung im Web gesprochen wurde</a>. Einen guten Überblick der interessanten Themen findet man bei <a href="http://digitalgovernment.wordpress.com/tag/republica/">digitalgovernment.wordpress.com</a>.</p>
<p>Im Rahmen der 5. re:publica stellt Markus Beckedahl den Verein <strong><a href="http://www.digitalegesellschaft.de/">Digitale Gesellschaft</a></strong> vor. Die Idee: „eine kampagnenorientierte Initiative für eine bürgerrechts- und verbraucherfreundliche Netzpolitik zu schaffen.“ Einige Netzaktivisten reagieren verstört auf die Gründung des Vereins, beklagen den geringen Grad an Transparenz bei der Gründung und sprechen zuerst von der &#8220;<a href="http://politik-digital.de/geschlossene-gesellschaft">Geschlossenen Gesellschaft</a>&#8220;. Initiator Markus Beckedahl hat zu den vielseitigen Reaktionen auf die Vereinsgründung auf netzpolitik.org einen <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/pressespiegel-zum-start-von-digitale-gesellschaft">Pressespiegel</a> zusammengestellt.</p>
<p>Ole Wintermann kritisiert in dem Text &#8220;<strong><a href="http://www.gov20.de/deutschland-kein-land-politischer-innovationen/">Deutschland – kein Land politischer Innovationen?</a></strong>&#8221; bei gov20.de die spärliche Kommunikation der deutschen Politiker mit dem Wähler in sozialen Netzwerken und stellt die These in den Raum, dass Partizipation und Offenheit politische Innovationsfähigkeit fördern.</p>
<p>Passend zu dem Beitrag von Ole, schreibt die wunderbare Teresa Maria Bücker <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2011/04/28/zurueck-aus-den-ferien.aspx">bei faz.net über den <strong>twitternden Regierungssprecher</strong></a> und wie seine Entscheidung &#8220;auch über Twitter zu kommunizieren, für die Regierung ein nicht kleiner Gewinn an gefühlter Netzkompetenz, an Jugend und ein Hauch digitaler Nähe&#8221; ist. Am Ende konstatiert sie dann aber auch nüchtern:</p>
<blockquote><p>Dass Wahlen nicht im Netz gewonnen werden und der Onlinewahlkampf in Deutschland nach wie vor kaum eine Rolle spielt, hat gute Gründe: kaum ein Spitzenpolitiker hat sich bislang wirklich begeistert über die Möglichkeiten des Netzes gezeigt, Visionäres darüber gesagt und begonnen, es auf breiter Basis für seine politische Arbeit zu nutzen. Die digitale Kluft zwischen Bürgern und Politik ist zu groß, um diese Beziehung ausgerechnet über Wahlkampf kitten zu können.</p></blockquote>
<p>Damit sollte sie auch bis ins Jahr 2012 recht behalten.</p>
<h2><strong>Mai 2011</strong></h2>
<p>Bei der Volkszählung &#8220;<strong>Zensus 2011</strong>&#8220;, die am 9. Mai 2011 beginnt, ist das Ausfüllen des Fragebogens im Internet möglich aber <a href="http://www.golem.de/1105/83318.html">unsicher</a>. Warum das hier Erwähnung findet, weil es typisch für den Umgang seitens staatlicher Institutionen mit Onlinebefragungen ist.</p>
<p>Die Grüne Landtagsfraktion in Kiel ruft zur Teilnahme am <strong><a href="http://www.mitmachhaushalt.de/">mitmachhaushalt.de</a></strong> auf. Am Ende verzeichnete das Projekt &#8220;4.502 BesucherInnen und 74.401 Seitenzugriffe, 636 NutzerInnen haben sich registriert und ihre Stimme abgegeben. Besonders gefreut hat uns, dass unsere 36 Fragen durch mehr als 40 Benutzervorschläge ergänzt und bewertet wurden. Insgesamt wurden 812 Kommentare abgegeben.&#8221;</p>
<p>Jeff Stanger, Direktor des <a href="http://digitalinfo.org/about/">Center for Digital Information</a>, bringt es in seinem Text auf den Punkt &#8220;<strong><a href="http://digitalinfo.org/notebook/18/data-are-not-information-update">Information = Data + Communication</a>&#8220;.</strong></p>
<p>Auf dem von Nicolas Sarkozy im Vorfeld des jährlichen Treffens der G-8-Staaten einberufendem <strong><a href="http://www.eg8forum.com/en/">eG8-Forum</a></strong> zum Thema Internet, machten die Teilnehmer schnell klar, dass es Ihnen in erster Linie darum geht, &#8220;<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-05/eg8-internet-sarkozy/komplettansicht">das Internet zu zivilisieren – im Sinne von kontrollieren</a>&#8220;. Im Netz selbst wurde das auch so wahrgenommen: Jeff Jarvis, einer der wenigen Vertreter der Zivilgesellschaft, beispielsweise twitterte, er fühle sich wie ein Ureinwohner, der Kolonialherren beim Aufteilen seines Landes zuschaue. Von Themen wie Mitbestimmung und Netzneutralität keine Spur.</p>
<p>Die freie Hansestadt<strong> Hamburg bekommt einen <a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2882174/data/social-media-in-der-hamburgischen-verwaltung.pdf">Social-Media-Leitfaden für die Verwaltung</a></strong> (PDF). Das Dokument mit dem Namen &#8220;Social Media in der Hamburgischen Verwaltung &#8211; Hinweise, Rahmenbedingungen und Beispiele.&#8221; kann sich sehen lassen, wird immer weiterentwickelt (Aktueller Stand: 1.12.11) und sollte als Vorbild für andere Regionen in Deutschland gelten.</p>
<h2><strong>Juni 2011</strong></h2>
<p>Rund 300 Teilnehmer trafen sich am 4. und 5. Juni in Bonn auf dem <strong>politcamp 2011</strong>. Eine Zusammenfassung der Veranstaltungen findet man auf <a href="http://11.politcamp.org/">http://11.politcamp.org/</a>. Ich konnte diesmal leider nicht dabei sein. Kritische Meinungen findet man <a href="http://www.derwesten.de/politik/was-jugendliche-von-sperren-im-internet-halten-id4726281.html">hier</a>, <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=2850">hier</a> und <a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2011/06/07/antworten-auf-das-politcamp-2011/">hier</a>.</p>
<p>Am 16. Juni fand die <strong>Open Government Data Konferenz Österreich</strong> statt. Auf der <a href="http://www.ogd2011.at/">Webseite der Konferenz</a> wurde alles dokumentiert. Kleiner Seiteneffekt: Rufus Pollock, einer der Gäste der Konferenz und Mitgründer der OKFN, <a href="http://futurezone.at/netzpolitik/3586-offenheit-hilft-das-leben-zu-verbessern.php">liefert auf futurezone.at eine Reihe von guten Gründen für OpenData</a>.</p>
<p><strong>Islands Regierung nutzt</strong> nach der Finanzkrise die Möglichkeiten von <strong><a href="http://www.frumforum.com/icelands-constitution-2-0">Social Media</a></strong> um Vertrauen und neue Ideen seiner Bürger zu gewinnen. Der Inselstaat <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2011/jun/09/iceland-crowdsourcing-constitution-facebook">lässt seine Bürger online <strong>bei der Ausarbeitung einer neuen Verfassung</strong></a> mitarbeiten. Einige reden dabei von <a href="http://greatemancipator.com/2011/06/20/really-open-government/">echtem Open Government.</a></p>
<p>Die im Juni beendete <strong><a href="http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/the-open-data-challenge-is-over/">Open Data Challenge</a></strong> war bisher Europas größter Open Data Wettbewerb. In den knapp zwei Monaten wurden 430 Ideen, fertige Apps und Visualisierungen aus 24 EU Mitgliedsstaaten gesammelt und von einer Jury bewertet.</p>
<p>EU-Parlament und Kommission veröffentlichen ein <strong><a href="http://europa.eu/transparency-register/index_de.htm">Transparenzregister</a></strong>, in das sich Lobbyisten eintragen können. Die Plattform soll es ermöglichen nachzuverfolgen, welche Personen oder Organisationen die Entscheidungsfindungsprozesse der EU beeinflussen. Stand heute (5.1.12): <a href="http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/mainstatistics.do?locale=de&amp;action=prepareView">3110 Organisationen sind registriert</a>.</p>
<p>Die Internet-Enquete beschließt in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause die Einführung von Adhocracy. <strong><a href="https://enquetebeteiligung.de/">www.enquetebeteiligung.de</a></strong> wird als neuartiges Instrument der Bürgerbeteiligung eine zentrale Rolle bei der Arbeit der Kommission spielen und erhalten (am 12.12.11 geht sie dann online). Bürger und netzpolitisch Interessierte sollen auf der Plattform die Möglichkeit haben, ihre Meinung zu äußern und Vorschläge zu unterbreiten.</p>
<h2><strong>Juli 2011</strong></h2>
<p>Am 30. Juni und 1. Juli hielten auf der <strong><a href="http://okcon.org/2011" target="_blank">Open Knowledge Konferenz 2011</a></strong> in Berlin internationale Experten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Journalismus, Wissenschaft und Kunst Vorträge und Workshops rund um das Thema Open Data.</p>
<p>&#8220;Erstmals nutzen drei Viertel der Deutschen das Internet&#8221; und der durchschnittliche „Onliner“ ist männlich, in einem Alter von 41,5 Jahren und berufstätig &#8211; zu dem Ergebnis kommt der <strong><a href="http://www.nonliner-atlas.de/">(N)ONLINER Atlas 2011</a></strong>. Das ganze gibts auch als <a href="http://itunes.apple.com/de/app/n-onliner-atlas-2011/id393871583?mt=8">App</a> für unterwegs.</p>
<p>US-Außenministerin Hillary Clinton verkündete am 12. Juli 2011 eine internationale Partnerschaft zur Förderung der Nutzung innovativer Technologien für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung durch die Regierungen auf der ganzen Welt. Mit dem <strong>Open Government Partnership</strong> wurde eine internationale <a title="Permanent Link to Internationale Initiative zur Förderung von Open Government" href="../e-demokratie/internationale-initiative-zur-forderung-von-open-government/" rel="bookmark">Initiative zur Förderung von Open Government</a> gegründet.</p>
<p>Die OSZE veröffentlicht am 14. Juli einen <strong><a href="http://www.osce.org/home/80718">Bericht über Meinungsfreiheit und den freien Informationsfluss im Internet</a></strong>. Mit der Studie regt die Organisation die Debatte an, ob der Zugang zum Internet als ein Menschenrecht gelten soll oder nicht.</p>
<p>Im Sommerloch standen ansonsten nur nochdas <strong><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-07/Facebook-Party-Verbot">Verbot von Facebookpartys</a></strong>, <a href="http://politik-digital.de/internet-enquete-unendliche-geschichte">die ständigen <strong>Verschiebung des Zwischenberichts der Internet-Enquete</strong></a>, einer <strong><a href="http://blog.abgeordnetenwatch.de/2011/07/20/eine-mangelhafte-antwortbilanz-und-die-frage-sind-politiker-freiwild/">Noten- und Freiwilddebatte auf abgeordnetenwatch.de</a></strong> und die endgültige Gründung des <a href="https://sites.google.com/a/internetundgesellschaft.de/betasite/">Forschungszentrums für Internet und Gesellschaft (aka. <strong>Google Institut</strong>)</a> auf der Agenda.</p>
<h2><strong>August 2011</strong></h2>
<p>Mit &#8220;Unterzeichne für eine Teilnahme Deutschlands an der <strong>Open Government Partnerschaft</strong>!&#8221; startete e-demokratie.org gemeinsam mit Frank Frick (Direktor; Programm Zukunft der Beschäftigung / Good Governance von der Bertelsmann Stiftung) einen Teilnehmeraufruf. Bisher wurden in sechs offenen Runden mit zivilgesellschaftlichen Akteuren Ideenpapiere erarbeitet, die nach dem Launch von http://opengovernmentpartnership.de/ online verfügbar sein werden. Ziel ist die Teilnahme Deutschlands an der <a href="http://www.e-demokratie.org/definition/open-government-partnership/">Open Government Partnerschaft</a>.</p>
<p>Das Portal <strong><a href="https://fragdenstaat.de/">FragDenStaat.de</a></strong> launcht. Die Webseite soll es Bürgern erleichtern, Anfragen vor dem Hintergrund des Informationsfreiheitsgesetzes an Ministerien und staatliche Behörden zu stellen. Darüber hinaus erfährt man mehr über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheit">Informations­freiheit</a> und erhält eine Auflistung der erfolgreichen und abgelehnten Anfragen <a href="http://www.e-demokratie.org/links/aktuelles-zum-thema-e-demokratie-vom-17-august-2011/">(wir berichteten)</a>.</p>
<p>Das BMI schreibt die “<strong><a href="http://www.evergabe-online.de/home?content=showAusschreibung&amp;suchenJSP=ausschreibungen&amp;verfahrenID=19677" target="_blank">Erarbeitung einer Studie zu Open Government und die optionale Realisierung eines Prototypen einer Open Government Online Plattform</a></strong>” aus.</p>
<p>23 Bürgerfragen pro Bundestagsabgeordneten, so viele Fragen hatten die Abgeordneten im Schnitt seit der Wahl im September 2009 auf <a href="http://www.e-demokratie.org/definition/abgeordnetenwatch/" target="_blank">abgeordnetenwatch.de</a> zu beantworten. Im August veröffentlichte das Portal das zweite Mal nach der letzten Bundestagswahl <strong>Noten an die 620 Abgeordneten</strong>. Fazit: <a href="http://blog.abgeordnetenwatch.de/2011/08/09/282x-sehr-gut-64x-ungenugend-so-antworten-unsere-abgeordneten-auf-offentliche-burgerfragen/" target="_blank">282x “sehr gut”, 64x “ungenügend”: So antworten unsere Abgeordneten auf öffentliche Bürgerfragen</a></p>
<p>Neuseelands Kabinett hat am 8.8.2011 die “<strong><a href="http://www.ict.govt.nz/programme/opening-government-data-and-information/declaration-open-and-transparent-government" target="_blank">Declaration on Open and Transparent Government</a></strong>” verabschiedet und fordert damit alle untergebenen Behörden auf ihre Daten im Rahmen der Richtlinien öffentlich verfügbar zu machen.</p>
<p>Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den möglichen Kehrseiten von <a href="../definition/open-data/">Open Data</a> und <a href="../definition/open-government/">Open Government</a> findet man in einem Beitrag in der aktuellen Public Policy &amp; Governance Review. In dem Beitrag mit dem Titel: “<strong><a href="http://ssrn.com/abstract=1856120" target="_blank">#Opendata: Digital-Era Governance Thoroughbred or New Public Management Trojan Horse?</a></strong>”</p>
<h2><strong>September 2011</strong></h2>
<p><strong>Onlinewahlkampf bei Landtagswahlen im Superwahljahr 2011</strong> bleibt weiterhin ein <a href="http://politik-digital.de/online-wahlkampf-im-superwahljahr-was-war-was-kommt" target="_blank">Trauerspiel</a>. politik-digital.de hat sich dennoch die Mühe gemacht, die Onlinaktivitäten der Parteien im Berliner Wahlkampf zu untersuchen. Fazit: <a href="http://politik-digital.de/gruene-punkten-online" target="_blank">Die Grünen sind beim Thema Onlinewahlkampf vorne</a>.</p>
<p>Mit dem <strong><a href="http://eu-parlameter.zdf.de/" target="_blank">eu-parlameter</a></strong> startet das Zweite Deutsche Fernsehen auf seiner Internetpräsenz ein Informationsangebot mit dem jeder interessierte Bürger das Abstimmungsverhalten (für namentliche Abstimmungen) der EU-Parlamentarier zu unterschiedlichen politischen Themen nachverfolgen kann und darüber hinaus z.B. vergleichen ob die Zugehörigkeit zu einer Fraktion oder Nation das Abstimmungsverhalten beeinflusst hat.</p>
<p><strong>Robin Meyer-Lucht</strong> verlässt die deutsche Online-Öffentlichkeit, Freunde und eine Frau.</p>
<p>Als erstes Bundesland launcht Berlin ein Open Data Portal (<a href="http://daten.berlin.de/" target="_blank">http://daten.berlin.de/</a>) mit 18 Datensätzen. Inzwischen sind es bereits 56 Datensätze in 15 Kategorien, die für Recherchen, Weiterverwendung und Informationen auf <strong>Berlin Open Data</strong> zur Verfügung stehen.</p>
<p>Auf dem <strong><a href="http://www.gov20.de/open-government-camp/" target="_blank">Open Government Camp 2011</a></strong> am 29. und 30. September in Berlin wird darüber diskutiert, wie Regierung und Verwaltung transparenter werden und den Bürgern mehr Partizipation ermöglichen können. Wie kommt man weg vom Schlusslicht bei elektronischen Bürgerdiensten hin zum &#8220;Modernen Staat&#8221;. Diesjähriges Motto: Von Government 2.0 zu Open Government. Eine <a href="http://politik-digital.de/open-government-camp-2011-%E2%80%93-diskussionen-unter-neuen-vorzeichen" target="_blank">gelungene Zusammenfassung gibt es bei politik-digital.de</a>.</p>
<p>Wie können technische Lösungen zu mehr Transparenz und Effektivität in der Entwicklungszusammenarbeit verhelfen? Auf der <strong><a href="http://www.openaid.de/de/event/2011/09/29/berlin-heinrich-boell-stiftung/open-aid-data-conference" target="_blank">Open-Aid-Data Conference</a></strong> Ende September in Berlin sollten Lösungen für diese und andere Fragen gefunden werden. <a href="http://openaiddata.de/dokumentation/" target="_blank">Dokumentation und weitere Informationen findet man hier</a>.</p>
<h2><strong>Oktober 2011</strong></h2>
<p>Auf der im Oktober gelaunchten Plattform <strong><a href="http://www.asktheeu.org/de" target="_blank">AsktheEU.org</a></strong> sollen Anfragen von EU-Bürgern angenommen und an die richtige EU-Behörde weitergeleitet werden. Stand heute (5.1.12) waren es nur 25 IFG-Anfragen, die über das Portal gestellt wurden. Das Portal ist ein Projekt der in Madrid ansässigen internationalen Menschenrechtsorganisation <a href="http://www.access-info.org/" target="_blank">Access Info Europe</a> und wurde mit Hilfe von <a href="www.e-demokratie.org/definition/mysociety/">mySociety</a> erstellt.</p>
<p>In der Studie <a href="http://rti-rating.org/">Global Right to Information Ranking</a> von den Nichtregierungsorganisationen Access Info Europe und the Centre for Law and Democracy landet Deutschland auf dem 85. Rang bei der Betrachtung der gesetzlichen Grundlagen für Informationsfreiheit.</p>
<p>In Warschau fand vom 20. bis 21. Oktober das<strong> Open Government Data Camp</strong>, das nach eigenen Angaben weltweit größte seiner Art, statt. Eine umfassende Zusammenfassung findet man auf der <a href="http://ogdcamp.org/after/" target="_blank">Webseite des Camps</a> sowie auf den <a href="http://okfn.de/2011/12/ogd-camp-reloaded/" target="_blank">deutschen Seiten der Open Knowledge Foundation Deutschland</a>.</p>
<p>Beim <a href="http://www.google.com/transparencyreport/governmentrequests/DE/" target="_blank">Transparency-Bericht von Google</a> liegt Deutschland mit Behördenanfragen zu Nutzerdaten auf dem fünften Platz. Durch die 125 Anfragen zur Löschung von Inhalten belegt Deutschland in dieser Kategorie nach Brasilien (224) sogar den zweiten Platz.</p>
<h2>November 2011</h2>
<p>Auf der Konferenz Moderner Staat in Berlin startet der Bundesinnenminister den Wettbwerb „<a href="http://apps4deutschland.de/" target="_blank">Apps für Deutschland</a>“. Gesucht werden Programmierer und Behörden, die anhand von öffentlichen Daten innovative Apps bauen, die die offenen Daten abrufbar machen. Bis zum 15. Dezember 2011 konnten Daten und Ideen eingereicht werden. Anfang Februar 2012 müssen die Apps fertiggestellt sein, die auf der CeBit im März 2012 vorgestellt werden.</p>
<p>Auch das Land Bremen schaltet ein eigenes Open Data-Portal unter <a title="www.daten.bremen.de" href="http://www.daten.bremen.de/">www.daten.bremen.de</a> frei. Aktuell stehen rund 32 Datensätze aus dem öffentlichen Datenbestand zur Verfügung.</p>
<p>Der Fachbereich Verwaltungswissenschaften an der Hochschule Harz hat in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der MATERNA GmbH die Studie &#8220;<a href="http://egov.hs-harz.de/optimuse/index.php/downloads/doc_download/37-abschlussbericht-studie-e-partizipation" target="_blank">E-Partizipation in der öffentlichen Verwaltung</a>&#8221; (PDF) durchgeführt und im November ihren Abschlussbericht veröffentlicht. Ziel der Studie war es unter anderem die &#8220;Einschätzung der allgemeinen und institutionenbezogenen Bedeutung&#8221; von E-Partizipation &#8220;über die gesamte föderale Verwaltungsstruktur in Deutschland&#8221; zu evaluieren. Fazit: Die Studie offenbart &#8220;vielfältige positive Erfahrungen zur elektronischen Partizipation in den untersuchten Behörden. Es ist jedoch offensichtlich, dass der Einsatz von digitalen Beteiligungsinstrumenten noch stark ausbaufähig ist.&#8221;</p>
<h2>Dezember 2011</h2>
<p>Mit der Gründung des Vereins „<a href="http://d-64.org/mission-statement/" target="_blank">D64</a>“ hat sich ein Thinktank für das digitale Zeitalter der Öffentlichkeit vorgestellt. Unter dem Dach des Vereins &#8220;sind Menschen, die täglich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen des Internets für die Transformation unserer Gesellschaft arbeiten.&#8221;. Ähnlich wie bei der Gründung von Digitale Gesellschaft gibt es zum Start einige Diskussionen rund um <a href="http://d-64.org/lobbyarbeit-privates-engagement-und-d64/" target="_blank">Lobby-/Parteiarbeit und privates Engagement bei D64</a> (siehe auch die Kommentare).</p>
<p>Durch die Öffnung und Bereitstellung europäischer Verwaltungsdaten im Internet erwartet die EU-Kommsission einen Wachstumsschub von 40 Milliarden Euro jährlich für die EU-Wirtschaft, <a href="http://futurezone.at/netzpolitik/6325-offene-daten-sollen-40-milliarden-euro-bringen.php" target="_blank">meint die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und zuständig für die Digitale Agenda, Neelie Kroes</a>. Ausserdem kündigt sie für das Frühjahr 2012 ein <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/1524&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en" target="_blank">offenes Open Daten-Portal der EU</a> an.</p>
<p>Am 12. Dezember 2011 hat die Internet-Enquete ihren Zwischenbericht zum Thema Datenschutz beraten und beschlossen. Der Datenschutz-Zwischenbericht ist damit der fünfte Zwischenbericht der Enquete. Eine Übersicht über die Berichte der Enquete findet man <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/Zwischenberichte/index.jsp" target="_blank">hier</a>. Ausserdem geht die Beteiligungsplattform https://enquetebeteiligung.de/ online.</p>
<p>In den USA ist die Debatte um <a href="http://www.theverge.com/2011/12/22/2648219/stop-online-piracy-act-sopa-what-is-it" target="_blank">&#8220;Stop Online Piracy Act&#8221; (SOPA)</a> und Protect IP Act (PIPA) voll im Gange. SOPA soll die juristische Grundlage liefern, für Rechteinhaber problematische Seiten &#8220;umstandslos aus dem Netz zu filtern und so angeblich rechtswidrige Inhalte zu entfernen&#8221;. Denn mit den beiden Gesetzen, sollen in erster Linie die Rechte der Medienunternehmen geschützt werden. Zum Ende des Jahres verliert die Inititative jedoch viele öffentliche Befürworter. Zum Glück!</p>
<p>Zum Abschluss will ich noch die arabischen Revolutionen erwähnen, die sich wie ein roter Faden durch das Jahr 2011 zogen. Alles begann mit Tunesien und ist auch in 2012 noch nicht vorbei. Über den Einfluss des Internets auf die Entwicklungen kann man streiten, dennoch hat es Gero von Randow in einem <a href="http://www.zeit.de/2011/07/P-Widerspruch" target="_blank">kurzen Text</a> geschafft, darauf passend einzugehen.</p>
<p>Außerdem möchte ich an dieser Stelle auf den <a href="https://netzpolitik.org/2011/jahresruckblick-2011-national/" target="_blank">nationalen</a> und <a href="http://netzpolitik.org/2011/der-internationale-jahresruckblick-auf-2011/" target="_blank">internationalen</a> Rückblick 2012 bei netzpolitik.org hinweisen, die alles weitere beinhalten sollten.</p>
<p>Hab ich was vergessen? Dann bitte als Kommentaren oder via mail melden.</p>
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		<title>Open Data im Umweltbereich – Angebote und Grenzen der Verfügbarkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 10:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>

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		<description><![CDATA[Offene Daten im Umweltbereich sind spannend und wertvoll zugleich. Wilhelm Vogel vom Umweltbundesamt im benachbarten Österreich hat dazu einen interessanten Vortrag auf der Open Data Konferenz in Wien gehalten. Wilhelm Vogel &#8211; View more presentations from Semantic Web Company]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offene Daten im Umweltbereich sind spannend und <a href="http://infovegan.com/2010/08/09/how-did-weather-data-get-opened" target="_blank">wertvoll</a> zugleich. Wilhelm Vogel vom Umweltbundesamt im benachbarten Österreich hat dazu einen interessanten Vortrag auf der Open Data Konferenz in Wien gehalten.</p>
<div style="width:425px" id="__ss_8338492"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/semwebcompany/wilhelm-vogel" title="Wilhelm Vogel - " target="_blank">Wilhelm Vogel &#8211; </a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/8338492" width="425" height="355" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
<div style="padding:5px 0 12px"> View more <a href="http://www.slideshare.net/" target="_blank">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/semwebcompany" target="_blank">Semantic Web Company</a> </div>
</p></div>
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		<title>Crowdsourcing &#8211; erklärt auf dem stARTcamp in Köln</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/crowdsourcing-erklart-auf-dem-startcamp-in-koln/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 10:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein sehr empfehlenswerter Vortrag von Claudia Pelzer vom Crowdsourcingblog.de. Inkusive einer kleinen Vorstellung der Plattform changeby.us, auf der Bürger ihre Ideen zur Verbesserung der Stadt einreichen können und sich mit anderen für ein grüneres und schöneres Leben vernetzen kann. Mehr dazu hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr empfehlenswerter Vortrag von Claudia Pelzer vom <a href="http://www.Crowdsourcingblog.de" target="_blank">Crowdsourcingblog.de</a>. Inkusive einer kleinen Vorstellung der Plattform <a href="http://nyc.changeby.us/" target="_blank">changeby.us</a>, auf der Bürger ihre Ideen zur Verbesserung der Stadt einreichen können und sich mit anderen für ein grüneres und schöneres Leben vernetzen kann. Mehr dazu <a href="http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2011/07/15/lokale-projektinitiativen-starken-via-crowdsourcing/">hier</a>.</p>
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		<title>Open Data und Open Government in Deutschland: Es &#8220;zeichnet sich eine klassische Entwicklung ab&#8221;, leider!</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/open-data-und-open-government-in-deutschland-es-zeichnet-sich-eine-klassische-entwicklung-ab-leider/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 11:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government Partnership]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine gute und allgemeingültige Bestandsaufnahme zu machen, ist in erster Linie ein psychologisches Problem. Während der externe Beobachter zu sehr detailierten Analysen greift um die Problemlage genaustens zu verstehen, hat der interne Betrachter das entgegengesetzte Problem: Er ist der festen Überzeugung, alles Wesentliche über das Problem längst zu wissen und ihm fällt es schwer die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1671" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2011/09/Bildschirmfoto-2011-09-09-um-13.08.42.png"><img class="size-medium wp-image-1671" title="Bildschirmfoto 2011-09-09 um 13.08.42" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2011/09/Bildschirmfoto-2011-09-09-um-13.08.42-300x169.png" alt="" width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">CC BY-SA 2.0 by opensource.com</p></div>
<p>Eine gute und allgemeingültige Bestandsaufnahme zu machen, ist in erster Linie ein psychologisches Problem. Während der externe Beobachter zu sehr detailierten                Analysen greift um die Problemlage genaustens zu verstehen, hat der interne Betrachter das entgegengesetzte Problem: Er ist der festen Überzeugung, alles Wesentliche                über das Problem längst zu wissen und ihm fällt es schwer die Überzeugung bezweifeln zu lassen. Beide Beobachter verfälschen das wirkliche Bild.</p>
<p>Dennoch hat sich Lorenz Matzat auf ZEIT ONLINE in einem Interview mit Markus Heidmeier an eine solche <a href="http://blog.zeit.de/open-data/2011/09/08/viele-hadern-noch-mit-der-idee-open-data/" target="_blank">Bestandsaufnahme zum Thema &#8220;Open Data&#8221; in Deutschland</a> gewagt und sie ist gut geworden. Ich teile die meisten seiner Einschätzungen, vermisse aber einen Aufruf zu mehr Dialog zwischen allen Stakeholdern, vor allem um der Realität wenigstens noch eine                kleine Chance gegen einige gesetzte Überzeugungen zu geben. Das ist gerade jetzt nötig um dem Thema wieder mehr Schwung zu verleihen.</p>
<p><strong>Meine Meinung: Und täglich grüßt das Murmeltier<br />
</strong></p>
<p>Bei dem Thema <a href="http://www.e-demokratie.org/definition/e-government/">elektronisches Regieren</a> Mitte des letzen Jahrzehnts spielten sich ähnliche Szenen ab, wie aktuell bei den zu unterscheidenen Themen <a href="http://www.e-demokratie.org/definition/open-data/">Open Data</a> und <a href="http://www.e-demokratie.org/definition/open-government/">Open Government</a>. Was ist damals passiert? Kurz gesagt: Die etablierten Schwergewichte rannten in die eine (e-Government) und die zivilgesellschatlichen Innovatoren in die andere Richtung (e-Demokratie). Das Fazit: Ein paar Bemühungen im Bereich von <a href="http://www.e-demokratie.org/was-ist-e-partizipation/">e-Partizipation</a> von denen heute kaum etwas übrig geblieben ist und eine Verlangsamung der Entwicklungen in dem Bereich. Sie sind noch immer sehr schleppend und knapsen noch heute an dem Bias der Stakeholder von damals. Die Innovatoren der Zivilgesellschaft wetterten damals wie heute gegen Politiker und Institutionen und die Institutionen ignorierten die Möglichkeiten und sprangen erst auf, als es schon wieder zu spät beziehungsweise die Ideale und Konzepte überholt waren.</p>
<p><strong>Kampf statt Kompromiss</strong></p>
<p>10 Jahre später kramt man heute die alten Konzepte und Vorgehensweisen wieder raus und passt sie den neuen Gegebenheiten an, hat aber im Umgang miteinander nix gelernt. So bekommt man den Eindruck, dass es bei der aktuellen Debatte um Open Government wieder auf einen <em>Kampf</em> zwischen Zivilgesellschaft gegen Lobby gegen etablierte politische Strukturen hinausläuft. Wer den <em>Kompromis</em> sucht, muss in andere Länder schauen. Wie auch immer,  die beteiligten Gruppen verheddern sich in dem Gerangel gegeneinander anstatt an einer gemeinsamen Lösung zu arbeiten. Auch damals war jeder für sich der festen Überzeugung den richtigen Weg zu wissen. Gewissheit ist aber ein psychischer Zustand, nämlich die Unfähigkeit, eine Einschätzung noch zu bezweifeln beziehungsweise bezweifeln zu lassen. Anstatt viele einzelne Überzeugungen blind zu artikulieren, wäre es an der Zeit an einem gemeinsamen Kompromiss zu arbeiten und vor allem ein Ziel zu verfolgen: Open Data und Open Government in Deutschland zu verbreiten und zu etablieren.</p>
<p><strong>Ich lebe von guter Suppe und nicht von schöner Rede</strong></p>
<p>Trotz der gemeinsamen Ziele, bleibt man also auch bei dem aktuellen Thema alten Mustern treu: Da wollen die einen nicht mit der Bertelsmann-Stiftung sprechen, die anderen bringen einen schier extremen Grad an Komplexität mit in das Thema, dem wieder andere nicht gewachsen sind und wieder andere machen es nur aus rein ökonomischer Motivation. Am Ende verfängt man sich wie vor 10 Jahren in unzähligen Treffen und Konzepten, die an der Realität komplett vorbei gehen. Jeder kocht seine eigene Suppe und nichts davon erreicht das Gros der Bevölkerung.</p>
<p><strong>Aber das reicht nicht um erfolgreich zu sein</strong></p>
<p>Lorenz hat recht, wenn er sagt: &#8220;Es fehlen einflussreiche Politikerinnen und Politiker, sowohl in der Regierung als auch in der Opposition, die überzeugt für Open Government eintreten&#8221; und er hat auch recht, wenn er sagt, dass &#8220;Open Data (..) weiterhin ein technokratisches, akademisches und meist männlich geprägtes Thema&#8221; ist. Aber die Lösung besteht nicht darin der Zeit &#8220;der Innovation im Underground&#8221; nachzutrauern (was er vielleicht nicht tut, aber einige tun es sicher). Die Lösung muss ein regelmäßiger Dialog zwischen allen Stakeholdern sein anstatt der Auffassung zu folgen, dass &#8220;politische Fortschritte (..) in der Regel nur durch soziale Auseinandersetzungen zu erreichen&#8221; sind. Mal ganz abzusehen von der zu klärenden Abhägigkeit von Open Daten und Open Government zueinander.</p>
<p><strong>Redet miteinander und nutzt die Möglichkeiten</strong></p>
<p>Den Geschwindigkeitschub dem man der Entwicklung rund um das Thema Open Government und Open Data jetzt <strong>gemeinsam</strong> mitgeben könnte, wäre ein Gewinn für das in dem Bereich sehr rückständige Deutschland. Das <a href="https://docs.google.com/document/pub?id=1BkelwpdMWdtGdE-dnino2kRuGWsY_Uhb8kQXfXcRENc" target="_blank">Open Government Partnership-Programm</a> kann eine solche Plattform bieten, die es durch viel Gerede, viel Reden und internationalem Einfluss sowie einer klaren Agenda ermöglicht, das Thema Open Government endlich auf die bundespolitische Agenda zu bringen und so voranzutreiben, dass Deutschland nicht mehr nur im &#8220;hinteren Mittelfeld, zumindest unter den Industriestaaten&#8221; steht. Es kann aber nur dann erfolgreich werden, wenn alle sich zumindest der Auseinandersetzung in Gesprächen stellen, was sonst <a href="http://blog.zeit.de/open-data/2011/09/06/deutschland-beteiligung-international-opengov/" target="_blank">passiert ist klar</a>. Nur eins ist sicher: Open Government kommt in Deutschland. Die Frage ist nur: Wann und wie?</p>
<p><strong>Disclamer:</strong> Ich arbeite für ZEIT ONLINE, habe gemeinsam mit Frank Frick (Direktor; Programm Zukunft der Beschäftigung / Good Governance von der Bertelsmann Stiftung) zur <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/unterzeichne-fur-eine-teilnahme-deutschlands-an-der-open-government-partnerschaft/">Unterstützung der Open-Government-Partnerschaft für Deutschland aufgerufen</a> und arbeite mit Lorenz u.a. an dem Projekt meine-demokratie.de zusammen.</p>
<p><strong>Update 13.9.2011: </strong>Kleine sprachliche Änderungen am Text.</p>
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		<title>Aktuelles zum Thema E-Demokratie vom 17. August 2011</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/links/aktuelles-zum-thema-e-demokratie-vom-17-august-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 15:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government]]></category>
		<category><![CDATA[Open Knowledge Foundation]]></category>

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		<description><![CDATA[Das BMI schreibt die &#8220;Erarbeitung einer Studie zu Open Government und die optionale Realisierung eines Prototypen einer Open Government Online Plattform&#8221; aus. Bleibt zu hoffen, dass sich nicht ausschließlich die klassischen Beratungsagenturen an der Ausschreibung beteiligen. Beginn und Ende der Auftragsausführung ist laut Ausschreibung 01.01.2012 bis 31.12.2013. Das Portal FragDenStaat.de ist seit Anfang August online. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1655" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2011/08/Bildschirmfoto-2011-08-17-um-17.04.53.png"><img class="size-medium wp-image-1655" title="Bildschirmfoto 2011-08-17 um 17.04.53" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2011/08/Bildschirmfoto-2011-08-17-um-17.04.53-300x145.png" alt="" width="300" height="145" /></a><p class="wp-caption-text">Ausschreibung auf der elektronischen Vergabeplattform des Bundes</p></div>
<ul>
<li>
<p>Das BMI schreibt die &#8220;<a href="http://www.evergabe-online.de/home?content=showAusschreibung&amp;suchenJSP=ausschreibungen&amp;verfahrenID=19677" target="_blank">Erarbeitung einer Studie zu Open Government und die optionale  Realisierung eines Prototypen einer Open Government Online Plattform</a>&#8221; aus. Bleibt zu hoffen, dass sich nicht ausschließlich die klassischen Beratungsagenturen an der Ausschreibung beteiligen. Beginn und Ende der Auftragsausführung ist laut Ausschreibung 01.01.2012 bis 31.12.2013.</li>
<li>Das Portal <a href="http://www.fragdenstaat.de/" target="_blank">FragDenStaat.de</a> ist seit Anfang August online. Auf der Webseite der <a href="http://www.e-demokratie.org/definition/open-knowledge-foundation/">Open Knowledge Foundation</a> kann jeder Anfragen nach den Informationsgesetzen einfacher stellen. Fragen und Antworten werden auf dieser Seite veröffentlicht und die Beantwortung durch die öffentlichen Insitutionen dokumentiert. In den ersten zwei Wochen sind 122 Anfragen eingegangen. Leider gibt es keine Statistik über den Erfolg oder Misserfolg der Anfragen. Nur im Blog findet man einen Eintrag über eine &#8220;<a href="http://blog.fragdenstaat.de/post/8738377474/abschreckende-antwort-auf-ifg-anfrage" target="_blank">Abschreckende Antwort auf IFG-Anfrage</a>&#8220;. Vorbild für FragDenStaat.de ist das mySociety-Portal “<a href="http://www.whatdotheyknow.com/" target="_blank">What Do They Know</a>” und das Chaos Computer Club-Projekt “<a href="http://www.befreite-dokumente.de/" target="_blank">Befreite Dokumente</a>”.</li>
<li>Neuseelands Kabinett hat am 8.8.2011 die &#8220;<a href="http://www.ict.govt.nz/programme/opening-government-data-and-information/declaration-open-and-transparent-government" target="_blank">Declaration on Open and Transparent Government</a>&#8221; verabschiedet. Damit sind alle Behörden aufgerufen ihre Daten im Rahmen der Richtlinien zu veröffentlichen.</li>
<li>Das <a href="http://www.e2democracy.eu" target="_blank">Forschungsprojekt zur elektronischen Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern im Klimaschutz (e2democracy.eu)</a> des Institut für Informationsmanagement in Bremen wurde von der UNESCO als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Das Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht durch regelmäßige Kontrolle des individuellen Verbrauchs- und Konsumverhaltens von Bürgerinnen und Bürgern sowie Debatten die CO<sub>2</sub>-Emissionen in den teilnehmenden Regionen nachhaltig zu verringern.</li>
<li>Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den möglichen Kehrseiten von <a href="http://www.e-demokratie.org/definition/open-data/">Open Data</a> und <a href="http://www.e-demokratie.org/definition/open-government/">Open Government</a> findet man in einem Beitrag in der aktuellen Public Policy &amp; Governance Review. In dem Beitrag mit dem Titel: &#8220;<a href="http://ssrn.com/abstract=1856120" target="_blank">#Opendata: Digital-Era Governance Thoroughbred or New Public Management Trojan Horse?</a>&#8221; weisst der Autor darauf hin, dass &#8220;Open Data&#8221; alte Elemente von New Public Management (NPM) wieder befördern könnte, die heute in der Retroperpektive als klare Fehler angesehen werden. Prädikat: Lesenswert.</li>
</ul>
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