Sammelsurium: Umfrage zu E-Voting in Österreich, Zusammenfassung E-Demokratie Konferenz in Estland, weitere E-Voting Pilotprojekte in der Schweiz

Mal abgesehen von der Debatte, inwiefern E-Voting zur E-Demokratie gehört oder nicht, wurden vor kurzem die Ergebnisse einer in Österreich durchgeführten “repräsentative” Umfrage (rund 1500 Befragte) zum Thema E-Voting (und E-Partizipation) vorgestellt. Die Befragung - eine follow-up Umfrage zu einer Studie aus dem Jahr 2004 - wurde von der e-Voting-Initative der Wirtschaftsuniversität Wien (e-Voting.at) unter Prof. Alexander Prosser (Institut für Produktionsmanagement) durchgeführt. Fazit (aus einem Artikel von derStandartd.at zu der Studie):

E-Voting ist nicht das Techno-Gadget für die Internetgeneration oder die Wunderwaffe gegen die Politikverdrossenheit

[via electrobabe.at]
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Die estnische e-Governance Academy veranstaltete am 05.06.08 die eDemocracy conference 2008: Opportunities for Citizen Participation in an Information Society. Drei mehr und weniger interessante Präsentationen können auf der Veranstaltungsseite heruntergeladen werden. Unter anderem zu dem TOM-Nachfolger TID+, zu internationalen E-Partizipationslösungen und zu den estnischen Erfahrungen mit E-Voting. Ein Protokoll zu der Paneldiskussion mit dem Thema Online Participation, The New Media and Politics: Who Needs to Take the Initiative? war leider nicht zu finden.
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In der Schweiz gab es bei den eidgenössischen Volksabstimmung in den Kantonen Neuenburg und Zürich einen weiteren Pilotversuch zur elektronischen Stimmenabgabe (Vote électronique). Die Wähler hatten dabei die Möglichkeit, ihre Stimme wahlweise konventionell (an der Urne oder brieflich) oder elektronisch über das Internet abzugeben. Laut offiziellen Angaben nutzten zum Beispiel 1209 oder 6.8 Prozent der Stimmberechtigten Züricher die Möglichkeit der elektronischen Stimmenabgabe.