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Sammelsurium: Deutschland-API, Umwelt”dialog”: mitreden-u.de, Parteispenden auf bundestag.de, Internationales

Anfang Februar wurde ein großartiges Projekt zum Thema Open (Government) Data in Berlin vorgestellt: die Deutschland-API. Die Macher fassen das Projekt wie folgt zusammen:

Die Idee hinter der Deutschland API ist aus dem Projekt wahl.de entstanden. Auf der Seite wahl.de werden Kandidaten, Mandats- und Funktionsträger auf verschiedenen politischen Ebenen gelistet. Zur Bundestagswahl konnte man sich dort z.B. informieren, welcher Kandidat für welche Partei in welchem Wahlkreis angetreten ist.
(…)Diese Daten wurden z.T. recht aufwändig recherchiert und von einer Redaktion aufbereitet.

Diese Datenquellen umfassen bisher Angaben zu den Ausschüssen auf Bundesebene, (e)Petitionen und Politikern sowie Wahlkreise. Auf die Daten kann nun jeder via XML, JSON (standard), JSONP, CSV oder Key Value zugreifen. Über diese Schnittstelle werden Daten strukturiert und maschinenlesbar zur Verfügung gestellt und lassen sich über bestimmte Parameter filtern, durchsuchen und von anderen Anwendungen zu etwas ganz Neuem verarbeiten (Mash-Up). Auch das Projekt meine-demokratie.de wird u.a. auf die Daten der Deutschland-api zurückgreifen.
Hinter der deutschland-api steckt die Medienagentur compuccino, die auch schon wahl.de und das neuen Portal zu Online-Petitionen petition24.de umgesetzt hat.
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mitreden-u.de - Konsultationsplattform des Bundesumweltministeriums

Auf mitreden-u.de findet seit dem 17.2 ein Online-”Dialog” des Bundesumweltministeriums zum Thema “deutsche Nachhaltigkeitsstrategie” statt. Über einen Monat (bis zum 17.3) dürfen die Bürgerinnen und Bürger Vorschläge einreichen, welches Umweltthema ihrer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit braucht und wo Handlungsbedarf besteht. Danach können die Beiträge noch bis zum 26.3 kommentiert oder unterstüzt werden. Im Rahmen einer eignene Auswertung des Onlinedialogs sollen die Ergebnisse dann gegebenenfalls in den Fortschrittsbericht 2012 zur nationalen Nachhaltigkeitstrategie einfließen. Interessant ist dabei zu lesen, dass nachdem im Fühsommer Fachdialoge zu drei der wichtigsten Themen veranstaltet werden sollen neben Experten aus Verbänden “auch ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus der Online-Beteiligung eingeladen werden” sollen. Die Plattform ist einfach gehalten, lässt aber an einigen Stellen bekannte Sortierungs- und Filterfunktionen vermissen. So haben die Vorschläge zwar Schlagworte und Themenbereiche, aber danach lässt sich weder sortieren noch suchen. Zudem wäre eine RSS-Funktion oder Erinnerungsmodule wünschenswert. Einziger konzeptioneller Krititkpunkt: Meines erachtens handelt es sich hierbei nicht um einen Dialog, sondern um eine (sehr gelungene) Konsultation – denn nach Reaktionen vom BMU auf die Vorschläge sucht man auf der Plattform vergeblich. Dennoch: mit über 250 Vorschlägen und rund 370 angemeldeten Mitgliedern nach 4 Tagen kann sich die Plattform sehen lassen. Weitere Kritikpunkte gibt es in dem Zebralog-typischen sehr guten Lob&Kritik-Bereich auf mitreden-u.de.
Die Plattform und die Konsulation wurde von Zebralog im Auftrag des BMU realisiert.
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Das Open Data Network sucht einen Praktikanten/eine Praktikantin im redaktionellen Bereich.
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Ein spannendes Projekt mit der Visualisierung von Wahldaten stellt afghanistanelectiondata.org dar. Eine umfassende Zusammenfassung des Projekts findet man im Blog des National Democratic Insitute (NDI).
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Jetzt schneller online: Veröffentlichung von Parteispenden

Nachdem Herr Lammert bei der Vorstellung des neuen Webauftritts des Bundestags noch der Meinung war, das sein Haus nicht dazu da ist dem Bürger Informationen “auf einem virtuellen silbernen Tablett zu präsentieren”, scheint es mittlerweile einen kleinen Richtungswechsel gegeben zu haben. Seit Mitte Februar veröffentlicht der Bundestag Großspenden kurzfristig im Internet. Im “Fundstellenverzeichnis” werden zukünftig kurzfristig auf bundestag.de alle Parteispenden über 50.000 Euro ausgewiesen. Auch wenn das nur ein kleiner Schritt in Richtung Transparenz des Parlaments darstellt, so ist es dennoch einer dem hoffentlich viele weitere Schritte folgen werden.
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Drüben auf der britischen Insel ist gucken die Kollegen von mysociety.org gespannt auf democracyclub.org.uk. Rund 2000 Freiwillige wurden angemailt, um in via crowedsourcing Informationen für die nächste Wahl zu sammeln. Bereits nach 2 Monaten wurden für 97% der Wahlkreise Freiwillige gefunden um die Wahlen am 3. Juni online zu unterstützen. Respekt.
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Während man in Deutschland noch auf eine nationale OpenGov/Opendata-Strategie warten muss, gibt es als Ergänzung zu data.gov.uk in England schon lokale Ableger. Die Stadt London hat bereits im Januar mit data.london.gov.uk eine Plattform geschaffen, auf der Informationen verfügbar gemacht werden. Im hyperlokalen Einsatz sind die Daten bereits auf kingscrossenviroment.com zu begutachten.
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Anfang Februar diesen Jahres wurde die dänische Transparenzseite itsyourParliament.eu gelaunched, sie will sich auf der supranationalen Ebene mit dem Thema Transparenz des EU-Parlaments beschäftigen. Ganz ähnlich aber aus dem britischen London stammt die Seite VoteWatch.eu, die sich ebenfalls umfassend mit den Thema Transparenz rund um die europäischen Parlamentarier beschäftigt.
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Im Rahmen der EU-eGovernment research and innovation conference referierte Csaba Madarasz zum Thema: Empowering Citizens through Government Services across Sectors and Borders New Practices of the Citizens – on the edge of tomorrow.

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» data.gov.uk: Was gibt es denn für Daten?
» www.data.gov.uk
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Dieser Beitrag wurde am 21.02.2010 um 21:59 in der Kategorie E-Government, E-Partizipation veröffentlicht. Du kannst der Konversation durch das abonnieren des RSS 2.0-Feeds folgen. Du kannst einen Kommentar hinterlassen oder von deiner eigenen Seite auf den Beitrag verweisen.

 

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