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“Represent” Beta – Transparenz 2.0 von der New York Times

Represent” ist eine nicht mehr ganz so neue aber dennoch sehr interessante Webapplikation der New York Times. Über die Verknüpfung von Geodaten, Personendaten und Nachrichten können sich die BewohnerInnen der amerikanischen Metropole nach Eingabe ihrer Adresse unter anderem über die politischen Grenzen ihres Bezirks und ihre direkten Volksvertreter auf den unterschiedlichen Verwaltungsebenen informieren. Darüber hinaus ermöglicht es die Webseite den Bürger, den Einflussbereich ihrer Volksvertreter auf statischen Google Karten zu determinieren. Über die Abgleichung der Namen der Politiker mit der Artikeldatenbank der NY Times werden ausserdem die zugehörigen Artikel dargestellt. Blogeinträge und die Dokumentation des Abstimmungsverhaltens der einzelnen politischen Vertreter runden das Aggregationsangebot ab.

Transparenz-Plattform der New York Times

Represent - die eTransparenz-Plattform der New York Times

Das Projekt Represent wurde bereits Ende des letzten Jahres von Derek Willis und Andrei Scheinkman ins Leben gerufen, ist aber immer noch Beta (soll aber später auch Regelbetrieb im Hauptangebot der NY Times überführt werden). Beide arbeiten für die New York Times in der Interactive News Technologies Group, einem Team von Entwicklern und Journalisten, die Software für das Newsteam entwickeln aber auch andere langfristige Projekte planen und umsetzen. Represent war allerdings erst nur ein Freizeitprojekt der beiden.

Auch das Abstimmungsverhalten wird in Represent dokumentiert

Auch das Abstimmungsverhalten wird in Represent dokumentiert

Die Plattform ist einfach und funktional gehalten. Nach Eingabe der eigenen Adresse oder der Postleitzahl findet man alle Informationen und Artikel rund um die politischen Repräsentanten der eingegebene Lokation über alle Verwaltungsebenen: Vom Senator über den Congressman/women, State Senator, State Assemblyman, City Councilman bis hin zum Bourough President.

Eine eine nette Applikation, doch werfen wir doch auch mal einen Blick unter die Motorhaube: Obwohl die News Technologies Group normalerweise auf Ruby on Rails als Framework für Entwicklungen zurückgreift, entschied sie sich bei diesem Projekt für die Nutzung von Django. Django ist eine einfache Frameworklösung zur Verknüpfung von Datenbanken mit GIS-Daten. Dabei profitiert das System von der Stadtplanungsbehörde, die ihre Daten für die Stadt- und Bezirksgrenzen digital zur Verfügung stellt. Bei nächster Gelegenheit werde ich mir Django mal genauer angucken.

Mehr auch drüben bei openinformation.org.

[via dingstweets (auf Facebook)]

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Dieser Beitrag wurde am 20.07.2009 um 20:50 in der Kategorie E-Demokratie, Internationales, Transparenz veröffentlicht. Du kannst der Konversation durch das abonnieren des RSS 2.0-Feeds folgen. Du kannst einen Kommentar hinterlassen oder von deiner eigenen Seite auf den Beitrag verweisen.

 

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