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	<title>E-Demokratie.org &#187; So sollte es sein</title>
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	<description>Beiträge zur elektronischen Demokratie und elektronischen Partizipation</description>
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		<title>Bundestagsfraktionswebsite CDU/CSU oder: Wie geht man mit Abgeordnetenwatch um?</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 09:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>

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Man kann ja nicht jeden Tag etwas lobendes über die Parteien in Deutschland sagen, insbesondere im Zusammenhang mit elektronischer Demokratie, aber immerhin hat mich die Website der CDU/CSU &#8211; Bundestagsfraktion heute so positiv überrascht, dass man es zumindest einmal kurz erwähnen sollte. Da werden zum Beispiel mittlerweile sogar Twitter und andere Newsfeeds prominent auf der [...]]]></description>
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<p>Man kann ja nicht jeden Tag etwas lobendes über die Parteien in Deutschland sagen, insbesondere im Zusammenhang mit elektronischer Demokratie, aber immerhin hat mich die <a href="http://cducsu.de/" target="_blank">Website der CDU/CSU &#8211; Bundestagsfraktion</a> heute so positiv überrascht, dass man es zumindest einmal kurz erwähnen sollte. Da werden zum Beispiel mittlerweile sogar Twitter und andere Newsfeeds prominent auf der Homepage eingebunden und es gibt schöne Wahlkreiskarten (via <a href="http://www.deutschland-api.de/" target="_blank">deutschland-api.de</a>). Aber das wirklich bemerkenswerte ist, dass die Fraktion selbst das Abstimmungsverhalten ihrer Abgeordneten (bei den namentlichen Abstimmungen) detailreich dokumentiert  und mittlerweile auf ihre Antworten bei <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/" target="_blank">Abgeordnetenwatch.de</a> verlinkt (siehe z.B. <a href="http://cducsu.de/Titel__ilse_aigner/TabID__23/SubTabID__24/InhaltID__3/AbgID__12/abgeordnete.aspx" target="_blank">hier</a>). Das letztere ist umso interessanter, als die <a href="http://fraktion.cdu-bw.de/aktuelles/pr_view.oscms?Section=1330&amp;Article=9362" target="_blank">CDU-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg in einer aktuellen Pressemitteilung</a> ihren Abgeordneten gerade von der Nutzung von Abgeordnetenwatch abrät &#8211; aufgrund mangelnder Transparenz!</p>
<p><em>Gefunden durch <a href="http://blog.abgeordnetenwatch.de/2010/04/30/fraktionsseite-2-0/" target="_blank">Abgeordnetenwatch Blog</a> und <a href="http://www.politik-digital.de/abgeordnetenwatch-l%C3%A4ndle-cdu-macht-nicht-mit" target="_blank">Politik Digital</a>.</em></p>

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		<title>Sammelsurium: Politcamp 10, &#8220;Wenn die Bürger mitregieren&#8221;, mySociety&#8217;s FixMyTransport, thePOIA.org</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 17:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sunlight Foundation]]></category>

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		<description><![CDATA[
An diesem Wochenende findet das PolitCamp 2010 statt. Noch mehr Teilnehmer als im letzten Jahr, ein vielversprechendes Programm (das nur leider noch nicht in Gänze online verfügbar ist) mit mehreren Sessions zum Thema E-Partizipation und das erste Grillen in diesem Jahr sind Grund genug beim Barcamp mit dem Slogan &#8220;Politik trifft Web 2.0&#8243; mal vorbeizuschauen. [...]]]></description>
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<p>An diesem Wochenende findet das PolitCamp 2010 statt. Noch mehr Teilnehmer als im letzten Jahr, ein vielversprechendes Programm (<a href="http://10.politcamp.org/veranstaltung/programm/" target="_blank">das nur leider noch nicht in Gänze online verfügbar ist</a>) mit mehreren Sessions zum Thema E-Partizipation und das erste Grillen in diesem Jahr sind Grund genug beim Barcamp mit dem Slogan &#8220;Politik trifft Web 2.0&#8243; mal vorbeizuschauen. Ein andermal mehr dazu&#8230;<br />
&#8212;&#8212;<br />
Karsten Polke-Majewski <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-03/egouvernment-brandenburg-maerker" target="_blank">befasst sich in einem interessanten Beitrag auf ZEIT ONLINE</a> mit der deutschen Adaption von FixMyStreet in Brandenburg (<a href="http://maerker.brandenburg.de/" target="_blank">Maerker</a>). Auf der öffentlichen Plattform der Landesregierung Brandenburg können die Bürger ihrer Kommune direkt mitteilen, wo es ihrer Meinung nach Infrastrukturprobleme gibt. Bleibt noch der Hinweis auf ein Interview mit dem Macher von Maerker in <a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/vorgestellt-der-macher-von-fixmystreet-in-brandenburg/" target="_blank">diesem Blog</a>.<br />
Disclaimer: Ich arbeite bei ZEIT ONLINE<br />
&#8212;&#8212;<br />
Die britische NGO mySociety.org plant noch in diesem Jahr den <a href="http://www.mysociety.org/2010/03/15/mysocietys-next-12-months-fixmytransport-and-project-fosbury/" target="_blank">Launch von FixMyTransport</a>. Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, Leuten eine Anlaufstelle für die Probleme mit dem Verkehr zu geben. Die (Netz-)Aktivisten um Tom Steinberg wollen mit FixMyTransport auch die Entwicklung eines neues Frameworks mit dem Namen &#8216;Project Fosbury&#8217; vorantreiben. Fosbury soll es ermöglichen, Probleme von Bürgern im Public Sector zu erfassen, aufzuteilen, zu strukturieren und zuzuweisen. Die Software wird nach Fertigstellung als OpenSource-Software zur Verfügung stehen um Adaptionen zu ermöglichen.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Die <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/sunlight-foundation/">Sunlight Foundation</a> forciert die Ausweitung der Veröffentlichung von Regierungsinformationen. Durch die Gesetzgebung mit dem Namen <a href="http://www.thePOIA.org">Public Online Information Act (POIA)</a> sollen fortan alle öffentlichen Agenturen verpflichtet werden, alle verfügbaren Informationen über das Internet rechtzeitig und in benutzerfreundlichen (sowie in maschinenlesbaren) Formaten zur Verfügung zu stellen. Mehr im Video von Sunlight:<br />
<object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/wD8dT236aS4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/wD8dT236aS4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>

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		<title>data.gov.uk: Was gibt es denn für Daten?</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/data-gov-uk-was-gibt-es-denn-fur-daten/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 20:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
		<category><![CDATA[data.gov]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der österreichische Journalist und Blogger Georg Holzer hat sich nebenan bei k2020.at die Mühe gemacht eine Auflistung darüber zu erstellen, welche Daten aktuell auf der OpenData-Website des Vereinigten Königreichs (er nennt es &#8220;Cool Britannia&#8220;) angeboten werden:
Exemplarisch seien hier für jede Kategorie ein paar Beispiele heraus gepickt. Sie sollen zeigen, welche breite Menge es an öffentlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 227px"><a href="http://www.chiuni.ac.uk/history/BritishHistory.cfm"><img alt="" src="http://www.chiuni.ac.uk/history/images/CoolBritannia.jpg" title="Cool Britannia" width="217" height="343" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Cool Britannia&quot; in British History</p></div>Der österreichische Journalist und Blogger Georg Holzer hat sich nebenan bei <a href="http://www.k2020.at/" target="_blank">k2020.at</a> die Mühe gemacht eine Auflistung darüber zu erstellen, welche Daten aktuell auf der OpenData-Website des Vereinigten Königreichs (er nennt es &#8220;<a href="http://www.k2020.at/2010/01/24/cool-britannia-open-government/" target="_blank">Cool Britannia</a>&#8220;) angeboten werden:<br />
<blockquote>Exemplarisch seien hier für jede Kategorie ein paar Beispiele heraus gepickt. Sie sollen zeigen, welche breite Menge es an öffentlichen Daten in Großbritannien seit letzter Woche gibt:</p>
<ul>
<li>47 <a href="http://data.gov.uk/data/tag/accident" target="_blank">Unfalldatenbanken</a> könnten zur Vermeidung künftiger Unfälle herangezogen werden. Wo passieren die meisten Auto-Crashes? Welche Ursachen führten am öftesten zum Tod oder wo sind die Gefahren im Haushalt am größten?</li>
<li>9 Datenbanken für <a href="http://data.gov.uk/data/tag/anti-social-behaviour" target="_blank">Assoziales Verhalten</a> beschäftigen sich auch mit rassistischen Übergriffen. Wo müsste man in Streetworker investieren? Wo sollte mehr Toleranz im Unterricht vermittelt werden?</li>
<li>14 Datensätze drehen sich ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/asylum" target="_blank">Asyl</a>, 9 Datensätze drehen sich um die <a href="http://data.gov.uk/data/tag/immigration">Einwanderung</a>: Hier könnte es aktuelle und historische Vergleiche zu Migrationsströmen geben. Woher kamen die Flüchtlinge im Laufe der Zeit?</li>
<li>79 Mal geht es ums <a href="http://data.gov.uk/data/tag/business" target="_blank">Geschäft</a>: Von allen möglichen Kennzahlen bis demografischen Eigenschaften von Gründern.</li>
<li>8 Datenbanken gibt es alleine zu <a href="http://data.gov.uk/data/tag/burglary" target="_blank">Einbruchsdiebstählen</a>: Warum sind diese Daten bei uns nicht öffentlich? Wo wird oft eingebrochen und wie hoch ist die Aufklärungsquote in welchen Teilen des Landes? Wird irgendwo besser aufgeklärt als anderswo?</li>
<li>198 <a href="http://data.gov.uk/data/tag/census" target="_blank">Steuerdatenbanken</a> geben sicher umfassende Einblicke.</li>
<li>450 Datensätze gibt es zu <a href="http://data.gov.uk/data/tag/care" target="_blank">sozialen Diensten</a>.</li>
<li>7 Mal geht es ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/recycling" target="_blank">Recycling</a> auf der Insel, 14 Mal um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/waste" target="_blank">Müll</a>.</li>
<li>21 Mal geht es ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/traffic" target="_blank" target="_blank">Verkehr</a>, 54 Mal um den <a href="http://data.gov.uk/data/tag/transport" target="_blank">Tansport</a>, 155 Mal um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/roads" target="_blank">Straßen</a>.</li>
<li>358 Datensätze gibt es zu allen Aspekten der <a href="http://data.gov.uk/data/tag/population" target="_blank">Demografie und der Bevölkerung</a>.</li>
<li>82 Mal dreht sich alles ums <a href="http://data.gov.uk/data/tag/income" target="_blank">Einkommen</a> der Briten.</li>
<li><a href="http://data.gov.uk/data/tag/children" target="_blank">Kinder</a> sind 305 Mal ein Thema, <a href="http://data.gov.uk/data/tag/married" target="_blank">Eheschließungen</a> vier Mal.</li>
<li>Mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/drug" target="_blank">Drogen</a> beschäftigen sich 40 Datensätze, 73 mit dem <a href="http://data.gov.uk/data/tag/death" target="_blank">Tod</a>.</li>
<li>47 Mal ist <a href="http://data.gov.uk/data/tag/energy" target="_blank">Energie</a> ein Thema, 25 Mal geht es um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/emissions" target="_blank">Emissionen</a>.</li>
<li>11 Datensätzen beschäftigen sich mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/homeless" target="_blank">Obdachlosen</a>, 111 mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/housing" target="_blank">Häusern</a>.</li>
<li>und so weiter und so fort. Eine Komplett-Übersicht nach Themen gibt es bei <a href="http://data.gov.uk/data/tag/" target="_blank">data.gov.uk/data/tag</a>.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.k2020.at/2010/01/25/uk-opengov-innovation/" target="_blank">&#8220;Britischer Innovations-Treibstoff&#8221; auf k2020.at</a></p>

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		<item>
		<title>Ein Bild von einem Haushalt</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 10:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[budget]]></category>
		<category><![CDATA[Open Knowledge Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

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Die Summen, die Regierungen jedes Jahr ausgeben, sind nicht erst seit der Finanzkrise gigantisch und in der Folge schwer zu überblicken. Die britische Open Knowledge Foundation (ein Non-Profit) hat heute einen Prototyp vorgestellt, mit dem die Ausgaben der britischen Regierung visualisiert werden. Unter dem Titel WhereDoesMyMoneyGo gibt es nette Flash-Grafiken der Haushaltsausgaben, die man bis [...]]]></description>
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<p>Die Summen, die Regierungen jedes Jahr ausgeben, sind nicht erst seit der Finanzkrise gigantisch und in der Folge schwer zu überblicken. Die britische <a href="http://www.okfn.org/">Open Knowledge Foundation</a> (ein Non-Profit) hat heute einen Prototyp vorgestellt, mit dem die Ausgaben der britischen Regierung visualisiert werden. Unter dem Titel <a href="http://www.wheredoesmymoneygo.org/prototype/">WhereDoesMyMoneyGo</a> gibt es nette Flash-Grafiken der Haushaltsausgaben, die man bis auf die einzelnen Regionen runterbrechen kann. Besonders interessant ist, dass die Daten der letzten 6 Jahre verfügbar sind, damit sind auch Trendanalysen möglich.</p>
<p><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/12/wdmmg.jpg" rel="lightbox[1043]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1046" title="wdmmg" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/12/wdmmg-300x224.jpg" alt="wdmmg" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Eine tolle Technik, die wohl auch Bürgern mit wenig Vorkenntnissen einen ersten Überblick ermöglicht. Der Prototyp bleibt allerdings zunächst auf einen recht hohen Level, die Daten sind so stark aggregiert, dass man keine Ahnung hat, wofür z.B. in Schottland im Bereich Housing and Communities im letzten Haushaltsjahr 1,7 Milliarden Pfund ausgegeben wurden. Aber hier scheint noch einiges geplant zu sein. Interessanterweise arbeitet die Open Knowledge Foundation auch mit der britischen Regierung an data.gov.uk zusammen (<a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/www-data-gov-uk/">siehe unseren Artikel hier</a>).</p>
<p><em>PS: Die Software hat mich gleich ein bisschen an den <a href="http://www.gapminder.org/videos/ted-talks/hans-rosling-ted-talk-2007-seemingly-impossible-is-possible/">Gapminder von Hans Rosling </a>erinnert und siehe da, er sitzt mit im <a href="http://www.okfn.org/about/people">Advisory Board</a>. Wer seinen Talk auf der TED 2007 noch nicht kennt &#8211; unbedingt den Link oben anklicken. Selten war Statistik so aufregend &#8211; Google hat das genauso gesehen und die Software gleich mal gekauft.</em></p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/www-data-gov-uk/</div>

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		</item>
		<item>
		<title>Reichweitenoptimierung Teil 2 &#8211; Linkaufbau: Links, Links, Links</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/reichweitenoptimierung-teil-2-linkaufbau-links-links-links/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 18:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
		<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Reichweite]]></category>

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		<description><![CDATA[
Neben der reinen Suchmaschinenoptimierung stellt der externe Linkaufbau eine gute Möglichkeit für die direkten Trafficzuführung an elektronische Beteiligungsprojekte dar. Externe Links sind ausserdem ein wichtiger, wenn nicht einer der wichtigsten, Rankingfaktor für Suchmaschinen und haben auch ein indirekten Einfluss auf die Reichweite.
Für den Anfang ist es ernorm wichtig, dass man versteht, dass Links zwischen Webseiten [...]]]></description>
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<div id="attachment_1012" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1012" title="web" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/12/web-150x150.jpg" alt="web" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Das Netz funktioniert nur aufgrund von Verlinkung.</p></div>
<p>Neben der reinen Suchmaschinenoptimierung stellt der externe Linkaufbau eine gute Möglichkeit für die direkten Trafficzuführung an elektronische Beteiligungsprojekte dar. <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/suchmaschinenoptimierung-seo-fur-elekronische-beteiligungsprojekte/">Externe Links sind ausserdem ein wichtiger, wenn nicht einer der wichtigsten, Rankingfaktor für Suchmaschinen und haben auch ein indirekten Einfluss auf die Reichweite.</a></p>
<p>Für den Anfang ist es ernorm wichtig, dass man versteht, dass Links zwischen Webseiten die Grundlage für den Grad der Vernetzung im Internet darstellen, sie ermöglichen Suchmaschinen und Nutzern die Einordnung einer Seite &#8211; ohne Links würde das Internet nicht in der Form existieren, wie wir es heute kennen. Deshalb gilt in diesem Beitrag das Motto: Context is King.</p>
<p><strong>Woher können die Links kommen?</strong></p>
<p>Dass elektronische Beteiligungsportale meist einem wisschaftlichen Background aufweisen oder von Universitäten oder öffentlichen Einrichtungen unterstützt werden, stellt einen nicht zu unterschätzendes Potenzial für den Linkaufbau dar. Da Links von Universitäten vor allem von Google und co als besonders hochwertig erachtet werden, sollte man also unbedingt darauf achten, dass alle, die an einem E-Partizipationsprojekt in der Planung, Umsetzung oder Durchführung beteiligt sind, einen aussagekräftigen Link auf der höchst-möglichen Stufe, z.B. von ihrer Startseite, auf die URL des Projekts setzten. Kurz gefasst: Man sollte immer sein Umfeld für die Verlinkung nutzen.</p>
<p>Des Weiteren sollte grundsätzlich auf thematisch-sinnvolle und organisch-gewachsene Verlinkung geachtet werden &#8211; es bring nichts, wenn man von unzähligen thematisch anders verorteten Webseiten auf einen Schlag unzählige Links bekommt.</p>
<p>Der Linkaufbau sollte so früh wir möglich, am besten bereits während der Umsetzung, beginnen. Auch deshalb sollte schon im Vorfeld, direkt nach der Beauftragung/Entscheidung für eine elektronische Beteiligungsplattform, mit der Erstellung und Veröffentlichung von Inhalten auf der jeweiligen Domain begonnen werden. (siehe auch den vorherigen Text &#8211; Teil 4. Content ist King).</p>
<p>Vom Linkkauf sollte man in den meisten Fällen absehen, den das verstößt: 1. gegen die Richtlinien fast aller Suchmaschinenbetreiber und ist 2. in den meisten Fällen eher kontrakproduktiv. Nur ein stetiges und normales Linkwachstum ist deshalb auch aus Sicht der Suchmaschinen ein positives Signal.</p>
<p>Wie schon angesprochen, stellen Links aber nicht nur einen indirekten Faktor für qualifizierte Reichweite (durch Suchmaschinen) dar, sondern können auch direkt Besucher auf die Seite bringen. Handelt es sich um ein Beteiligungsprojekt, dass einen lokalen Bezug hat, sollte man sich unbedingt auf die Suche nach Webseiten, Blogs oder Netzwerken machen, die in für das lokale Umfeld interessant und/oder reichweitenstark sind. Bei Meldungen in lokalen Online-Medien sollte man die Journalisten bitten immer auch das Projekt zu verlinken &#8211; das sollte auch in den Pressemitteilungen explizite Erwähnung finden. Handelt es sich um ein Beteiligungsprojekt mit einem klarem, thematischen Bezug sollten thematisch verwandte Blogs oder Webseiten um Verlinkung gebeten werden. Dafür kann sich vorallem das im vorherigen Beitrag angesprochene Projektbegleitungs-Blog als sehr nützlich erweisen.</p>
<p>Ein einfacher Weg weitere Links zu bekommen ist das verlinken aus eigenen alten Projekten oder anderen aktuellen heraus &#8211; hier gilt man sollte bei allem auf das man Zugriff hat, prüfen ob eine Verlinkung möglich und thematisch sinnvoll ist.</p>
<p>Wenn genug Zeit oder Human Ressourcen da sind, kann man auch Onlineangebote mit Besucherbeteiligung nutzen um das Beteiligungsprojekt bekannter zu machen. Dafür eignen sich besonders Foren, Wikis oder Communities. Gegebenenfalls kann es auch hilfreich sein, einen inhaltlich-verwandten Blog zu kommentieren und einen &#8220;Absender-Link&#8221; zu hinterlassen. Diese werden zwar oft durch Suchmaschinen ignoriert (noFollow) können aber nie Schaden.</p>
<p><strong>Wie sollen Links gesetzt werden?</strong></p>
<p>Links aus dem Fließtext sind wertvoller als Links aus einem Linkblock oder aus dem Fußbereich. Auch der verlinkte Text sollte Wörter enthalten, die das jeweilige Projekt beschreiben. Das Wort &#8220;mehr&#8221; zu verlinken bringt weniger als der Name des Projekts oder das ausgeschriebene Thema um es bei dem Projekt geht. Grundsätzlich ist aber ein Link immer mehr wert als kein Link. Es kann auch nicht Schaden, die Nutzer auf der Seite direkt zu bitten, die Seite aus ihren eigenen Projekten oder Seiten zu verlinken. Bei dem Linkziel der externen Links, sollte man versuchen auf die Unterseiten zu verlinken (&#8220;Deeplinks&#8221;). Die Links sollten nicht nur auf die Startseite zeigen. Grundsätzliche stärkt jeder Link auf eine Seite der Website die Domainpopularität.</p>
<p><strong>Zusammenfassung: Aktiven Linkaufbau bei Beteiligungsprojekten beachten</strong></p>
<p>1. Links sind wichtig für Suchmaschinen und für die direkte Zuführung von Besuchern.<br />
2. Verlinkung aus dem Fließtext einer Seite ist hochwertiger als aus einem Linkblock oder aus dem Fußbereich einer externen Seite.<br />
3. Der verlinkte Text beeinflusst die Chance des Links geklickt zu werden und die Relevanz des Links für Suchmaschinen.<br />
4. Keine Links kaufen!<br />
5. Nur dann Links tauschen, wenn man sich von der thematischen Relevanz der Partnerseite überzeugt hat.<br />
6. Nutze dein Umfeld (Partner, Bekannte, Verwandte) für den Linkaufbau.<br />
7. Frühestmöglich mit dem aktivem Linkaufbau beginnen.<br />
8. Nicht mit Links geizen: ruhig aus den eingenen Texten und Seiten auf themenrelevante, externe Seiten verlinken.<br />
9. Darauf achten, den Linkaufbau organisch zu gestalten (nicht alle auf einen Schlag).<br />
10. Keinen blinden Linkaufbau betreiben: immer auf thematische Relevanz achten.</p>

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		<title>Suchmaschinenoptimierung (SEO) für elekronische Beteiligungsprojekte</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 19:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
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Beteiligungsprojekten im Internet wird gelegentlich unterstellt, dass sie eine oft nur eine sehr geringe Grundreichweite aufweisen und ein zu kleines Publikum erreichen. Ohne diese umstrittenen Thesen um die Relevanz von E-Partizipation jetzt weiter diskutieren zu wollen, will ich mit diesem Beitrag darauf aufmerksam machen, dass bei vielen Projekten der Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) und damit wesentliche [...]]]></description>
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<div id="attachment_1015" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1015" title="Seo-blocks" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/11/Seo-blocks-150x150.gif" alt="Seo-blocks" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">SEO ist Vorraussetzung für qualifizierte Reichweite</p></div>
<p>Beteiligungsprojekten im Internet wird gelegentlich unterstellt, dass sie eine oft nur eine sehr geringe Grundreichweite aufweisen und ein zu kleines Publikum erreichen. Ohne diese umstrittenen Thesen um die Relevanz von E-Partizipation jetzt weiter diskutieren zu wollen, will ich mit diesem Beitrag darauf aufmerksam machen, dass bei vielen Projekten der Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) und damit wesentliche Teile des Reichweitenanspruchs, der Möglichkeiten betroffene Menschen zu erreichen und das Projekt zum Erfolg zu führen außer Acht gelassen werden.</p>
<p>Suchmaschinen gehören heute für die meisten Webseiten zu einem der wichtigsten Traffic- und Besucherlieferanten. Bei einigen Portalen kommen über 60% der Benutzer von Google&amp;co. Da die wenigsten elektronischen Beteiligungsprojekte aber über ein so großes Marketingbudget verfügen, dass sie sich den Besucher bei Suchmaschinen einkaufen und auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LvutIWu4dvU" target="_blank">relevante Suchwörter und -phrasen buchen können (SEM)</a>, kommt also häufig nur der generische Traffic von Suchmaschinen in Frage. Dafür müssen aber ein paar Grundregeln eingehalten werden. Der Anspruch ein elektronisches Beteiligungsprojekt suchmaschinengerecht zu konzipieren und zu programieren sollte also mindestens einen ebenso großen Stellenwert haben wie Design und Usability.</p>
<p>Auch wenn sich Suchmaschinenoptimierung bei elektronischen Beteiligungsprojekten als schwierig herausstellt, da diese meist zeitlich-begrenzt sind, oft keine Seitenhistorie aufweisen können und auf einer vollständig neuen Domain zu finden sind, gibt es weitere Faktoren die direkten Einfluss auf die Positionierung in Suchmaschinen haben. Folgenden Punkte sind deshalb für eine Indizierung, ein gutes Ranking und damit mehr Besucher für ein Online-Beteiligungsprojekt <strong>zwingend</strong> erforderlich:</p>
<p><strong>1. Die eindeutige Vergabe von Title und Description für alle Seiten</strong><br />
Eine der grundlegensten Sachen, die oft keine Beachtung findet, ist die Vergabe von eindeutigen <a href="http://de.selfhtml.org/html/kopfdaten/titel.htm" target="_blank">Seitentiteln (Title-Tag)</a> und <a href="http://de.selfhtml.org/html/kopfdaten/meta.htm#beschreibung" target="_blank">Seitenbeschreibungen (Meta-Description)</a>. Der Seitentitel und die Beschreibung einer Seite innerhalb eines Projekts sollte immer nur einmal innerhalb einer Webseite auftachen, schließlich enthalten die einzelnen Seiten ja auch unterschiedlichen Inhalt. Im Optimalfall enthalten der Seitentitel und die Seitenbeschreibung das gewünschte Suchwort/-phrase, zu dem man gefunden werden soll. Darüber hinaus sollten diese Wörter/Wortgruppen auch in den Überschriften auf der einzelnen Seite auftauchen (siehe dazu auch <em>3. semantische Auszeichnung von Seiten</em>) Falls das nicht der Fall ist und der gleiche Inhalt auf mehreren Seiten mit mehreren URLs zu finden ist, gilt die Regel in Punkt <em>5. Vermeidung von Duplicated Content</em>.</p>
<p><strong>2. interne Verlinkung</strong><br />
Neben externen Links auf die eigene Seite, ist die interne Verlinkung ein essentieller Rankingfaktor für Suchmaschinen. Da es bei dem Start von Beteiligunsprojekten keine oder kaum externe Verlinkungen gibt, ist die interne Verlinkung eine wichtige Möglichkeit für Suchmaschinen, die Seite zu &#8220;verstehen&#8221; und zu indizieren. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brotkr%C3%BCmelnavigation" target="_blank">Breadcrumbs</a> und die Querverlinkung direkt aus den Inhalten innerhalb eines Projekts sind eine gute Möglichkeit der Suchmaschine alle Inhalte der Seite einfach zur Verfügung zustellen und sollten unbedingt integriert werden.</p>
<p><strong>3. semantische Auszeichnung von Seiten</strong><br />
Bei der Umsetzung von Designvorschlägen werden häufig sehr viele &#8220;<a href="http://de.selfhtml.org/html/text/ueberschriften.htm" target="_blank">Überschriften</a>&#8220;, sogenannte Headings (h1, h2 usw.) verwendet. Da diese &#8220;Headings&#8221; einfach zu definieren und zu formatieren sind, werden sie zur Designstrukturierung verwendet obwohl ihr ursprüngliche Funktion sich (auch für Suchmaschinen) eher auf die Textstrukturierung bezieht. Das führt dazu, das es Seiten gibt die diese Elemente willkürlich und übermäßig einsetzen. Das ist für Suchmaschinen ein Problem, da diese anhand dieser &#8220;Überschriften&#8221; versuchen dem Inhalt einer Seite ein Thema zuzuordnen. Im Optimalfall sollte pro Seite nur ein h1 und ein h2 vergeben werden. Ausserdem sollten sich in diesen Überschriftendie relevantesten Wörter tummeln, für die jeweilige Seite gefunden werden soll.</p>
<p><strong>4. Content is King &#8211; möglichst früh Inhalte aufbauen</strong></p>
<p>In mehreren Absätzen bin ich nun darauf eingagangen, wie wichtig der Inhalt für Suchmaschinenoptimierung ist. Elektronische Betteiligungsprojekte erweisen sich dabei insofern als Sonderfall, als dass sie meist zeitlich oder thematisch stark begrenzt sind. Zudem kranken die meisten Beteiligungsprojekte daran, dass sie oft erst direkt oder kurz vor oder direkt mit der tatsächlichen Beteiligungphase über die URL erreichbar sind und davor auf der Domain kein Inhalt hinterlegt wird. Da Suchmaschinenen aber tagtäglich Unmengen von Seiten und Daten verabreiten müssen, kann es sein, dass eine neue Seite erst nach einiger Zeit indiziert und gerankt wird. Deshalb sollte man als Betreiber (wmgl.) frühestmöglich mit dem Aufbau von Content beginnen und die Seite zur Indizierung freischalten. Dafür sollte man in Betracht ziehen, so schnell wie möglich nach der Entscheidung für die Umsetzung eines Beteiligungsprojekts die Seite mit Inhalt zu füllen. Falls es noch an konkretem Inhalt fehlt, kann ein Projektblog, der das Projekt in seinen Umsetzungsphasen begleitet und  dokumentiert, als Contentgenerator und Anlaufpunkt für Suchmaschinen und Nutzer dienen.</p>
<p><strong>5. Die Erstellung von Sitemaps und das Anlegen von Webmaster-Accounts bei Suchmaschinen</strong><br />
Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sitemaps" target="_blank">Sitemap</a> ist ein Dokument, in dem alle Pfade zu alle vorhandenen Dokumente einer Webseite aufgelistet sind &#8211; eine Art Inhaltsverzeichnis einer Webseite. Dieses Dokument obliegt in seiner Struktur gewissen Richtlinien und ermöglicht es dem Seitenbetreiber die Suchmaschinen über alle Seiten eines Projekts zu informieren. Da der Marktanteil der Suchmaschinen in Deutschland eine eindeutige Sprache spricht, ist dafür erstmal ein <a href="https://www.google.com/webmasters/sitemaps" target="_blank">GoogleWebmaster-Account</a> besonders wichtig. Hier (und in der robots.txt) kann man die Sitemap an Google übermitteln. Auch Microsofts Bing und Yahoo sollten nicht vernachlässigt werden. Beide bieten ähnliche Dienste an (<a href="http://www.bing.com/webmaster" target="_blank">Bing &#8211; Webmaster Center</a> und <a href="https://siteexplorer.search.yahoo.com/" target="_blank">Yahoo! Site Explorer</a>).</p>
<p><strong>6. Vermeidung von Duplicated Content (doppelten Inhalten)</strong><br />
Suchmaschinen sehen es nicht so gern, wenn sich hinter unterschiedlichen URLs ein und der gleiche Inhalt verbirgt. Deshalb ist es wichtig, dass man bei der Konzeption und bei der technischen Umsetzung darauf achtet, dass alle Seiten nur unter einer URL zu erreichen sind. Beispiel: Wenn der Beschreibungstext eines Beteiligungsprojekts unter der URL http://www.beteiligung.de/beschreibung und unter der URL http://www.beteiligung.de/beschreibung?seite=1 für Suchmaschinen zugänglich ist, wird die Suchmaschine beide Seiten indizieren und meistens beide schlechter positionieren als wenn es die Seite nur einmal gegeben hätte. Um das zu vermeiden gibt es mehrere Möglichkeiten: 1. Die Seite über die <a href="http://de.selfhtml.org/diverses/robots.htm" target="_blank">robots.txt aussperren</a>; 2. Die zweite Seite mit einem <a href="http://de.selfhtml.org/html/kopfdaten/meta.htm#robots" target="_blank">&#8220;noIndex&#8221;-Befehl</a> versehen 3. einen <a href="http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2009/02/specify-your-canonical.html" target="_blank">Canonical-Tag setzen</a>, der den Suchmaschinen mitteilt, welche von beiden Seiten die richtige (wichtige) ist; 4. Über eine Funktion in den GoogleWebmasterTools (gilt bisher nur für Google) bestimmte <a href="http://www.internetkapitaene.de/2009/09/17/neues-tool-bei-den-google-webmaster-tools-unliebsame-parameter-in-der-url-unterdrucken/" target="_blank">Parameter aussperren</a>. Die Möglichkeit der Aussperrung von Suchmaschinen sollte auch für sensible Bereiche, wie das Backend oder private Daten, auf der Seite in Betracht gezogen werden. Bei all diesen Funktionen sollte man aber unbedingt mit Bedacht vorgehen, da man seine Seite mit diesen Möglichkeiten auch versehentlich komplett für Suchmaschinen unzugänglich machen kann.</p>
<p>Wenn man diese fünf Punkte konsequent beachtet und dizipliniert einhält, steht einer guten Indizierung und Positionieren des Beteiligungsprojekts in Suchmaschinen grundsätzlich erstmal nichts im Wege. Darüber hinaus gibt es viele weitere Möglichkeiten seine Seite für Suchmaschinen und damit für Nutzer lukrativer zu machen. Da aber alle Projekte technisch, konzeptionell und inhaltlich anders sind, muss im Einzelfall entschieden werden, welche weiteren Stellschrauben zu einem besseren Ranking führen können. Weitere gute Tipps und Grundlagen für eine gute Indizierung durch Google findet man in einer Anleitung von Google selbst: <a href="http://www.google.co.uk/intl/en/adtoolkit/pdfs/products/search_engine_optimisation.pdf" target="_blank">Google&#8217;s Search Engine Optimization Starter Guide (PDF, english)</a>.</p>
<p>Für die Suche nach geeigneten Begriffen für die Auszeichnung von Seitentitel und Beschreibung eignen sich folgende Tools:<br />
- <a href="http://www.google.com/insights/search/" target="_blank">Google Insights for Search</a><br />
- <a href="http://wortschatz.uni-leipzig.de/wort-des-tages/" target="_blank">Wörter des Tages beim beim Wortschatz-Portal der Uni Leipzig</a><br />
- das Firefox-Plugin <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/9943" target="_blank">&#8220;Search Cloudlet&#8221;</a><br />
So kann man schon im Vorhinein Begriffe und mögliche Suchphrasen identifizieren und relevanten Content um das Beteiligungsprojekt veröffentlichen, der Besucher auf die Seite lockt.</p>
<p>Demnächst gehe ich zwei weiteren Beiträgen zur Reichweitenoptimierung auf die Themen &#8220;<a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/reichweitenoptimierung-teil-2-linkaufbau-links-links-links/">externe Verlinkung</a>&#8221; und die Möglichkeiten von &#8220;Social Media Optimization&#8221; für elektronische Beteiligungsprojekte ein. Beide Themen haben auch einen direkten oder indirekten Einfluss auf die Positionierung und Indexierung bei Suchmaschinen und sollten deshalb eng mit den oben genannten Punkten verknüpft werden.</p>

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		<title>www.data.gov.uk</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 09:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
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Nachdem es die USA mit data.gov seit Mai diesen Jahres vormacht, zieht jetzt auch die britische Regierung nach und stellt mit data.gov.uk eine Portal bereit, auf dem zentral eine Reihe von frei verfügbaren Datenbeständen von öffentlichen Ministerien &#38; Behörden gelistet werden. Darüber hinaus wird es wohl auch die Möglichkeit geben, Ideen und Tools vorzuschlagen. Momentan [...]]]></description>
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<p>Nachdem es die USA mit <a href="http://www.data.gov/">data.gov</a> seit Mai diesen Jahres vormacht, zieht jetzt auch die britische Regierung nach und stellt mit <a href="http://www.data.gov.uk">data.gov.uk</a> eine Portal bereit, auf dem zentral eine Reihe von frei verfügbaren Datenbeständen von öffentlichen Ministerien &amp; Behörden gelistet werden. Darüber hinaus wird es wohl auch die Möglichkeit geben, Ideen und Tools vorzuschlagen. Momentan noch in der geschlossenen Beta-Testphase (<a href="http://blogs.cabinetoffice.gov.uk/digitalengagement/post/2009/09/30/Calling-Open-Data-Developers-We-need-your-help.aspx">mehr Infos zu Zugangsdaten etc gibt es hier</a>), doch Harry Metcalfe hat <a href="http://thedextrousweb.com/2009/10/the-wraps-come-off-data-gov-uk/">schon mal einen Blick hinter die Kulissen geworfen</a>.</p>
<p>Wann werden wir ähnliche Projekte endlich in Deutschland sehen? Auf den Seiten des <a href="http://blogs.cabinetoffice.gov.uk/digitalengagement/post/2009/09/30/Calling-Open-Data-Developers-We-need-your-help.aspx">Cabinet Office heißt es</a>:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;From today we are inviting developers to show government how to get the future public data site right &#8211; how to find and use public sector information. [...] tell us how to develop what we have into a single point of access for government-held public data.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Wer kann sich vorstellen, dass das deutsche Kanzleramt einmal in ähnlicher Weise zur Teilhabe aufruft? Statt dessen diskutieren wir hier lieber weiter über <a href="../e-government/beteiligung-e-government-strategie/">Nationale E-Government Strategien! </a>Vielleicht sollten wir der Kanzlerin zur Erinnerung mal dieses T-Shirt schicken &#8211; ist ja auch eine nützliche Aufforderung  für die ganze kommende Legislaturperiode!</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/blackbeltjones/3383086841/sizes/m/in/set-72157615777751379/"><img class="aligncenter" title="T-Shirt" src="http://farm4.static.flickr.com/3587/3383086841_9f15d87a10_d.jpg" alt="" width="332" height="500" /></a></p>

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		<title>Ich hätte da mal so &#8216;ne Idee &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 14:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
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		<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
		<category><![CDATA[mySociety]]></category>
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&#8230; dann erzähl mySociety davon. Die britische NGO ruft nach 2003 und 2006 nun bereits zum dritten Male dazu auf, Ideen für neue Projekte im Bereich elektronischer Demokratie und Bürgerservice vorzuschlagen. Der beste Vorschlag hat am Ende ganz gute Chancen, von dem wohl mit Abstand erfolgreichsten (europäischen) eDemokratieprojekt in die Realität umgesetzt zu werden. Wenn [...]]]></description>
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<p>&#8230; dann erzähl mySociety davon. Die britische NGO <a href="http://www.mysociety.org/2009/08/06/mysociety-call-for-proposals-2009/">ruft nach 2003 und 2006 nun bereits zum dritten Male dazu auf</a>, Ideen für neue Projekte im Bereich elektronischer Demokratie und Bürgerservice vorzuschlagen. Der beste Vorschlag hat am Ende ganz gute Chancen, von dem wohl mit Abstand erfolgreichsten (europäischen) eDemokratieprojekt in die Realität umgesetzt zu werden. Wenn es also eine Anwendung gibt, die ihr schon lange mal sehen wolltet, ihr aber bislang an einem Mangel an Zeit/Geld/Motivation/Expertise gescheitert seid, dann schlagt es auf der <a href="http://www.mysociety.org/call-for-proposals-2009/">Call for Proposals-Seite</a> von mySociety vor &#8211; und vielleicht wird am Ende doch noch was draus.</p>

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		<title>Ausgaben von UK Abgeordneten + Crowd-Sourcing = Transparenz</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/ausgaben-von-uk-abgeordneten-crowd-sourcing-transparenz/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 14:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
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		<category><![CDATA[Expenses]]></category>
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Manchmal gibt es Ideen, die sind so genial, so wichtig und nachdem sie jemand hatte auch irgendwie so offensichtlich, dass man zwangsläufig etwas neidisch wird, nicht selbst darauf gekommen zu sein. Der britische Guardian hatte just vor ein paar Wochen diese Idee und das Ergebnis ist diese Webseite: http://mps-expenses.guardian.co.uk/ .
In Großbritannien gibt es ja nun [...]]]></description>
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<p>Manchmal gibt es Ideen, die sind so genial, so wichtig und nachdem sie jemand hatte auch irgendwie so offensichtlich, dass man zwangsläufig etwas neidisch wird, nicht selbst darauf gekommen zu sein. Der britische Guardian hatte just vor ein paar Wochen diese Idee und das Ergebnis ist diese Webseite: <a href="http://mps-expenses.guardian.co.uk/">http://mps-expenses.guardian.co.uk/</a> .</p>
<p>In Großbritannien gibt es ja nun seit rund zwei Monaten im Tagestakt neue Enthüllungen über die Art und Weise in der britische Abgeordnete Geld des Steuerzahlers für sich ausgeben. Hintergrund ist eine <a href="http://www.guardian.co.uk/politics/2009/may/15/mps-expenses-heather-brooke-foi">seit längerer Zeit anhaltende Debatte darüber</a>, wie viel die Öffentlichkeit über die Bezahlung und insbesondere die Spesenkonten ihrer Parlamentarier wissen sollte.</p>
<p>Im Mai veröffentliche die britische Tageszeitung &#8220;The Telegraph&#8221; eine erste Analyse dieser Ausgaben anhand von Quittungen und Abrechnung, die unter eher nebulösen Umständen beschafft wurden. Seit dem reißen die Enthüllungen nicht mehr ab, der Parlamentpräsident (Speaker of the House) musste zurücktreten. Mittlerweile hat das britische Unterhaus die kompletten Abrechnungen samt Quittungen und Belegen der Jahre  2004-2008 <a href="http://mpsallowances.parliament.uk/mpslordsandoffices/hocallowances/allowances-by-mp">eingescannt und im Internet veröffentlicht</a>. Diese Transparenz (wenn auch vollkommen unfreiwillig) ist schon einmal sehr gut, aber bei insgesamt über 1 Million Dokumenten (!) stellt sich natürlich die Frage nach dem Nutzen &#8211; vielleicht war ja auch gerade eine Idee, dass die eklatanteren Verfehlungen in der schieren Menge an Daten einfach untergehen.</p>
<p>Der Guardian hatte zwar die ursprüngliche Story verpasst, dann aber doch noch die richtige Idee: Alle Dokumente wurden eingescannt und die Leser aufgerufen, mit Hilfe eines simplen Interfaces Interessantes von Uninteressantem zu trennen und die Dokumente zu markieren, die die Journalisten des Guardian sich genauer anschauen sollten. In den letzten drei Wochen wurden mit Hilfe der Leser schon über 40% der Dokumente begutachtet mit <a href="http://www.guardian.co.uk/politics/blog/2009/jun/19/mps-expenses-what-you-ve-found">einigen interessanten Erfolgen</a>.</p>
<p>Die technische Leistung ist beeindruckend &#8211; <a href="http://www.guardian.co.uk/politics/2009/jun/18/mps-expenses-crowdsourcing-app">die ganze Seite wurde innerhalb nur einer Woche fertigstellt</a> &#8211; und für das Problem des Informationsüberflusses ist die Guardian-Idee eine wirkliche gute Lösung, schließlich sind genügend Bürger vorhanden, die ausreichend motiviert sind, sich die Ausgaben ihres Repräsentanten einmal genauer anzuschauen. Zwar mag man sich über den Grad an Offenheit streiten, doch die damit zu Tage geförderten Erkenntnisse, die von einfachem amoralischen Verhalten bis hin zum klaren Betrug reichen (<a href="http://spreadsheets.google.com/ccc?key=rvWgEEGK9xuUQBR1EFcxHWA">siehe hier für eine Übersicht</a> &#8211; ja, der Guardian benutzt auch Google Spreadsheets), scheint die Strategie zu rechtfertigen. </p>

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		<title>Apps for America 2 &amp; data.gov</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 16:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Potenziale]]></category>
		<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
		<category><![CDATA[data.gov]]></category>
		<category><![CDATA[Sunlight Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[
 Nachdem die Sunlight Foundation erst kürzlich in einem Wettbewerb nach Web-Applikationen gesucht hatte (Apps for America 1), die das Handeln der amerikanischen Regierung im Internet visualisieren und transparenter machen sollen, startete die Stiftung just eine Fortsetzung des Contests:
Apps for America 2 is a special contest we&#8217;re putting on this year to celebrate the release [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><div id="attachment_482" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/05/screen-capture-10.png" rel="lightbox[456]"><img class="size-medium wp-image-482" title="Sunlight's Apps for America 2 - the data.gov challenge" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/05/screen-capture-10-300x106.png" alt="Sunlight's Apps for America 2 - the data.gov challenge" width="300" height="106" /></a><p class="wp-caption-text">Sunlight&#39;s Apps for America 2 - the data.gov challenge</p></div> Nachdem die <a href="http://www.sunlightfoundation.com" target="_blank">Sunlight Foundation</a> erst kürzlich in einem Wettbewerb nach Web-Applikationen gesucht hatte (<a href="http://www.e-demokratie.org/gedanken/apps-for-america-auch-deutschland-braucht-ein-forderprogramm-fur-e-partizipation/" target="_blank">Apps for America 1</a>), die das Handeln der amerikanischen Regierung im Internet visualisieren und transparenter machen sollen, startete die Stiftung just eine Fortsetzung des Contests:</p>
<blockquote><p>Apps for America 2 is a special contest we&#8217;re putting on this year to celebrate the release of Data.gov!</p></blockquote>
<p><em>Quelle: </em><a href="http://www.sunlightlabs.com/contests/appsforamerica2/" target="_blank">sunlightlabs.com/contests/appsforamerica2</a></p>
<p>Grundlage für diesen Wettbewerb ist die neue Plattform der US-Regierung <a href="http://www.data.gov">Data.gov</a>, die auf Initiative des <a href="http://www.whitehouse.gov/open/" target="_blank">Open Government Programms</a> von Präsident Obama in diesen Tagen <a href="http://bits.blogs.nytimes.com/2009/05/22/datagov-unlocking-the-federal-filing-cabinets/" target="_blank">startete</a>. Für &#8220;Apps for America 2&#8243; will Sunlight, in Zusammenarbeit mit Google, O&#8217;Reilly Media und TechWeb, Programmierer ermuntern, innovative Wege für die Nutzung der neuen Plattform aufzuzeigen. Dafür stehen rund 25.000$ Preisgeld zur Verfügung.</p>
<p><div id="attachment_458" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/05/screen-capture-9.png" rel="lightbox[456]"><img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/05/screen-capture-9-300x259.png" alt="Data.gov die Schnittstelle zu US-Regierungsinformationen" title="Data.gov die Schnittstelle zu US-Regierungsinformationen" width="300" height="259" class="alignright size-medium wp-image-458" /></a><p class="wp-caption-text">Data.gov - Plattform für Transparenz</p></div><strong>Was ist Data.gov?</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu <a href="http://www.USA.gov" target="_blank">USA.gov</a>, das offizielle Webportal der US-Regierung, ist Data.gov nicht direkt als Informationsquelle für den Bürger gedacht. Die Plattform ermöglicht erstmal &#8220;nur&#8221; die standardisierte Ausgabe von Regierungsinformationen, Protokollen und Datenbanken über Schnittstellensprachen/<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metasprache" target="_blank">Metasprachen</a> wie RSS, XML, KML oder rohem Text. Über diese allgemeinen Schnittstellen, können findige Programmierer die Informationen aggregieren und je nach Lust und Laune weiterverarbeiten. Das ermöglicht zum Beispiel die Visualisierung von komplexen Informationen über alle Endgeräte und quer durch das Internet. Sobald der Datenbestand zunimmt, könnte sich die Plattform zu einem integralen Bestandteil für die Transparenzbestrebungen der US-Regierung entwickeln und ein gutes Vorbild für andere Nationen darstellen.</p>
<p>Das Konzept von data.gov ähnelt dem der <a href="http://www.louisdb.org" target="_blank">LouisDB</a> von Sunlight (Library Of Unified Information Sources). Diese indiziert täglich die öffentlich zugänglichen Dokumente und Kongress-Protokolle der US-Regierung und bereitet die Inhalte einheitlich zur standardisierten Ausgabe auf. Eine Beispielanwendung für die LouisDB ist das Projekt <a href="http://www.capitalwords.org" target="_blank">capitalwords.org</a>, das die Protokolle des Senats nach den am häufigsten genannten Wörtern durchsucht und diese ausgiebt. Der entscheide Unterschied zu Data.gov liegt jedoch bei der Datenbeschaffung: Während die LouisDB es sich zur Aufgabe gemacht hat selbst die Informationen aus bestehenden Regierungswebseiten auszulesen, wird Data.gov direkt von Regierungsorganisationen befüllt.</p>
<p>Erklärvideo des Federal government’s chief information officor (CIO) Vivek Kundra zu Data.gov:<br />
<object width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/fuIlrzqRikk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fuIlrzqRikk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
Weiterführende Informationen zu Data.gov auch auf <a href="http://www.whitehouse.gov/open/innovations/Data/">whitehouse.gov</a></p>
<p><strong>Warum Data.gov? Warum Transparenz? </strong></p>
<p>Der Vorteil für beide Seiten, Regierung und Bürger, liegt klar auf der Hand:<br />
Wenn non-sensitive Regierungsinformationen über standardisierte Formate verfügbar gemacht werden, können Sie von jedermann analysiert und weiterverarbeitet werden. Die dadurch geschaffene Transparenz spielt eine essenzielle Rolle für eine nachhaltige politische Entscheidungsfindung. Sie ermöglicht Regierten und Regierung einfach und kostengünstig Informationen weiterzuverarbeiten und zu verbreiten.<br />
Diese Transparenz erhöht im besten Fall den Druck auf die Entscheidungsträger, auch schwierige, aber notwendige politische und operative Entscheidungen zu treffen und nicht auf die lange Bank zu schieben oder gar gänzlich zu vermeiden. Darüber hinaus ermöglicht Transparenz die Veröffentlichung von Verschwendung, Betrug, Missbrauch und Misswirtschaft und ist treibender Faktor für Entwicklung und Fortschritt in modernen demokratischen System. <a href="http://www.e-demokratie.org/elektronische-beteiligungsformen/#e-transparenz">Mehr zum Thema E-Transparenz &#8230;</a></p>

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