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	<title>E-Demokratie.org &#187; Internationales</title>
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	<description>Beiträge zur elektronischen Demokratie und elektronischen Partizipation</description>
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		<title>Sammelsurium: Politcamp 10, &#8220;Wenn die Bürger mitregieren&#8221;, mySociety&#8217;s FixMyTransport, thePOIA.org</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 17:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
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		<category><![CDATA[Sunlight Foundation]]></category>

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		<description><![CDATA[
An diesem Wochenende findet das PolitCamp 2010 statt. Noch mehr Teilnehmer als im letzten Jahr, ein vielversprechendes Programm (das nur leider noch nicht in Gänze online verfügbar ist) mit mehreren Sessions zum Thema E-Partizipation und das erste Grillen in diesem Jahr sind Grund genug beim Barcamp mit dem Slogan &#8220;Politik trifft Web 2.0&#8243; mal vorbeizuschauen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>An diesem Wochenende findet das PolitCamp 2010 statt. Noch mehr Teilnehmer als im letzten Jahr, ein vielversprechendes Programm (<a href="http://10.politcamp.org/veranstaltung/programm/" target="_blank">das nur leider noch nicht in Gänze online verfügbar ist</a>) mit mehreren Sessions zum Thema E-Partizipation und das erste Grillen in diesem Jahr sind Grund genug beim Barcamp mit dem Slogan &#8220;Politik trifft Web 2.0&#8243; mal vorbeizuschauen. Ein andermal mehr dazu&#8230;<br />
&#8212;&#8212;<br />
Karsten Polke-Majewski <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-03/egouvernment-brandenburg-maerker" target="_blank">befasst sich in einem interessanten Beitrag auf ZEIT ONLINE</a> mit der deutschen Adaption von FixMyStreet in Brandenburg (<a href="http://maerker.brandenburg.de/" target="_blank">Maerker</a>). Auf der öffentlichen Plattform der Landesregierung Brandenburg können die Bürger ihrer Kommune direkt mitteilen, wo es ihrer Meinung nach Infrastrukturprobleme gibt. Bleibt noch der Hinweis auf ein Interview mit dem Macher von Maerker in <a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/vorgestellt-der-macher-von-fixmystreet-in-brandenburg/" target="_blank">diesem Blog</a>.<br />
Disclaimer: Ich arbeite bei ZEIT ONLINE<br />
&#8212;&#8212;<br />
Die britische NGO mySociety.org plant noch in diesem Jahr den <a href="http://www.mysociety.org/2010/03/15/mysocietys-next-12-months-fixmytransport-and-project-fosbury/" target="_blank">Launch von FixMyTransport</a>. Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, Leuten eine Anlaufstelle für die Probleme mit dem Verkehr zu geben. Die (Netz-)Aktivisten um Tom Steinberg wollen mit FixMyTransport auch die Entwicklung eines neues Frameworks mit dem Namen &#8216;Project Fosbury&#8217; vorantreiben. Fosbury soll es ermöglichen, Probleme von Bürgern im Public Sector zu erfassen, aufzuteilen, zu strukturieren und zuzuweisen. Die Software wird nach Fertigstellung als OpenSource-Software zur Verfügung stehen um Adaptionen zu ermöglichen.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Die <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/sunlight-foundation/">Sunlight Foundation</a> forciert die Ausweitung der Veröffentlichung von Regierungsinformationen. Durch die Gesetzgebung mit dem Namen <a href="http://www.thePOIA.org">Public Online Information Act (POIA)</a> sollen fortan alle öffentlichen Agenturen verpflichtet werden, alle verfügbaren Informationen über das Internet rechtzeitig und in benutzerfreundlichen (sowie in maschinenlesbaren) Formaten zur Verfügung zu stellen. Mehr im Video von Sunlight:<br />
<object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/wD8dT236aS4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/wD8dT236aS4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>

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		<title>data.gov.uk: Was gibt es denn für Daten?</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/data-gov-uk-was-gibt-es-denn-fur-daten/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 20:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
		<category><![CDATA[data.gov]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der österreichische Journalist und Blogger Georg Holzer hat sich nebenan bei k2020.at die Mühe gemacht eine Auflistung darüber zu erstellen, welche Daten aktuell auf der OpenData-Website des Vereinigten Königreichs (er nennt es &#8220;Cool Britannia&#8220;) angeboten werden:
Exemplarisch seien hier für jede Kategorie ein paar Beispiele heraus gepickt. Sie sollen zeigen, welche breite Menge es an öffentlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 227px"><a href="http://www.chiuni.ac.uk/history/BritishHistory.cfm"><img alt="" src="http://www.chiuni.ac.uk/history/images/CoolBritannia.jpg" title="Cool Britannia" width="217" height="343" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Cool Britannia&quot; in British History</p></div>Der österreichische Journalist und Blogger Georg Holzer hat sich nebenan bei <a href="http://www.k2020.at/" target="_blank">k2020.at</a> die Mühe gemacht eine Auflistung darüber zu erstellen, welche Daten aktuell auf der OpenData-Website des Vereinigten Königreichs (er nennt es &#8220;<a href="http://www.k2020.at/2010/01/24/cool-britannia-open-government/" target="_blank">Cool Britannia</a>&#8220;) angeboten werden:<br />
<blockquote>Exemplarisch seien hier für jede Kategorie ein paar Beispiele heraus gepickt. Sie sollen zeigen, welche breite Menge es an öffentlichen Daten in Großbritannien seit letzter Woche gibt:</p>
<ul>
<li>47 <a href="http://data.gov.uk/data/tag/accident" target="_blank">Unfalldatenbanken</a> könnten zur Vermeidung künftiger Unfälle herangezogen werden. Wo passieren die meisten Auto-Crashes? Welche Ursachen führten am öftesten zum Tod oder wo sind die Gefahren im Haushalt am größten?</li>
<li>9 Datenbanken für <a href="http://data.gov.uk/data/tag/anti-social-behaviour" target="_blank">Assoziales Verhalten</a> beschäftigen sich auch mit rassistischen Übergriffen. Wo müsste man in Streetworker investieren? Wo sollte mehr Toleranz im Unterricht vermittelt werden?</li>
<li>14 Datensätze drehen sich ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/asylum" target="_blank">Asyl</a>, 9 Datensätze drehen sich um die <a href="http://data.gov.uk/data/tag/immigration">Einwanderung</a>: Hier könnte es aktuelle und historische Vergleiche zu Migrationsströmen geben. Woher kamen die Flüchtlinge im Laufe der Zeit?</li>
<li>79 Mal geht es ums <a href="http://data.gov.uk/data/tag/business" target="_blank">Geschäft</a>: Von allen möglichen Kennzahlen bis demografischen Eigenschaften von Gründern.</li>
<li>8 Datenbanken gibt es alleine zu <a href="http://data.gov.uk/data/tag/burglary" target="_blank">Einbruchsdiebstählen</a>: Warum sind diese Daten bei uns nicht öffentlich? Wo wird oft eingebrochen und wie hoch ist die Aufklärungsquote in welchen Teilen des Landes? Wird irgendwo besser aufgeklärt als anderswo?</li>
<li>198 <a href="http://data.gov.uk/data/tag/census" target="_blank">Steuerdatenbanken</a> geben sicher umfassende Einblicke.</li>
<li>450 Datensätze gibt es zu <a href="http://data.gov.uk/data/tag/care" target="_blank">sozialen Diensten</a>.</li>
<li>7 Mal geht es ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/recycling" target="_blank">Recycling</a> auf der Insel, 14 Mal um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/waste" target="_blank">Müll</a>.</li>
<li>21 Mal geht es ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/traffic" target="_blank" target="_blank">Verkehr</a>, 54 Mal um den <a href="http://data.gov.uk/data/tag/transport" target="_blank">Tansport</a>, 155 Mal um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/roads" target="_blank">Straßen</a>.</li>
<li>358 Datensätze gibt es zu allen Aspekten der <a href="http://data.gov.uk/data/tag/population" target="_blank">Demografie und der Bevölkerung</a>.</li>
<li>82 Mal dreht sich alles ums <a href="http://data.gov.uk/data/tag/income" target="_blank">Einkommen</a> der Briten.</li>
<li><a href="http://data.gov.uk/data/tag/children" target="_blank">Kinder</a> sind 305 Mal ein Thema, <a href="http://data.gov.uk/data/tag/married" target="_blank">Eheschließungen</a> vier Mal.</li>
<li>Mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/drug" target="_blank">Drogen</a> beschäftigen sich 40 Datensätze, 73 mit dem <a href="http://data.gov.uk/data/tag/death" target="_blank">Tod</a>.</li>
<li>47 Mal ist <a href="http://data.gov.uk/data/tag/energy" target="_blank">Energie</a> ein Thema, 25 Mal geht es um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/emissions" target="_blank">Emissionen</a>.</li>
<li>11 Datensätzen beschäftigen sich mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/homeless" target="_blank">Obdachlosen</a>, 111 mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/housing" target="_blank">Häusern</a>.</li>
<li>und so weiter und so fort. Eine Komplett-Übersicht nach Themen gibt es bei <a href="http://data.gov.uk/data/tag/" target="_blank">data.gov.uk/data/tag</a>.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.k2020.at/2010/01/25/uk-opengov-innovation/" target="_blank">&#8220;Britischer Innovations-Treibstoff&#8221; auf k2020.at</a></p>

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		<title>Kurzgefasst: Crowdsourced document analysis, Standards für Bürgerhaushalte, Dreyfus über die &#8220;public sphere&#8221;, ODBook</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 13:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgefasst]]></category>

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Die britische Regierung hat vor ein paar Wochen aktualisierte Dokumente und Daten über die Ausgaben der Parlamentarier veröffentlicht. Simon Willison hat darauf hin mit einem kleinen Team beim Guardian seine Apllikation weiter entwickelt, mit deren Hilfe die Öffentlichkeit helfen soll, die rund 40.000 Anträge, Rechnungen und Quittungen durchzuarbeiten und nach Auffälligkeiten zu durchsuchen. Das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><div id="attachment_1078" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/12/mpexpenses.jpg" rel="lightbox[1068]"><img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/12/mpexpenses-300x183.jpg" alt="" title="mps-expenses2.guardian.co.uk" width="300" height="183" class="size-medium wp-image-1078" /></a><p class="wp-caption-text">Guardian's: Investigate MPs' expenses (Teil 2)</p></div>Die britische Regierung hat vor ein paar Wochen aktualisierte Dokumente und Daten über die Ausgaben der Parlamentarier veröffentlicht. Simon Willison hat darauf hin mit einem kleinen Team beim Guardian seine Apllikation weiter entwickelt, mit deren Hilfe die Öffentlichkeit helfen soll, die rund 40.000 Anträge, Rechnungen und Quittungen durchzuarbeiten und nach Auffälligkeiten zu durchsuchen. Das ist bereits das <a href="http://www.e-demokratie.org/uncategorized/ausgaben-von-uk-abgeordneten-crowd-sourcing-transparenz/">zweite Mal</a>, das Sam und sein Team die Bevölkerung um Hilfe (<strong>Crowdsourced document analysis</strong>) bei der Auswertung von Regierungsinformationen bitten. Unter <a href="http://mps-expenses.guardian.co.uk/" target="_blank">http://mps-expenses.guardian.co.uk/</a> konnte bereits im Juni 2009 der erste Bericht ausgewertet werden. Mit der Überarbeitung der Plattform und dem neuen Auftritt unter <a href="http://mps-expenses2.guardian.co.uk/" target="_blank">http://mps-expenses2.guardian.co.uk/</a> hat man aus den <a href="http://simonwillison.net/2009/Dec/20/crowdsourcing/" target="_blank">Fehlern</a> des ersten Projekts gelernt und hofft auf weitere, <a href="http://www.guardian.co.uk/politics/blog/2009/jun/19/mps-expenses-what-you-ve-found" target="_blank">interessante Erkenntnisse</a> rund um die Ausgaben der britischen Parlamentarier.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Auf participatorybudgeting.org.uk wurde ein <a href="http://www.participatorybudgeting.org.uk/documents/PB%20document%20two%20colour_lowres%20website%20version.pdf"target="_blank">PDF (2,8 MB) zum Thema Werte, Prinzipien und Standards für Bürgerhaushalte</a> veröffentlicht.<br />
<blockquote>The document &#8211; Unpacking the Values &#8211; has been refreshed with tables for organisers to identify how their initative fits within the values, principles and standards along with case studies for each value to illustrate good practice. </p></blockquote>
<p>Bereits Ende 2008 wurde ein ähnliches Buch veröffentlicht. In der aktuellen Auflage gehen die Autoren auf die aktuellen Entwicklungen ein und lassen die kritischen Anmerkungen zu ihrem Erstwerk einfließen. Auch wenn das rund 40-seitige Dokument stark auf die britischen Verhältnisse Zielt, stellt es dennoch auch für deutsche Bürgerhaushalte interessante Aspekte dar. Besonders gefällt mir der Versuch der Zusammenfassung von <strong>Standards für Bürgerhaushalte</strong> und die Definition für Bürgerhaushalte:</p>
<blockquote><p>Participatory budgeting directly involves local people in making decisions on the priorities and spending for a defined public budget. This means engaging residents and community groups representatives of all parts of the community to discuss and vote on them, as well as giving local people a role in the scrutiny and monitoring of the process.</p></blockquote>
<p>&#8212;&#8212;<br />
Sehr interessanter Redebeitrag des <a href="http://socrates.berkeley.edu/~hdreyfus/" target="_blank">Philosophie-Professors Hubert Dreyfus</a> der Universitity of California in Berkeley über Habermas&#8217;s Konzept der &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Public_sphere" target="_blank">public sphere</a>&#8221; und das Internet.<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8VCMc7f1XMw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8VCMc7f1XMw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
&#8212;&#8212;<br />
<div id="attachment_1082" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/12/odbook.jpg" rel="lightbox[1068]"><img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/12/odbook.jpg" alt="" title="http://odbook.stanford.edu/" class="size-thumbnail wp-image-1082" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>Mit dem Buch <em>Online Deliberation: Design, Research, and Practice</em> ist <a href="http://www.stanford.edu/~davies/" target="_blank">Todd Davies</a> und <a href="http://mediaresearchhub.ssrc.org/seeta-pena-gangadharan/person_view" target="_blank">Seeta Peña Gangadharan</a> ein neues <strong>Standardwerk zum Thema <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Online_deliberation" target="_blank">Online Deliberation</a></strong> gelungen. Auf über 320 Seiten finden sich 30 hervorragende Beiträge über die regelmäßigen Beteiligung von Stakeholdern in politischen und nicht-politischen Entscheidungsprozessen sowie herausragende Texte zur Definition eines neuen Stils demokratischer Praxis, in der die kollektiven Interessen und die Gruppendynamik in politische Online-Diskussionen und -entscheidungsfindung addressiert wird. Da in dem Buch neben wissenschaftlichen Exkursen auch Grundlagen vermittelt werden, eignet sich dieses Buch im gleichenmaßen für bloße Interessenten und Wissenschaftler, die sich mit dem Thema Online-Beteiligung und Deliberation beschäftigen. </p>
<p>Das Buch steht unter <a href="http://odbook.stanford.edu" target="_blank">http://odbook.stanford.edu</a> in seiner aktuellen Version kostenlos als PDF zum Download bereit.</p>

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		<title>Ein Bild von einem Haushalt</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 10:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[budget]]></category>
		<category><![CDATA[Open Knowledge Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Summen, die Regierungen jedes Jahr ausgeben, sind nicht erst seit der Finanzkrise gigantisch und in der Folge schwer zu überblicken. Die britische Open Knowledge Foundation (ein Non-Profit) hat heute einen Prototyp vorgestellt, mit dem die Ausgaben der britischen Regierung visualisiert werden. Unter dem Titel WhereDoesMyMoneyGo gibt es nette Flash-Grafiken der Haushaltsausgaben, die man bis [...]]]></description>
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<p>Die Summen, die Regierungen jedes Jahr ausgeben, sind nicht erst seit der Finanzkrise gigantisch und in der Folge schwer zu überblicken. Die britische <a href="http://www.okfn.org/">Open Knowledge Foundation</a> (ein Non-Profit) hat heute einen Prototyp vorgestellt, mit dem die Ausgaben der britischen Regierung visualisiert werden. Unter dem Titel <a href="http://www.wheredoesmymoneygo.org/prototype/">WhereDoesMyMoneyGo</a> gibt es nette Flash-Grafiken der Haushaltsausgaben, die man bis auf die einzelnen Regionen runterbrechen kann. Besonders interessant ist, dass die Daten der letzten 6 Jahre verfügbar sind, damit sind auch Trendanalysen möglich.</p>
<p><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/12/wdmmg.jpg" rel="lightbox[1043]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1046" title="wdmmg" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/12/wdmmg-300x224.jpg" alt="wdmmg" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Eine tolle Technik, die wohl auch Bürgern mit wenig Vorkenntnissen einen ersten Überblick ermöglicht. Der Prototyp bleibt allerdings zunächst auf einen recht hohen Level, die Daten sind so stark aggregiert, dass man keine Ahnung hat, wofür z.B. in Schottland im Bereich Housing and Communities im letzten Haushaltsjahr 1,7 Milliarden Pfund ausgegeben wurden. Aber hier scheint noch einiges geplant zu sein. Interessanterweise arbeitet die Open Knowledge Foundation auch mit der britischen Regierung an data.gov.uk zusammen (<a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/www-data-gov-uk/">siehe unseren Artikel hier</a>).</p>
<p><em>PS: Die Software hat mich gleich ein bisschen an den <a href="http://www.gapminder.org/videos/ted-talks/hans-rosling-ted-talk-2007-seemingly-impossible-is-possible/">Gapminder von Hans Rosling </a>erinnert und siehe da, er sitzt mit im <a href="http://www.okfn.org/about/people">Advisory Board</a>. Wer seinen Talk auf der TED 2007 noch nicht kennt &#8211; unbedingt den Link oben anklicken. Selten war Statistik so aufregend &#8211; Google hat das genauso gesehen und die Software gleich mal gekauft.</em></p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/www-data-gov-uk/</div>

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		</item>
		<item>
		<title>Demokratie oder Diktatur &#8211; wozu das Internet gut ist</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/potenziale/demokratie-oder-diktatur-wozu-das-internet-gut-ist/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 11:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Potenziale]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Auch auf einem Blog, der dem demokratischen Potential digitaler Medien positiv gestimmt ist, dürfen die kritischen Stimmen nicht fehlen. In diesem Sinne sei ein Hinweis auf den Artikel &#8220;How dictators watch us on the Web&#8221; von Evgeny Morozov gestattet, der gerade im britischen Prospect Magazine erschienen ist.
Morozov hat selbst einige Jahre in Osteuropa in Projekten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.prospectmagazine.co.uk/2009/11/how-dictators-watch-us-on-the-web/"><img class="alignleft" src="http://www.prospectmagazine.co.uk/wp-content/uploads/issue-cutouts/165.jpg" alt="" width="203" height="220" /></a>Auch auf einem Blog, der dem demokratischen Potential digitaler Medien positiv gestimmt ist, dürfen die kritischen Stimmen nicht fehlen. In diesem Sinne sei ein Hinweis auf den Artikel <a href="http://www.prospectmagazine.co.uk/2009/11/how-dictators-watch-us-on-the-web/"><em>&#8220;How dictators watch us on the Web&#8221;</em> von Evgeny Morozo</a>v gestattet, der gerade im britischen Prospect Magazine erschienen ist.</p>
<p>Morozov hat selbst einige Jahre in Osteuropa in Projekten gearbeitet, deren erklärtes Ziel es war, durch die Nutzung neuer Medien Demokratisierungsbemühungen zu unterstützen. Mittlerweile steht er diesen Projekten aber deutlich kritischer gegenüber, so warnt er z.B. davor, dass diese Technologien eben nicht nur von friedliebenden Demokraten genutzt werden und dass sie Diktaturen ganz neue Möglichkeiten der Repression und Überwachung an die Hand geben. Diese Argumente sind nicht unbedingt neu, aber trotzdem in dieser gut zusammengefassten Form mit prägnanten Beispielen sehr lesenswert, um dem Hype um digitale Demokratie ein wenig Bodenhaftung zurückzugeben.</p>
<p>Eine Kurzzusammenfassung des Artikels gibt es <a href="http://people.oii.ox.ac.uk/escher/2009/12/07/social-contract-for-authoritarian-regimes/">auf meinem anderen Blog</a>, Morozov&#8217;s Sicht auf die Dinge ist aber auch in einer Anhörung der Commission on Security and Cooperation in Europe in Washington DC zusammengefasst, die <a href="http://www.csce.gov/index.cfm?Fuseaction=Files.Download&amp;FileStore_id=1526">hier einzusehen </a>ist.</p>

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		<title>Rückblick: BerlinInOctober &#8211; eDemocracy summit 2009</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/ruckblick-berlininoctober-edemocracy-summit-2009/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 13:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[BerlinInOctober]]></category>
		<category><![CDATA[bios09]]></category>

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„BerlinInOctober“ klingt entweder nach Regen, oder nach Bestandsaufnahme, Regen gab es definitiv genug, doch auch was sich da Ende der letzten Woche in Berlin-Mitte traf muss sich nicht verstecken: Über 50 Teilnehmer aus 19 Ländern kamen zusammen, um die Zukunft von Internet und Politik zu diskutieren. Doch die geladenen Gäste beließen es nicht, wie so [...]]]></description>
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<div class="wp-caption alignright" style="width: 145px"><img title="Logo of BerlinInOctober 2009" src="http://berlininoctober.e-demokratie.org/images/b/b6/Berlininoctober.png" alt="" width="135" height="135" /><p class="wp-caption-text">Noch größer, noch besser: BerlinInOctober 2009</p></div>
<p>„<a href="http://berlininoctober.e-demokratie.org/index.php?title=Main_Page" target="_blank">BerlinInOctober</a>“ klingt entweder nach Regen, oder nach Bestandsaufnahme, Regen gab es definitiv genug, doch auch was sich da Ende der letzten Woche in Berlin-Mitte traf muss sich nicht verstecken: Über <a href="http://berlininoctober.e-demokratie.org/index.php?title=Participants" target="_blank">50 Teilnehmer aus 19 Ländern</a> kamen zusammen, um die Zukunft von Internet und Politik zu diskutieren. Doch die geladenen Gäste beließen es nicht, wie so oft bei leeren Worten und großen Plänen, sondern präsentierten Resultate, diskutierten Probleme und erarbeiteten Lösungen.</p>
<p><strong>Zwei Beispiele</strong></p>
<p>Ayman Mhanna war einer der Gäste, der als Vertreter des National Democratic Institute, aus Beirut/Libanon angereist war, um zu zeigen, wie man mit weltweit verfügbaren Mitteln auch in fragilen Staaten wie dem Libanon eine funktionierende Wahlbeobachtung implementieren kann. Anlass waren die viel diskutierten Parlamentswahlen im Juni dieses Jahres, bei denen im Vorfeld viel über mögliche Wahlfälschungen und unrechtmäßige Einflussnahme am Wahltag diskutiert wurde.</p>
<p>In einem Video-Beitrag von der Konferenz berichtet Ayman Mhanna über ein Projekt im Libanon, dass bei den allgemeinen Parlamentswahlen die Wahlbeobachtung durch ein Netzwerk von Privatpersonen, ein paar SMS und einer Website revolutionierte.:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/F4z1M1LsE2w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="340" src="http://www.youtube.com/v/F4z1M1LsE2w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Der Frage, was eigentlich nach den Wahlen mit den Parlamentsmitgliedern los ist, gingen die Gründer von <a href="http://www.nosdeputes.fr/">http://www.nosdeputes.fr/</a> nach. Nach einem Besuch im französischem Parlament und der Feststellung, dass viele Abgeordnete lieber Zeitung lesen und Computer spielen, statt sich an den Debatten zu beteiligen und sich um das Wohl ihres Landes zu kümmern, entschlossen sie sich eine Website ins Leben zu rufen, die das Verhalten der Parlamentarier aufzeichnet. Dazu greifen sie auf Daten zu Redebeiträgen zurück, die vom französischen Staat online zur Verfügung gestellt werden. Diese Daten nutzen sie, um auf der einen Seite Diagramme über die Aktivität einzelner Parlamentarier zu zeichnen, und zum anderen Tag-Clouds zu generieren, die zeigen mit welchen Themen sich ein bestimmter Parlamentarier vorwiegend beschäftigt.</p>
<p>Ein weitere Gast, der Entwickler Benjamin Ooghe von http://www.nosdeputes.fr/, erklärt im folgenden Beitrag, wie ihre französische Version von <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de">www.abgeordnetenwatch.de</a> bereits im ersten Monat 100.000 Besucher hatte, und scheinbar bereits ihre Wirkung auf arbeitsscheue Parlamentarier hatte:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/34p_l1jFK9U&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="340" src="http://www.youtube.com/v/34p_l1jFK9U&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Eine Auswahl weiterer Videos sind auf <a href="http://derpolitick.wordpress.com/2009/10/15/e-demokratie-konferenz-in-berlin/">hier</a> zu finden, weitere folgen noch im Laufe der nächsten Wochen. Weitere Informationen auch drüben bei <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/treffen-der-edemokratie-projekte-berlininoctober/">netzpolitik.org</a>.</p>
<p><strong>Kurzes Fazit</strong></p>
<p>Insgesamt eine sehr gelungene UnConference, die nochmal größer und interessanter war als die beiden Vorgänger in <a href="http://berlininaugust.politik-digital.de" target="_blank">2007</a> und <a href="http://berlininjuly.e-demokratie.org" target="_blank">2008</a>. Die vielen Ideen und interessanten Menschen haben mich schwer beeindruckt. Als einer der drei Veranstalter möchte ich allen Teilnehmern danken und bin gespannt auf den eDemocracy summit 2010. Ein besonderer Dank geht an <a href="http://www.politik-digital.de ">politik-digital.de</a> für die großartige Hilfe bei der Organisation. Die umfangreiche Dokumentation und eine Auswahl des Outputs aus den Arbeitsgruppen wird im Laufe der nächsten Wochen sukzessive hier und im <a href="http://berlininoctober.e-demokratie.org">Wiki der UnConference</a> veröffentlicht.</p>
<p>Disclamer: Ich war einer der Veranstalter der UnConference und dieser Beitrag wurde in Teilen von <a href="http://derpolitick.wordpress.com/">Raphael Thelen</a> geschrieben und auch im <a href="http://www.e-politik.de/blog" target="_blank">Blog auf /e-politik.de/</a> sowie auf <a href="http://derpolitick.wordpress.com/">Der Politick</a> veröffentlicht.</p>
<p>BerlinInOctober 2009 wurde veranstaltet von:<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-927" title="logos_bio" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/10/logos_bio.jpg" alt="logos_bio" width="600" height="70" /></p>

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		<title>Lokale E-Petitionen per Gesetz in England &amp; Schottland will E-Petitionen modernisieren</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/e-petitionen-in-schottland-und-uk/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 08:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Government]]></category>
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		<category><![CDATA[E-Petition]]></category>
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		<category><![CDATA[Wales]]></category>

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Kurz notiert:

 Lokale E-Petitionen per Gesetz: Es sieht so aus, als ob englische und walisische Gemeinden in Zukunft per Gesetz e-Petitionen anbieten müssen, inklusive einer parlamentarischen Debatte, wenn dies gewünscht wird. Mehr Informationen vom E-Government Bulletin.
Modernisierung der E-Petition: Auch in Schottland wird der ITC-e-Petitioner wohl bald ersetzt werden (auch der Bundestag hat ja nun schon [...]]]></description>
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<p><em>Kurz notiert:</em></p>
<ol>
<li><strong> Lokale E-Petitionen per Gesetz</strong>: Es sieht so aus, als ob englische und walisische Gemeinden in Zukunft per Gesetz e-Petitionen anbieten müssen, inklusive einer parlamentarischen Debatte, wenn dies gewünscht wird. <a href="http://www.headstar.com/egblive/?p=260">Mehr Informationen vom E-Government Bulletin</a>.</li>
<li><strong>Modernisierung der E-Petition:</strong> Auch in Schottland wird der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/E-Petitioner">ITC-e-Petitioner</a> wohl bald ersetzt werden (auch der Bundestag hat ja nun schon seit rund einem Jahr ein eigenes System), wie der schottische Petitionsausschuss auf seinem <a href="http://scottishparliamentpetitions.blogspot.com/2009/09/what-happens-now.html">Blog (!) auf einer öffentlichen Blogging-Plattform (!) mitteilt</a>. Angedacht sind unter anderem die Möglichkeit zur Mitzeichnung per SMS.</li>
</ol>

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		<title>www.data.gov.uk</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 09:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
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Nachdem es die USA mit data.gov seit Mai diesen Jahres vormacht, zieht jetzt auch die britische Regierung nach und stellt mit data.gov.uk eine Portal bereit, auf dem zentral eine Reihe von frei verfügbaren Datenbeständen von öffentlichen Ministerien &#38; Behörden gelistet werden. Darüber hinaus wird es wohl auch die Möglichkeit geben, Ideen und Tools vorzuschlagen. Momentan [...]]]></description>
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<p>Nachdem es die USA mit <a href="http://www.data.gov/">data.gov</a> seit Mai diesen Jahres vormacht, zieht jetzt auch die britische Regierung nach und stellt mit <a href="http://www.data.gov.uk">data.gov.uk</a> eine Portal bereit, auf dem zentral eine Reihe von frei verfügbaren Datenbeständen von öffentlichen Ministerien &amp; Behörden gelistet werden. Darüber hinaus wird es wohl auch die Möglichkeit geben, Ideen und Tools vorzuschlagen. Momentan noch in der geschlossenen Beta-Testphase (<a href="http://blogs.cabinetoffice.gov.uk/digitalengagement/post/2009/09/30/Calling-Open-Data-Developers-We-need-your-help.aspx">mehr Infos zu Zugangsdaten etc gibt es hier</a>), doch Harry Metcalfe hat <a href="http://thedextrousweb.com/2009/10/the-wraps-come-off-data-gov-uk/">schon mal einen Blick hinter die Kulissen geworfen</a>.</p>
<p>Wann werden wir ähnliche Projekte endlich in Deutschland sehen? Auf den Seiten des <a href="http://blogs.cabinetoffice.gov.uk/digitalengagement/post/2009/09/30/Calling-Open-Data-Developers-We-need-your-help.aspx">Cabinet Office heißt es</a>:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;From today we are inviting developers to show government how to get the future public data site right &#8211; how to find and use public sector information. [...] tell us how to develop what we have into a single point of access for government-held public data.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Wer kann sich vorstellen, dass das deutsche Kanzleramt einmal in ähnlicher Weise zur Teilhabe aufruft? Statt dessen diskutieren wir hier lieber weiter über <a href="../e-government/beteiligung-e-government-strategie/">Nationale E-Government Strategien! </a>Vielleicht sollten wir der Kanzlerin zur Erinnerung mal dieses T-Shirt schicken &#8211; ist ja auch eine nützliche Aufforderung  für die ganze kommende Legislaturperiode!</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/blackbeltjones/3383086841/sizes/m/in/set-72157615777751379/"><img class="aligncenter" title="T-Shirt" src="http://farm4.static.flickr.com/3587/3383086841_9f15d87a10_d.jpg" alt="" width="332" height="500" /></a></p>

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		<title>Ich hätte da mal so &#8216;ne Idee &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 14:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
		<category><![CDATA[mySociety]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>

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&#8230; dann erzähl mySociety davon. Die britische NGO ruft nach 2003 und 2006 nun bereits zum dritten Male dazu auf, Ideen für neue Projekte im Bereich elektronischer Demokratie und Bürgerservice vorzuschlagen. Der beste Vorschlag hat am Ende ganz gute Chancen, von dem wohl mit Abstand erfolgreichsten (europäischen) eDemokratieprojekt in die Realität umgesetzt zu werden. Wenn [...]]]></description>
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<p>&#8230; dann erzähl mySociety davon. Die britische NGO <a href="http://www.mysociety.org/2009/08/06/mysociety-call-for-proposals-2009/">ruft nach 2003 und 2006 nun bereits zum dritten Male dazu auf</a>, Ideen für neue Projekte im Bereich elektronischer Demokratie und Bürgerservice vorzuschlagen. Der beste Vorschlag hat am Ende ganz gute Chancen, von dem wohl mit Abstand erfolgreichsten (europäischen) eDemokratieprojekt in die Realität umgesetzt zu werden. Wenn es also eine Anwendung gibt, die ihr schon lange mal sehen wolltet, ihr aber bislang an einem Mangel an Zeit/Geld/Motivation/Expertise gescheitert seid, dann schlagt es auf der <a href="http://www.mysociety.org/call-for-proposals-2009/">Call for Proposals-Seite</a> von mySociety vor &#8211; und vielleicht wird am Ende doch noch was draus.</p>

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		<title>&#8220;Represent&#8221; Beta &#8211; Transparenz 2.0 von der New York Times</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 19:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[NYTimes]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Represent]]></category>
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&#8220;Represent&#8221; ist eine nicht mehr ganz so neue aber dennoch sehr interessante Webapplikation der New York Times. Über die Verknüpfung von Geodaten, Personendaten und Nachrichten können sich die BewohnerInnen der amerikanischen Metropole nach Eingabe ihrer Adresse unter anderem über die politischen Grenzen ihres Bezirks und ihre direkten Volksvertreter auf den unterschiedlichen Verwaltungsebenen informieren. Darüber hinaus [...]]]></description>
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<p>&#8220;<a href="http://prototype.nytimes.com/represent" target="_blank">Represent</a>&#8221; ist eine nicht mehr <a href="http://open.blogs.nytimes.com/2008/12/22/represent/" target="_blank">ganz</a> <a href="http://blog.thescoop.org/archives/2008/12/19/represent-and-geodjango/" target="_blank">so</a> <a href="http://www.programmableweb.com/mashup/represent-nytimes.com" target="_blank">neue</a> aber dennoch sehr interessante Webapplikation der New York Times. Über die Verknüpfung von Geodaten, Personendaten und Nachrichten können sich die BewohnerInnen der amerikanischen Metropole nach Eingabe ihrer Adresse unter anderem über die politischen Grenzen ihres Bezirks und ihre direkten Volksvertreter auf den unterschiedlichen Verwaltungsebenen informieren. Darüber hinaus ermöglicht es die Webseite den Bürger, den Einflussbereich ihrer Volksvertreter auf statischen Google Karten zu determinieren. Über die Abgleichung der Namen der Politiker mit der Artikeldatenbank der NY Times werden ausserdem die zugehörigen Artikel dargestellt. Blogeinträge und die Dokumentation des Abstimmungsverhaltens der einzelnen politischen Vertreter runden das Aggregationsangebot ab. </p>
<div id="attachment_722" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/07/represent.jpg" alt="Transparenz-Plattform der New York Times" title="Represent der New York Times" width="600" height="226" class="size-full wp-image-722" /><p class="wp-caption-text">Represent - die eTransparenz-Plattform der New York Times</p></div>
<p>Das Projekt Represent wurde bereits Ende des letzten Jahres von Derek Willis und Andrei Scheinkman ins Leben gerufen, ist aber immer noch Beta (<a href="http://djangositeoftheweek.com/represent/">soll aber später auch Regelbetrieb im Hauptangebot der NY Times überführt werden</a>). Beide arbeiten für die New York Times in der Interactive News Technologies Group, einem Team von Entwicklern und Journalisten, die Software für das Newsteam entwickeln aber auch andere langfristige Projekte planen und umsetzen. Represent war allerdings erst nur ein Freizeitprojekt der beiden.</p>
<div id="attachment_724" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/07/floor.jpg" alt="Auch das Abstimmungsverhalten wird in Represent dokumentiert" title="Represent - Abstimmung" width="600" height="237" class="size-full wp-image-724" /><p class="wp-caption-text">Auch das Abstimmungsverhalten wird in Represent dokumentiert</p></div>
<p>Die Plattform ist einfach und funktional gehalten. Nach Eingabe der eigenen Adresse oder der Postleitzahl findet man alle Informationen und Artikel rund um die politischen Repräsentanten der eingegebene Lokation über alle Verwaltungsebenen: Vom Senator über den Congressman/women, State Senator, State Assemblyman, City Councilman bis hin zum Bourough President. </p>
<p>Eine eine nette Applikation, doch werfen wir doch auch mal einen Blick unter die Motorhaube: Obwohl die News Technologies Group normalerweise auf <a href="http://rubyonrails.org/" target="_blank">Ruby on Rails</a> als Framework für Entwicklungen <a href="http://wiki.rubyonrails.com/rails/pages/RealWorldUsage" target="_blank">zurückgreift</a>, entschied sie sich bei diesem Projekt für die Nutzung von <a href="http://www.django-de.org/" target="_blank">Django</a>. Django ist eine einfache Frameworklösung zur Verknüpfung von Datenbanken mit GIS-Daten. Dabei profitiert das System von der Stadtplanungsbehörde, die ihre Daten für die Stadt- und Bezirksgrenzen digital zur Verfügung stellt. Bei nächster Gelegenheit werde ich mir Django mal genauer angucken.</p>
<p>Mehr auch drüben bei <a href="http://blog.openinformation.org/2009/01/represent-interessante-geodaten-anwendung/comment-page-1/" target="_blank">openinformation.org</a>.</p>
<p>[via <a href="http://twitter.com/dingstweets">dingstweets</a> (auf Facebook)]</p>

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