e-demokratie.org

eDemocracy Links des Tages

Das eGovBlog interviewt Eric Legale, Organisator des World e-Democracy Forums.

ZDF visualisiert Bundestags-Abstimmungen mit dem Parlameter. [via netzpolitik.org]

Candi Harrison, ehemalige US-Regierungsmitarbeiterin, hat ein paar gute und lesenswerte Vorschläge zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Regierung und Bürger.

World Bank Report zu Porto Alegre’s Bürgerhaushalt

Bereits seit 1989 gibt es im brasilianischen Porto Alegre für die Bürger die Möglichkeit sich an der öffentlichen Haushaltsplanung zu beteiligen. Die Idee der sogenannten Bürger- oder Beteiligungshaushalte wurde seit dem in viele Teile der Welt „exportiert“. Auch in Deutschland steigt die Anzahl von Bürgerhaushalten (vor allem auf kommunaler Ebene).
Nun hat die Verwaltung der brasilianischen Millionenstadt die Weltbank um Hilfe für die Verbesserung des Beteiligungsprozesses gebeten. Das Ergebnis der Arbeit der Weltbank ist die Studie: “Toward a More Inclusive and Effective Participatory Budget in Porto Alegreo”, deren erster Teil bereits im Januar 2008 als Report erschienenen ist. Das sehr umfassende Dokument (PDF, 9.2 Mb), beschäftigt sich mit den kritischen Aspekten von Bürgerhaushalten und gibt konkrete Empfehlungen zur Verbesserung des Beteiligungsprozesses. Im großen und ganzen äussert sich die Weltbank in dem 122-seitigem Dokument sehr positiv zu dem Instrument des Beteiligungshaushalts, sieht aber auch nötige Schritte zur Verbesserung von Effektivität und Legitimität.

Sechs ausgewählte Kernaussagen und -empfehlungen des Reports in Kürze:

1. Participation in the Participatory Budget process is substantial in Porto Alegre, but certain social groups suffer from a lack of incentives to participate.
2. Contrary to popular belief, the Participatory Budget process in Porto Alegre does not lead to suboptimal resource allocation or investmen fragmentation.
3. Although participatory budgeting in Porto Alegre is probably the most well-known mechanism for direct participation in Brazil, there are many other spaces for participation in local governance.
4. Making participatory budgeting representation more legitimate and accountable is crucial to maintaining its credibility.
5. Creating incentives and removing barriers to make the participatory budgeting process more inclusive is a critical challenge.
6. It is essential to re-examine the relationship between the OP and Municipal Councils
to ensure maximum synergies.

[via Participatory Budgeting-Group @ facebook]

Call for ideas: Imagining future eParticipation

David Osimo, ehemaliger Mitarbeiter der Europäischen Kommission und eGovernement-2.0-Blogger, ruft anslässlich des siebenten EU ICT Framework Programms zu einem Call for ideas für E-Partizipation auf. Ziel ist es Ideen zu sammeln, die die Kosten für Partizipation senken, die Relevanz von Beteiligung erhöhen und/oder den Umgang mit elektronischer Teilhabe vereinfachen.

Die Ideen können zum einen im eigenen Blog (mit dem technorati tag “egov2research” versehen) oder über die egovernance community auf epractice.eu beigetragen werden.

Sammelsurium: Brookings International eGovernment Report 2008, Literaturliste zum Thema Bürgerhaushalte, ver.di’s eGovernment Forderungen

Vor kurzem wurde von dem US-amerikanischen Think Tank Brookings Institution der umfangreiche Brookings International eGovernment Report 2008 (PDF) veröffentlicht. Inhalt:

This report reviews the current condition of electronic government and makes practical suggestions for improving the delivery of information and services over the Internet. Using a detailed analysis of 1,667 national government websites in 198 nations around the world undertaken in Summer 2008, this report studies the types of features available online, the variation that exists across countries, and how current e-government trends compare to previous years, as far as 2001.

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Oliver Märker (Zebralog e.V.) hat auf buergerhaushalt.org eine interessante und aktuelle Literaturliste zum Thema Bürgerhaushalte veröffentlicht. Für Interessierte sehr empfehlenswert und hier abrufbar.
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Auf der Konferenz „Öffentliche Dienste 2.0“ der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) entstand als Ergebnis das Berliner Manifest: Öffentliche Dienste 2.0 - Die Daseinsvorsorge in der Informationsgesellschaft stärken!. Einblick in die Forderungen der Gewerkschaft bekommt man drüben auf netzpolitik.org.

Call for Papers: International e-Society Conference 2009

Vom 25.-28. Februar 2009 findet in Barcelona die IADIS E-SOCIETY 2009 statt. Die Veranstallter bitten um Einsendung von Papers.

* Conference Background and Goals
The IADIS e-Society 2009 conference aims to address the main issues of concern within the Information Society. This conference covers both the technical as well as the non-technical aspects of the Information Society. Broad areas of interest are eSociety and Digital Divide, eBusiness / eCommerce, eLearning, New Media and E-Society, Digital Services in eESociety, eGovernment /eGovernance, eHealth, Information Systems, and Information Management. These broad areas are divided into more detailed areas (see below). However innovative contributes that don’t fit into these areas will also be considered since they might be of benefit to conference attendees.

* Format of the Conference
The conference will comprise of invited talks and oral presentations. The proceedings of the conference will be published in the form of a book and CD-ROM with ISBN, and will be available also in the IADIS Digital Library (online accessible). The best paper authors will be invited to publish extended versions of their papers in the IADIS Journal on WWW/Internet (ISSN: 1645-7641) and other selected Journals.

* Types of submissions
Full and Short Papers, Reflection Papers, Posters/Demonstrations, Tutorials, Panels and Doctoral Consortium. All submissions are subject to a blind refereeing process.

* Topics related to the Information Society are of interest. These include, but are not limited to the following areas and topics:

Social Software
• E-Democracy
• Social Integration
• Democracy and the Citizen
• eAdministration
• eGovernment Management
• Social Inclusion
and much more

* Important Dates:
- Submission deadline: 20 October 2008
- Notification to Authors: 17 November 2008
- Final Camera-Ready Submission and Early Registration: Until 15 December 2008
- Late Registration: After 15 December 2008
- Conference: Barcelona, Spain, 25 to 28 February 2009

Mehr Informationen unter: http://www.esociety-conf.org/

Linktipp: cc:eGov - Organisational change for citizen-centric eGovernment

Schon vor einiger Zeit bin ich (eher durch Zufall) auf die Seite von cc:eGov - Organisational change for citizen-centric eGovernment gestoßen. Seit Juni 2006 widmet sich das Projekt (unterstützt durch die Europäische Kommission - DG Information Society and Media) dem Thema Bürgerorientiertes E-Government (citizen-centric eGovernment). Ursprüngliches Ziel der Initiatoren war die Erstellung eines “Handbook’s for Citizen-centric eGovernment” (PDF, 416 Kb), das bereits im Dezember 2007 veröffentlicht wurde. Auf der Webseite findet man allerdings auch weitere interessante Beiträge und Erklärungen rund um das Thema E-Government. Darüber hinaus bieten die öffentlich-zugänglichen “Think Papers” hervorragende Ansätze zu gutem E-Government. Auch wenn nach der Veröffentlichung des Handbuchs die Seite kaum noch aktualisiert wurde, stellt sie eine großartige Quelle für Informationen mit einem modernen und bürgerorientierten Ansatz von E-Government dar. Jeder der sich für E-Democracy und E-Government interessiert, sollte zumindest mal einen Blick auf die Seite geworfen haben.

Sammelsurium: E-Government in Berlin, European eDemocracy Award, E-Petitionssystem für das britische House of Commons

Der European eDemocracy Award wird jährlich vom Politech Institute (”European Center of Political Technologies”) und IP-Label (”Messinstitut für digitale Dienste”) für ca. 50 ausgewählte Projekte in den 27 (nicht mehr 25, wie fälschlicherweise behauptet) EU-Mitgliedstaaten in dem Bereich der elektronischen Demokratie vergeben. Die Wertung erfolgt durch die zwei Indexmethoden der beiden Preisverleiher. Mehr dazu findet man auf den (grauenhaften) Seiten des Politech Institute. Noch bis zum 8. August können Vorschläge per Mail an rodrigogr@politech-institute.org für den Wettbewerb eingereicht werden. Die Gewinner werden unter anderem zum World e-Democracy Forum (mehr dazu hier) in Frankreich eingeladen.
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Das aktuelle “Thema des Monats” der (Senats-)Initiative Berlin ist E-Government. Auf der Webseite des Projekts Zukunft der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen findet man viele nette (PR-)Texte über die Fortschritte der Berliner Verwaltungsmodernisierung dank E-Government und warum E-Government “mittlerweile ein handfester Wirtschafts- und Wettbewerbsfaktor für Bund, Länder und Kommunen” ist. Im ersten Fortschrittsbericht vom Juni 2008 (Achtung: PDF) findet man viele wirklich interessante Informationen zum Thema E-Government in Berlin und in ganz Deutschland. Das Interview mit dem Berliner E-Government-Verantwortlichen ließt sich zwar eher wie ein Teil einer Pressemappe, enthält aber trotzdem zahlreiche Informationen zu den Berliner E-Government-Bemühungen. Themenbereiche wie elektronische Bürgerkonsultation und Bürgerbeteiligung werden bei der Berliner Strategie leider nicht berücksichtigt.
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Das britische Unterhaus (House of Commons) hat bereits gestern bekanntgegeben, dass man ein parlamentarisches elektronisches Petitionssystem plane. Nach dem “Erfolg” des E-Petitionssystems des Premierministers will man auf der Insel nun auch auf parlamentarischer Ebene die elektronische Petitionen in die politischen Entscheidungsfindungsprozesse einfließen lassen. Weitere Ziele des Projekts: die Beteiligung der Bürger zu stärken und das Parlament und die Bürger wieder enger miteinander zu verbinden. Mehr dazu auf der Webseite der Hansard Society.

BerlinInJuly - E-Demokratie UnKonferenz in Berlin

Heute und gestern veranstalteten mySociety.org, politik-digital.de und e-demokratie.org eine UnKonferenz im British Council in Berlin. Auf der BerlinInJuly-Wikiseite findet man weitere Informationen über den Inhalt, die Teilnehmer und die Idee.

Ein ausführlicher Bericht folgt an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt.

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