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	<title>E-Demokratie.org &#187; Gedanken</title>
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	<description>Beiträge zur elektronischen Demokratie und elektronischen Partizipation</description>
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		<title>Lokale elektronische Demokratie &#8211; ein Plädoyer</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 09:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgefasst]]></category>
		<category><![CDATA[big society]]></category>
		<category><![CDATA[democracy]]></category>
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In den vergangenen 10 Jahren zielten viele Ansätze zur digitalen Entscheidungsfindung und Beteiligung auf die nationale oder globale Ebene. Laut einer aktuellen Studie des Pew Research Center&#8217;s nutzen aber schon heute 27% der amrikanischen Internet-Nutzer &#8220;digital tools to talk to their neighbors and keep informed about community issues.&#8221; Der lokale Aspekt gewinnt also im Netz [...]]]></description>
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<p><img class="alignright" src="http://www.cgrer.uiowa.edu/iowa_environment/iowa_un/think_local_act_global.gif" alt="" width="244" height="122" />In den vergangenen 10 Jahren zielten viele Ansätze zur digitalen Entscheidungsfindung und Beteiligung auf die nationale oder globale Ebene. Laut einer <a href="http://pewinternet.org/Reports/2010/Neighbors-Online.aspx" target="_blank">aktuellen Studie des Pew Research Center&#8217;s</a> nutzen aber schon heute 27% der amrikanischen Internet-Nutzer &#8220;digital tools to talk to their neighbors and keep informed about community issues.&#8221; Der lokale Aspekt gewinnt also im Netz immer mehr an Bedeutung.</p>
<p>Warum das für elektronische Demokratie so interessant ist? Ganz einfach: Beteiligung wird nur so greifbar! Die Illusion, dass man schon heute immense (oder auch nur halbwegs repräsentative) Reichweiten mit freiwilligen, nationalen Konsulationen über das Internet erreicht, muss ein Ende haben. Das Internet kann den Bürgerinnen und Bürgern helfen, die Beteiligungsmöglichkeiten in ihrem Umfeld wahrzunehmen, nicht aber globale Entscheidungen ohne Zusammenhang zu ihrer physischen Präsenz oder ihren Interessen zu treffen (Ausnahmen bestätigen die Regel).</p>
<p>Die Beteiligungsmöglichkeiten im direkten Umfeld sind greifbarer als die Themen einer nationale Konsultation ohne direkten Bezug zum Beteiligten. Von lokaler Ebene aus, lassen sich in vielen Fällen die Zusammenhänge von Entscheidungen für den Alltag der Menschen besser erklären und vermitteln, auch nach oben. Lokale Beteiligung verbindet Menschen über die digitalen Grenzen hinaus und kann das Commitment für Entscheidungen stärken. Lokale Beteiligung holt die Menschen dort ab, wo sich ihre Lebenswirklichkeit abspielt. Nirgends wird dies deutlicher als auf der Ebene, auf der sich die Menschen am nächsten sind. </p>
<p>Und noch mehr: Das Netz kann helfen diese Beteiligungsmöglichkeiten auffindbar zu machen und sie zu strukturieren. Darüber hinaus sind die Probleme der &#8220;klassischen&#8221; digitalen Beteiligungsmöglichkeiten, wie die Angst vor Entmenschlichung von Entscheidungen, fehlende Identifikation, das Partizipations-Effizienz-Dilemma und die Skalierungsdefizite auf lokaler Ebene einfacher zu adressieren als im nationalen Kontext.</p>
<p>Die Tools des Netzes bieten mit Nichten nur einen vereinfachten Zugang zur globalen Ebene sondern auch zum lokalen oder hyperlokalen Umfeld. Projekte wie <a href="http://www.foursquare.com" target="_blank">foursquare</a> und <a href="http://www.placeblogger.com" target="_blank">placeblogger.com</a> sind nur zwei (leicht zu adaptierende) Beispiele für die spannende Verknüpfung von Content und Location im Rahmen des sozialen Netzwerkgedankens. Gemeinderäte, lokale Parteiinstitutionen und Bezirksversammlungen müssen sich von Anfang an diese Entwicklung zu nutze machen und sich stärker im Netz engagieren. Das beginnt bei der Organisation und endet bei der Transparenz. </p>
<p>Bis sich jedoch ein Trend zur Nutzung des Internets im lokalen Umfeld hier zu lande durchsetzt, wird es noch ein bisschen dauern, aber er wird kommen. Sicher ist: Die digitalen Werkzeuge können die Demokratie auf lokaler Ebene stärken, wenn man sie nutzt.</p>
<p>[article is still in progress]</p>

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		<title>Government 2.0 &#8211; Eine wiederkehrende Illusion?</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 21:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Government 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government]]></category>

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Seit kurzem widmet sich der &#8220;Erfinder&#8221; und Guru des Web 2.0, Tim O’Reilly, dem Thema Government 2.0. In einem Beitrag auf TechCrunch und einem auf Forbes.com stellt er die Frage:
Can government become a platform of, for and by the people?
O’Reilly wäre nicht  O’Reilly, wenn er die Frage nicht gleich im Beitrag beantworten würde. Seine [...]]]></description>
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<div id="attachment_876" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-full wp-image-876" title="225px-Tim_O'Reilly2" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/09/225px-Tim_OReilly2.jpg" alt="225px-Tim_O'Reilly2" width="225" height="320" /><p class="wp-caption-text">Tim O&#39;Reilly - Web 2.0 Guru und Government 2.0-Vordenker | Foto: Robert Scoble CC</p></div>
<p>Seit kurzem widmet sich der &#8220;Erfinder&#8221; und Guru des Web 2.0, Tim O’Reilly, dem Thema Government 2.0. In einem Beitrag auf <a href="http://www.techcrunch.com/2009/09/04/gov-20-its-all-about-the-platform/" target="_blank">TechCrunch</a> und einem auf <a href="http://www.forbes.com/2009/08/10/government-internet-software-technology-breakthroughs-oreilly.html" target="_blank">Forbes.com</a> stellt er die Frage:</p>
<blockquote><p>Can government become a platform of, for and by the people?</p></blockquote>
<p>O’Reilly wäre nicht  O’Reilly, wenn er die Frage nicht gleich im Beitrag beantworten würde. Seine Lösung:</p>
<blockquote><p>That&#8217;s Government 2.0: technology helping build the kind of government the nation&#8217;s founders intended: of, for and by the people.</p></blockquote>
<p><strong>Government 2.0 &#8211; ein Erklärungsversuch</strong></p>
<p>Government 2.0 beschreibt den (letztendlich nicht neuen) Ansatz das Wissen und die Informationen der Regierung und der Verwaltung anzuzapfen und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Die Bürger sollen so mit Hilfe von Technologien (des Web 2.0), Daten und Schnittstellen in die Lage versetzt werden über Kollaboration direkt zu regieren &#8211; Government als Plattform, direktes Regieren durch den Nutzer in kollaborativen Entscheidungsprozessen. Die Möglichkeit der Aufbereitung sämtlicher verfügbaren Informationen soll deliberative Prozesse ermöglichen, die langfristig allen die Chance geben, Konsens zu finden, Entscheidungen zu fällen und direkten politischen Einfluss auszuüben. Als erstes konkretes Beispiel für diese Entwicklung steht die von dem <a href="http://netzpolitik.org/2009/buerger-sollen-die-entstehung-von-datagov-unterstuetzen/" target="_blank">Engagement von Bürgern unterstüzte</a> US-Regierungsplattform <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/apps-for-america-2-datagov/" target="_blank">data.gov</a>.</p>
<p><strong>eGovernment, Open Government, Government 2.0?</strong></p>
<p>Der Ansatz von O’Reilly ist gut, die Abspaltung von der reinen Nutzung der Tools des Web 2.0 durch Regierung und Regierungsorganisationen als PR- und Wahlkampfsinstrument ist sinnvoll und die Kritik an dem bisherigen Nutzung berechtigt. Er reiht sich mit dem Konzept in die Gruppe derjenigen ein (Cory Doctorow, Clay Shirky, Larry Lessig), die die Entwicklung des Netzes als Möglichkeit betrachten, klassische politische Strukturen aufzubrechen und durch basisdemokratische Elemente zu ersetzen. Vereinfacht gesagt: Das Ziel  ist (über Umwege) die gesellschaftliche Selbststeuerung. Der Weg ist die Implementierung kollaborativer, transparenter und rezeptiver Strukturen in Politik und Verwaltung.</p>
<p>Dass das ganze nichts mit der Digitalisierung von Verwaltungsaufgaben aka. eGovernment zu tun hat, wird dabei zwar gerne <a href="http://www.heise.de/newsticker/Government-2-0-Mit-Crowd-Sourcing-zur-Verwaltungsreform--/meldung/144471">vergessen</a>, sollte aber jedem bewusst sein. Auch die spezifischen Technologien oder Innovationen für die Kommunikation von Government to Citizen (G2C und C2G) und/oder umgekehrt stehen nicht unbednigt im Vordergrund des Konzepts von Government 2.0. Zentraler Punkt, neben dem freien Zugang und der freien Verfügbarkeit von möglichst allen non-sensitiven Regierungsinformationen (<a href="http://www.e-demokratie.org/kurzgefasst/kurzgefasst-aktuelle-links-und-infos-zum-thema-e-demokratie-vom-21208/" target="_self">Open Government</a>), ist eher die Übertragung der neuen Formen des Kommunikations- und Informationsaustauschs durch die veränderten Nutzung und Wahrnehmung des Internets sowie der Einfluss dieser Entwicklung auf den politischen Alltag und die politischen Strukturen.</p>
<p><strong>Wisdom of the Crowds und Cloudcomputing als wünschenswerter Ersatz für die repräsentative Demokratie</strong><strong>?</strong></p>
<p>Ähnlich wie <a href="http://www.shirky.com/" target="_blank">Clay Shirky</a> in dem Film &#8220;<a href="http://www.usnowfilm.com/" target="_blank">Us Now</a>&#8221; setzt sich auch O’Reilly mit der Frage auseinander, wie die Zivilgesellschaft durch einen neuen Umgang mit Demokratie unter Einbeziehung kollaborativer Internetprojekte funktionieren können und welche Auswirkungen das Konzept von Schwarmintelligenz auf ganze Staaten und deren Regierungsformen haben kann.  Die Einfache Grundannahme dabei:</p>
<blockquote><p>The Internet as (nearly) perfect mechanism for bringing people together for collective action both serious and banal</p></blockquote>
<p>Wie der Film, sind auch die Ausführungen von O&#8217;Reilly mit einem sehr idealistischen Unterton behaftet, der zwar mitreißt, aber trotz seiner guten Beispiele auch Fragen nach der Machbarkeit aufwirft.</p>
<p><strong>Government 2.0 im Jahr 2009 vs. Cyberdemokratie im Jahr 1997</strong></p>
<p>Mag sich so mancher Fragen: Moment mal, hatten wir das nicht schon? Right, bereits Anfang der 1990er Jahre gab es mit dem Konzept der <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/8/8001/1.html">Cyberdemokratie</a> eine ganz ähnliche Vorstellung von direkter Demokratie über elektronische Kanäle. 1997 fasste der Autor Rainer Rilling in dem Beitrag <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/8/8001/1.html">Auf dem Weg zur Cyberdemokratie</a> das Ziel dieses Konzepts wie folgt zusammen:</p>
<blockquote><p>Direkte Demokratie, Dezentralisierung, Erweiterung des Einflusses von Individuen und kleinen Gruppen, Abbau von Hierarchien und Massenorganisationen, leichter Zugang zu und Veröffentlichung von Information, weltweite Kommunikation, kurz: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sollen mit den Netzen einhergehen.</p></blockquote>
<p>Schon damals versprach man sich von den Kommunikationsoptionen des Internets die ungebremste Evolution eines öffentlichen Raums direktdemokratischens Zuschnitts. Parteien und Verbände, so prognostizierten die Befürworter, würden in diesem Zusammenhang zunehmend überflüssig. Kurz gefasst: Jeder einzelne könne und werde sich in der Cyberdemokratie direkt in den politischen Prozeß einschalten (so die Theorie).</p>
<p><strong>These: Government 2.0 als Revitalisierung der Öffentlichkeit, nicht als komplett neue Form der Demokratie.</strong></p>
<p>Bisher wurde der Wunsch oder die These, dass das Netz unmittelbar zu neuem basisdemokratischen Aktivismus motiviere (Mobilisierungsthese), eher wiederlegt als belegt. Denoch müssen offene Platformen, freier Zugang zu staatlichen Informationen, Transparenz und Informationsfreiheit elementare Bestandteile zukünftiger Netzpolitik sein. Von der alleinigen Fokussierung auf das Netz als abgeschlossenen, politischen Raum darf keine Rede sein. Netzpolitik muß sich erst mal fragen lassen, inwiefern die neuen digitalen, politischen Räume überhaupt in der Lage sind, die klassischen Strukturen der Politik so zu ändern, dass neue Entscheidungssituationen zur Erarbeitung und Durchsetzung neuer politischer Optionen entstehen können und ob die die Bürger überhaupt ein Interesse haben oder es für sich beanspruchen, direkt politisch Einfluss zu nehmen. Diese Fragen wurde schon 1997 vernachlässigt und werden auch beim heutigen Government 2.0 erstmal getrost ignoriert. Die Idee der elektronische Demokratie ist eine Idee der Ergänzung moderner repräsentativer Demokratien &#8211; nicht die der Aushölung eben dieser.</p>
<p>Egal ob es am Ende heisst: <a href="http://gov20.cpmg.eu/government-2-0-mehr-als-nur-neuer-anstrich/" target="_blank">Demokratie in neuem Anstrich + Web 2.0</a> oder <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/8241029.stm" target="_blank">&#8220;Regieren vom iPhone&#8221;</a> &#8211; mit Government 2.0 gibt es (wiedermal) die Gelegenheit für eine fundamentale Veränderung von politischen Strukturen und die Chance mehr Partizipation &#8211; wenn es funktionieren soll, müssen &#8220;nur&#8221; alle Bürger aktiv mitmachen. Eine wiederkehrende Illusion?</p>
<p>Dieser Beitrag wurde auch in veränderter und detailierter Fassung auf ZEIT ONLINE veröffentlicht: <a href="http://blog.zeit.de/kulturkampf/2009/09/23/99/">Government 2.0: Eine wiederkehrende Vision</a>. Disclaimer: Ich arbeite bei ZEIT ONLINE.</p>

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		<title>Wenn das Internet zum Politikum wird&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 19:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Agenda Setting]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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&#8230; oder: Warum die Netzsperrendebatte und der Kulturkampf in Medienhäusern neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit ihren ganz eigenen Themensträngen auch Indikatoren dafür sind, dass elektronische Demokratie in der Realität angekommen ist.
Die Debatte um das Gesetz für die Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen (das aller Voraussicht nach übermorgen leider durch den Bundestag gehen wird) hat gezeigt, [...]]]></description>
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<p>&#8230; oder: Warum die Netzsperrendebatte und der Kulturkampf in Medienhäusern neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit ihren ganz eigenen Themensträngen auch Indikatoren dafür sind, dass elektronische Demokratie in der Realität angekommen ist.</p>
<p>Die Debatte um das Gesetz für die Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen (das aller Voraussicht nach übermorgen leider durch den Bundestag gehen wird) hat gezeigt, dass das Internet ansich als politisches Thema taugt und ganz neben bei auch mindestens <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank">134.014 Menschen</a> im Internet zu politischer Teilhabe bewegen kann. Spätestens jedoch die Auseinandersetzung von <a href="http://www.zeit.de/2009/24/Internetdebatte" target="_blank">(Print-)Feuilletonisten mit Themen wie elektronischer Demokratie</a> sollte die Frage unmissverständlich beantworten, &#8220;ob&#8221; elektronische Demokratie überhaupt Relevanz hat oder nur eine Vision bleibt. Wenn <a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,616576,00.html" target="_blank">immer</a> <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Komplizierte-Liste-Deutschland-versteckt-Agrarsubventionen/527493.html" target="_blank">mehr</a> E-Government-Portale der Bundesregierung durch die Masse an Anfragen zusammenbrechen, ist die Frage nun eher nach dem &#8220;Wie&#8221; (z.B. elektronische Kanäle skalieren) zu stellen. Nach über 10 Jahren Vision, ein großer Schritt.</p>
<p>Die Chance für Veränderung der repräsentativen Demokratie durch elektronische Beteiligungskanäle ist keine Utopie mehr und der Weg zu einer neuen politischen Kommuikations-, Informations, Verwaltungs- und Entscheidungskultur, die die repräsentative Demokratie um neue Möglichkeiten von Teilhabe erweitert, ist in greifbare Nähe rückt.</p>

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		<title>Social Media und elektronische Demokratie</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 11:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerengagement]]></category>

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Schon seit 2002 kursiert der Begriff soziale Software im Internet. Clay Shirky, der die Terminologie maßgeblich prägte, definiert soziale Software als &#8220;Software die Gruppeninteraktion fördert.&#8221; Soziale Software fasst dabei eine Vielzahl von Programmen und Anwendungen zusammen, die das Internet oder lokale Netze als Medium nutzen, um soziale Gemeinschaften aufzubauen, zu erweitern und zu verwalten. Diese [...]]]></description>
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<p>Schon seit 2002 kursiert der Begriff soziale Software im Internet. <a href="http://www.shirky.com/" target="_blank">Clay Shirky</a>, der die Terminologie maßgeblich prägte, definiert soziale Software als &#8220;Software die Gruppeninteraktion fördert.&#8221; Soziale Software fasst dabei eine Vielzahl von Programmen und Anwendungen zusammen, die das Internet oder lokale Netze als Medium nutzen, um soziale Gemeinschaften aufzubauen, zu erweitern und zu verwalten. Diese Art von Software ermöglicht das Entstehen von virtuellen, selbstorganisierten Netzwerken als auch den öffentlichen und privaten Austausch von Informationen. Letztendlich können alle Programme und Dienste, die partizipatorische und kollaborative Aktivitäten ermöglichen, unter diesem Begriff definiert werden.</p>
<p>Das wesentliche Ziel sozialer Software war anfangs die Förderung der zwischenmenschlichen Kommunikation im Internet. Die Entwicklung zeigt aber, dass die Auswirkungen viel weitreichender sind: Sie unterstützt das gemeinsame, kollaborative Erstellen, Verteilen von Informationen und sie ermöglicht sogar die <a href="http://www.network-relations.de/oeffentliche-wahrnehmung-steigt/">Ausübung von öffentlichem Druck</a>. Soziale Software erlaubt durch Syndikation die Personalisierung von Prioritäten. Sie führt Wissen zusammen, erweitert es und ist ein Werkzeug, um neues (aggregiertes) Wissen zu schaffen. Durch den Grad an Multikanalfähigkeit und die Verknüpfung mit klassischen Medien werden diese Informationen überall und für (fast) jeden zugänglich. Im Gegensatz zu klassischer Kommunikation finden heute nicht mehr nur die Nutzer die Informationen, sondern die Informationen finden auch den Nutzer. </p>
<p>Das macht natürlich auch nicht vor der Kommunikation zwischen BürgerInnen und politischen Mandats- und Entscheidungsträgern halt:<br />
<a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/05/screen-capture-8.png" rel="lightbox[506]"><img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/05/screen-capture-8.png" alt="elektronischer Kanäle für politische Kommunikation" title="elektronischer Kanäle für politische Kommunikation" width="517" height="305" class="aligncenter size-full wp-image-449" /></a></p>
<p>Während es Anfangs darum ging, Informationen zu sammeln und zu kombinieren zeigt die Entwicklung auch den Trend soziale Software ansich zu kombinieren und zu erweitern. Erste Entwicklungen in dieser Richtung waren zum Beispiel schon im Jahr 2007 bei Facebook.com zu erkennen: Der weltweit größte Anbieter für soziale Netwerke öffnete Ende Mai 2007 sein System für andere Anbieter (sozialer) Software und erweiterte damit den Wirkungsradius der „Gruppeninteraktionen“. </p>
<p>Die technischen Weiterentwicklungen und das Internet „on the go“, das unterwegs auf dem mobilen Endgeräten genutzt werden kann, führt zu einem neuen Grad der Digitalisierung von zwischenmenschlichen Kontakten, Schwarminttelligenz und sozialen Netzwerken.</p>
<p><strong>Was hat das für einen Einfluss auf die elektronische Demokratie?</strong></p>
<p>Soziale Software und soziale Medien verändern das kalte, anonyme Web zu einem (vermeidlich) vertrauten und persönlichem Medium, mit direkten Kanälen zu sozialen Kontakten aus dem analogen Leben aber eben auch darüber hinaus. Die Politik beginnt diese Art der Kommunikation mit in die Betrachtung bei der Entscheidungsfindung zu nehmen, bisher allerdings als Versuche auf den Wahlkampf beschränkt. Bisher eher zaghaft und mit viel Angst behaftet (primär Kontrollverlustangst, Versagensangst und womöglich die Angst vor Hyperpluralismus). Dabei wird eines schnell vergessen: das Internet und die soziallen Medien haben imenses Potential zur Stärkung einer pluralistischen, demokratischen und partizipierenden Gesellschaft. Doch nicht nur das, <a href="http://www.ded.de/cipp/ded/lib/all/lob/return_download,ticket,g_u_e_s_t/bid,2471/ no_mime_type,0/~/Partizipation.pdf" target="_blank">Partizipation sowie direkter Austausch zwischen Interessengruppen und Politikern stärkt die repräsentative Demokratie</a> (PDF) und damit auch die &#8220;Macht&#8221; der repräsentativen Volksvertreter Entscheidungen im Sinne der Regierten zu treffen. Der Einsatz von sozialen Medien kann also dabei helfen neue Wege für eine moderne Demokratie zu finden, in der auch während der Legislaturperiode Informationen, Interessen und Forderungen aus der Bevölkerung in den politischen Alltag einfließen. Das soziale Web bürgt den Entscheidungsträgern dabei nicht nur mehr Last zu auf, sondern hilft ihnen auch mehr Last demokratisch zu verteilen. <a href="http://www.e-demokratie.org/e-government/apps-for-america-2-datagov/" target="_blank">Die standardisierte Veröffentlichung und Bereitstellung von Regierungsinformationen mit der Hoffnung auf kollaborative Aufbereitung durch den Bürger stellt nur einen von vielen möglichen Ansatzpunkten für diese Entwicklung dar. </a></p>
<p><strong>to be completed&#8230;</strong></p>

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		<title>Sammelsurium: Sunlight&#8217;s &#8220;Apps for America&#8221;,  Auch Deutschland braucht ein Förderprogramm für E-Partizipation</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/gedanken/apps-for-america-auch-deutschland-braucht-ein-forderprogramm-fur-e-partizipation/</link>
		<comments>http://www.e-demokratie.org/gedanken/apps-for-america-auch-deutschland-braucht-ein-forderprogramm-fur-e-partizipation/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 May 2009 08:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Sunlight Foundation]]></category>

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Die Sunlight Foundation macht es wiedermal vor und verteilt Geld für Applikationen/Projekte, die online die amerikanische Regierung und ihr Handeln transparenter machen sollen. Nachdem über 40 Vorschläge eingereicht wurden, stehen nun die Sieger fest:
Platz 1 &#8211; 15.000 $ Fördergeld
http://filibusted.us/ &#8211; Als &#8220;Filibusting&#8221; bezeichnet man eine Taktik einer Minderheit, bei der &#8220;durch Dauerreden eine Beschlussfassung durch [...]]]></description>
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<p>Die <a href="http://www.e-demokratie.org/tag/sunlight-foundation/">Sunlight Foundation</a> macht es wiedermal vor und verteilt Geld für Applikationen/Projekte, die online die amerikanische Regierung und ihr Handeln transparenter machen sollen. Nachdem über <a href="http://sunlightlabs.com/appsforamerica/apps/">40 Vorschläge eingereicht</a> wurden, stehen nun die Sieger fest:</p>
<p><strong>Platz 1</strong> &#8211; 15.000 $ Fördergeld</p>
<p><a href="http://filibusted.us/">http://filibusted.us/</a> &#8211; Als &#8220;Filibusting&#8221; bezeichnet man eine Taktik einer Minderheit, bei der &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filibuster">durch Dauerreden eine Beschlussfassung durch die Mehrheit verhindert oder zu verzögert werden soll</a>&#8220;, also quasi Veränderung behindern wird. Die ausgezeichnete Plattform hat es sich zum Ziel gesetzt, die Personen die diese Taktik im US-Senat einsetzen an den Pranger zu stellen.</p>
<p><strong>Platz 2</strong> &#8211; 5.000 $ Fördergeld</p>
<p><a href="http://legistalker.org">http://legistalker.org</a> &#8211; will durch die Analyse von Twitter, YouTube, <a href="http://capitolwords.org/">Capitol Words</a>, und hunderten von Nachrichtenquellen automatisiert die Aussagen von Politikern transparent vermitteln und gegenüberstellen.</p>
<p>Weitere Projekte die ausgezeichnet wurden, findet ihr auf <a href="http://blog.sunlightfoundation.com/2009/04/20/and-the-winners-are/">http://blog.sunlightfoundation.com</a>. Ein Blick lohnt sich. In der Liste befinden sich viele spannende Projekte, von denen man hierzulande lernen aber bisher nur träumen kann.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Nach dem es solche Förderprogramme für Online-Projekte in den <a href="http://www.kennisland.nl/en/projects/open-innovation/Digital-Pioneers.html">Niederlanden</a>, <a href="http://www.showusabetterway.co.uk/"> in Großbritannien</a> und auch Amerika schon länger gibt, wird es endlich Zeit, dass auch in Deutschland ähnliche Entwicklungen folgen. Dem BMI wurde schon in einer <a href="http://www.cio.bund.de/cae/servlet/contentblob/83242/publicationFile/4845/studie_epartizipation_download.pdf">Studie</a> von Anfang 2008 (und schon viel früher) dazu geraten, solche Programme im Umfeld von elektronischen Beteiligungsprojekten aufzusetzen. Passiert ist bisher nichts. Dabei machen es <em>Die Gesellschafter</em> schon seit einigen Jahren vor, wie man mit einem <a href="http://diegesellschafter.de/aktion/foerderprogramm/index.php">elektronischen Förderprogramm</a> einfach und unbürokratisch Mikrofinanzierung im gesellschaftlichen Kontext gekonnt fördern kann. Es wird endlich Zeit, dass es auch in Deutschland eigene Förderprogramme für die Konzeption und Umsetzung von E-Partizipationsplattformen gibt. </p>

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		<title>Aufruf zur Teilnahme: Befragung zu den neuen Internetseiten für elektronische Petitionen</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/gedanken/befragung-zu-den-neuen-internetseiten-fur-elektronische-petitionen/</link>
		<comments>http://www.e-demokratie.org/gedanken/befragung-zu-den-neuen-internetseiten-fur-elektronische-petitionen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 13:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[E-Petition]]></category>

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Zur Zeit findet auf den Webseiten des Petitionsausschusses des Bundestages eine Befragung zum neuen Online-Petitionssystem des Bundestags statt. Wer sich die Plattform genauer anguckt und sich mit der kritischen Meinung von Alvar Freude auseinandergesetzt hat, sollte unbedingt diese Chance nutzen, um seinen Unmut über die mangelhafte Umsetzung kundzutun.
Das Problem bei dieser dürftigen Umsetzung ist nicht [...]]]></description>
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<p>Zur Zeit findet auf den Webseiten des Petitionsausschusses des Bundestages eine Befragung zum <a href="https://epetitionen.bundestag.de/" target="_blank">neuen Online-Petitionssystem</a> des Bundestags statt. Wer sich die Plattform genauer anguckt und sich mit der <a href="http://www.perl-blog.de/2008/11/bundestag-web-einsnull.html" target="_blank">kritischen Meinung von Alvar Freude</a> auseinandergesetzt hat, sollte unbedingt diese Chance nutzen, um seinen Unmut über die mangelhafte Umsetzung kundzutun.</p>
<p>Das Problem bei dieser dürftigen Umsetzung ist nicht nur, dass der Deutsche Bundestag damit seine angeblich &#8220;<a href="http://www.das-parlament.de/2006/17-18/Thema/016.html" target="_blank">Vorreiterrolle</a>&#8221; bei der Entwicklung und dem Einsatz elektronischer Beteiligungsverfahren vollständig verspielt, sondern dass die schlechte Umsetzung auch das Vertrauen der Bürger in zukünftige Verfahren schädigt. Das beeinflusst grundsätzlich alle zukünftigen Weiterentwicklungen und Projekte in diesem Bereich. Darüber hinaus stellen vor allem elektronische Petitionssysteme, neben dem <a title="Was ist ein Bürgerhaushalt?" href="http://www.buergerhaushalt.org/grundlagen/was-ist-ein-burgerhaushalt/" target="_blank"><em>public budgeting </em>(Bürgerhaushalte)</a>, die älteste Form der elektronisch gestützten Beteiligung dar und sollte dementsprechend mit Erfahrung umgesetzt werden.</p>
<p>An der Befragung kann anonym unter <a href="https://www.befragung.epetitionen.bundestag.de/" target="_blank">https://www.befragung.epetitionen.bundestag.de/</a> teilgenommen werden. Bitte nutzt diese Möglichkeit und informiert auch euer Umfeld darüber. Die Auswertung wird von einer dritten Partei in einer Technikfolgenabsschätzung präsentiert.</p>
<p>Mehr dazu auch im <a href="http://apps.facebook.com/causes/165213" target="_blank">facebook.com Cause: Befragung zur &#8220;neuen&#8221; Online-Petitionsplattform des Bundestags &#8211; äussere deine Meinung!</a>.</p>

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		<item>
		<title>Sammelsurium: Kritik an Petitions-Webseite des Bundestages, &#8220;A user perspective on WriteToThem.com&#8221;, Bürgerjournalismus und Demokratie</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/sammelsurium-kritik-an-petitions-webseite-des-bundestages-a-user-perspective-on-writetothemcom-burgerjournalismus-und-demokratie/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 22:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[MySociety.org]]></category>

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Alvar Freude hat sich ausführlich mit der neuen Online-Petitionsplattform des Bundestags beschäftigt und kommt zu einem vernichtenden Urteil:
So aber kann man dem Bundestag nur einen Rat geben, den ich verschiedenen Kunden leider auch gelegentlich geben muss: wegwerfen und neu schreiben (lassen). Das ist zwar bitter, aber dennoch die mittelfristig beste Lösung.
[...]
Dass die Umsetzung der Online-Petitions-Webseite [...]]]></description>
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<p>Alvar Freude hat sich <a href="http://www.perl-blog.de/2008/11/bundestag-web-einsnull.html" target="_blank">ausführlich</a> mit der neuen <a href="https://epetitionen.bundestag.de" target="_blank">Online-Petitionsplattform des Bundestags</a> beschäftigt und kommt zu einem vernichtenden Urteil:</p>
<blockquote><p>So aber kann man dem Bundestag nur einen Rat geben, den ich verschiedenen Kunden leider auch gelegentlich geben muss: wegwerfen und neu schreiben (lassen). Das ist zwar bitter, aber dennoch die mittelfristig beste Lösung.<br />
[...]<br />
Dass die Umsetzung der Online-Petitions-Webseite alles andere als optimal ist, ist deutlich zu sehen: Schlechte Bedienung, fehlende Funktionalität bzw. nicht eingehaltene Anforderungen, mangelnde Barrierefreiheit, sicherheitskritische Basis, altbackenes Design und rechtswidrige Datenabfrage. Man kriegt eben das, was man bezahlt. Natürlich kann man in einigen der hier genannten Kritikpunkte anderer Meinung sein, aber bei einem Projekt des Bundestages habe ich einfach besonders hohe Ansprüche!</p>
<p>In gewisser Weise wird die neue Webseite allerdings dem gerecht, was den Petitionsausschüssen von Bund und Ländern nachgesagt wird: sie würden wenig wahrgenommen, seien das Stiefkind aller Ausschüsse und für Abgeordnete, die angeblich sonst nichts können. Aber gerade deswegen wäre ein moderner, gut bedienbarer und zukunftsweisender Auftritt nötig, nicht ein Rückschritt ins Web 1.0.</p></blockquote>
<p> In einem <a href="http://www.perl-blog.de/2008/11/bundestag-reaktionen--screenreader-mp3.html" target="_blank">weiteren Beitrag</a> moniert er zu Recht detailiert die Themen Barrierefreiheit und die lange Zeit von acht Tagen bis zur Behebung einer Sicherheitslücke im elektronischen Petitionssystem des Bundestags.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Tobias Escher (Oxford Internet Institute) hat auf der <a href="http://www.headstar-events.com/edemocracy08" target="_blank">edemocracy&#8217;08</a> die erste Ergebnisse seiner Online-Umfrage des MySociety.org-Projekts <a href="http://www.WriteToThem.com" target="_blank">WriteToThem.com</a> vorgestellt. Seine <a href="http://people.oii.ox.ac.uk/escher/wp-content/uploads/2008/11/escher_mysociety_edemocracy08-public.pdf" target="_blank">Präsentation (PDF)</a> bietet sehr interessante Informationen über die Nutzer der Plattform, die es Bürgern erleichtern soll mit ihren politischen Repräsentanten in Kontakt zu treten. Mehr dazu auch auf <a href="http://people.oii.ox.ac.uk/escher/2008/11/17/edemocracy-at-work-a-user-perspective-on-writetothemcom/" target="_blank">seinem Blog</a>.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Auch Helen Boaden, Direktorin von BBC News, sprach auf der edemocracy&#8217;08 in London. Für alle die nicht da sein konnten <a href="http://www.bbc.co.uk/blogs/theeditors/2008/11/the_role_of_citizen_journalism.html" target="_blank">veröffentlichte sie ihre Keynote</a> über die Rolle von Bürgerjournalismus in modernen Demokratien und den Umgang der etablierten Medien mit dem Thema. Fazit: Sehr lesenswert!</p>

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		<title>Haben elektronisch gestützte Beteiligungsprojekte einen Einfluss auf die Demokratie?</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/haben-elektronisch-gestutzte-beteiligungsprojekte-einen-einfluss-auf-die-demokratie/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 22:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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Wenn ja: Wie ist &#8220;Einfluss&#8221; in diesem Kontext zu definieren? Wie und mit welchen Idikatoren kann man ihn messen? Welcher Einfluss auf wen soll überhaupt wie gemessen werden? &#8211; Tobias Escher vom Oxford Internet Institute (OII) hat zu diesem Thema einen interessanten Beitrag drüben im Headstar E-Government Blog verfasst und kommt zu folgender Erkenntnis, die [...]]]></description>
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<p>Wenn ja: Wie ist &#8220;Einfluss&#8221; in diesem Kontext zu definieren? Wie und mit welchen Idikatoren kann man ihn messen? Welcher Einfluss auf wen soll überhaupt wie gemessen werden? &#8211; Tobias Escher vom Oxford Internet Institute (OII) hat zu diesem Thema einen interessanten Beitrag drüben im <a href="http://www.headstar.com/egblive/" target="_blank"><em>Headstar E-Government Blog</em></a> verfasst und kommt zu folgender Erkenntnis, die ich uneingeschränkt teile:</p>
<blockquote><p>Apart from the problems with finding reliable indicators, a lack of evaluation of e-participation projects can also be ascribed to a lack of resources, a reluctance to carry out evaluations because one wants to get things done rather then look backwards, and a fear of having to admit failure.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.headstar.com/egblive/?p=162" target="_blank">http://www.headstar.com/egblive/?p=162</a>.</p>
<p>Tobias wird am 11. November auf der Konferenz &#8220;<a href="http://www.headstar-events.com/edemocracy08/programme.php" target="_blank">e-Democracy &#8216;08</a>&#8221; in London und auf der Fachtagung &#8220;<a href="http://www2.tu-ilmenau.de/cvk08/CVK_2008/Startseite.html" target="_blank">Computervermittelte Kommunikation</a>&#8221; vom 6.-8. November an der TU Illmenau über seine eigenen Erfahrungen und Egebnisse, die er während der Evaluation von Projekten von mysociety.org (wie den Vorzeigeprojekten <a href="http://www.WriteToThem.com">WriteToThem.com</a> und <a href="http://www.TheyWorkForYou.com">TheyWorkForYou.com</a>) gemacht hat, sprechen.</p>
<p>Wer nicht die Möglichkeit hat ihn auf einer der beiden Veranstalltungen live zu sehen, dem sei sein <a href="http://people.oii.ox.ac.uk/escher/" target="_blank">Blog</a> ans Herz gelegt.</p>

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		<title>aktuelle Linkempfehlungen zum Thema elektronische Demokratie</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/aktuelle-linkempfehlungen-zum-thema-elektronische-demokratie/</link>
		<comments>http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/aktuelle-linkempfehlungen-zum-thema-elektronische-demokratie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 22:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[
Öffentliche Petitionen sollen in den Regelbetrieb übernommen werden &#8211; das neue elektronische Petitionsportal des Bundestags startet nun doch erst am 14. Oktober mit vollem Funktionsumfang
One of the basics of working eDemocracy is transparency &#8211; Wieviel Tranzparenz ist nötig? Wohl mehr als das neue EU-Finanztransparenzsystem ermöglicht!
Wird die Revolution mit Social Software aggregiert? &#8211; Torsten Philipp macht [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.demos-monitor.de/index.php/oeffentliche-petitionen-sollen-in-den-regelbetrieb-uebernommen-werden/" target="_blank">Öffentliche Petitionen sollen in den Regelbetrieb übernommen werden</a> &#8211; das neue elektronische Petitionsportal des Bundestags startet nun doch erst am 14. Oktober mit vollem Funktionsumfang</p>
<p><a href="http://pep-net.eu/wordpress/?p=177" target="_blank">One of the basics of working eDemocracy is transparency</a> &#8211; Wieviel Tranzparenz ist nötig? Wohl mehr als das neue <a href="http://ec.europa.eu/grants/search/index_de.htm">EU-Finanztransparenzsystem</a> ermöglicht!</p>
<p><a href="http://www.freemusicwiki.net/weblog/index.php/?p=24" target="_blank">Wird die Revolution mit Social Software aggregiert?</a> &#8211; Torsten Philipp macht sich in dem 2. Teil seiner Serie interessante Gedanken zu dem Einfluss von Social Software auf die politische Kultur und zu den Grenzen der elektronische Demokratie</p>

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		</item>
		<item>
		<title>10 Gründe für E-Partizipation (im politischen Umfeld)</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/potenziale/10-grunde-fur-e-partizipation/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 16:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Potenziale]]></category>

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		<description><![CDATA[
1. E-Partizipation schlägt die Brücke zwischen direkter und repräsentativer Demokratie, die in Deutschland bisher nur selten genutzt wird.
2. E-Partizipation erlaubt den Bürgerinnen und Bürger die zeit- und örtlich ungebundene demokratische Mitwirkung an der politischen Entscheidungen.
3. E-Partizipation ermöglicht eine aktivere Gestaltung des Staat von unten und innen heraus.
4. E-Partizipation ist eine Möglichkeit die Beteiligung des Souveräns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong>1.</strong> E-Partizipation schlägt die Brücke zwischen direkter und repräsentativer Demokratie, die in Deutschland bisher nur selten genutzt wird.<br />
<strong>2.</strong> E-Partizipation erlaubt den Bürgerinnen und Bürger die zeit- und örtlich ungebundene demokratische Mitwirkung an der politischen Entscheidungen.<br />
<strong>3.</strong> E-Partizipation ermöglicht eine aktivere Gestaltung des Staat von unten und innen heraus.<br />
<strong>4.</strong> E-Partizipation ist eine Möglichkeit die Beteiligung des Souveräns auch während einer Legislaturperiode zu gewähleisten.<br />
<strong>5.</strong> E-Partizipation ermöglicht das Konzept der Bürgerschaft als ständigen Leistungsverstärker in dem &#8220;Dienstleistungsunternehmen&#8221; Staat/Land/Kommune.<br />
<strong>6.</strong> E-Partizipation dient als bisher kaum genutzte Konsulationsquelle im politischen Entscheidungsfindungsprozess.<br />
<strong>7.</strong> E-Partizipation bietet die Möglichkeit durch das Internet (und anderen elektronischen Medien) neben der (klassischen) Bürgerbeteiligung mehr Transparenz in politische Entscheidungsprozesse zu bringen.<br />
<strong>8.</strong> E-Partizipation befähigt die Regierung mit seinen Bürgern (Auftragsgebern) direkt in Kontakt zu treten.<br />
<strong>9.</strong> E-Partizipation ermöglicht durch die Kombination von Information, Konsultation und Partizipation eine Verbesserung der Möglichkeiten von (Bürger)Beteiligung am (politischen) Meinungsbildung- und Entscheidungsfindungsprozessen.<br />
<strong>10.</strong> E-Partizipation fördert das Verständnis des Bürgers für die Wichtigkeit von politischen Reformen und Veränderungen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen rund um das Thema <a href="http://www.e-demokratie.org/was-ist-e-partizipation/" title="E-Partizipation">E-Partizipation auf e-demokratie.org</a>.</strong></p>

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