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	<title>E-Demokratie.org &#187; E-Government</title>
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	<description>Beiträge zur elektronischen Demokratie und elektronischen Partizipation</description>
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		<title>Bundestagsfraktionswebsite CDU/CSU oder: Wie geht man mit Abgeordnetenwatch um?</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 09:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>

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Man kann ja nicht jeden Tag etwas lobendes über die Parteien in Deutschland sagen, insbesondere im Zusammenhang mit elektronischer Demokratie, aber immerhin hat mich die Website der CDU/CSU &#8211; Bundestagsfraktion heute so positiv überrascht, dass man es zumindest einmal kurz erwähnen sollte. Da werden zum Beispiel mittlerweile sogar Twitter und andere Newsfeeds prominent auf der [...]]]></description>
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<p>Man kann ja nicht jeden Tag etwas lobendes über die Parteien in Deutschland sagen, insbesondere im Zusammenhang mit elektronischer Demokratie, aber immerhin hat mich die <a href="http://cducsu.de/" target="_blank">Website der CDU/CSU &#8211; Bundestagsfraktion</a> heute so positiv überrascht, dass man es zumindest einmal kurz erwähnen sollte. Da werden zum Beispiel mittlerweile sogar Twitter und andere Newsfeeds prominent auf der Homepage eingebunden und es gibt schöne Wahlkreiskarten (via <a href="http://www.deutschland-api.de/" target="_blank">deutschland-api.de</a>). Aber das wirklich bemerkenswerte ist, dass die Fraktion selbst das Abstimmungsverhalten ihrer Abgeordneten (bei den namentlichen Abstimmungen) detailreich dokumentiert  und mittlerweile auf ihre Antworten bei <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/" target="_blank">Abgeordnetenwatch.de</a> verlinkt (siehe z.B. <a href="http://cducsu.de/Titel__ilse_aigner/TabID__23/SubTabID__24/InhaltID__3/AbgID__12/abgeordnete.aspx" target="_blank">hier</a>). Das letztere ist umso interessanter, als die <a href="http://fraktion.cdu-bw.de/aktuelles/pr_view.oscms?Section=1330&amp;Article=9362" target="_blank">CDU-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg in einer aktuellen Pressemitteilung</a> ihren Abgeordneten gerade von der Nutzung von Abgeordnetenwatch abrät &#8211; aufgrund mangelnder Transparenz!</p>
<p><em>Gefunden durch <a href="http://blog.abgeordnetenwatch.de/2010/04/30/fraktionsseite-2-0/" target="_blank">Abgeordnetenwatch Blog</a> und <a href="http://www.politik-digital.de/abgeordnetenwatch-l%C3%A4ndle-cdu-macht-nicht-mit" target="_blank">Politik Digital</a>.</em></p>

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		<title>Sammelsurium: Deutschland-API, Umwelt&#8221;dialog&#8221;: mitreden-u.de, Parteispenden auf bundestag.de, Internationales</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 20:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government]]></category>

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Anfang Februar wurde ein großartiges Projekt zum Thema Open (Government) Data in Berlin vorgestellt: die Deutschland-API. Die Macher fassen das Projekt wie folgt zusammen:
Die Idee hinter der Deutschland API ist aus dem Projekt wahl.de entstanden. Auf der Seite wahl.de werden Kandidaten, Mandats- und Funktionsträger auf verschiedenen politischen Ebenen gelistet. Zur Bundestagswahl konnte man sich dort [...]]]></description>
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<p>Anfang Februar wurde ein großartiges Projekt zum Thema <a href="http://opendata-network.org/2010/02/interview-zu-open-data/" target="_blank">Open (Government) Data</a> in Berlin vorgestellt: die <a href="http://www.deutschland-api.de">Deutschland-API</a>. Die Macher fassen das Projekt wie folgt zusammen:</p>
<blockquote><p>Die Idee hinter der Deutschland API ist aus dem Projekt wahl.de entstanden. Auf der Seite wahl.de werden Kandidaten, Mandats- und Funktionsträger auf verschiedenen politischen Ebenen gelistet. Zur Bundestagswahl konnte man sich dort z.B. informieren, welcher Kandidat für welche Partei in welchem Wahlkreis angetreten ist.<br />
(&#8230;)Diese Daten wurden z.T. recht aufwändig recherchiert und von einer Redaktion aufbereitet. </p></blockquote>
<p>Diese Datenquellen umfassen bisher Angaben zu den Ausschüssen auf Bundesebene, (e)Petitionen und Politikern sowie Wahlkreise. Auf die Daten kann nun jeder via XML, JSON (standard), JSONP, CSV oder Key Value zugreifen. Über diese Schnittstelle werden Daten strukturiert und maschinenlesbar zur Verfügung gestellt und lassen sich über bestimmte Parameter filtern, durchsuchen und von anderen Anwendungen zu etwas ganz Neuem verarbeiten (Mash-Up). Auch das Projekt <a href="http://www.meine-demokratie.de" target="_blank">meine-demokratie.de</a> wird u.a. auf die Daten der Deutschland-api zurückgreifen.<br />
Hinter der deutschland-api steckt die Medienagentur <a href="http://compuccino.com/" target="_blank">compuccino</a>, die auch schon <a href="http://www.wahl.de/" target="_blank">wahl.de</a> und das neuen Portal zu Online-Petitionen <a href="http://petition24.de/"target="_blank">petition24.de</a> umgesetzt hat.<br />
&#8212;&#8212;<br />
<div id="attachment_1207" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/02/Clipboard03.jpg" rel="lightbox[1204]"><img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/02/Clipboard03-300x181.jpg" alt="" title="Clipboard03" width="300" height="181" class="size-medium wp-image-1207" /></a><p class="wp-caption-text">mitreden-u.de - Konsultationsplattform des Bundesumweltministeriums</p></div>Auf <a href="http://www.mitreden-u.de" target="_blank">mitreden-u.de</a> findet seit dem 17.2 ein Online-&#8221;Dialog&#8221; des Bundesumweltministeriums zum Thema &#8220;deutsche Nachhaltigkeitsstrategie&#8221; statt. Über einen Monat (bis zum 17.3) dürfen die Bürgerinnen und Bürger Vorschläge einreichen, welches Umweltthema ihrer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit braucht und wo Handlungsbedarf besteht. Danach können die Beiträge noch bis zum 26.3 kommentiert oder unterstüzt werden. Im Rahmen einer eignene Auswertung des Onlinedialogs sollen die Ergebnisse dann gegebenenfalls in den Fortschrittsbericht 2012 zur nationalen Nachhaltigkeitstrategie einfließen. Interessant ist dabei zu lesen, dass nachdem im Fühsommer Fachdialoge zu drei der wichtigsten Themen veranstaltet werden sollen neben Experten aus Verbänden &#8220;<a href="http://mitreden-u.de/node/31" target="_blank">auch ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus der Online-Beteiligung eingeladen werden</a>&#8221; sollen. Die Plattform ist einfach gehalten, lässt aber an einigen Stellen bekannte Sortierungs- und Filterfunktionen vermissen. So haben die Vorschläge zwar Schlagworte und Themenbereiche, aber danach lässt sich weder sortieren noch suchen. Zudem wäre eine RSS-Funktion oder Erinnerungsmodule wünschenswert. Einziger konzeptioneller Krititkpunkt: Meines erachtens handelt es sich hierbei nicht um einen Dialog, sondern um eine (sehr gelungene) Konsultation &#8211; denn nach Reaktionen vom BMU auf die Vorschläge sucht man auf der Plattform vergeblich. Dennoch: mit über 250 Vorschlägen und rund 370 angemeldeten Mitgliedern nach 4 Tagen kann sich die Plattform sehen lassen. Weitere Kritikpunkte gibt es in dem Zebralog-typischen sehr guten <a href="http://mitreden-u.de/lob_und_kritik" target="_blank">Lob&#038;Kritik-Bereich auf mitreden-u.de</a>.<br />
Die Plattform und die Konsulation wurde von <a href="http://www.zebralog.de/" target="_blank">Zebralog</a> im Auftrag des BMU realisiert.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Das Open Data Network <a href="http://opendata-network.org/2010/02/praktikanten-fur-die-redaktion-des-open-data-network/">sucht einen Praktikanten/eine Praktikantin</a> im redaktionellen Bereich.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Ein spannendes Projekt mit der Visualisierung von Wahldaten stellt <a href="http://afghanistanelectiondata.org" target="_blank">afghanistanelectiondata.org</a> dar. Eine umfassende Zusammenfassung des Projekts findet man im <a href="http://www.ndi.org/node/15960" target="_blank">Blog des National Democratic Insitute (NDI)</a>.<br />
&#8212;&#8212;<br />
<div id="attachment_1211" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/02/Clipboard07.jpg" rel="lightbox[1204]"><img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/02/Clipboard07-300x215.jpg" alt="" title="Clipboard07" width="300" height="215" class="size-medium wp-image-1211" /></a><p class="wp-caption-text">Jetzt schneller online: Veröffentlichung von Parteispenden</p></div>Nachdem Herr Lammert bei der Vorstellung des neuen Webauftritts des Bundestags noch der Meinung war, das sein Haus nicht dazu da ist dem Bürger Informationen &#8220;auf einem virtuellen silbernen Tablett zu präsentieren&#8221;, scheint es mittlerweile einen kleinen Richtungswechsel gegeben zu haben. Seit Mitte Februar <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-02/partei-spenden-bundestag" target="_blank">veröffentlicht der Bundestag Großspenden kurzfristig im Internet</a>. Im &#8220;<a href="http://www.bundestag.de/bundestag/parteienfinanzierung/fundstellen50000/" target="_blank">Fundstellenverzeichnis</a>&#8221; werden zukünftig kurzfristig auf bundestag.de alle Parteispenden über 50.000 Euro ausgewiesen. Auch wenn das nur ein kleiner Schritt in Richtung Transparenz des Parlaments darstellt, so ist es dennoch einer dem hoffentlich viele weitere Schritte folgen werden.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Drüben auf der britischen Insel ist gucken die Kollegen von <a href="mysociety.org" target="_blank">mysociety.org</a> gespannt auf <a href="http://democracyclub.org.uk" target="_blank">democracyclub.org.uk</a>. Rund 2000 Freiwillige wurden angemailt, um in via crowedsourcing Informationen für die nächste Wahl zu sammeln. Bereits nach 2 Monaten wurden für <a href="http://www.democracyclub.org.uk/statistics/">97% der Wahlkreise Freiwillige</a> gefunden um die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/United_Kingdom_general_election,_2010" taget="_blank">Wahlen am 3. Juni</a> online zu unterstützen. Respekt.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Während man in Deutschland noch auf eine nationale OpenGov/Opendata-Strategie warten muss, gibt es als Ergänzung zu <a href="http://www.data.gov.uk" target="_blank">data.gov.uk</a> in England schon lokale Ableger. Die Stadt London hat bereits im Januar mit <a href="http://data.london.gov.uk" target="_blank">data.london.gov.uk</a> eine Plattform geschaffen, auf der Informationen verfügbar gemacht werden. Im hyperlokalen Einsatz sind die Daten bereits auf <a href="http://www.kingscrossenvironment.com/2010/01/violent-crime-trends-ambulance-call-outs-for-assault-in-islington.html" target="_blank">kingscrossenviroment.com</a> zu begutachten.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Anfang Februar diesen Jahres wurde die dänische Transparenzseite <a href="http://www.itsyourParliament.eu" target="_blank">itsyourParliament.eu</a> gelaunched, sie will sich auf der supranationalen Ebene mit dem Thema Transparenz des EU-Parlaments beschäftigen. Ganz ähnlich aber aus dem britischen London stammt die Seite <a href="http://www.VoteWatch.eu" target="_blank">VoteWatch.eu</a>, die sich ebenfalls umfassend mit den Thema Transparenz rund um die europäischen Parlamentarier beschäftigt.<br />
&#8212;&#8212;</p>
<div style="width:425px;text-align:left" id="__ss_2536827"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/freemind/networked-citizens" title="Networked citizens">Networked citizens</a><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=madarasz-091119082123-phpapp02&#038;stripped_title=networked-citizens" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=madarasz-091119082123-phpapp02&#038;stripped_title=networked-citizens" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/freemind">freemind</a>.</div>
</div>
<p>Im Rahmen der EU-eGovernment research and innovation conference referierte <a href="http://www.internet-discourse.eu/demos.php?menucontext=8&#038;submenucontext=&#038;subsubmenucontext=&#038;id_viewback=114&#038;menucontext=Rollen&#038;page=one_author&#038;id_one_author=3658576" target="_blank">Csaba Madarasz</a> zum Thema: Empowering Citizens through Government Services across Sectors and Borders New Practices of the Citizens &#8211; on the edge of tomorrow.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Kurzgefasst: BMI-Gruschel-Dings, Liquid Democracy, Technologie und Demokratie, Konferenzen und Termine 2010, UK ePetitioning, Core Principles for Public Engagement</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/kurzgefasst-bmi-gruschel-dings-technologie-und-demokratie-konferenzen-und-termine-2010-uk-epetitioning-core-principles-for-public-engagement/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 13:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am 19.1 ludt Thomas de Maizière unter dem Motto &#8220;Perspektiven deutscher Netzpolitik&#8221; zahlreiche Netz-Protagonisten zum Dialog über Datenschutz ein. Netzpolitisches Ziel laut BMI: Vertrauen, Freiheit und Sicherheit &#8211; dies auch im Internet zu gewährleisten, sei das Ziel staatlicher Bemühungen. Mehr über das &#8220;BMI-Gruschel-Dings&#8220; bei meinem Arbeitgeber.
&#8212;&#8212;
 Anfang Januar stellte die Berliner Piratenpartei ihr Experiment mit [...]]]></description>
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<p>Am 19.1 ludt Thomas de Maizière unter dem Motto &#8220;<a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BMI/2010/01/2010-01-18-de-maizire-startet-online-dialog.html" target="_blank">Perspektiven deutscher Netzpolitik</a>&#8221; zahlreiche Netz-Protagonisten zum Dialog über Datenschutz ein. Netzpolitisches Ziel laut BMI: Vertrauen, Freiheit und Sicherheit &#8211; dies auch im Internet zu gewährleisten, sei das Ziel staatlicher Bemühungen. Mehr über das <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b5aa9a60" target="_blank">&#8220;<strong>BMI-Gruschel-Dings</strong>&#8220;</a> bei <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-01/datenschutz-innenminister-dialog">meinem Arbeitgeber</a>.<br />
&#8212;&#8212;<br />
<a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/01/liquidfeedback.png" rel="lightbox[1156]"><img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/01/liquidfeedback-300x182.png" alt="" title="liquidfeedback" width="300" height="182" class="alignright size-medium wp-image-1175" /></a> Anfang Januar stellte die Berliner Piratenpartei ihr Experiment mit einem neuen Demokratiekonzept vor: &#8220;<strong>Liquid democracy</strong>&#8221; soll im ersten Testlauf die parteiinternen Entscheidungsfindung unterstützen und die <a href="http://liquidfeedback.org/2010/01/03/liquidfeedback-bei-den-piraten-berlin/" target="_blank">&#8220;Vergrünung&#8221; vermeiden</a>. Dabei handelt es sich um eine Art Framework für digitale, politische Meinungsfindung bei der repräsentative Demokratie mit direktdemokratischen Elementen verbunden werden soll. &#8220;Liquid Feedback&#8221;, ein OpenSource-Projekt des Public Software Group e. V., stellt die Softwareumgebung für die Einführung des Konzepts bei der Piratenpartei dar. <a href="http://liquidfeedback.org/2009/12/29/interaktive-demokratie-durch-%e2%80%9eliquid-democracy%e2%80%9d/" target="_blank">Mit dem Tool sollen alle Möglichkeiten von Informationstechnologie genutzt</a> werden um demokratische Entscheidungsprozesse zu begleiten und zu fördern. Die Software wurde seit Oktober 2009 entwickelt und steht auch anderen Organistationen zur Verfügung. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Berliner-Piraten-verfluessigen-innerparteiliche-Demokratie-894956.html" target="_blank">Mehr dazu auch auf heise.de</a>.<br />
&#8212;&#8212;<br />
<img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyNjQ4NTQ4MTAyMzQmcHQ9MTI2NDg1NDgxNjk4NCZwPTEwMTkxJmQ9c3NfZW1iZWQmZz*yJm89YTk2NDE*OTNkMWRj/NGFlYThjZWZlNDU1MDQxNDFjZGUmb2Y9MA==.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /></p>
<div id="__ss_1212935" style="width: 425px; text-align: left;"><object style="margin: 0px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=skolt3-090327193918-phpapp01&#038;stripped_title=skoll-world-forum" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin: 0px;" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=skolt3-090327193918-phpapp01&#038;stripped_title=skoll-world-forum" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
<p>Bereits im Dezember stellte Evgeny Morozov von der Georgetown University im britischen Prospect Magazine die Annahmen, dass <a href="http://www.e-demokratie.org/potenziale/demokratie-oder-diktatur-wozu-das-internet-gut-ist/" target="_blank">das Internet und die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre eine Gesellschaft demokratischer machen kann in Frage</a>. Eine interessanten Kommentar dazu liefert nun <a href="http://www.charliebeckett.org/?p=2397" target="_blank">Charlie Beckett, Direktor von POLIS (ein Journalismus- und Gesellschafts-think-tank der LSE und des London Colleges of Communication) in seinem Blog</a>. Darueber hinaus <a href="http://www.prospectmagazine.co.uk/2009/12/the-net-advantage/" target="_blank">aeusserte sich auch Clay Shirky und reagierte mit einem eigenen Text in dem britischen Magazin</a> auf die Kritik von Morozov.<br />
&#8212;&#8212;<br />
<div id="attachment_1162" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/01/wordle_ict_uk1.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="size-medium wp-image-1162" title="wordle_ict_uk" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/01/wordle_ict_uk1-300x147.jpg" alt="" width="300" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">Wordle-Cloud der britische ICT Strategie</p></div> The Great Emancipator (<a href="http://uk.linkedin.com/in/mickphythian" target="_blank">Mick Phythian</a>) äussert sich zur neuen Version der <a href="http://www.cabinetoffice.gov.uk/cio/ict.aspx">britischen ICT Strategy</a> auf dessen Grundlage auch <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/www-data-gov-uk/" target="_blank">data.gov.uk</a> entstanden ist. Die die aktuelle Version des Reports kann Paragraph für Paragraph auf <a href="http://writetoreply.org/govictstrategy/" target="_blank">http://writetoreply.org/govictstrategy/</a> kommentiert werden. Auf data.gov.uk hat die britische Regierung rund 3.000 Datensätze aus allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung publiziert und ermöglicht den Zugang via offenen Schnittstellen nach dem Beispiel des <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/apps-for-america-2-datagov/" target="_blank">amerikanischen data.gov</a>. Daniel Dietrich vom Open Data Network hat sich die Plattform genauer <a href="http://opendata-network.org/2010/01/informationen-data-gov-uk/" target="_blank">angeguckt</a>.<br />
&#8212;&#8212;<br />
<img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/01/edem101.jpeg" alt="" title="edem10" width="145" height="157" class="alignright size-full wp-image-1169" />Vom 06.05 bis zum 07.05.2010 findet an der Donau-Universität im oesterreichischem Krems die diesjährige EDem statt. Bis zum ersten März 2010 können wissenschaftliche Papiere rund um das Themen elektronische Demokratie und elektronische Beteiligung eingereicht werden. Die EDem10 widmet sich den folgenden Themenbereichen, zu denen das Paper eingereicht werden kann:</p>
<blockquote><p>* Transparency &#038; Communication (freedom of information, free information access, openness, information sharing, blogging, micro-blogging, social networks, data visualization, eLearning, empowering, &#8230;);<br />
* Participation &#038; Collaboration (innovation malls, innovation communities, bottom up, top down, social networks, engagement and accountability, collaborative culture, collaboration between C2C, G2C, &#8230;);<br />
* Architecture, Concepts &#038; Effects (access and openness, user generated content, peer production, network effects, power laws, long tail, harnessing the power of the crowd, crowd sourcing, social web, semantic web, &#8230;);<br />
* Different Fields: open government initiatives, eDemocracy, eParticipation, eVoting, eDeliberation;<br />
* Approaches and Disciplines: law &#038; legal studies, social sciences, computer sciences, political sciences, psychology, sociology, applied computer gaming and simulation, democratic theory, media and communication sciences;<br />
* Multidisciplinary and Interdisciplinary Approaches;<br />
* Research Methods.</p></blockquote>
<p>Der genaue Ablaufplan für die Konferenz steht zwar noch nicht zur Verfügung, spannende und hochkarätige Sprecher lassen aber auf ein tolles Programm hoffen. <a href="http://www.donau-uni.ac.at/edem" target="_blank">Mehr Informationen auf der Webseite der EDem10.</a><br />
&#8212;&#8212;<br />
Der <a href="http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/opendata-hackday-hack-the-government-am-24-25-april-in-berlin/">OpenHackDay</a> wurde verschoben. Das Event findet nun nicht mehr am 24. und 25. April sondern am 17. und 18. April 2010 in Berlin statt. Weitere Informationen unter: <a href="http://opendata.hackday.net/de" target="_blank">http://opendata.hackday.net/de</a>.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Auch das <a href="http://politcamp.org" target="_blank">PolitCamp10</a> wurde verschoben und findet nun vom 20. – 21. März 2010 in Berlin im Radialsystem VI statt. <a href="http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/gedanken-wahrend-und-nach-dem-politcamp09">Hier eine kurze Zusammenfassung des letztjährigen Events.</a><br />
&#8212;&#8212;<br />
Nebenan bei pep-net.eu fasst Bengt Feil den Januar im <a href="http://pep-net.eu/blog/2010/01/26/eparticipation-news-digest-1st-%e2%80%93-21st-january-2010/" target="_blank">eParticipation News digest 1st – 21st January 2010</a> zusammen.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Vom 26. bis 31. Juli 2010 findet die &#8220;<a href="http://www.edemocracy-conf.org/topics.asp" target="_blank">e-Democracy, Equity and Social Justice 2010</a>&#8221; (als Teil der <a href="http://www.mccsis.org/" target="_blank">IADIS Multi Conference on Computer Science and Information Systems (MCCIS 2010)</a>) in Freiburg statt.<br />
&#8212;&#8212;<br />
In der e-democracy.org-Mailingliste fand eine sehr interessante Diskussion zum Thema <strong>UK ePetitioning</strong> statt sie kann <a href="http://groups.dowire.org/r/topic/3gd5EiCwNKFuU3aLeekD0L" target="_blank">öffentlich auf dowire.org nachverfolgt werden</a>.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Schon aus dem letzten Jahr, aber deshalb nicht weniger interessant, die <strong>Core Principles for Public Engagement</strong>:</p>
<blockquote><p>The Public Engagement Principles (PEP) Project was launched in mid-February 2009 to create clarity in our field about what we consider to be the fundamental components of quality public engagement, and to support Barack Obama’s January 21st memorandum on transparency and open government.  The following principles were developed collaboratively by members and leaders of NCDD, IAP2 (the International Association of Public Participation), the Co-Intelligence Institute, and many others.</p></blockquote>
<p>Das sehr empfehlenswerte Dokument gibt es kostenlos auf http://www.thataway.org/ als <a href="http://www.thataway.org/main/wp-content/uploads/2009/05/PEPfinal-expanded.pdf">PDF zum Download</a>.</p>

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			<wfw:commentRss>http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/kurzgefasst-bmi-gruschel-dings-technologie-und-demokratie-konferenzen-und-termine-2010-uk-epetitioning-core-principles-for-public-engagement/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Lokale E-Petitionen per Gesetz in England &amp; Schottland will E-Petitionen modernisieren</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/e-petitionen-in-schottland-und-uk/</link>
		<comments>http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/e-petitionen-in-schottland-und-uk/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 08:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[E-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>
		<category><![CDATA[UK]]></category>
		<category><![CDATA[Wales]]></category>

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Kurz notiert:

 Lokale E-Petitionen per Gesetz: Es sieht so aus, als ob englische und walisische Gemeinden in Zukunft per Gesetz e-Petitionen anbieten müssen, inklusive einer parlamentarischen Debatte, wenn dies gewünscht wird. Mehr Informationen vom E-Government Bulletin.
Modernisierung der E-Petition: Auch in Schottland wird der ITC-e-Petitioner wohl bald ersetzt werden (auch der Bundestag hat ja nun schon [...]]]></description>
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<p><em>Kurz notiert:</em></p>
<ol>
<li><strong> Lokale E-Petitionen per Gesetz</strong>: Es sieht so aus, als ob englische und walisische Gemeinden in Zukunft per Gesetz e-Petitionen anbieten müssen, inklusive einer parlamentarischen Debatte, wenn dies gewünscht wird. <a href="http://www.headstar.com/egblive/?p=260">Mehr Informationen vom E-Government Bulletin</a>.</li>
<li><strong>Modernisierung der E-Petition:</strong> Auch in Schottland wird der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/E-Petitioner">ITC-e-Petitioner</a> wohl bald ersetzt werden (auch der Bundestag hat ja nun schon seit rund einem Jahr ein eigenes System), wie der schottische Petitionsausschuss auf seinem <a href="http://scottishparliamentpetitions.blogspot.com/2009/09/what-happens-now.html">Blog (!) auf einer öffentlichen Blogging-Plattform (!) mitteilt</a>. Angedacht sind unter anderem die Möglichkeit zur Mitzeichnung per SMS.</li>
</ol>

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		<title>www.data.gov.uk</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/www-data-gov-uk/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 09:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nachdem es die USA mit data.gov seit Mai diesen Jahres vormacht, zieht jetzt auch die britische Regierung nach und stellt mit data.gov.uk eine Portal bereit, auf dem zentral eine Reihe von frei verfügbaren Datenbeständen von öffentlichen Ministerien &#38; Behörden gelistet werden. Darüber hinaus wird es wohl auch die Möglichkeit geben, Ideen und Tools vorzuschlagen. Momentan [...]]]></description>
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<p>Nachdem es die USA mit <a href="http://www.data.gov/">data.gov</a> seit Mai diesen Jahres vormacht, zieht jetzt auch die britische Regierung nach und stellt mit <a href="http://www.data.gov.uk">data.gov.uk</a> eine Portal bereit, auf dem zentral eine Reihe von frei verfügbaren Datenbeständen von öffentlichen Ministerien &amp; Behörden gelistet werden. Darüber hinaus wird es wohl auch die Möglichkeit geben, Ideen und Tools vorzuschlagen. Momentan noch in der geschlossenen Beta-Testphase (<a href="http://blogs.cabinetoffice.gov.uk/digitalengagement/post/2009/09/30/Calling-Open-Data-Developers-We-need-your-help.aspx">mehr Infos zu Zugangsdaten etc gibt es hier</a>), doch Harry Metcalfe hat <a href="http://thedextrousweb.com/2009/10/the-wraps-come-off-data-gov-uk/">schon mal einen Blick hinter die Kulissen geworfen</a>.</p>
<p>Wann werden wir ähnliche Projekte endlich in Deutschland sehen? Auf den Seiten des <a href="http://blogs.cabinetoffice.gov.uk/digitalengagement/post/2009/09/30/Calling-Open-Data-Developers-We-need-your-help.aspx">Cabinet Office heißt es</a>:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;From today we are inviting developers to show government how to get the future public data site right &#8211; how to find and use public sector information. [...] tell us how to develop what we have into a single point of access for government-held public data.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Wer kann sich vorstellen, dass das deutsche Kanzleramt einmal in ähnlicher Weise zur Teilhabe aufruft? Statt dessen diskutieren wir hier lieber weiter über <a href="../e-government/beteiligung-e-government-strategie/">Nationale E-Government Strategien! </a>Vielleicht sollten wir der Kanzlerin zur Erinnerung mal dieses T-Shirt schicken &#8211; ist ja auch eine nützliche Aufforderung  für die ganze kommende Legislaturperiode!</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/blackbeltjones/3383086841/sizes/m/in/set-72157615777751379/"><img class="aligncenter" title="T-Shirt" src="http://farm4.static.flickr.com/3587/3383086841_9f15d87a10_d.jpg" alt="" width="332" height="500" /></a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Linktipps: Toolkit für Social Media im Amt, Regeln für öffentliche Dialoge, Deutschlands Netzpolitik im Ranking uvm.</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/linktipps-toolkit-fur-social-media-im-amt-regeln-fur-offentliche-dialoge-deutschlands-netzpolitik-im-ranking-uvm/</link>
		<comments>http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/linktipps-toolkit-fur-social-media-im-amt-regeln-fur-offentliche-dialoge-deutschlands-netzpolitik-im-ranking-uvm/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 09:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>

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		<description><![CDATA[
Social Media für das Amt &#8211; Die Überlegung ein Toolkit für die öffentliche Verwaltung und deren Umgang mit den Tools des Web 2.0 zu entwickeln.
Understanding Context in National Online Public Dialogs &#8211; Dennis D. McDonald beschäftigt sich mit dem Anstieg von öffentliche Debatten im Netz und ihrem Output/Ziel.
Schlechte Politik lässt Deutschland in Internet-Rangliste zurückfallen &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.pezholio.co.uk/2009/09/a-social-media-toolkit-for-councils/" target="_blank">Social Media für das Amt</a> &#8211; Die Überlegung ein Toolkit für die öffentliche Verwaltung und deren Umgang mit den Tools des Web 2.0 zu entwickeln.</p>
<p><a href="http://www.ddmcd.com/context.html" target="_blank">Understanding Context in National Online Public Dialogs</a> &#8211; Dennis D. McDonald beschäftigt sich mit dem Anstieg von öffentliche Debatten im Netz und ihrem Output/Ziel.</p>
<p><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/09/01/schlechte-politik-laesst-deutschland-in-internet-rangliste-zurueckfallen.aspx" target="_blank">Schlechte Politik lässt Deutschland in Internet-Rangliste zurückfallen</a> &#8211; IBM hat in einer globalen Studie die &#8220;E-Readiness&#8221; der Ländern. Fazit: Deutschland fällt zurück.</p>
<p><a href="http://gov20.cpmg.eu/moglichkeiten-und-grenzen-von-e-partizipation/" target="_blank">Möglichkeiten und Grenzen von E-Partizipation</a> &#8211; Eine sehr idealistische Herangehensweise an E-Partizipation als Möglichkeit für transnationalen Dialog und Politik in “weichen” Politikfeldern. Nice to read.</p>
<p><a href="http://www.partizipation.at/index.php?home" target="_blank">Partizipation &amp; Nachhaltige Entwicklung in Europa</a> &#8211; Das österreichischen Bundesministeriums für Land‑ und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft bietet diverse Informationen zum Thema E-Partizipatio, Methoden, Fachliteratur und rund 70 Praxisbeispiele.</p>
<p><a href="http://www.intellitics.com/blog/2009/09/07/14-ways-to-make-online-citizen-participation-work-%E2%80%9Ckeep-folks-in-the-loop%E2%80%9D/" target="_blank">14 Ways to Make Online Citizen Participation Work: “Keep Folks in the Loop!”</a> &#8211; Tim beschäftigt sich mit der &#8220;Skalierbarkeit&#8221; und Digitalisierung von komplexen Onlinedialogen.</p>

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		<title>Vorgestellt: Der Macher von FixMyStreet in Brandenburg (&#8220;Maerker&#8221;)</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/vorgestellt-der-macher-von-fixmystreet-in-brandenburg/</link>
		<comments>http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/vorgestellt-der-macher-von-fixmystreet-in-brandenburg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 14:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[fixmystreet]]></category>
		<category><![CDATA[maerker]]></category>

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Bereits Mitte Juni hatten wir &#8220;Maerker&#8221;, den neuen Service des Landes Brandenburg vorgestellt. Er ermöglicht es Bürgern, den teilnehmenden Kommunen lokale Infrastrukturprobleme, wie zum Beispiel Müll oder Schlaglöcher zu melden. Auf einem kürzlich veranstalteten Fachaustausch zum Thema &#8220;Bürgern zuhören&#8221; hatte E-Demokratie.org die Gelegenheit, mit Frank Schiersner aus dem Brandenburger Innenministerium zu sprechen, der treibenden Kraft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.e-demokratie.org/e-government/ausgebrandenburg-jetzt-online-melden/">Bereits Mitte J</a><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/09/Schiersner1.JPG" rel="lightbox[800]"><img class="alignright size-medium wp-image-805" title="Frank Schiersner" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/09/Schiersner1-200x300.jpg" alt="Frank Schiersner" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.e-demokratie.org/e-government/ausgebrandenburg-jetzt-online-melden/">uni</a> hatten wir <a href="http://maerker.brandenburg.de/">&#8220;Maerker&#8221;</a>, den neuen Service des Landes Brandenburg vorgestellt. Er ermöglicht es Bürgern, den teilnehmenden Kommunen lokale Infrastrukturprobleme, wie zum Beispiel Müll oder Schlaglöcher zu melden. Auf einem kürzlich veranstalteten <a href="http://www.zebralog.de/de/000264.html">Fachaustausch zum Thema &#8220;Bürgern zuhören&#8221;</a> hatte E-Demokratie.org die Gelegenheit, mit Frank Schiersner aus dem Brandenburger Innenministerium zu sprechen, der treibenden Kraft hinter dem Projekt.</p>
<p><strong>Sehr geehrter Herr Schiersner, fangen wir doch zunächst erst einmal bei  Ihnen an: Was ist Ihre Aufgabe beim Land Brandenburg und welchen  Hintergrund bringen Sie mit?</strong></p>
<p>Ich leite im Innenministerium in Potsdam die Webredaktion. Sie ist Teil eines E-Government-Referates und betreut neben den Internet- und Intranet-Angeboten des Ministeriums auch das Intranet im Landesverwaltungsnetz und das Service-Portal der Landesverwaltung. Maerker ist ein Teil von <a href="http://service.brandenburg.de">service.brandenburg.de</a>. Und &#8220;betreuen&#8221; heißt, dass wir Konzepte erstellen und umsetzen, die den Bürgern ermöglichen, den bestmöglichen Nutzen aus den Internetangeboten der Verwaltung zu ziehen. Wir kümmern uns also um Benutzbarkeit im weitesten Sinne: von der Barrierfreiheit bis zum Entwickeln neuer Angebote.</p>
<p>Ursprünglich komme ich aus dem Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Mein Schlüsselerlebnis in Sachen Internet hatte ich während der Oderflut 1997, als ich die stündlich durch das Landesumweltamt per Fax übermittelten Pegel-Stände in einer Datei aktualisierte und per FTP auf den Brandenburg-Server schob [<a href="http://www.crisisnavigator.org/Die-Oder-Flut-im-Sommer-1997.368.0.html">1</a>]. Das habe ich nicht gemacht, weil mir langweilig war, sondern weil das Interesse der Nutzer aus aller Welt riesig war. Und seither hat mich das Medium nicht mehr los gelassen. Wenn mich jemand danach fragt, sage ich immer, ich sei Quereinsteiger. Aber wer war das 1997 nicht?</p>
<p><strong> Warum wurde das Projekt &#8220;Maerker&#8221; gestartet?</strong></p>
<p>Im September 2005 riefen das Innenministerium und der Städte- und Gemeindebund Brandenburg den Wettbewerb &#8220;eKommune&#8221; [<a href="http://www.ekommune-bb.de/">2</a>] ins Leben. Er sollte klären, wie nützlich die Internetangebote der Brandenburger Kommunen sind. Die Bürger konnten sie online bewerten und die Kommunen mit den besten Ergebnissen erhielten ein Preisgeld. Daneben gab es einen Sonderpreis zu wechselnden Themen; 2007 beispielsweise &#8220;Beste Barrierefreiheit&#8221;. Aber 2008 griffen wir ins Leere: Der Sonderpreis &#8220;Elektronische Beteiligung der Bürger an Politik und Verwaltung&#8221; konnte nicht vergeben werden, weil keine Kommune einen entsprechenden Wettbewerbsbeitrag einreichte. Im Vorfeld des Wettbewerbs hatten wir uns auf die Suche nach Beispielen gemacht und stießen auf fixmystreet.com. Das Konzept ist gut und eigentlich müsste derlei ein kommunaler Renner werden. Dachten wir jedenfalls &#8230;</p>
<p><strong> Seit wann gibt es diesen Service und wer hat ihn entwickelt?</strong></p>
<p>Anfang Juni 2008 hat mir eine Kollegin fixmystreet demonstriert; eine Woche später haben wir mit den Arbeiten an Maerker begonnen. Mitte Juli 2008 stand eine zugriffsgeschützte Version im Netz, mit der wir versucht haben, Kommunen für einen Test zu gewinnen. Aber es sollte noch bis Dezember dauern, die Piloten Rüdersdorf und Rathenow zu finden. Die Betaphase endet jetzt am 17. September: Es ist der Tag der Preisverleihung zu eKommune 2009. Der Wettbewerb wird dann nach fünf Jahren planmäßig eingestellt; dafür wird Maerker offiziell gestartet.</p>
<p><strong> Was hat es denn nun eigentlich mit dem Namen &#8220;Maerker&#8221; auf sich?</strong></p>
<p>Ursprünglich hatten wir den Dienst &#8220;KommTuWas&#8221; getauft; die Euphorie darüber hielt sich aber in Grenzen. Bis Anfang Februar eine Kollegin in der Straßenbahn die Idee hatte: Maerker &#8211; ein Wortspiel aus &#8220;merken&#8221;, &#8220;markieren&#8221; und &#8220;Märker&#8221;, den Bewohnern der Mark Brandenburg.</p>
<p><strong> Wie groß war der Aufwand, um das Projekt zu realisieren?</strong></p>
<p>Alles zusammen? Mit Köpfe-heiß-reden, Workflow definieren, Templates anpassen? Zwei Mann-Monate.</p>
<p><strong> Wer kümmert sich eigentlich um die von Bürgern eingestellten Probleme?  Gibt es eine Moderation, die kontrolliert, welche Beiträge veröffentlicht werden?</strong></p>
<p>Ja. Die Kommunalverwaltungen benennen jeweils zwei oder drei Redakteure, die dann Zugriff auf das Redaktionssystem bekommen. Sie sehen sich die Bürgerhinweise an, geben sie in die eigene Verwaltung weiter und ergänzen den jeweiligen Status und Verlauf.</p>
<p><strong>Gibt es bereits erste Erfolge mit &#8220;Maerker&#8221;? Sind sie zufrieden mit den aktuellen Nutzerzahlen und der Resonanz in der Öffentlichkeit?</strong></p>
<p>Die Resonanz ist durchweg positiv. Bei Medien und Bürgern war das zu erwarten, aber auch in den Kommunalverwaltungen wird nicht der Mehraufwand beklagt, sondern die zusätzliche Nähe zu den Bürgern begrüßt. Hier kann am konkreten Fall nicht nur gezeigt werden, dass man reagiert: Es ist auch möglich zu erläutern, warum etwas auf eine bestimmte Art erfolgt oder später oder gar nicht. Wichtigster Effekt: Die Bürger fühlen sich ernst genommen. Mittlerweile gibt es auch Nutzer, die Maerker einsetzen, um sich zu bedanken oder Vorschläge zu unterbreiten.</p>
<p><strong>Noch sind erst eine Handvoll Kommunen dabei: Worin liegen denn die größten Schwierigkeiten, Kommunen von einer Teilnahme zu überzeugen?</strong></p>
<p>Die eigentliche Skepsis gegenüber Maerker bestand darin, dass dahinter eine Art offenes Gästebuch mit den üblichen Begleiterscheinungen vermutet wurde. Das hat sich erst gelegt als wir zeigen konnten, dass dies nicht der Fall ist und die Bürger ihren Hinweis dennoch sofort auf der Seite eingetragen vorfinden. Am 13. August haben sich 61 Vertreter aus 42 Kommunen Maerker im Innenministerium demonstrieren [<a href="http://www.mi.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb2.c.563368.de">3</a>] lassen; wir mussten im Anmeldezeitraum zwei Mal einen größeren Raum buchen. Das Interesse ist zweifellos da, aber die gerade zu Ende gegangene Urlaubszeit und die anstehenden Wahlen binden einfach Kräfte.</p>
<p><strong>Warum gibt es eigentlich so wenig Projekte wie &#8220;Maerker&#8221;? Es ist durchaus untypisch, da es vollständig von der Verwaltung selbst initiiert wurde. Es gab weder Druck von außen noch externe Dienstleister für die Umsetzung. Welche Tipps haben Sie für andere, die ähnliche Ideen entwickeln wollen?</strong></p>
<p>Vielleicht gibt es so wenig Projekte wie Maerker, weil wir gerne in großen Diemensionen denken, wenn es um E-Government geht: Das alles umfassende Portal nach aussen, die digitale Vorgangsbearbeitung nach innen. Das ist unbestritten wichtig, doch nimmt es uns den Raum für Experimente. Maerker aber ist ein kleines Projekt mit einer einfachen Wahrheit: &#8220;Vier Augen sehen mehr als zwei&#8221;. Mein Tipp für andere: Fragen Sie sich, woraus Bürger und Verwaltung einen einfachen Nutzen ziehen könnten. Bauen Sie einen Dummy und suchen Sie Verbündete. Keine Sorge: Groß und komplex wird es von selbst.</p>
<p><strong>Wie sehen Sie die Zukunft von Maerker? Wird es noch Erweiterungen geben (zum Beispiel in Verbindung mit einer Auswahl von einer Karte wie beim britischen Vorbild FixMyStreet)? Gibt es vielleicht sogar eine Zukunft von Maerker über die Grenzen von Brandenburg hinaus?</strong></p>
<p>Mit Erweiterungen bin ich vorsichtig, da sie die Nutzerfreundlichkeit auch verwässern können. Dennoch denken wir an eine bessere Kartendarstellung und prüfen die Möglichkeit, den Brandenburg-Viewer [<a href="http://isk.geobasis-bb.de/index.php/bb-viewer">4</a>] unseres Landesbetriebes für Geobasisdaten einzubinden. Die jüngste Erweiterung ist, dass Hinweise die nicht den Zuständigkeitsbereich einer Kommune betreffen, an andere Verwaltungsebenen weitergegeben werden können. Das kommt beispielsweise bei Straßen häufiger vor und der Landesbetrieb Straßenwesen hat sich &#8211; ebenso wie zwei Kreisverwaltungen &#8211; bereit erklärt, Maerker direkt zu unterstützen.</p>
<p>Was das Überschreiten der Landesgrenzen angeht, so muss ich unterscheiden: maerker.brandenburg.de wird grundsätzlich nur von Kommunen Brandenburgs genutzt werden können. Aber der zu Grunde liegenden Idee von Maerker gebe ich gute Chancen, auch in anderen Bundesländern aufgegriffen zu werden. Eine Anfrage dazu hatte ich schon.</p>
<p><strong>Herr Schiersner, wir danken Ihnen für das Gespräch!</strong></p>
<pre>(<em>Das Interview führte Tobias Escher per Email</em>)</pre>
<p><strong>Links</strong></p>
<p>[1] <a href="http://www.crisisnavigator.org/Die-Oder-Flut-im-Sommer-1997.368.0.html">http://www.crisisnavigator.org/Die-Oder-Flut-im-Sommer-1997.368.0.html</a><br />
[2] <a href="http://www.ekommune-bb.de/">http://www.ekommune-bb.de/</a><br />
[3] <a href="http://www.mi.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb2.c.563368.de">http://www.mi.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb2.c.563368.de</a><br />
[4] <a href="http://isk.geobasis-bb.de/index.php/bb-viewer">http://isk.geobasis-bb.de/index.php/bb-viewer</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Nationale E-Government Strategie 2015: Beteiligung?</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/e-government/beteiligung-e-government-strategie/</link>
		<comments>http://www.e-demokratie.org/e-government/beteiligung-e-government-strategie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 10:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Government]]></category>

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		<description><![CDATA[
Seit gestern lädt das Bundesinnenministerium (BMI) mal wieder zur Online-Beteiligung ein &#8211; oder was man dort dafür hält. Es geht um die Nationale E-Government Strategie Deutschlands &#8211; wer davon noch nichts gehört hat, kann sich hier oder hier einen kurzen Überblick holen. Das geht schnell, denn eigentlich enthält die Strategie wenig Substantielles und noch viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Seit gestern lädt das Bundesinnenministerium (BMI) mal wieder zur Online-Beteiligung ein &#8211; oder was man dort dafür hält. Es geht um die Nationale E-Government Strategie Deutschlands &#8211; wer davon noch nichts gehört hat, kann sich <a href="http://www.cio.bund.de/cln_094/DE/E-Government/E-Government-Programm/e-government-programm_node.html">hier </a>oder <a href="http://p112012.typo3server.info/fileadmin/user_upload/PDF/Vorbemerkungen_zur_E-Government-Strategie.pdf">hier</a> einen kurzen Überblick holen. Das geht schnell, denn eigentlich enthält die Strategie wenig Substantielles und noch viel weniger Interessantes: Am folgenreichsten ist noch die Initiative zu den sogenannten <a href="https://www.e-konsultation.de/buergerportale/">Bürgerportalen bzw. DE-mail</a>, die ja mittlerweile schon in Gesetzesform vorliegt und 2010 deutschlandweit eingeführt wird. Ansonsten geht es größtenteils um verwaltungsinterne Modernisierung. Der <a href="http://www.cio.bund.de/cln_094/DE/E-Government/E-Government-Programm/E-Partizipation/e-partizipation_node.html">Abschnitt zu E-Partizipation</a> bleibt vage, aber irgendwie sollen sogenannte &#8220;Internet-Mitmach-Projekte&#8221; gefördert werden.</p>
<p>Um ein solches handelt es sich also nun bei  <a href="http://www.strategie.einfach-online-beteiligen.de/">www.strategie.einfach-online-beteiligen.de</a>: Bis zum 30. September dürfen  registrierte NutzerInnen insgesamt 100 Punkte vergeben, um die verschiedenen Schwerpunkte der Strategie (insgesamt 22) zu gewichten -  allerdings nur, wenn man den Internet Explorer, Firefox oder Opera benutzt (Barrierefreiheit und Inklusion waren übrigens auch Kernpunkte der E-Government Strategie). Das war es dann auch schon fast. Danach hat man nur noch die Möglichkeit, ein paar Kommentare abzugeben, allerdings ohne die Kommentare der anderen Nutzer zu sehen, geschweige denn zu diskutieren. So wenig Beteiligung war selten. Von daher ist die URL wohl Programm: einfach-online-beteiligen heißt dann wohl eben nicht &#8220;leicht mitzumachen&#8221; sondern &#8220;simpel und oberflächlich&#8221;. Eine Sache gibt es immerhin positiv hervorzuheben: Am Ende erfährt man den aktuellen Stand aller Bewertungen. Zu jetzigen frühen Zeitpunkt hatten allerdings erst 17 Personen teilgenommen. Deren durchschnittliche Bewertung sowie die Präferenzen des Autors können dem Screenshot entnommen werden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/09/screenshot-egov-strategie1.jpg" rel="lightbox[787]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-793" title="screenshot-egov-strategie" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/09/screenshot-egov-strategie1-150x150.jpg" alt="screenshot-egov-strategie" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Hat die E-Government Strategie als solche schon enttäuscht, so verhält es sich mit dieser Initiative nicht anders: Es handelt sich lediglich um eine kleine Abstimmung über bereits vorgefasste Kriterien. Mit echter Teilhabe hat dieses Projekt nichts zu tun, statt dessen reflektiert es ein fragwürdiges Verständnis von Beteiligung, dass seinen Ausdruck im schönen Wort &#8220;Internet-Mitmach-Projekt&#8221; findet. Schade, dass dergleichen unter dem Label E-Partizipation läuft, schlimmer noch, dass dies als Beteiligung der Bürger an Politik verstanden wird und wirklich traurig, wenn die Modernisierung der Verwaltung (und damit eben auch unseres demokratischen Systems) hier stecken bleibt.</p>
<p>Was noch zu sagen wäre: Warum die Beteiligung nicht die ebenfalls vor kurzem vom BMI aufgebaute Plattform <a href="https://www.e-konsultation.de/">e-konsultation.de</a> nutzt oder  zumindest von dort auf die neue Webseite verwiesen wird, wissen wohl nur die Verantwortlichen allein, lässt aber nichts gutes hoffen für die Umsetzung der Strategie.</p>

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		<title>Sammelsurium: Relaunch Bundestag.de, obwahl-bonn.de, Wiki für die Un-Conference BerlinInOctober 2009</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/in-eigener-sache/sammelsurium-relaunch-bundestag-de-obwahl-bonn-de-wiki-fur-die-un-conference-berlininoctober-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 15:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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		<category><![CDATA[BerlinInOctober]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>

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Heute ging die &#8220;neue&#8221; Seite des Bundestags online. In der Mitteilung auf bundestag.de heisst es dazu &#8220;Schnell und verlässlich sollen die Nutzer des Internetauftritts des Bundestages finden, was sie an der Arbeit des Parlaments interessiert&#8221;. Fazit: Leider nur ein Relaunch und von der längst nötigen E-Transparenz-Initiative keine Spur. Was ich noch so alles dazu denke, [...]]]></description>
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<p>Heute ging die <a href="http://www.bundestag.de"><strong>&#8220;neue&#8221; Seite des Bundestags</strong></a> online. In der Mitteilung auf bundestag.de heisst es dazu &#8220;Schnell und verlässlich sollen die Nutzer des Internetauftritts des Bundestages finden, was sie an der Arbeit des Parlaments interessiert&#8221;. Fazit: Leider nur ein Relaunch und von der längst nötigen <a href="http://www.e-demokratie.org/elektronische-beteiligungsformen/" target="_blank">E-Transparenz</a>-Initiative keine Spur. Was ich noch so alles dazu denke, <a href="http://www.zeit.de/online/2009/33/bundestag-website-relaunch">findet man in einem Gemeinschaftsartikel mit Kai Biermann</a>. Disclamer: Ich arbeite bei ZEIT ONLINE.<br />
&#8212;&#8211;<br />
Bonn hat seinen ersten Online-Bürgerdialog zur Bürgermeisterwahl. <a href="http://www.obwahl-bonn.de" target="_blank"><strong>obwahl-bonn.de</strong></a> ist ein Gemeinschaftsprojekt der Firma Ontopica, der Stiftung MITARBEIT und von Mehr Demokratie e.V. NRW. Das Projekt beschreibt sich selbst als:</p>
<blockquote><p>&#8230; parteipolitisch unabhängig und nicht-kommerziell. Die Plattform soll einen direkten Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Politikern beförden. Die nötigen finanziellen und personellen Ressourcen kommen ausschließlich durch Spenden und<br />
Engagement zusammen.</p></blockquote>
<p>Sehr tolles und spannendes Projekt. Für alle Interessierten sicher einen Besuch wert. Hoffentlich gibt es in Zukunft weitere Nachahmer auf kommunaler Ebene.<br />
&#8212;&#8211;<br />
Eigenwerbung für <strong>BerlinInOctober 2009</strong>: Auch dieses Jahr gibt es einen internationalen Summit zum Thema E-Demokratie in Berlin statt. Die dritte Auflage der Un-Conference findet auf Einladung am 15. und 16. Oktober 2009 statt. Das Wiki + weitere Links zu den beiden Vorgängerveranstaltungen gibt es unter: <a href="http://berlininoctober.e-demokratie.org" target="_blank">http://berlininoctober.e-demokratie.org</a>.</p>

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		<title>Sammelsurium: Government 2.0 Camp, &#8220;Die stille Privatisierung der öffentlichen Güter im Web 2.0&#8243;, BerlinInOctober 2009</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/sammelsurium-government-2-0-camp-die-stille-privatisierung-der-offentlichen-guter-im-web-2-0-berlininoctober-2009/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 16:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
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		<category><![CDATA[BerlinInOctober]]></category>
		<category><![CDATA[egov2.0]]></category>

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Am 28.8.09 findet in der Berliner Hertie School of Governance das Government 2.0 Camp statt. Die Veranstalterin Anke Domscheit (ehemalige McKinseyanerin und heute als Managerin &#8211; Director Government Relations &#8211; bei Microsoft tätig) und ihr Team, laden zur ersten deutschen Konferenz zum Thema “Verwaltung trifft Social Media” ein. Die Idee kommt (wie sollte es anders [...]]]></description>
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<p>Am 28.8.09 findet in der Berliner Hertie School of Governance das <a href="http://www.gov20.de/" target="_blank"><strong>Government 2.0 Camp</strong></a> statt. Die Veranstalterin Anke Domscheit (ehemalige McKinseyanerin und heute als Managerin &#8211; Director Government Relations &#8211; bei Microsoft tätig) und ihr <a href="http://www.gov20.de/ueber-uns/" target="_blank">Team</a>, laden zur ersten deutschen Konferenz zum Thema “Verwaltung trifft Social Media” ein. Die Idee kommt (wie sollte es anders sein) aus den Staaten &#8211; <a href="http://www.vimeo.com/3326061" target="_blank">weitere Informationen zur Ursprungsidee gibt es in einem Video auf vimeo</a>.<br />
Ich freue mich jedenfalls auf viele alte Bekannte und hoffentlich viele interessante Sessions rund um das Thema (e-)Partizipation und <del datetime="2009-07-26T15:55:34+00:00">e-Government</del> e-Democracy. Passend dazu ein aktuelles Papier von McKinsey zum Thema E-Government 2.0 <a href="http://www.gov20.de/2009/07/25/artikel-zu-egov-2-0-von-mckinsey/" target="_blank">im Blog der Veranstaltung</a>.<br />
Mehr zur hiesigen Version vom Government 2.0 Camp auf der <a href="http://www.gov20.de/" target="_blank">Veranstaltungswebseite</a> <del datetime="2009-07-27T21:29:42+00:00">und danach (und womöglich auch währenddessen) hier im Blog</del> (gestrichen wegen Urlaub).<br />
&#8212;&#8211;<br />
Viel zu spät entdeckt, will ich folgende Präsentation von Sebastian Deterding trotzdem keinem vorenthalten:<br />
<object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=re-publicisethisonline-090329132650-phpapp01&#038;stripped_title=republicize-this-web-20-oder-die-stille-privatisierung-der-digitalen-grundversorgung" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=re-publicisethisonline-090329132650-phpapp01&#038;stripped_title=republicize-this-web-20-oder-die-stille-privatisierung-der-digitalen-grundversorgung" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object><br />
&#8212;&#8211;<br />
Dieses Jahr geht die erfolgreiche e-democracy summit-Serie (gestartet mit <a href="http://berlininaugust.politik-digital.de" target="_blank">BerlinInAugust 2007</a> über <a href="http://berlininjuly.e-demokratie.org" target="_blank">BerlinInJuly 2008</a>) mit <strong>BerlinInOctober 2009</strong> (work in progress) in die dritte Runde. Im Jahr 2007 standen noch die Grundlagen demokratischer Bürgerbeteiligung am Entscheidungs- und Regierungsprozess über das Internet im Mittelpunkt; 2008 standen konkrete Beteiligungsansätze im Bereich eKonsultation und eDeliberation im Fokus der zweittägigen Veranstaltung. In diesem Jahr geht es um Chancen und Potenziale der elektronischen Demokratie vor der aktuelle Entwicklung von Social Media und der Veränderung des Webs. Im Laufe der nächsten Woche wird es dazu wieder ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unkonferenz" target="_blank">UnKonferenz</a>-Wiki geben und der genaue Termin benannt. Stay tuned&#8230;</p>

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