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	<title>E-Demokratie.org &#187; E-Demokratie</title>
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	<description>Beiträge zur elektronischen Demokratie und elektronischen Partizipation</description>
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		<title>Lokale elektronische Demokratie &#8211; ein Plädoyer</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 09:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[big society]]></category>
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In den vergangenen 10 Jahren zielten viele Ansätze zur digitalen Entscheidungsfindung und Beteiligung auf die nationale oder globale Ebene. Laut einer aktuellen Studie des Pew Research Center&#8217;s nutzen aber schon heute 27% der amrikanischen Internet-Nutzer &#8220;digital tools to talk to their neighbors and keep informed about community issues.&#8221; Der lokale Aspekt gewinnt also im Netz [...]]]></description>
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<p><img class="alignright" src="http://www.cgrer.uiowa.edu/iowa_environment/iowa_un/think_local_act_global.gif" alt="" width="244" height="122" />In den vergangenen 10 Jahren zielten viele Ansätze zur digitalen Entscheidungsfindung und Beteiligung auf die nationale oder globale Ebene. Laut einer <a href="http://pewinternet.org/Reports/2010/Neighbors-Online.aspx" target="_blank">aktuellen Studie des Pew Research Center&#8217;s</a> nutzen aber schon heute 27% der amrikanischen Internet-Nutzer &#8220;digital tools to talk to their neighbors and keep informed about community issues.&#8221; Der lokale Aspekt gewinnt also im Netz immer mehr an Bedeutung.</p>
<p>Warum das für elektronische Demokratie so interessant ist? Ganz einfach: Beteiligung wird nur so greifbar! Die Illusion, dass man schon heute immense (oder auch nur halbwegs repräsentative) Reichweiten mit freiwilligen, nationalen Konsulationen über das Internet erreicht, muss ein Ende haben. Das Internet kann den Bürgerinnen und Bürgern helfen, die Beteiligungsmöglichkeiten in ihrem Umfeld wahrzunehmen, nicht aber globale Entscheidungen ohne Zusammenhang zu ihrer physischen Präsenz oder ihren Interessen zu treffen (Ausnahmen bestätigen die Regel).</p>
<p>Die Beteiligungsmöglichkeiten im direkten Umfeld sind greifbarer als die Themen einer nationale Konsultation ohne direkten Bezug zum Beteiligten. Von lokaler Ebene aus, lassen sich in vielen Fällen die Zusammenhänge von Entscheidungen für den Alltag der Menschen besser erklären und vermitteln, auch nach oben. Lokale Beteiligung verbindet Menschen über die digitalen Grenzen hinaus und kann das Commitment für Entscheidungen stärken. Lokale Beteiligung holt die Menschen dort ab, wo sich ihre Lebenswirklichkeit abspielt. Nirgends wird dies deutlicher als auf der Ebene, auf der sich die Menschen am nächsten sind. </p>
<p>Und noch mehr: Das Netz kann helfen diese Beteiligungsmöglichkeiten auffindbar zu machen und sie zu strukturieren. Darüber hinaus sind die Probleme der &#8220;klassischen&#8221; digitalen Beteiligungsmöglichkeiten, wie die Angst vor Entmenschlichung von Entscheidungen, fehlende Identifikation, das Partizipations-Effizienz-Dilemma und die Skalierungsdefizite auf lokaler Ebene einfacher zu adressieren als im nationalen Kontext.</p>
<p>Die Tools des Netzes bieten mit Nichten nur einen vereinfachten Zugang zur globalen Ebene sondern auch zum lokalen oder hyperlokalen Umfeld. Projekte wie <a href="http://www.foursquare.com" target="_blank">foursquare</a> und <a href="http://www.placeblogger.com" target="_blank">placeblogger.com</a> sind nur zwei (leicht zu adaptierende) Beispiele für die spannende Verknüpfung von Content und Location im Rahmen des sozialen Netzwerkgedankens. Gemeinderäte, lokale Parteiinstitutionen und Bezirksversammlungen müssen sich von Anfang an diese Entwicklung zu nutze machen und sich stärker im Netz engagieren. Das beginnt bei der Organisation und endet bei der Transparenz. </p>
<p>Bis sich jedoch ein Trend zur Nutzung des Internets im lokalen Umfeld hier zu lande durchsetzt, wird es noch ein bisschen dauern, aber er wird kommen. Sicher ist: Die digitalen Werkzeuge können die Demokratie auf lokaler Ebene stärken, wenn man sie nutzt.</p>
<p>[article is still in progress]</p>

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		<title>Rückblick: Elektronische Demokratie auf der re:publica 2010</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/ruckblick-elektronische-demokratie-auf-der-republica-2010/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 18:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
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 Das Lineup an Speakern, wie Evgeny Morozov (Kritik an den Möglichkeiten von Demokratisierung durch IT &#8211; &#8220;A Twitter Revolution without revoluationaries?&#8221;) , Jeff Jarvis (Öffentlichkeit und Transparenz in &#8220;The German Paradox: Privacy, publicness, and penises&#8221;), David Sasaki (Technology for Transparency – Does information plus participation lead to government accountability?), Peter Kruse (Wie die Netzwerke [...]]]></description>
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<p><div id="attachment_1246" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/05/rp10.jpg" rel="lightbox[1237]"><img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/05/rp10-300x193.jpg" alt="" title="rp10" width="300" height="193" class="size-medium wp-image-1246" /></a><p class="wp-caption-text">Die re:publica 2010 im Rückblick</p></div> Das Lineup an Speakern, wie <a href="http://www.evgenymorozov.com/" target="_blank">Evgeny Morozov</a> (Kritik an den Möglichkeiten von Demokratisierung durch IT &#8211; &#8220;A Twitter Revolution without revoluationaries?&#8221;) , <a href="http://www.buzzmachine.com/" target="_blank">Jeff Jarvis</a> (Öffentlichkeit und Transparenz in &#8220;The German Paradox: Privacy, publicness, and penises&#8221;), <a href="http://globalvoicesonline.org/author/david-sasaki/" target="_blank">David Sasaki</a> (Technology for Transparency – Does information plus participation lead to government accountability?), <a href="http://www.nextpractice.de/en/company/prof-dr-peter-kruse/about-the-person/curriculum-vitae/" target="_blank">Peter Kruse</a> (Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren) und ein ganzer Tag zum Thema OpenGovernment und OpenData u.a. mit <a href="http://re-publica.de/10/speaker-list/rob-mckinnon/" target="_blank">Rob McKinnon</a>, <a href="http://re-publica.de/10/speaker-list/jack-thurston/" target="_blank">Jack Thurston</a>, Vertretern vom Bundestag und aus dem Bundesministerium des Inneren, ließ schon vorab auf eine interessante re:publica aus Sicht von E-Demokratie-Interessierten hoffen. Mit einem gewissen zeitlichen Abstand, will ich hier einen subjektiven Rückblick auf die diesjährige re:publica 2010 und die Veranstaltungen rund um das Themenfeld elektronische Demokratie wagen. Aus dieser Sicht die beste re:publica bisher.</p>
<p>Zum Auftakt lieferte der Kritiker Evgeny Morozov eine interessante Vorstellung über die negativen Auswirkungen von IT auf Demokratisierungsprozesse. Auch wir haben schon <a href="http://www.e-demokratie.org/potenziale/demokratie-oder-diktatur-wozu-das-internet-gut-ist/" target="_blank">einige Male über Morozov geschrieben</a>. Auf der re:publica sprach er zum Thema &#8220;What we know and what we don’t know about the impact of the Internet on authoritarian states.&#8221; Seine These: Kommunikationsmittel führen nicht automatisch zur Demokratisierung und Information.  Laut dem gebürtigen Weißrussen ermöglicht die neue Technik auch Diktaturen ganz neue Wege zur Repression und Überwachung der Bürgerinnen und Bürger in nicht-demokratischen Staaten oder autoritären Herrschaftsstrukturen. Die Onlineausgabe des SPIEGEL ging sogar soweit, Morozov als &#8220;advocatus diaboli&#8221; zu bezeichnen. Dass Morozov damit &#8220;auf der re:publica zweifellos eine Minderheitenmeinung [vertritt]&#8221; geht aber meines erachtes ein bisschen zu weit. Dass es in der Welt der meisten Besucher der re:publica aber kaum anerkannte (IT-)Kritiker gibt, stimmt eher und genau das macht er sich dennoch zu nutze. Hier seine Performance in Gänze:<br />
<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/yQ1b67Noy9w&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/yQ1b67Noy9w&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Jeff Jarvis referierte in seiner Session &#8220;The German Paradox&#8221; über die Möglichkeiten und Chancen von Transparenz und hinterfragte das deutsche Verständnis von Öffentlichkeit und Datenschutz. Jarvis übersetzte dabei &#8220;Öffentlichkeit“ eher mit &#8220;Transparenz&#8221;, ein interessanter Ansatz. Seiner Meinung nach trägt vollkommene Transparenz auch zu einem ethisch vertretbaren Umgang (mit Daten) innerhalb einer Gesellschaft bei. Er plädiert quasi für eine Art freie Marktwirtschaft mit Daten als Ware und die daraus resultierende Selbsregulierung, egal ob die Daten privat oder öffentlich sind. Für ihn selbst gilt es dabei, so öffentlich wie möglich zu leben. Der Professor für interaktiven Journalismus konstatiert: &#8220;Deutsche sorgen sich zu viel um Privatsphäre&#8221; &#8211; vor den aktuellen Debatten und Google klang das fast wie Hohn in den Ohren der sicher auch anwesenden Datenschützer. Provokante Bilder und Phrasen untermalten den Auftritt des Amerikaners, der es wie kein zweiter aus seiner Branche versteht auch Menschenmassen zu begeistern die ihm eigentlich inhaltlich nicht immer zustimmen würden. Die gesamte Jarvis-Show:<br />
<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/pSqyEXLkrZ0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/pSqyEXLkrZ0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Zu den weiteren Highlights ist auch der Vortrag von Peter Kruse (IT-Gesellschaft und Beteiligung + Gruppen) zu zählen. In einer Untersuchung hat der eloquente Honorarprofessor der Uni Bremen 191 &#8220;Heavy User&#8221; des Internets interviewt und nach persöhnlichen Werten befragt. Kruse sieht in der Auswertung der Daten nicht weniger &#8220;als eine Teilung der Intensivnutzer des Internets in zwei Lager&#8221; – &#8220;Digital Residents&#8221; und &#8220;Digital Visitors&#8221;. Ohne die UsNow-schen Schlüsse und Deutungsversuche danach, wäre das eine makelloser Vortrag gewesen. So blieben seine Analysen und Ergebnisse wenig kritsch, bedienten aber das anwesende Publikum. Das Video zum Vortrag:<br />
<embed src="http://blip.tv/play/jDyB1f8LAg" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="299" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed>Die beste Diskussion rund um das Thema elektronische Demokratie bot die Session <a href="http://re-publica.de/10/event-list/opengovernment-in-deutschland/" target="_blank">OpenGovernment in Deutschland</a> mit Dr. Maika Jachmann, Referatsleiterin Deutscher Bundestag Referat für Online-Dienste, Dr. Uta Dauke aus dem Bundesministerium des Innern, Lorenz Matzat vom <a href="http://www.opendata-network.org/ " target="_blank">OpenDataNetwork</a> und Annette Mühlberg von Ver.di unter Moderation von Stefan Gehrke von <a href="http://www.politik-digital.de" target="_blank">politik-digital.de</a>. Die diskutierten Fragen drehten sich von &#8220;Wann werden wir eine Webseite wie data.gov haben, auf der alle Daten aus Politik, öffentlicher Verwaltung und Wissenschaft in vollem Umfang maschinenlesbar und kostenfrei zur Verfügung gestellt werden?&#8221; bis &#8220;Kann Open Data helfen, die Regierungs- und Verwaltungsarbeit transparenter zu machen?&#8221;. Frau Dr Dauke räumte schnell ein, dass man &#8220;noch lange nicht soweit sei, wie sein könnte&#8221;, aber man habe verstanden, &#8220;dass man transparenter werden müsse&#8221;. Sie sprach von einem Kulturwandel, der allerdings noch viele Hürden überwinden muss. Sie wiess auch darauf hin, dass man sich auf Grund der angespannten Haushaltslage immer fragen müsse, &#8220;welche Veröffentlichungen Sinn machen&#8221;. Dennoch kündigte zudem ein Regierungsprogramm im Bereich Verfügbarkeit von Regierungsinformationen und IT an. Frau Jachmann schien auf Grund der vielen Kritik, Forderungen und Fragen aus dem Publikum nicht besonders erfreut über den Verlauf der Session, zeigte sich aber grundsätzlich offen und versprach in Zukunft mehr &#8220;Rohdaten&#8221; und auch die Protokolle der Sitzungen wieder als maschinenlesbare Textdateien zur Verfügung zu stellen. Letztendlich blieb aber auch sie skeptisch, wieviel man in die Veröffentlichung der Daten in offenen Formaten investieren sollte. Ihrer Begründung nach haben die Bürger &#8220;mehr davon, wenn wir ein Protokoll in einer für Menschen lesbar gestalteten PDF-Datei anbieten, als wenn wir Rohdaten bereitstellen&#8221;. Genau an dieser Auffassung liegt der Fehler und hier sollte man auch beim Dialog ansetzen. Kritik brachte ihr die Argumentation, dass &#8220;nur 2 % der Bevölkerung in der Lage wären die maschinenlesbaren zu verarbeiten und aufzubereiten&#8221;. Ihrer Meinung nach bringt eher ein PDF einer breiten Masse &#8220;einen wirklichen Mehrwert&#8221;. Dabei unterschätzt sie aber klar die Chancen und Möglichkeiten sowie Verbreitungsmöglichkeiten und -kanäle mit der die Informationsbeschaffung und -aufbereitung (auch für die Regierungsorgane) zu einem neuen Grad von Information und Transparenz. Erfolgreiche Projekte wie &#8220;<a href="http://mps-expenses.guardian.co.uk/" target="_blank">Investigate your MP&#8217;s expenses</a>&#8221; des Guardians und die <a href="http://sunlightfoundation.com/" arget="_blank">Tools der Sunlight Foundation</a> stehen ihrer Aussage diametral entgegen. In der Veranstaltung wurde schnell klar, dass viele Gegebenheiten im Bereich von eGovernment und Verfügbarkeit von Regierungsinformationen auch auf Missverstädnissen und fehlendem Dialog zwischen Staat und Bürgern (sowie Digital Residents) beruhen (Zitat Jachmann &#8220;dann stellen wir die Protokolle eben wieder im Textformat zur Verfügung&#8221; &#8211; so einfach). Damit relativierte sie auch die Aussage des Bundestagspräsidenten Nobert Lammert, der beim Relaunch von bundestag.de noch konstatierte, dass sicher nicht zweckmäßig sei, die Inhalte &#8220;auf einem virtuellen silbernen Tablett zu präsentieren&#8221;. Auf der anderen Seite kannten einige Besucher der Veranstaltung die Behördenrufnummer 115 und die Möglichkeiten Kontakt zu den richtigen Ansprechpartnern zu finden nicht. Abschliessen sollte man festhalten, dass die Anwesenheit der beiden Regierungs-Vertreter einen positiven Schritt für das Ausräumen unterschiedlicher Auffassung über Internet und die Verfügbarkeit von Regierungsinformationen im 21. Jahrhundert dar. Kann man nur hoffen, dass der von beiden Seiten gewollte und versprochen Dialog endlich intensiviert wird.</p>
<p>Mit &#8220;Staatliches Handeln im digitalen Zeitalter&#8221; hatte der <a href="http://www.cio.bund.de/SharedDocs/Lebenslaeufe/DE/lebenslaeufe_it_rat/martin_schallbruch_bmi_personen.html" target="_blank">Martin Schallbruch</a> seinen Auftritt auf der &#8220;Social-Media-Konferenz&#8221; in der Berliner Kalkscheune. Rund eine dreiviertel Stunde referierte der IT-Direktor im Bundesministerium des Innern zum Thema &#8220;IT-Strategie des Staates&#8221;. Für einen deutschen Beamten lieferte er dabei eine ungewohnt gute (und bildreiche) Präsentation zur Strategie des BMI. Ausserdem äusserte er sich zu dem bisher noch nicht vollendeten Aktionsplan für E-Partizipation, bei dessen Fertigstellung er um ein bisschen Zeit bat und zur Umsetzung der Empfohlenen Maßnahmen in der Studie aus dem Jahr 2008. Zudem relativierte die <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/it-planungsrat-soll-auf-marktstandards-abstellen-aber-was-sind-marktstandards/" target="_blank">Markenstandards-Debatte</a> und ging ausführlich auf die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektronischer-Personalausweis-nimmt-Fahrt-auf-945805.html" target="_blank">kommende Version des digitalen Personalausweises ein</a>. Auch Herr Schallbruch kündigte an den Dialog auch mit den engagierten Besuchern der re:publica intensivieren zu wollen. So präsentierte er am Ende einen Fragenkatalog an die Besucher der Session auf den aus Zeitgründen nicht wirklich gut eingegangen werden konnte. Ich hoffe, dass ich die Präsentation und die Fragen von Herrn Schallbruch hier bald zur Verfügung stellen kann.</p>
<p>Eine umfassende Übersicht zu dem Best of re:publica im Bereich Open Data / Open Government und Partizipation findet man auch drüben beim <a href="http://opendata-network.org/2010/04/best-of-republica-open-data-open-government/" target="_blank">Open Data Network</a>. Bleibt mir nur noch die Lobeshymne an die Veranstalter für diesen Event und die großartigen Vorträge. Ich freue mich sehr auf die re:publica 2011.</p>

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		<title>Sammelsurium: Politcamp 10, &#8220;Wenn die Bürger mitregieren&#8221;, mySociety&#8217;s FixMyTransport, thePOIA.org</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/sammelsurium-politcamp-10-wenn-die-burger-mitregieren-mysocietys-fixmytransport-thepoia-org/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 17:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
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		<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
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		<category><![CDATA[MySociety.org]]></category>
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		<category><![CDATA[POIA]]></category>
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		<category><![CDATA[Sunlight Foundation]]></category>

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		<description><![CDATA[
An diesem Wochenende findet das PolitCamp 2010 statt. Noch mehr Teilnehmer als im letzten Jahr, ein vielversprechendes Programm (das nur leider noch nicht in Gänze online verfügbar ist) mit mehreren Sessions zum Thema E-Partizipation und das erste Grillen in diesem Jahr sind Grund genug beim Barcamp mit dem Slogan &#8220;Politik trifft Web 2.0&#8243; mal vorbeizuschauen. [...]]]></description>
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<p>An diesem Wochenende findet das PolitCamp 2010 statt. Noch mehr Teilnehmer als im letzten Jahr, ein vielversprechendes Programm (<a href="http://10.politcamp.org/veranstaltung/programm/" target="_blank">das nur leider noch nicht in Gänze online verfügbar ist</a>) mit mehreren Sessions zum Thema E-Partizipation und das erste Grillen in diesem Jahr sind Grund genug beim Barcamp mit dem Slogan &#8220;Politik trifft Web 2.0&#8243; mal vorbeizuschauen. Ein andermal mehr dazu&#8230;<br />
&#8212;&#8212;<br />
Karsten Polke-Majewski <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-03/egouvernment-brandenburg-maerker" target="_blank">befasst sich in einem interessanten Beitrag auf ZEIT ONLINE</a> mit der deutschen Adaption von FixMyStreet in Brandenburg (<a href="http://maerker.brandenburg.de/" target="_blank">Maerker</a>). Auf der öffentlichen Plattform der Landesregierung Brandenburg können die Bürger ihrer Kommune direkt mitteilen, wo es ihrer Meinung nach Infrastrukturprobleme gibt. Bleibt noch der Hinweis auf ein Interview mit dem Macher von Maerker in <a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/vorgestellt-der-macher-von-fixmystreet-in-brandenburg/" target="_blank">diesem Blog</a>.<br />
Disclaimer: Ich arbeite bei ZEIT ONLINE<br />
&#8212;&#8212;<br />
Die britische NGO mySociety.org plant noch in diesem Jahr den <a href="http://www.mysociety.org/2010/03/15/mysocietys-next-12-months-fixmytransport-and-project-fosbury/" target="_blank">Launch von FixMyTransport</a>. Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, Leuten eine Anlaufstelle für die Probleme mit dem Verkehr zu geben. Die (Netz-)Aktivisten um Tom Steinberg wollen mit FixMyTransport auch die Entwicklung eines neues Frameworks mit dem Namen &#8216;Project Fosbury&#8217; vorantreiben. Fosbury soll es ermöglichen, Probleme von Bürgern im Public Sector zu erfassen, aufzuteilen, zu strukturieren und zuzuweisen. Die Software wird nach Fertigstellung als OpenSource-Software zur Verfügung stehen um Adaptionen zu ermöglichen.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Die <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/sunlight-foundation/">Sunlight Foundation</a> forciert die Ausweitung der Veröffentlichung von Regierungsinformationen. Durch die Gesetzgebung mit dem Namen <a href="http://www.thePOIA.org">Public Online Information Act (POIA)</a> sollen fortan alle öffentlichen Agenturen verpflichtet werden, alle verfügbaren Informationen über das Internet rechtzeitig und in benutzerfreundlichen (sowie in maschinenlesbaren) Formaten zur Verfügung zu stellen. Mehr im Video von Sunlight:<br />
<object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/wD8dT236aS4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/wD8dT236aS4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Kurzgefasst: BMI-Gruschel-Dings, Liquid Democracy, Technologie und Demokratie, Konferenzen und Termine 2010, UK ePetitioning, Core Principles for Public Engagement</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/kurzgefasst-bmi-gruschel-dings-technologie-und-demokratie-konferenzen-und-termine-2010-uk-epetitioning-core-principles-for-public-engagement/</link>
		<comments>http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/kurzgefasst-bmi-gruschel-dings-technologie-und-demokratie-konferenzen-und-termine-2010-uk-epetitioning-core-principles-for-public-engagement/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 13:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
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		<description><![CDATA[
Am 19.1 ludt Thomas de Maizière unter dem Motto &#8220;Perspektiven deutscher Netzpolitik&#8221; zahlreiche Netz-Protagonisten zum Dialog über Datenschutz ein. Netzpolitisches Ziel laut BMI: Vertrauen, Freiheit und Sicherheit &#8211; dies auch im Internet zu gewährleisten, sei das Ziel staatlicher Bemühungen. Mehr über das &#8220;BMI-Gruschel-Dings&#8220; bei meinem Arbeitgeber.
&#8212;&#8212;
 Anfang Januar stellte die Berliner Piratenpartei ihr Experiment mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Am 19.1 ludt Thomas de Maizière unter dem Motto &#8220;<a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BMI/2010/01/2010-01-18-de-maizire-startet-online-dialog.html" target="_blank">Perspektiven deutscher Netzpolitik</a>&#8221; zahlreiche Netz-Protagonisten zum Dialog über Datenschutz ein. Netzpolitisches Ziel laut BMI: Vertrauen, Freiheit und Sicherheit &#8211; dies auch im Internet zu gewährleisten, sei das Ziel staatlicher Bemühungen. Mehr über das <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b5aa9a60" target="_blank">&#8220;<strong>BMI-Gruschel-Dings</strong>&#8220;</a> bei <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-01/datenschutz-innenminister-dialog">meinem Arbeitgeber</a>.<br />
&#8212;&#8212;<br />
<a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/01/liquidfeedback.png" rel="lightbox[1156]"><img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/01/liquidfeedback-300x182.png" alt="" title="liquidfeedback" width="300" height="182" class="alignright size-medium wp-image-1175" /></a> Anfang Januar stellte die Berliner Piratenpartei ihr Experiment mit einem neuen Demokratiekonzept vor: &#8220;<strong>Liquid democracy</strong>&#8221; soll im ersten Testlauf die parteiinternen Entscheidungsfindung unterstützen und die <a href="http://liquidfeedback.org/2010/01/03/liquidfeedback-bei-den-piraten-berlin/" target="_blank">&#8220;Vergrünung&#8221; vermeiden</a>. Dabei handelt es sich um eine Art Framework für digitale, politische Meinungsfindung bei der repräsentative Demokratie mit direktdemokratischen Elementen verbunden werden soll. &#8220;Liquid Feedback&#8221;, ein OpenSource-Projekt des Public Software Group e. V., stellt die Softwareumgebung für die Einführung des Konzepts bei der Piratenpartei dar. <a href="http://liquidfeedback.org/2009/12/29/interaktive-demokratie-durch-%e2%80%9eliquid-democracy%e2%80%9d/" target="_blank">Mit dem Tool sollen alle Möglichkeiten von Informationstechnologie genutzt</a> werden um demokratische Entscheidungsprozesse zu begleiten und zu fördern. Die Software wurde seit Oktober 2009 entwickelt und steht auch anderen Organistationen zur Verfügung. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Berliner-Piraten-verfluessigen-innerparteiliche-Demokratie-894956.html" target="_blank">Mehr dazu auch auf heise.de</a>.<br />
&#8212;&#8212;<br />
<img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyNjQ4NTQ4MTAyMzQmcHQ9MTI2NDg1NDgxNjk4NCZwPTEwMTkxJmQ9c3NfZW1iZWQmZz*yJm89YTk2NDE*OTNkMWRj/NGFlYThjZWZlNDU1MDQxNDFjZGUmb2Y9MA==.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /></p>
<div id="__ss_1212935" style="width: 425px; text-align: left;"><object style="margin: 0px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=skolt3-090327193918-phpapp01&#038;stripped_title=skoll-world-forum" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin: 0px;" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=skolt3-090327193918-phpapp01&#038;stripped_title=skoll-world-forum" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
<p>Bereits im Dezember stellte Evgeny Morozov von der Georgetown University im britischen Prospect Magazine die Annahmen, dass <a href="http://www.e-demokratie.org/potenziale/demokratie-oder-diktatur-wozu-das-internet-gut-ist/" target="_blank">das Internet und die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre eine Gesellschaft demokratischer machen kann in Frage</a>. Eine interessanten Kommentar dazu liefert nun <a href="http://www.charliebeckett.org/?p=2397" target="_blank">Charlie Beckett, Direktor von POLIS (ein Journalismus- und Gesellschafts-think-tank der LSE und des London Colleges of Communication) in seinem Blog</a>. Darueber hinaus <a href="http://www.prospectmagazine.co.uk/2009/12/the-net-advantage/" target="_blank">aeusserte sich auch Clay Shirky und reagierte mit einem eigenen Text in dem britischen Magazin</a> auf die Kritik von Morozov.<br />
&#8212;&#8212;<br />
<div id="attachment_1162" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/01/wordle_ict_uk1.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="size-medium wp-image-1162" title="wordle_ict_uk" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/01/wordle_ict_uk1-300x147.jpg" alt="" width="300" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">Wordle-Cloud der britische ICT Strategie</p></div> The Great Emancipator (<a href="http://uk.linkedin.com/in/mickphythian" target="_blank">Mick Phythian</a>) äussert sich zur neuen Version der <a href="http://www.cabinetoffice.gov.uk/cio/ict.aspx">britischen ICT Strategy</a> auf dessen Grundlage auch <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/www-data-gov-uk/" target="_blank">data.gov.uk</a> entstanden ist. Die die aktuelle Version des Reports kann Paragraph für Paragraph auf <a href="http://writetoreply.org/govictstrategy/" target="_blank">http://writetoreply.org/govictstrategy/</a> kommentiert werden. Auf data.gov.uk hat die britische Regierung rund 3.000 Datensätze aus allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung publiziert und ermöglicht den Zugang via offenen Schnittstellen nach dem Beispiel des <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/apps-for-america-2-datagov/" target="_blank">amerikanischen data.gov</a>. Daniel Dietrich vom Open Data Network hat sich die Plattform genauer <a href="http://opendata-network.org/2010/01/informationen-data-gov-uk/" target="_blank">angeguckt</a>.<br />
&#8212;&#8212;<br />
<img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/01/edem101.jpeg" alt="" title="edem10" width="145" height="157" class="alignright size-full wp-image-1169" />Vom 06.05 bis zum 07.05.2010 findet an der Donau-Universität im oesterreichischem Krems die diesjährige EDem statt. Bis zum ersten März 2010 können wissenschaftliche Papiere rund um das Themen elektronische Demokratie und elektronische Beteiligung eingereicht werden. Die EDem10 widmet sich den folgenden Themenbereichen, zu denen das Paper eingereicht werden kann:</p>
<blockquote><p>* Transparency &#038; Communication (freedom of information, free information access, openness, information sharing, blogging, micro-blogging, social networks, data visualization, eLearning, empowering, &#8230;);<br />
* Participation &#038; Collaboration (innovation malls, innovation communities, bottom up, top down, social networks, engagement and accountability, collaborative culture, collaboration between C2C, G2C, &#8230;);<br />
* Architecture, Concepts &#038; Effects (access and openness, user generated content, peer production, network effects, power laws, long tail, harnessing the power of the crowd, crowd sourcing, social web, semantic web, &#8230;);<br />
* Different Fields: open government initiatives, eDemocracy, eParticipation, eVoting, eDeliberation;<br />
* Approaches and Disciplines: law &#038; legal studies, social sciences, computer sciences, political sciences, psychology, sociology, applied computer gaming and simulation, democratic theory, media and communication sciences;<br />
* Multidisciplinary and Interdisciplinary Approaches;<br />
* Research Methods.</p></blockquote>
<p>Der genaue Ablaufplan für die Konferenz steht zwar noch nicht zur Verfügung, spannende und hochkarätige Sprecher lassen aber auf ein tolles Programm hoffen. <a href="http://www.donau-uni.ac.at/edem" target="_blank">Mehr Informationen auf der Webseite der EDem10.</a><br />
&#8212;&#8212;<br />
Der <a href="http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/opendata-hackday-hack-the-government-am-24-25-april-in-berlin/">OpenHackDay</a> wurde verschoben. Das Event findet nun nicht mehr am 24. und 25. April sondern am 17. und 18. April 2010 in Berlin statt. Weitere Informationen unter: <a href="http://opendata.hackday.net/de" target="_blank">http://opendata.hackday.net/de</a>.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Auch das <a href="http://politcamp.org" target="_blank">PolitCamp10</a> wurde verschoben und findet nun vom 20. – 21. März 2010 in Berlin im Radialsystem VI statt. <a href="http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/gedanken-wahrend-und-nach-dem-politcamp09">Hier eine kurze Zusammenfassung des letztjährigen Events.</a><br />
&#8212;&#8212;<br />
Nebenan bei pep-net.eu fasst Bengt Feil den Januar im <a href="http://pep-net.eu/blog/2010/01/26/eparticipation-news-digest-1st-%e2%80%93-21st-january-2010/" target="_blank">eParticipation News digest 1st – 21st January 2010</a> zusammen.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Vom 26. bis 31. Juli 2010 findet die &#8220;<a href="http://www.edemocracy-conf.org/topics.asp" target="_blank">e-Democracy, Equity and Social Justice 2010</a>&#8221; (als Teil der <a href="http://www.mccsis.org/" target="_blank">IADIS Multi Conference on Computer Science and Information Systems (MCCIS 2010)</a>) in Freiburg statt.<br />
&#8212;&#8212;<br />
In der e-democracy.org-Mailingliste fand eine sehr interessante Diskussion zum Thema <strong>UK ePetitioning</strong> statt sie kann <a href="http://groups.dowire.org/r/topic/3gd5EiCwNKFuU3aLeekD0L" target="_blank">öffentlich auf dowire.org nachverfolgt werden</a>.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Schon aus dem letzten Jahr, aber deshalb nicht weniger interessant, die <strong>Core Principles for Public Engagement</strong>:</p>
<blockquote><p>The Public Engagement Principles (PEP) Project was launched in mid-February 2009 to create clarity in our field about what we consider to be the fundamental components of quality public engagement, and to support Barack Obama’s January 21st memorandum on transparency and open government.  The following principles were developed collaboratively by members and leaders of NCDD, IAP2 (the International Association of Public Participation), the Co-Intelligence Institute, and many others.</p></blockquote>
<p>Das sehr empfehlenswerte Dokument gibt es kostenlos auf http://www.thataway.org/ als <a href="http://www.thataway.org/main/wp-content/uploads/2009/05/PEPfinal-expanded.pdf">PDF zum Download</a>.</p>

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		<title>data.gov.uk: Was gibt es denn für Daten?</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/data-gov-uk-was-gibt-es-denn-fur-daten/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 20:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[So sollte es sein]]></category>
		<category><![CDATA[data.gov]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der österreichische Journalist und Blogger Georg Holzer hat sich nebenan bei k2020.at die Mühe gemacht eine Auflistung darüber zu erstellen, welche Daten aktuell auf der OpenData-Website des Vereinigten Königreichs (er nennt es &#8220;Cool Britannia&#8220;) angeboten werden:
Exemplarisch seien hier für jede Kategorie ein paar Beispiele heraus gepickt. Sie sollen zeigen, welche breite Menge es an öffentlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 227px"><a href="http://www.chiuni.ac.uk/history/BritishHistory.cfm"><img alt="" src="http://www.chiuni.ac.uk/history/images/CoolBritannia.jpg" title="Cool Britannia" width="217" height="343" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Cool Britannia&quot; in British History</p></div>Der österreichische Journalist und Blogger Georg Holzer hat sich nebenan bei <a href="http://www.k2020.at/" target="_blank">k2020.at</a> die Mühe gemacht eine Auflistung darüber zu erstellen, welche Daten aktuell auf der OpenData-Website des Vereinigten Königreichs (er nennt es &#8220;<a href="http://www.k2020.at/2010/01/24/cool-britannia-open-government/" target="_blank">Cool Britannia</a>&#8220;) angeboten werden:<br />
<blockquote>Exemplarisch seien hier für jede Kategorie ein paar Beispiele heraus gepickt. Sie sollen zeigen, welche breite Menge es an öffentlichen Daten in Großbritannien seit letzter Woche gibt:</p>
<ul>
<li>47 <a href="http://data.gov.uk/data/tag/accident" target="_blank">Unfalldatenbanken</a> könnten zur Vermeidung künftiger Unfälle herangezogen werden. Wo passieren die meisten Auto-Crashes? Welche Ursachen führten am öftesten zum Tod oder wo sind die Gefahren im Haushalt am größten?</li>
<li>9 Datenbanken für <a href="http://data.gov.uk/data/tag/anti-social-behaviour" target="_blank">Assoziales Verhalten</a> beschäftigen sich auch mit rassistischen Übergriffen. Wo müsste man in Streetworker investieren? Wo sollte mehr Toleranz im Unterricht vermittelt werden?</li>
<li>14 Datensätze drehen sich ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/asylum" target="_blank">Asyl</a>, 9 Datensätze drehen sich um die <a href="http://data.gov.uk/data/tag/immigration">Einwanderung</a>: Hier könnte es aktuelle und historische Vergleiche zu Migrationsströmen geben. Woher kamen die Flüchtlinge im Laufe der Zeit?</li>
<li>79 Mal geht es ums <a href="http://data.gov.uk/data/tag/business" target="_blank">Geschäft</a>: Von allen möglichen Kennzahlen bis demografischen Eigenschaften von Gründern.</li>
<li>8 Datenbanken gibt es alleine zu <a href="http://data.gov.uk/data/tag/burglary" target="_blank">Einbruchsdiebstählen</a>: Warum sind diese Daten bei uns nicht öffentlich? Wo wird oft eingebrochen und wie hoch ist die Aufklärungsquote in welchen Teilen des Landes? Wird irgendwo besser aufgeklärt als anderswo?</li>
<li>198 <a href="http://data.gov.uk/data/tag/census" target="_blank">Steuerdatenbanken</a> geben sicher umfassende Einblicke.</li>
<li>450 Datensätze gibt es zu <a href="http://data.gov.uk/data/tag/care" target="_blank">sozialen Diensten</a>.</li>
<li>7 Mal geht es ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/recycling" target="_blank">Recycling</a> auf der Insel, 14 Mal um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/waste" target="_blank">Müll</a>.</li>
<li>21 Mal geht es ums Thema <a href="http://data.gov.uk/data/tag/traffic" target="_blank" target="_blank">Verkehr</a>, 54 Mal um den <a href="http://data.gov.uk/data/tag/transport" target="_blank">Tansport</a>, 155 Mal um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/roads" target="_blank">Straßen</a>.</li>
<li>358 Datensätze gibt es zu allen Aspekten der <a href="http://data.gov.uk/data/tag/population" target="_blank">Demografie und der Bevölkerung</a>.</li>
<li>82 Mal dreht sich alles ums <a href="http://data.gov.uk/data/tag/income" target="_blank">Einkommen</a> der Briten.</li>
<li><a href="http://data.gov.uk/data/tag/children" target="_blank">Kinder</a> sind 305 Mal ein Thema, <a href="http://data.gov.uk/data/tag/married" target="_blank">Eheschließungen</a> vier Mal.</li>
<li>Mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/drug" target="_blank">Drogen</a> beschäftigen sich 40 Datensätze, 73 mit dem <a href="http://data.gov.uk/data/tag/death" target="_blank">Tod</a>.</li>
<li>47 Mal ist <a href="http://data.gov.uk/data/tag/energy" target="_blank">Energie</a> ein Thema, 25 Mal geht es um <a href="http://data.gov.uk/data/tag/emissions" target="_blank">Emissionen</a>.</li>
<li>11 Datensätzen beschäftigen sich mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/homeless" target="_blank">Obdachlosen</a>, 111 mit <a href="http://data.gov.uk/data/tag/housing" target="_blank">Häusern</a>.</li>
<li>und so weiter und so fort. Eine Komplett-Übersicht nach Themen gibt es bei <a href="http://data.gov.uk/data/tag/" target="_blank">data.gov.uk/data/tag</a>.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.k2020.at/2010/01/25/uk-opengov-innovation/" target="_blank">&#8220;Britischer Innovations-Treibstoff&#8221; auf k2020.at</a></p>

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		<item>
		<title>E-Demokratie im Jahresrückblick 2009 [Update]</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/e-demokratie/e-demokratie-im-jahresruckblick-2009/</link>
		<comments>http://www.e-demokratie.org/e-demokratie/e-demokratie-im-jahresruckblick-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 12:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[
Pünklich zum Jahresanfang 2010 will ich das Jahr 2009 aus meiner Sicht mit dem Schwerpunkt elektronische Demokratie und elektronische Partizipation nochmal Revue passieren lassen. Bei Anmerkungen oder Fragen bitte einfach kommentieren.
Januar
Die SPD bekundet früh die Onlinekampagne zum &#8220;Herzstück&#8221; ihres Bundestagswahlkampfs zu machen. Wie ernst man das letztendlich gemeint hat, lässt sich Ende des Jahres in [...]]]></description>
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<p>Pünklich zum Jahresanfang 2010 will ich das Jahr 2009 aus meiner Sicht mit dem Schwerpunkt elektronische Demokratie und elektronische Partizipation nochmal Revue passieren lassen. Bei Anmerkungen oder Fragen bitte einfach kommentieren.</p>
<p><strong>Januar</strong></p>
<p>Die SPD bekundet früh die Onlinekampagne zum &#8220;Herzstück&#8221; ihres Bundestagswahlkampfs zu machen. Wie ernst man das letztendlich gemeint hat, lässt sich Ende des Jahres in <a href="http://www.freitag.de/wochenthema/0939-wahlkampf-spd-wahlkampfzentrale-insider" target="_blank">der Wochenzeitung <em>Freitag</em> in einem &#8220;Insider&#8221;-Bericht gut nachverfolgen</a>.</p>
<p>Thorsten Schäfer Gümbel (TSG) hat in Hessen verloren. Trotz eines Wahlkampfs der <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,597921,00.html" target="_blank">interessante Online-Facetten aufwies</a>, reichte es nicht für die erste deutsche Kopie von Obama.</p>
<p>Clay Shirky veröffentlicht einen sehr guten Text über den Medienwandel im britischen Guardian: <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2009/jan/05/clay-shirky-future-newspapers-digital-media" target="_blank">The shape of things to come</a>.</p>
<p>E-Participation in Business &#8211; <a href="http://www.demos-monitor.de/index.php/lets-jam-wie-unternehmen-internetdiskurse-nutzen-um-innovativer-zu-werden/" target="_blank">Rolf Lührs von TuTech erläutert</a> wie Unternehmen Internetdiskurse nutzen können, um innovativer zu werden. Meines erachtens ein legitimer und guter Weg für die Refinanzierung von E-Partizipationsprojekten.</p>
<p>In einem <a href="http://www.welt.de/politik/article3065558/Wie-die-Obama-Fans-jetzt-mitregieren-duerfen.html" target="_blank">interresanten Interview</a> spricht Medienwissenschaftlerin Caja Thimm über US-Präsident Barack Obama und die Möglichkeiten den Bürgern das Gefühl geben mitzuregieren.</p>
<p><strong>Februar</strong></p>
<p>Ministerin von der Leyen will Website-Sperren bis Ende Februar <a href="http://www.golem.de/0902/65012.html" target="_blank">einzurichten</a>. Die Debatte um die Sperrung von Internetseiten ist damit im vollen Gange.</p>
<p>Beitrag des Monats war für mich ein Artikel von Bengt Feil (pep-net.eu) zum Thema &#8220;<a href="http://pep-net.eu/blog/2009/02/11/the-conflict-between-transparency-and-privacy-in-an-online-world/" target="_blank">The conflict between transparency and privacy in an online world</a>&#8220;.</p>
<p>netzpolitik.org veröffentlicht einen Bericht  mir dem Namen “<a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/Bericht_DB_Datenskandal.pdf">Zwischenbericht zur Überprüfung der Ordnungsmässigkeit von Massnahmen der Korruptionsbekämpfung in den Jahren 1998-2007</a> (PDF)” und belegt damit die systematische Überwachung von Mitarbeitern der Deutschen Bahn auf. Transparenzinitiativen von staatlichen Unternehmen hätten darauf schon früher hinweisen können.</p>
<p>Ansonsten Februar war recht ruhig. Obama ist noch in aller Munde und der deutsche Wahlkampf lässt noch auf sich warten. In Bremen findet eine Konferenz mit dem Namen &#8220;<a href="http://www.boell.de/demokratie/demokratie-5722.html" target="_blank">Demokratie wagen – Debatten zur Zukunft der Gesellschaft</a>&#8221; statt, auf der ich als Podiumsteilnehmer spreche und viel über die Angst von Lehrern vor dem Internet lerne.</p>
<p><strong>März</strong></p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat am 3.März 2009, den Einsatz von <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg09-019" target="_blank">Wahlcomputern im Jahr 2005 als verfassungswidrig eingestuft</a>.</p>
<p>Am 4. März ist <a href="http://ec.europa.eu/information_society/events/eparticipation/2009/conference/index_en.htm" target="_blank">eParticipation Day</a>.</p>
<p>Die CeBit konnte aus der Perspektive von E-Demokratie ruhig ignoriert werden, leider.</p>
<p>Ein erster Blick auf die Wahlportale bestätigt: Die <a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/ein-blick-auf-die-wahlportale-bestatigt-parteien-im-web-15/" target="_blank">Parteien sind und bleiben immer noch im Web 1.5</a> und &#8220;<a href="http://www.politik-digital.de/wahlkampf-website-wahlkampagne-cdu" target="_blank">eine Webseite macht noch keine Online-Wahlkampagne</a>&#8220;. Ein Betrachtung nach der Wahl bestätigt diese Einschätzung.</p>
<p>Das Finanzministerium startet den Online-Dialog auf www.für-alle-da.de. Eine <a href="http://www.e-demokratie.org/e-government/bundesfinanzministerium-ist-fuer-alle-dade/" target="_blank">nette Idee mit Verbesserungspotenzial</a>. Leider wurde der Dialog nach der Bundestagswahl im September 2009 nicht verbessert sondern abgeschaltet.</p>
<p>Das Telekom-Paket führt zu Streit in der EU, <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/telekom-paket-netzneutralitaet-unter-beschuss/" target="_blank">nun geht es auch um Netzneutralität</a>.</p>
<p><strong>April</strong></p>
<p>Anfang April fand in Berlin zum dritten Mal die re:publica statt, die sich selbst als “Social-Media-Konferenz” bezeichnet und auf der 2009 ein paar echte Größen der Netzkultur vertreten waren. Besonders interessant war dabei die Subkonferenz zum Thema <a href="http://www.re-publica.de/09/2009/03/19/subkonferenz-politik-20-neue-politische-offentlichkeiten-im-netz/">“Politik 2.0 – Neue politische Öffentlichkeiten im Netz”.</a></p>
<p>Der Film &#8220;<a href="http://www.vimeo.com/4489849" target="_blank">Us Now</a>&#8221; wird offiziell veröffentlicht. Der eindrucksvolle Film setzt sich mit der Frage auseinander, wie die Zivilgesellschaft durch einen neuen Umgang mit Demokratie unter Einbeziehung kollaborativer Internetprojekte funktionieren können und welche Auswirkungen das Konzept von Schwarmintelligenz auf ganze Staaten und deren Regierungsformen haben kann.</p>
<p>Finischen Wahlen 2008 werden vom obersten Verwaltungsgerichtshof nachträglich <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1602230/" target="_blank">für ungültig erklärt</a>. Bürger hatten gegen die mit Wahlcomputern durchgeführte Wahl geklagt. Es fehlten rund 232 der abgegebenen Stimmen.</p>
<p><strong>Mai</strong></p>
<p>Am 2. und 3. Mai van in Berlin das erste PolitCamp statt. <a href="http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/gedanken-wahrend-und-nach-dem-politcamp09/" target="_blank">Eine gelungene Veranstaltung mit vielen interesannten Teilnehmern und spannenden Vorträgen.</a></p>
<p>Ab dem 4. Mai  kann man beim ePetition-System des Deutschen Bundestages die Petition <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten</a> auf der Webseite unterzeichnen. Bis zum 16.06.2009 werden insgesamt 134.015 <a title="Durch Anklicken gelangen Sie zur Liste aller Mizeichner der Petition: Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?PHPSESSID=9b84977a2e0c716550ad900aeced1a2f&amp;action=petition;petition=3860;sa=sign">Mitzeichner</a> die größte E-Petition bisher online mitzeichnen.</p>
<p>Der <a href="http://www.wahl-o-mat.de/europa/" target="_blank">Wahl-o-Mat zur Europawahl</a> der Bundeszentrale für politische Bildung ist das einzige &#8220;Onlineprojekt&#8221;, was mir vom Europawahlkampf im Kopf geblieben ist.</p>
<p>Nachdem der politische Informationsdienst polexia.de nicht mehr erreichbar ist, scheint auch Trupoli<a href="http://www.e-demokratie.org/studien/sammelsurium-technikfolgenabschatzung-zu-e-petitionen-burgerforum-2009-trupoli-am-ende/" target="_blank"> am Ende zu sein</a>.</p>
<p>Keine &#8220;Bürgersprechstunde&#8221; und &#8220;abgesprochene Fragen&#8221;, so das Fazit zum ersten Townhall-Meeting als Wahlkampfauftakt im Fernsehen auf RTL mit der Kanzlerin Merkel. Das sah RTL anscheinend auch so -  das Video oder eine Information darüber ist auf RTL.de nicht mehr zu finden.</p>
<p>Der Onlinediskurs <a href="http://www.e-politik.de/blog/13052009/Buergerforum-2009-Waehlen-gehen!.html" target="_blank">Bürgerforum 2009 (u.a. von der Bertelsmann Stiftung initiiert) endet mit der einem 16-Punkte-Plan für ein besseres und bürgernahes Europa</a>.</p>
<p>Elektronische Aufrufe oder Beschwerden bei der Regierung sind eine große Chance für die Demokratie, urteilt eine im Mai veröffentlichte <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/125/1612509.pdf" target="_blank">Studie des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zum Thema “Öffentliche elektronische Petitionen und bürgerschaftliche Teilhabe” (PDF)</a>. Genutzt werde diese aber nur selten.</p>
<p><a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/brasilianisches-parlament-startet-soziales-netzwerk/" target="_blank">Brasilianisches Parlament startet soziales Netzwerk.</a></p>
<p>Die US-Regierung macht ernst mit ihren Wahlversprechen und <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/apps-for-america-2-datagov/" target="_blank">startet data.gov</a>, das wohl weltweit-abitionieteste Projekt im Bereich der Transparenz von Regierungshandeln. Dazu ruft die Obamaadministration unter <a href="http://opengov.ideascale.com/" target="_blank">opengov.ideascale.com</a> zum Ideensammeln für ein offeneres und transparenteres Regieren auf.</p>
<p>Bösees Twitter: Dass Horst Köhler im Amt bestätigt wurde, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundespraesidenten-Wahl-Ergebnis-per-SMS-und-Twitter-verkuendet-219939.html" target="_blank">war auf Twitter schon vor der offiziellen Verkündung der Ergebnisse zu lesen</a>. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck verbot am Dienstag darauf das mikrobloggen aus der Fraktionssitzung. Es wird nicht das letzte Mal sein, das in 2009 etwas aus Sitzungssälen dringt.</p>
<p><strong>Juni</strong></p>
<p>Die schwedische Piratenpartei ist am 8. Juni ins Europaparlament gewählt worden. Mit einem Abgeordneten wird sie künftig in Brüssel vertreten sein. Das war auch der gefühlte Startschuss für die Verbreitung der Partei in ganz Europa.</p>
<p>Der <a href="http://www.buergerhaushalt-hamburg.de/" target="_blank">Hamburger Bürgerhaushalt 2009</a> startet im Juni. Die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt dürften sich (<a href="../e-partizipation/beispiel-fur-e-partizipation-in-deutschland-internetdiskussion-zum-hamburger-haushalt/" target="_blank">wieder</a>) an der Haushaltsplanung in Hamburg beteiligen. Unter dem Slogan „Hamburger Bürgerhaushalt waren die Bewohner aufgerufen sich an dem vierwöchigen Online-Diskurs über die zukünftige Ausrichtung des &#8220;Hamburger Haushalt: sparen oder investieren?&#8221; zu beteiligen.</p>
<p>“<a href="http://www.essen-soll-leiser-werden.de/" target="_blank">Essen soll leiser werden</a>” – im Juni startete die Beteiligungsplattform der Stadt Essen zum Thema Lärmaktionsplan mit Maßnahmen zur Lärmreduzierung. <a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/elektronische-burgerbeteiligung-zur-larmaktionsplanung-in-essen/" target="_blank">Ein gut umgesetzter Dialog</a>.</p>
<p>Was auf der britischen Insel &#8220;<a href="http://www.fixmystreet.com" target="_blank">Fix my street</a>&#8221; heisst und von der NGO mysociety.org realisiert wurde, ist <a href="http://www.e-demokratie.org/e-government/ausgebrandenburg-jetzt-online-melden/" target="_blank">im Juni in Brandenburg</a> mit dem Namen &#8220;<a href="http://maerker.brandenburg.de/" target="_blank">Maerker.brandenburg</a>&#8221; von dem Land selbst eingeführt worden. <a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/vorgestellt-der-macher-von-fixmystreet-in-brandenburg/" target="_blank">E-Demokratie.org hat den Macher des Projekts im September interviewt.</a></p>
<p>Am 30. Juni 2009 veröffentlichte die Initiative D21 den (N)ONLINER Atlas 2009. <a href="http://www.initiatived21.de/category/nonliner-atlas/zentrale-ergebnisse-2009" target="_blank">Fazit: Mehr Rentner und fast 70 %  der Deutschen sind bereits online</a>.</p>
<p><strong>Juli</strong></p>
<p>Wahlwerbung in Counterstrike, einem Bloggenden Steinmeier, Horst Schlämmer, Online-Abstimmung für FDP-Slogan, teAM Deutschland sieht ist der Onlinewahlkampf im vollen Gange. Bei den unterschiedlichen Angeboten ist eines schnell offensichtlich, es geht den meisten Angeboten nur um schnelles Marketing im Netz, nicht um nachhaltige Veränderung. Überraschung des Jahres ist das ZDF, das mit einem umfangreichen Angebot von Webinhalten zum Bundestagswahlkampf auftrumpft.</p>
<p>Der britische Guardian verbindet Informationen über die Ausgaben von UK Abgeordneten und Crowd-Sourcing zu einem einziartigem Transparenzprojekt. Unter <a href="http://mps-expenses.guardian.co.uk/">http://mps-expenses.guardian.co.uk/</a> konnten die Bürger die Informationen nach Auffälligkeiten durchsuchen und diese an den Guardian melden.</p>
<p><strong>August</strong></p>
<p>Anfang August ging nach 5 Jahren eine “neue” <a href="http://www.bundestag.de" target="_blank">Seite des Bundestags</a> online. In der Mitteilung auf bundestag.de heisst es dazu “Schnell und verlässlich sollen die Nutzer des Internetauftritts des Bundestages finden, was sie an der Arbeit des Parlaments interessiert”. Fazit: <a href="http://www.zeit.de/online/2009/33/bundestag-website-relaunch" target="_blank">Leider nur ein Relaunch und von der längst nötigen E-Transparenz-Initiative und nötiger Modernisierung keine Spur</a>.</p>
<p>Die Uni-Mannheim veröffenlicht eine<a href="http://veit.bwl.uni-mannheim.de/fileadmin/files/Forschung/Fachberichte/Fachbericht_20090818.pdf" target="_blank"> Studie zur Identifikation von Einflussfaktoren auf die Akzeptanz von innovativen E-Participation-Anwendungen (PDF)</a>.</p>
<p>Bonn hat seinen ersten Online-Bürgerdialog zur Bürgermeisterwahl. <a href="http://www.obwahl-bonn.de" target="_blank">obwahl-bonn.de </a>ist ein Gemeinschaftsprojekt der Firma Ontopica, der Stiftung MITARBEIT und von Mehr Demokratie e.V. NRW.</p>
<p>Rolf Lührs glaubt nicht, dass die Bundestagswahlen 2009 im Internet entschieden werden. Mit seiner Prognose &#8220;<a href="http://www.demos-monitor.de/index.php/der-wahlkampf-mit-der-maus-alles-fuer-die-katz/" target="_blank">Der Wahlkampf mit der Maus – alles für die Katz’?</a>&#8221; von Ende August sollte er im Bundestagswahlkampf 2009 recht behalten.</p>
<p><strong>September</strong></p>
<p>Anfang September hat das Bundesinnenministerium (BMI) mal wieder zur Online-Beteiligung eingeladen – oder was man dort dafür hält. Es ging um die Nationale E-Government Strategie Deutschlands. Die Strategie enthält aber wenig Substantielles und noch viel weniger Interessantes: Am folgenreichsten ist noch die Initiative zu den sogenannten Bürgerportalen bzw. DE-mail, die ja mittlerweile schon in Gesetzesform vorliegt und 2010 deutschlandweit eingeführt wird. Ansonsten geht es größtenteils um verwaltungsinterne Modernisierung. Der Abschnitt zu E-Partizipation bleibt vage, aber irgendwie sollen sogenannte <a href="http://www.e-demokratie.org/e-government/beteiligung-e-government-strategie/" target="_blank">“Internet-Mitmach-Projekte” gefördert werden</a>.</p>
<p>Am 7. und 8. September <a href="http://www.e-demokratie.org/veranstaltung/2009-conference-on-electronic-democracy-edem-09/" target="_blank">fand in Wien die Edem09 statt</a>.</p>
<p>Die schlechte Netzpolitik lässt Deutschland in Internet-Rangliste zurückfallen – <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/09/01/schlechte-politik-laesst-deutschland-in-internet-rangliste-zurueckfallen.aspx" target="_blank">so IBM in einer globalen Studie über die “E-Readiness” der Staaten</a>.</p>
<p>Laut einer <a href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_60961.aspx" target="_blank">Umfrage des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.</a> bmängeln die Befragten, dass die Internetseiten der staatlichen Stellen bisher kaum über einen Rückkanal verfügen. &#8220;Das Internet ist aber keine Einbahnstraße, sondern ein interaktives Medium, das auch so eingesetzt werden sollte.&#8221; so BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer und untermauert damit altbekanntes mit Zahlen.</p>
<p>Auf <a href="http://www.u18.org/" target="_blank">u18.org</a> konnte man kurz vor der Bundestagswahl nachverfolgen, wie 127.000 Jugendliche in eigens eingerichteten Wahlkreisen (offline) wählen gingen. Auf <a href="http://www.demos-monitor.de/" target="_blank">demos-monitor.de</a> lobte Maren die Initiative, kritisierte aber zu Recht, dass  &#8220;die Möglichkeiten des Social Web nicht ausgeschöpft wurden und auch die Wahlen selbst nur offline stattfanden&#8221;.</p>
<p>Bundestagswahl 2009 im Netz:  Experten streiten, ob es einen wirklichen Onlinewahlkampf gab oder nicht. Knackieges <a href="http://www.politik-digital.de/bundestagswahl-onlinewahlkampf-bilanz-2009" target="_blank">Fazit von Sebastian Gievert</a>: &#8220;Es gab kein parteipolitischer Youtube-Spot, kein Kandidatenprofil bei Facebook oder studiVZ und schon gar kein Twitter-Account hat die Schallgrenze von 100.000 Views, Unterstützern oder Followern geknackt.&#8221; Un in den folgenden Monaten hat sich wiedermal herrausgestellt, dass bis auf einige Ausnahmen viele der interaktiven Wahlkampfseiten ein ungepflegte weiterlaufen und nach dem Wahlkampf nicht in den politischen Alltag mit einbezogen oder überführt werden. Für die einzige Aufruhe sorgte die &#8220;neue&#8221; Piratenpartei, die ich allerdings auch nicht die Veränderung bringen konnte.</p>
<p><strong>Oktober</strong></p>
<p>Nach <a href="http://berlininaugust.politik-digital.de/" target="_blank">2007</a> und <a href="http://berlininjuly.e-demokratie.org/">2008</a> ging die UnKonferenzserie “BerlinIn…” im Oktober 2009 in die dritte Runde. Über 50 internationale e-democracy-Praktiker aus 19 Ländern kamen Mitte Oktober in Berlin zur internationalen e-Partizipations-Konferenz “Berlin in October” zusammen. Mehr über Dokumentation und Output im <a href="http://berlininoctober.e-demokratie.org/" target="_blank">UnConference-Wiki</a>.</p>
<p>Nachdem die US-Regierung im Mai mit data.gov einen großen Schritt in Richtung Online-Transparenz gegangen ist, folgte die britische Regierung dem Vorbild und <a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/www-data-gov-uk/" target="_blank">startete data.gov.uk</a>.</p>
<p>Das Projekt <a href="http://www.e-participation.net/" target="_blank">e-participation.net</a> von politik-digital.de und dem British Council Berlin wird mit dem European <a href="http://www.edemocracy-forum.com/2009/09/the-world-edemocracy-forum-announces-finalists-of-the-2009-edemocracy-awards.html" target="_blank">e-Democracy Award 2009</a> in der Kategorie European Civil Society ausgezeichnet.</p>
<p>Über 20 Vertreter von Parteien, Netzwerken und Unternehmen schlossen sich zusammen und <a href="http://opendata-network.org/2009/09/einladung-zur-gruendungsversammlung-des-verein-opendata-network/" target="_blank">gründeten am 22. Oktober das OpenData Network</a>. Ziel des Verbunds ist es die Themen OpenAccess, OpenGovernment, Transparenz und Partizipation koordiniert auf die politische Agenda zu bringen.</p>
<p><strong>November</strong></p>
<p>Anfang November erscheint ein großartiges PDF-Paper mit dem Namen: <em><a href="http://www.publicagenda.org/pages/promising-practices-in-online-engagement" target="_blank">Promising Practices In Online Engagement</a></em> vom Public Agenda&#8217;s Center for Advances in Public Engagement (CAPE). Es beschäftigt sich mit den Themen Kollaboration und Befähigung, den Dialog sowie der Einbeziehung von Bürgern in politischen Prozessen (inklusiver schöner Fallbeispiele).</p>
<p>Die europäische Kommission veröffentlicht die <a href="http://www.e-demokratie.org/kurzgefasst/kurzgefasst-e-government-report-2009-european-e-democracy-award-2009-fur-politik-digital-de-uvw/" target="_blank">Studie E-Government Report 2009: “Smarter, Faster, Better eGovernment”</a> ? Deutschland steigt in dem Ranking der besten europäischen eGovernment-Länder aus den Top10 ab. Insgesamt rangierte Deutschland 2007 noch im Mittelfeld, im aktuellen Ranking 2009 rutschte Deutschland weiter ab.</p>
<p>Unter schwedischer Ratspräsidentschaft fand vom 18. bis 20. November 2009 in Malmö ein <a href="http://ec.europa.eu/information_society/activities/egovernment/conferences/malmo_2009/index_en.htm" target="_blank">Gipfel zur Zukunft von eGovernment in Europa</a> statt: eine europäische <a href="http://www.se2009.eu/polopoly_fs/1.24306!menu/standard/file/Ministerial%20Declaration%20on%20eGovernment.pdf" target="_blank">eGovernment-Deklaration der Minister</a> stellte die Zielvorgaben der EU bis 2015 vor, nach den Vorgaben soll E-Government in Europa bis 2015 <a href="http://cebit2009.portel.de/cebit2009news/artikel/41311-aal-ready-e-government-in-europa-soll-bis-2015-deutlich-besser-werden/130/" target="_blank">deutlich besser werden</a> &#8211; im Detail wurde aber <a href="http://www.politik-digital.de/eGovernment-Deklaration-Europa" target="_blank">nichts wirklich neues verankert, was auch nicht schon 2005 und 2007 beschlossen wurde</a>.</p>
<p><strong>Dezember</strong></p>
<p>Obama stellt am 8. Dezember sehr ambitionierte Ziele und Zeitpläne für seine <a href="http://www.whitehouse.gov/omb/assets/memoranda_2010/m10-06.pdf" target="_blank">Open Government Directive seiner Regierung auf (PDF)</a>, demnach muss jede US-Bundesbehörde in 60 Tagen eine Open-Government-Website und in 120 Tagen eine individuelle Strategie für Internetkommunikation vorweisen.</p>
<p>Beinahe vergessen: Der <a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/zebralog-gewinnt-weiteren-preis-fur-kolner-burgerhaushalt/">mehrfach ausgezeichnete</a> Kölner Bürgerhaushalt  auf <a href="http://www.stadt-koeln.de/buergerhaushalt" target="_blank">http://www.stadt-koeln.de/buergerhaushalt</a> wurde mit über 11.000 registrierten Teilnehmern das zweite Mal durchgeführt. Eine Evaluation des Verfahrens wird zurzeit durch die Universität Bielefeld im Auftrag der Stadt Köln erstellt. Sobald die Auswertung zur Verfügung steht &#8211; gibt es auch hier mehr dazu.</p>
<p>In Italien initiieren Blogger mit dem “<a href="http://www.noberlusconiday.org/" target="_blank">No Berlusconi Day</a>” eine Riesendemonstration gegen die Regierung um den Ministerpräsidenten Berlusconi. Dabei bedienen sie sich dem kompletten Toolkit des Web 2.0.</p>
<p>Politik-Digital.de hat sich die Mühe gemacht die netzpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen <a href="http://www.politik-digital.de/die-netzpolitiker-der-bundestagsfraktionen" target="_blank">herauszufinden</a>.</p>
<p>Twitter ist wieder da und erlangte meine Aufmerksamkeit im Dezember durch drei Situationen: Die Massenproteste in <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/iran-proteste-twitter" target="_blank">Iran verdeutlichen ein nützliches Anwendungsgebiet für Twitter</a>, ein Tweet des Grünen-Abgeordneten Helge Limburg führte bei der Generaldebatte zum<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,667077,00.html" target="_blank"> Landeshaushalt 2010 im Niedersächsichen Landtag zu einem Eklat</a> und <a href="http://www.politico.com/news/stories/1209/30933.html" target="_blank">Politico kürt die Top Ten Tweets aus 2009</a>.</p>
<p>Mit der Veröffentlichen des Buchs <a href="http://odbook.stanford.edu/" target="_blank"><em>Online Deliberation: Design, Research, and Practice</em></a> ist m. E. ein neues Standardwerk zum Thema (Online-)Deliberation gelungen.</p>
<p>Zum Abschluss des Jahres dreht sich dann alles um Ausblicke und Rückblicke: <a href="http://pep-net.eu/blog/2009/12/24/reflecting-on-2009/" target="_blank">Fraser Henderson vom ICELE überprüft rückblickend</a> die <a href="http://pep-net.eu/blog/2008/12/11/how-will-the-social-web-evolve-in-2009/" target="_blank">Vorrausagen von Bengt Feil für das Jahr 2009</a> im pep-net.eu Blog und kommentiert Chris Haller&#8217;s (e-participation.com) <a href="http://blog.eparticipation.com/content/trends-2010" target="_blank">Ausblick in das Jahr 2010</a>.<br />
Ellen Miller von der Sunlight Foundation resümiert in dem Beitrag <a href="http://blog.sunlightfoundation.com/2009/12/30/it-was-a-very-good-year/" target="_blank">&#8220;It Was A Very Good Year&#8221; (for transparency) das Jahr 2009</a> und die letzten dreineinhalb Jahre der Stiftungsarbeit.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>(e-)Petition fordert vorerst die Deaktivierung der Website epetionen.bundestag.de</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/e-demokratie/e-petition-fordert-die-deaktivierung-der-website-epetionen-bundestag-de/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 10:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>

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Es war nur eine Frage der Zeit, bis eine ePetition den Umgang mit ePetitionen behandeln würde. Nach dem es schon zum Start des Systems viel Kritik zum neuen e-Petitionssystems des Bundestags gab, folgte am 25.11.09 eine elektronische Petition von Wilhelm Kapp eingereicht die eine Vielzahl der Mängel des technischen Systems und seiner Einbettung in den [...]]]></description>
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<div id="attachment_1053" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1053" title="epetsys" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/12/epetsys-300x136.jpg" alt="Die Webseite zum Einreichen elektronischer Petitionen" width="300" height="136" /><p class="wp-caption-text">Webseite zum Einreichen elektronischer Petitionen  (epetitionen.bundestag.de)</p></div>
<p>Es war nur eine Frage der Zeit, bis eine ePetition den Umgang mit ePetitionen behandeln würde. Nach dem es schon zum Start des Systems viel Kritik zum neuen e-Petitionssystems des Bundestags gab, folgte am 25.11.09 eine <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8548" target="_blank">elektronische Petition von Wilhelm Kapp eingereicht</a> die eine Vielzahl der Mängel des technischen Systems und seiner Einbettung in den politischen Alltag aufgreift. Petenten ist die vertiefte Evaluation und öffentliche Diskussion über die vom Bundestag angebotenen Beteiligungsmöglichkeiten.</p>
<p><strong>Der Petitionstext:</strong></p>
<blockquote><p>Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass 1.) die Website epetionen.bundestag.de vorerst deaktiviert wird, damit verbunden 2.) der Online- Petitions- Service des Bundestages vorerst ausgesetzt wird und 3.) die dafür aufgewendeten finanziellen Mittel zur Evaluierung wirksamerer direkter demokratischer Partizipationsmöglichkeiten der BürgerInnen der Bundesrepublik in Zeiten der &#8220;Digitalen Revolution&#8221; in einem offenem Forum mit allen im dt. Bundestag vertretenen Parteien eingesetzt wird.</p></blockquote>
<p><strong>Die Begründung:</strong></p>
<blockquote><p>Online- Petitionen an den Deutschen Bundestag sind sinnvoll, aber in ihrer jetzigen Form wertlos, da<br />
1.) sie nicht mit der ihnen gebührenden Ernsthaftigkeit von den Mitgliedern des Deutschen Bundestages behandelt werden und demnach der politische Willensbildungsprozess der Petenten meist nicht honoriert wird<br />
2.) sie nicht in einer Sitzung des Deutschen Bundestages behandelt werden, sondern von einem Petitionsausschuss, auf dem selten bis nie öffentliche Aufmerksamkeit liegt, wodurch die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien in der Lage sind, ihnen unangenehme Themen leicht zu übergehen<br />
3.) die Einflussnahme der BürgerInnen der Bundesrepublik Deutschland durch Petitionen auf legislative Entscheidungen des Deutschen Bundestags gegen Null tendiert. Dies wäre z.B. durch verpflichtende Anhörungen im Sitzungen des Bundestag, bzw. spezifischer Fachausschüsse u./o. durch ein Vetorecht für legislative Beschlüsse des Deutschen Bundestags ab einer zu evaluierenden Anzahl an Stimmen zu ändern<br />
4.) der Deutsche Bundestag nicht die ausreichenden Mittel zur Verfügung stellt, um eine reibungslose Funktionstüchtigkeit des Petitionsservers bei ständig steigenden Petentenzahlen auf Dauer zu gewährleisten<br />
5.) die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien eklatante Defizite im Umgang mit den &#8220;Neuen Medien&#8221; aufweisen, was direkte Auswirkungen auf die Wirksamkeit des Online- Petitionsangebots des Deutschen Bundestags hat<br />
6.) aus der Erfahrung der vergangenen Jahre bekannt ist, dass es momentan mehr Sinn hat beim Bundesverfassungsgericht eine Klage gegen ein Gesetzesvorhaben einzuleiten, als sich an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu wenden<br />
7.) der Deutsche Bundestag u.U. still und heimlich den Online- Petionsdienst abschalten lässt OHNE über sinnvoller organisierte direkte Partizipationsmöglichkeiten für die BürgerInnen zu diskutieren<br />
8.) die Möglichkeit zur Partizipation über mobile Endgeräte wie Handys und Smartphones nicht möglich ist. Vgl: 82,8 Millionen Handys in Deutschland nach BITKOM, August 2006 (also wahrscheinlich 80%-90% der Bevölkerung) zu 60% Internetanschlüssen in deutschen Haushalten nach Wikipedia &#8211; eine signifikante Steigerung der Petentenzahlen in Deutschland wäre dadurch möglich<br />
9.) sie keine wirklich positive Entwicklung, weg von der momentanen Politikverdrossenheit in Teilen der Bevölkerung, erreichen kann<br />
10.) der Deutsche Bundestag diese Petition, selbst wenn sie 50.000 Petenten erreicht um im Petitionsauschuss angehört wird, nicht ernsthaft behandeln wird</p></blockquote>
<p>Auch wenn der Petitionstext vielleicht ein bisschen zu scharf und eine Abschaltung zur Zeit eher kontraproduktiv wäre, so ist die Begründung schlüssig und sinnvoll (<a href="http://www.zeit.de/online/2009/22/epetition-bundestag" target="_blank">mehr dazu auch in deinem Text meines Kollegen Kai Biermann</a>). Die Forderung nach einem &#8220;offenem Forum mit allen im dt. Bundestag vertretenen Parteien&#8221; erinnert mich allerdings an ein Projekt des Bundestags aus dem Jahr 2001/2002, als man unter der Domain http://www.elektronische-demokratie.de (heute 404-Seite auf der bundestag.de-Seite) ein offenes Forum zur &#8220;Modernisierung des Informationsrechts&#8221; angeboten hatte.</p>
<p>Der Bundestag hatte dazu im März 2002 den Antrag der Koalitionsfraktionen &#8220;e-<span> </span>Demokratie: Online-<span> </span>Wahlen und weitere Partizipationspotenziale der Neuen Medien nutzen&#8221; (BT-<span> </span>Drs. 14/8098) beschlossen. In diesem Rahmen hatte man Bürgerinnen und Bürger aufgerufen in einem Online-Forum zu Themen des Internet, insbesondere der Modernisierung des Informationsrechtes, unter Beteiligung von Abgeordneten des Deutschen Bundestages zu diskutieren. Die Beteiligung war sehr gering und meines Wissens wurde das Projekt nie ausgewertet. Einige Bruchstücke der Seite findet man noch im <a href="http://web.archive.org/web/20060615111639/bundestag.de/edemokratie/index169a.html" target="_blank">Webarchiv</a>.</p>
<p>Die oben geannte Petition kann man auf <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8548" target="_blank">epetitionen.bundestag.de mitzeichnen</a>.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Demokratie oder Diktatur &#8211; wozu das Internet gut ist</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/potenziale/demokratie-oder-diktatur-wozu-das-internet-gut-ist/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 11:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Escher</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Potenziale]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Auch auf einem Blog, der dem demokratischen Potential digitaler Medien positiv gestimmt ist, dürfen die kritischen Stimmen nicht fehlen. In diesem Sinne sei ein Hinweis auf den Artikel &#8220;How dictators watch us on the Web&#8221; von Evgeny Morozov gestattet, der gerade im britischen Prospect Magazine erschienen ist.
Morozov hat selbst einige Jahre in Osteuropa in Projekten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.prospectmagazine.co.uk/2009/11/how-dictators-watch-us-on-the-web/"><img class="alignleft" src="http://www.prospectmagazine.co.uk/wp-content/uploads/issue-cutouts/165.jpg" alt="" width="203" height="220" /></a>Auch auf einem Blog, der dem demokratischen Potential digitaler Medien positiv gestimmt ist, dürfen die kritischen Stimmen nicht fehlen. In diesem Sinne sei ein Hinweis auf den Artikel <a href="http://www.prospectmagazine.co.uk/2009/11/how-dictators-watch-us-on-the-web/"><em>&#8220;How dictators watch us on the Web&#8221;</em> von Evgeny Morozo</a>v gestattet, der gerade im britischen Prospect Magazine erschienen ist.</p>
<p>Morozov hat selbst einige Jahre in Osteuropa in Projekten gearbeitet, deren erklärtes Ziel es war, durch die Nutzung neuer Medien Demokratisierungsbemühungen zu unterstützen. Mittlerweile steht er diesen Projekten aber deutlich kritischer gegenüber, so warnt er z.B. davor, dass diese Technologien eben nicht nur von friedliebenden Demokraten genutzt werden und dass sie Diktaturen ganz neue Möglichkeiten der Repression und Überwachung an die Hand geben. Diese Argumente sind nicht unbedingt neu, aber trotzdem in dieser gut zusammengefassten Form mit prägnanten Beispielen sehr lesenswert, um dem Hype um digitale Demokratie ein wenig Bodenhaftung zurückzugeben.</p>
<p>Eine Kurzzusammenfassung des Artikels gibt es <a href="http://people.oii.ox.ac.uk/escher/2009/12/07/social-contract-for-authoritarian-regimes/">auf meinem anderen Blog</a>, Morozov&#8217;s Sicht auf die Dinge ist aber auch in einer Anhörung der Commission on Security and Cooperation in Europe in Washington DC zusammengefasst, die <a href="http://www.csce.gov/index.cfm?Fuseaction=Files.Download&amp;FileStore_id=1526">hier einzusehen </a>ist.</p>

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		<title>Suchmaschinenoptimierung (SEO) für elekronische Beteiligungsprojekte</title>
		<link>http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/suchmaschinenoptimierung-seo-fur-elekronische-beteiligungsprojekte/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 19:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
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Beteiligungsprojekten im Internet wird gelegentlich unterstellt, dass sie eine oft nur eine sehr geringe Grundreichweite aufweisen und ein zu kleines Publikum erreichen. Ohne diese umstrittenen Thesen um die Relevanz von E-Partizipation jetzt weiter diskutieren zu wollen, will ich mit diesem Beitrag darauf aufmerksam machen, dass bei vielen Projekten der Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) und damit wesentliche [...]]]></description>
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<div id="attachment_1015" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1015" title="Seo-blocks" src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/11/Seo-blocks-150x150.gif" alt="Seo-blocks" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">SEO ist Vorraussetzung für qualifizierte Reichweite</p></div>
<p>Beteiligungsprojekten im Internet wird gelegentlich unterstellt, dass sie eine oft nur eine sehr geringe Grundreichweite aufweisen und ein zu kleines Publikum erreichen. Ohne diese umstrittenen Thesen um die Relevanz von E-Partizipation jetzt weiter diskutieren zu wollen, will ich mit diesem Beitrag darauf aufmerksam machen, dass bei vielen Projekten der Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) und damit wesentliche Teile des Reichweitenanspruchs, der Möglichkeiten betroffene Menschen zu erreichen und das Projekt zum Erfolg zu führen außer Acht gelassen werden.</p>
<p>Suchmaschinen gehören heute für die meisten Webseiten zu einem der wichtigsten Traffic- und Besucherlieferanten. Bei einigen Portalen kommen über 60% der Benutzer von Google&amp;co. Da die wenigsten elektronischen Beteiligungsprojekte aber über ein so großes Marketingbudget verfügen, dass sie sich den Besucher bei Suchmaschinen einkaufen und auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LvutIWu4dvU" target="_blank">relevante Suchwörter und -phrasen buchen können (SEM)</a>, kommt also häufig nur der generische Traffic von Suchmaschinen in Frage. Dafür müssen aber ein paar Grundregeln eingehalten werden. Der Anspruch ein elektronisches Beteiligungsprojekt suchmaschinengerecht zu konzipieren und zu programieren sollte also mindestens einen ebenso großen Stellenwert haben wie Design und Usability.</p>
<p>Auch wenn sich Suchmaschinenoptimierung bei elektronischen Beteiligungsprojekten als schwierig herausstellt, da diese meist zeitlich-begrenzt sind, oft keine Seitenhistorie aufweisen können und auf einer vollständig neuen Domain zu finden sind, gibt es weitere Faktoren die direkten Einfluss auf die Positionierung in Suchmaschinen haben. Folgenden Punkte sind deshalb für eine Indizierung, ein gutes Ranking und damit mehr Besucher für ein Online-Beteiligungsprojekt <strong>zwingend</strong> erforderlich:</p>
<p><strong>1. Die eindeutige Vergabe von Title und Description für alle Seiten</strong><br />
Eine der grundlegensten Sachen, die oft keine Beachtung findet, ist die Vergabe von eindeutigen <a href="http://de.selfhtml.org/html/kopfdaten/titel.htm" target="_blank">Seitentiteln (Title-Tag)</a> und <a href="http://de.selfhtml.org/html/kopfdaten/meta.htm#beschreibung" target="_blank">Seitenbeschreibungen (Meta-Description)</a>. Der Seitentitel und die Beschreibung einer Seite innerhalb eines Projekts sollte immer nur einmal innerhalb einer Webseite auftachen, schließlich enthalten die einzelnen Seiten ja auch unterschiedlichen Inhalt. Im Optimalfall enthalten der Seitentitel und die Seitenbeschreibung das gewünschte Suchwort/-phrase, zu dem man gefunden werden soll. Darüber hinaus sollten diese Wörter/Wortgruppen auch in den Überschriften auf der einzelnen Seite auftauchen (siehe dazu auch <em>3. semantische Auszeichnung von Seiten</em>) Falls das nicht der Fall ist und der gleiche Inhalt auf mehreren Seiten mit mehreren URLs zu finden ist, gilt die Regel in Punkt <em>5. Vermeidung von Duplicated Content</em>.</p>
<p><strong>2. interne Verlinkung</strong><br />
Neben externen Links auf die eigene Seite, ist die interne Verlinkung ein essentieller Rankingfaktor für Suchmaschinen. Da es bei dem Start von Beteiligunsprojekten keine oder kaum externe Verlinkungen gibt, ist die interne Verlinkung eine wichtige Möglichkeit für Suchmaschinen, die Seite zu &#8220;verstehen&#8221; und zu indizieren. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brotkr%C3%BCmelnavigation" target="_blank">Breadcrumbs</a> und die Querverlinkung direkt aus den Inhalten innerhalb eines Projekts sind eine gute Möglichkeit der Suchmaschine alle Inhalte der Seite einfach zur Verfügung zustellen und sollten unbedingt integriert werden.</p>
<p><strong>3. semantische Auszeichnung von Seiten</strong><br />
Bei der Umsetzung von Designvorschlägen werden häufig sehr viele &#8220;<a href="http://de.selfhtml.org/html/text/ueberschriften.htm" target="_blank">Überschriften</a>&#8220;, sogenannte Headings (h1, h2 usw.) verwendet. Da diese &#8220;Headings&#8221; einfach zu definieren und zu formatieren sind, werden sie zur Designstrukturierung verwendet obwohl ihr ursprüngliche Funktion sich (auch für Suchmaschinen) eher auf die Textstrukturierung bezieht. Das führt dazu, das es Seiten gibt die diese Elemente willkürlich und übermäßig einsetzen. Das ist für Suchmaschinen ein Problem, da diese anhand dieser &#8220;Überschriften&#8221; versuchen dem Inhalt einer Seite ein Thema zuzuordnen. Im Optimalfall sollte pro Seite nur ein h1 und ein h2 vergeben werden. Ausserdem sollten sich in diesen Überschriftendie relevantesten Wörter tummeln, für die jeweilige Seite gefunden werden soll.</p>
<p><strong>4. Content is King &#8211; möglichst früh Inhalte aufbauen</strong></p>
<p>In mehreren Absätzen bin ich nun darauf eingagangen, wie wichtig der Inhalt für Suchmaschinenoptimierung ist. Elektronische Betteiligungsprojekte erweisen sich dabei insofern als Sonderfall, als dass sie meist zeitlich oder thematisch stark begrenzt sind. Zudem kranken die meisten Beteiligungsprojekte daran, dass sie oft erst direkt oder kurz vor oder direkt mit der tatsächlichen Beteiligungphase über die URL erreichbar sind und davor auf der Domain kein Inhalt hinterlegt wird. Da Suchmaschinenen aber tagtäglich Unmengen von Seiten und Daten verabreiten müssen, kann es sein, dass eine neue Seite erst nach einiger Zeit indiziert und gerankt wird. Deshalb sollte man als Betreiber (wmgl.) frühestmöglich mit dem Aufbau von Content beginnen und die Seite zur Indizierung freischalten. Dafür sollte man in Betracht ziehen, so schnell wie möglich nach der Entscheidung für die Umsetzung eines Beteiligungsprojekts die Seite mit Inhalt zu füllen. Falls es noch an konkretem Inhalt fehlt, kann ein Projektblog, der das Projekt in seinen Umsetzungsphasen begleitet und  dokumentiert, als Contentgenerator und Anlaufpunkt für Suchmaschinen und Nutzer dienen.</p>
<p><strong>5. Die Erstellung von Sitemaps und das Anlegen von Webmaster-Accounts bei Suchmaschinen</strong><br />
Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sitemaps" target="_blank">Sitemap</a> ist ein Dokument, in dem alle Pfade zu alle vorhandenen Dokumente einer Webseite aufgelistet sind &#8211; eine Art Inhaltsverzeichnis einer Webseite. Dieses Dokument obliegt in seiner Struktur gewissen Richtlinien und ermöglicht es dem Seitenbetreiber die Suchmaschinen über alle Seiten eines Projekts zu informieren. Da der Marktanteil der Suchmaschinen in Deutschland eine eindeutige Sprache spricht, ist dafür erstmal ein <a href="https://www.google.com/webmasters/sitemaps" target="_blank">GoogleWebmaster-Account</a> besonders wichtig. Hier (und in der robots.txt) kann man die Sitemap an Google übermitteln. Auch Microsofts Bing und Yahoo sollten nicht vernachlässigt werden. Beide bieten ähnliche Dienste an (<a href="http://www.bing.com/webmaster" target="_blank">Bing &#8211; Webmaster Center</a> und <a href="https://siteexplorer.search.yahoo.com/" target="_blank">Yahoo! Site Explorer</a>).</p>
<p><strong>6. Vermeidung von Duplicated Content (doppelten Inhalten)</strong><br />
Suchmaschinen sehen es nicht so gern, wenn sich hinter unterschiedlichen URLs ein und der gleiche Inhalt verbirgt. Deshalb ist es wichtig, dass man bei der Konzeption und bei der technischen Umsetzung darauf achtet, dass alle Seiten nur unter einer URL zu erreichen sind. Beispiel: Wenn der Beschreibungstext eines Beteiligungsprojekts unter der URL http://www.beteiligung.de/beschreibung und unter der URL http://www.beteiligung.de/beschreibung?seite=1 für Suchmaschinen zugänglich ist, wird die Suchmaschine beide Seiten indizieren und meistens beide schlechter positionieren als wenn es die Seite nur einmal gegeben hätte. Um das zu vermeiden gibt es mehrere Möglichkeiten: 1. Die Seite über die <a href="http://de.selfhtml.org/diverses/robots.htm" target="_blank">robots.txt aussperren</a>; 2. Die zweite Seite mit einem <a href="http://de.selfhtml.org/html/kopfdaten/meta.htm#robots" target="_blank">&#8220;noIndex&#8221;-Befehl</a> versehen 3. einen <a href="http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2009/02/specify-your-canonical.html" target="_blank">Canonical-Tag setzen</a>, der den Suchmaschinen mitteilt, welche von beiden Seiten die richtige (wichtige) ist; 4. Über eine Funktion in den GoogleWebmasterTools (gilt bisher nur für Google) bestimmte <a href="http://www.internetkapitaene.de/2009/09/17/neues-tool-bei-den-google-webmaster-tools-unliebsame-parameter-in-der-url-unterdrucken/" target="_blank">Parameter aussperren</a>. Die Möglichkeit der Aussperrung von Suchmaschinen sollte auch für sensible Bereiche, wie das Backend oder private Daten, auf der Seite in Betracht gezogen werden. Bei all diesen Funktionen sollte man aber unbedingt mit Bedacht vorgehen, da man seine Seite mit diesen Möglichkeiten auch versehentlich komplett für Suchmaschinen unzugänglich machen kann.</p>
<p>Wenn man diese fünf Punkte konsequent beachtet und dizipliniert einhält, steht einer guten Indizierung und Positionieren des Beteiligungsprojekts in Suchmaschinen grundsätzlich erstmal nichts im Wege. Darüber hinaus gibt es viele weitere Möglichkeiten seine Seite für Suchmaschinen und damit für Nutzer lukrativer zu machen. Da aber alle Projekte technisch, konzeptionell und inhaltlich anders sind, muss im Einzelfall entschieden werden, welche weiteren Stellschrauben zu einem besseren Ranking führen können. Weitere gute Tipps und Grundlagen für eine gute Indizierung durch Google findet man in einer Anleitung von Google selbst: <a href="http://www.google.co.uk/intl/en/adtoolkit/pdfs/products/search_engine_optimisation.pdf" target="_blank">Google&#8217;s Search Engine Optimization Starter Guide (PDF, english)</a>.</p>
<p>Für die Suche nach geeigneten Begriffen für die Auszeichnung von Seitentitel und Beschreibung eignen sich folgende Tools:<br />
- <a href="http://www.google.com/insights/search/" target="_blank">Google Insights for Search</a><br />
- <a href="http://wortschatz.uni-leipzig.de/wort-des-tages/" target="_blank">Wörter des Tages beim beim Wortschatz-Portal der Uni Leipzig</a><br />
- das Firefox-Plugin <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/9943" target="_blank">&#8220;Search Cloudlet&#8221;</a><br />
So kann man schon im Vorhinein Begriffe und mögliche Suchphrasen identifizieren und relevanten Content um das Beteiligungsprojekt veröffentlichen, der Besucher auf die Seite lockt.</p>
<p>Demnächst gehe ich zwei weiteren Beiträgen zur Reichweitenoptimierung auf die Themen &#8220;<a href="http://www.e-demokratie.org/so-sollte-es-sein/reichweitenoptimierung-teil-2-linkaufbau-links-links-links/">externe Verlinkung</a>&#8221; und die Möglichkeiten von &#8220;Social Media Optimization&#8221; für elektronische Beteiligungsprojekte ein. Beide Themen haben auch einen direkten oder indirekten Einfluss auf die Positionierung und Indexierung bei Suchmaschinen und sollten deshalb eng mit den oben genannten Punkten verknüpft werden.</p>

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		<title>Twitterfeed und erste Fotos von BerlinInOctober 2009 (#bios09)</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 10:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Heise</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
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		<category><![CDATA[bios09]]></category>

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Unter http://search.twitter.com/search?q=%23bios09 kann die Veranstaltung auf Twitter live mitverfolgt werden.
Die ersten Fotos:
 
 
BerlinInOctober 2009 ist eine UnConference veranstaltet von:
 


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<p>Unter <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23bios09">http://search.twitter.com/search?q=%23bios09</a> kann die Veranstaltung auf Twitter live mitverfolgt werden.</p>
<p>Die ersten Fotos:<br />
<img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/10/IMG00123-20091015-1423.jpg" alt="IMG00123-20091015-1423" title="IMG00123-20091015-1423" width="300" height="225" class="alignnone size-full wp-image-934" /> <img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/10/IMG00125-20091015-1426.jpg" alt="IMG00125-20091015-1426" title="IMG00125-20091015-1426" width="300" height="225" class="alignnone size-full wp-image-935" /></p>
<p><img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/10/IMG00121-20091015-14231.jpg" alt="IMG00121-20091015-1423" title="IMG00121-20091015-1423" width="300" height="225" class="size-full wp-image-932" /> <img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/10/IMG00122-20091015-1423.jpg" alt="IMG00122-20091015-1423" title="IMG00122-20091015-1423" width="300" height="225" class="size-full wp-image-933" /></p>
<p><a href="http://berlininoctober.e-demokratie.org" target="_blank">BerlinInOctober 2009</a> ist eine UnConference veranstaltet von:<br />
<img src="http://www.e-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/10/logos_bio.jpg" alt="logos_bio" title="logos_bio" width="600" height="60" class="aligncenter size-full wp-image-927" /> </p>

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